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Was ist Fair Trade Kleidung?

Bis vor wenigen Jahren musste Kleidung vor allem eines sein – trendy und chic. Dazu kam noch der Anspruch an möglichst günstige Preise. Doch in den letzten Jahren hat sich das Bild gewandelt, immer wichtiger wird fair gehandelte Kleidung. Hochwertige Textilien, für die der Verbraucher gerne etwas tiefer in die Tasche greift, die ihm aber ein reines Gewissen im Bezug auf Ökologie und Ethik geben, werden zunehmend stärker nachgefragt.

Was versteht man unter fairem Handel?

Der englische Begriff Fair Trade steht im Deutschen für den fairen Handel. Es geht dabei vor allem darum, allen Beteiligten, die am Handel beteiligt sind, Vorteile zu verschaffen. Es gibt vier große internationale Organisationen des fairen Handels, die sich zum informellen Arbeitskreis FINE zusammengeschlossen haben. Dieser Arbeitskreis hat 2001 eine klare Definition für den fairen Handel aufgestellt. Danach sollen die Handelspartnerschaften auf „Dialog, Transparenz und Respekt“ beruhen. Im internationalen Handel soll mehr Gerechtigkeit entstehen und die Handelsbedingungen sollen durch den fairen Handel verbessert werden. Für benachteiligte Produzenten und Arbeiter gilt es zudem, die sozialen Rechte zu stärken, vor allem in den südlichen Ländern. Auch die nachhaltige Entwicklung will man stärken.

Damit ist Fair Trade nicht nur gleichzusetzen mit der Zahlung höherer Preise an die Erzeuger, sondern vielmehr eine Strategie, mit der man die Armut in der Dritten Welt bekämpfen will. Zudem garantiert fairer Handel ökologisch korrekte Produktions- und Lieferketten. Ziel ist es, dass alle Rohstoffe bis hin zum Endprodukt unter menschenwürdigen Bedingungen und zu fairen Konditionen verarbeitet werden.
Die Mindestpreise werden von den Fair Trade Organisationen festgelegt. Sie liegen in aller Regel über den Weltmarktpreisen. Die Erzeuger erhalten so fairere und beständigere Einkünfte, als beim herkömmlichen Handel. Dafür müssen sie allerdings auch Umwelt-, Qualitäts- und Sozialstandards strikt einhalten.

Welche Vorteile hat Fair Trade für die Hersteller?

Der faire Handel hat natürlich in erster Linie für die Hersteller viele Vorteile. Zunächst einmal ist hier der Mindestpreis zu nennen. Dieser wird von den Fair Trade Organisationen festgelegt und liegt in aller Regel über dem Weltmarktpreis. Ziel ist es, einen Mindestpreis festzulegen, mit dem nicht nur die kostendeckende Produktion realisiert werden kann, sondern der den Erzeugern und ihren Familien auch eine Existenz sichert.
In der Regel erhalten die Hersteller auf den Mindestpreis auch noch Zuschläge. Zu ihnen zählt zum Beispiel die Fair Trade Prämie. Ein Öko-Zuschlag ist ebenfalls möglich, wenn die Bauern zum Beispiel auf einen ökologischen Anbau ihrer Produkte achten.
Generell werden die unter dem Siegel Fair Trade ins Leben gerufenen Handelsbeziehungen langfristig und direkt aufgebaut. Das heißt, dass bewusst auf Zwischenhändler verzichtet wird. Zudem sollen die Fair Trade Hersteller so eine erhöhte Planungssicherheit erhalten. Die Fair Trade Organisationen bieten in Einzelfällen sogar eine Vorfinanzierung an, mit denen die Hersteller noch vor Lieferung der Waren unterstützt werden können.

Fairer Handel – Worauf muss man achten?

Auch beim fairen Handel sind einige Grundprinzipien zu beachten, nach denen die Produkte, die als fair in den Handel kommen, gefertigt sein müssen. Typische Grundfesten dabei haben wir im Folgenden zusammengestellt.

Warum schließen sich mehrere Erzeuger so oft zusammen?

Viele Erzeuger im fairen Handel schließen sich zu Genossenschaften zusammen. Diese sind in der Regel demokratisch organisiert und bieten den Produzenten zahlreiche Vorteile, wie unter anderem:
  • Lösung logistischer und wirtschaftlicher Fragen, die für einen Einzelnen nicht möglich wären.
  • Größere Vermarktungschancen der hergestellten Produkte.
  • Schaffung von Bildungs-/Weiterbildungsmöglichkeiten.
  • Eintritt für die Rechte des Einzelnen.

Kann ich durch fairen Handel helfen, Kinderarbeit zu vermeiden?

Viele große Konzerne, die zum Beispiel billige Kleidung oder Lebensmittel anbieten, lassen in der Dritten Welt produzieren. Und auch wenn sie es immer wieder abstreiten, oft kommt es dabei zur Kinderarbeit. Grund dafür: Die Preise, die die Konzerne zahlen, sind so gering, dass die gesamte Familie bei der Herstellung mithelfen muss. Beim fairen Handel sieht es dagegen anders aus: Die Erzeuger erhalten Preise, die ihnen die Existenz sichern, auch ohne dass die ganze Familie mithelfen muss. Der Nachwuchs kann sogar eine Schule besuchen und so Bildung genießen, die ihm selbst später zu einem besseren Leben verhelfen wird.

Wie gut sind die Arbeitsbedingungen im fairen Handel?

Auch auf die Arbeitsbedingungen der Erzeuger wird im Rahmen des fairen Handels geachtet. So gibt es keine Zwangsarbeit, wie sonst üblich. Die Mitarbeiter auf den Plantagen oder in den Fabriken erhalten für ihre Arbeit eine angemessene und faire Bezahlung. Zusätzlich werden sie mit der oft notwendigen Schutzkleidung ausgestattet und erhalten sogar Sozialleistungen. So gibt es zum Beispiel bezahlten Urlaub oder eine Krankenversicherung.

Werden Frauen und Männer bei Fair Trade gleich behandelt?

Einer der entscheidenden Punkte im Fair Trade ist die Gleichberechtigung. Mann und Frau leisten gleiche Arbeit und dementsprechend müssen sie auch gleichermaßen entlohnt werden. Diese Gleichberechtigung der Geschlechter ist jedoch in vielen Staaten, vor allem in den Ländern des Südens, noch lange nicht alltäglich gelebte Praxis. Vielmehr werden Frauen oft mit einem niedrigeren Status versehen, wodurch ihnen zahlreiche Nachteile entstehen. Im fairen Handel sieht das anders aus, hier wird auf die Gleichberechtigung von Mann und Frau gedrängt, einhergehend unter anderem mit der gleichen Bezahlung und den gleichen Rechten für beide Geschlechter.

Werden Erzeugern durch Fair Trade weitere Vorteile geboten?

Zusätzlich erhalten die Erzeuger, die im Fair Trade agieren, weitere Vorteile. So sollen sie die Chance auf eine bessere Bildung, aber auch Weiterbildung erhalten. Sie können so nicht nur eine bessere Position im Handel einnehmen, sondern sich auch unabhängiger am Markt behaupten und durchsetzen.

Wie hat sich der faire Handel entwickelt?

Die Anfänge des fairen Handels finden sich schon in den 1940er und 1950er Jahren. Damals bemühte sich die amerikanische Mennoniten-Kirche um fair gehandelte Produkte. Jedoch wurde daraus weniger eine Strategie, die auf Gleichberechtigung basierte, sondern vielmehr eine Strategie, die mildtätigen Zwecken diente.
In den 1960er Jahren kamen die bekannten „Hungermärsche“ auf. Daraufhin wurde die GEPA gegründet, die mittlerweile eine der größten Fair-Trade-Importorganisationen in Europa darstellt. Die ersten Weltläden öffneten ihre Pforten, doch der eigentliche Siegeszug von Fair Trade begann erst in den 1980er Jahren. Damals gab es erste Berichte über die Arbeits- und Lebensbedingungen von Erzeugern aus Dritte-Welt-Ländern. Das Bewusstsein für die oft menschenunwürdigen Bedingungen sowie die unfairen Konditionen, unter denen die Produzenten arbeiten mussten, stieg an und man reagierte. Aber neben den fairen Preisen für die Erzeuger sollten auch soziale Standards geschaffen und dem Umweltschutzgedanken Rechnung getragen werden.
Die ursprüngliche Idee hinter Fair Trade war also, die Missstände in den Produktionsstätten nicht nur zu erkennen, sondern diese auch gezielt über die Kaufentscheidung mit zu beeinflussen. Anfangs war jedoch nur eine kleine Minderheit der Verbraucher dazu bereit, die teureren Fair Trade Produkte zu kaufen. Das zeigte sich vor allem daran, dass fair gehandelte Kleidung, Kaffee, Lebensmittel und Co. anfangs nur in Dritte-Welt-Läden und Naturkostgeschäften angeboten wurden. Mittlerweile ist sich eine wesentlich breitere Käuferschicht der eigenen sozialen Verantwortung bewusst, so dass Fair Trade Kleidung und andere fair gehandelte Produkte auch im Supermarkt oder sogar im Discounter mit im Sortiment sind.

Fair Trade oder konventioneller Handel – wo sind die Unterschiede?

Der konventionelle Handel ist durch zwei Dinge geprägt: Eine lange Wertschöpfungskette und niedrige Preise. Der Weg von einer Frucht auf dem Feld bis hin zum fertigen Endprodukt ist lang. Viele Produzenten und Zwischenhändler schalten sich dabei ein, so dass alle kräftig an einem Produkt verdienen. Da aber der Endpreis in der Regel über die Börsen festgelegt wird, bleibt aufgrund des Verdienstes der vielen Zwischenhändler für den eigentlichen Erzeuger kaum mehr etwas übrig.
Ein klassisches Beispiel sind Baumwolle und Kakao. Diese Produkte werden an der Börse gehandelt. Dadurch unterliegen die Preise stetigen Schwankungen, die abhängig von Angebot und Nachfrage sind. Ist das Angebot hoch, die Nachfrage aber gering, nutzen große Konzerne die Chance und kaufen das Angebot zum günstigen Preis auf. Die so erworbenen Produkte werden gelagert, bis sie benötigt werden. In der Folge bleiben die Erzeuger in den nächsten Wochen, Monaten oder gar Jahren auf ihren Produkten sitzen, weil eben die großen Abnehmer sich bereits eingedeckt haben. Es gibt somit keine Planungssicherheit für die eigentlichen Erzeuger.
Anders sieht es dagegen beim fairen Handel aus. Die Mindestpreise sind garantiert und werden unabhängig von den Preisentwicklungen an den Börsen festgelegt. Diese Mindestpreise garantieren zudem die kostendeckende Herstellung der Produkte. Gehandelt wird direkt zwischen der Genossenschaft, die aus mehreren Erzeugern besteht, und der Handelsorganisation. Die Einschaltung von Zwischenhändlern entfällt, wodurch auch deren Verdienste nicht mehr nötig sind. In der Folge bleibt mehr Geld beim Erzeuger hängen.
Damit er dieses erhält, muss er aber auch gewisse Standards erfüllen. So muss er beispielsweise seine Mitarbeiter sozial absichern und vermeiden, dass Kinder mit arbeiten. Die Einhaltung dieser Standards wird dabei von unabhängigen Instituten regelmäßig überprüft.

Welche Gütesiegel gibt es für Fair Trade?

Fair Trade ist bis heute kein geschützter Begriff, so dass praktisch jeder seine Produkte als fair gehandelt bewerben kann, auch wenn dem nicht so ist. Verbraucher sollten sich daher an die Gütesiegel halten. Von denen gibt es aber ebenfalls viele, wobei wir hier kurz die wichtigsten Gütesiegel näher beleuchten wollen:
  • Gütesiegel der Dachorganisation Fairtrade Labelling Organizations International (FLO e.V.) – blau-grün gehalten auf schwarzem Grund, Produkte werden nach FLO e.V. Standards zertifiziert
  • Gütezeichen der WFTO – Gütezeichen für Fair-Handels-Organisationen, blaue und grüne Schattierungen, mit kreisrundem Schriftzug „World Fair Trade Organization“
  • EU-Bio-Siegel – grüner Grund mit weißem gestrichelten Blatt, gilt für Bio-Produkte aus den EU-Mitgliedsstaaten
  • Naturland-Zeichen – wird an Bauern und Verarbeiter vergeben, die höchste ökologische Standards erfüllen. Diese Standards sind strenger als die Regeln der EU-Öko-Verordnung.
  • Naturland-Fair-Zeichen – ähnlich dem Naturland-Zeichen, hinzu kommt der Schriftzug „Fair“. Neben den ökologischen Standards, die erfüllt werden, werden die Produkte auch fair gehandelt.
  • GEPA-Logo – das Siegel mit einem G im Kreis (ähnlich dem @-Zeichen gestaltet) und dem Schriftzug „The Fair Trade Company“ belegt ebenfalls, dass fair gehandelt wird.
  • Fair+ Zeichen – ebenfalls von der GEPA verliehen, in Gold gehalten, verspricht höhere Standards als bei den allgemeinen Fair-Handelskriterien
  • Faires-Milch-Symbol – bezieht sich auf Milch, ist oft aber auch auf Schokolade zu finden und besagt, dass die Milchbauern langfristig kostendeckend bezahlt werden.
  • BanaFair e.V. – bezieht sich auf fairen Handel mit Bananen
  • Rugmark-Siegel – bezieht sich auf indische Teppiche
  • Flower Label Program e.V. – bezieht sich auf fair gehandelte Blumen
  • Naturtextil Best – bezieht sich auf Bio- und Öko-Bekleidung, wird vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft vergeben. Es garantiert neben dem Verbot der Kinderarbeit auch das Recht auf eine Gewerkschaftsgründung seitens der produzierenden Arbeiter sowie die Einhaltung des Arbeitsschutzes.
  • EZA-Siegel – wird von der Importorganisation EZA vergeben und verbürgt sich für das Verbot von Kinderarbeit und menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen. Es bezieht sich vor allem auf die Baumwolle, die nicht nur ökologisch angebaut, sondern auch fair gehandelt werden soll.
  • GOTS – Global Organic Textile Standard – internationales Siegel für Naturtextilien
  • Öko-Tex – besteht aus drei Zertifikaten und bezieht sich auf Textilien
  • BEST-Siegel – für Textilien, besonders hohe Standards
  • bluedesign Standard – Zertifizierung der gesamten Produktionskette
  • Fair Wear Foundation Siegel – aus den Niederlanden für Einhaltung sozialer Arbeits- und Lebensbedingungen
  • Naturleder IVN zertifiziert – wird seit 2001 für Leder vergeben
  • Fair Trade Certified Cotton – rein soziales Siegel
Zu den wichtigsten Siegeln haben wir im Folgenden noch weitere Informationen zusammengestellt.

Was muss ich zum allgemeinen Fair Trade Gütesiegel wissen?

Das allgemeine Fair Trade Gütesiegel geht nur an Hersteller, die nach den Grundsätzen für Fair Trade handeln. Das Siegel wird durch die FLO e.V. vergeben. Die international agierende und unabhängige Organisation für Fair Trade unterhält in jedem Land örtliche FLO-Sektionen, die für die Vergabe des Siegels verantwortlich sind. Sowohl die sozialen Standards, als auch Standards bei der Herstellung werden hier regelmäßig überprüft, bevor sich Fair Trade Kleidung mit diesem Siegel schmücken darf. Außerdem werden die Textilien umweltfreundlich hergestellt, für die Arbeiter gibt es eine gerechte Entlohnung und menschenwürdige Arbeitsbedingungen.

Was sagt das Fair Trade Certified Cotton Siegel aus?

Das Fair Trade Certified Cotton Siegel ist ein rein soziales Siegel. Hier werden ausschließlich die sozialen Bedingungen bei der Herstellung, dem Anbau und der Weiterverarbeitung überprüft. Die Herkunft der verwendeten Fasern kann nicht nachvollzogen werden. Daher gilt: Nur etwa ein Fünftel der verwendeten Baumwollfasern stammen trotz dem Siegel aus ökologischem Anbau.

Was kann ich vom GOTS-Siegel erwarten?

Das GOTS-Siegel (Global Organic Textile Standard) gehört ebenfalls zu den internationalen Zertifikaten für Fair Trade Kleidung. Entwickelt wurde es gleich von mehreren Organisationen gemeinsam – nämlich dem
  • Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft (INV), der
  • Soil Association aus England, der
  • Organic Cotton Association aus Japan und der
  • Organic Trade Association aus den USA.
Dieses Zertifikat wird ausschließlich für Kleidung vergeben, die zu wenigstens 90 Prozent aus Naturfasern besteht. Für die Herstellung dürfen nur ganz bestimmte Farb- und Hilfsmittel benutzt werden. Auch die sozialen Mindeststandards finden bei der Vergabe des GOTS-Siegels Anwendung, ebenso wie die Schadstoffbelastung der Produkte überprüft wird. Das GOTS-Siegel tritt am Markt in zwei Qualitätsstufen auf, wobei jedoch zu beachten ist, dass es Ausnahmen für Sportbekleidung gibt. Hier reichen schon 70 Prozent Naturfasern aus, um das GOTS-Siegel zu erhalten. Weitere Ausnahmen gelten für kupferhaltige Farben, für optische Aufheller und die Verwendung von Natronlauge. Zudem dürfen Stickgarne, Knöpfe und andere Accessoires trotz GOTS-Siegel aus Kunststoff und/oder Viskose bestehen.

Was verspricht das Öko-Tex-Siegel?

Das Öko-Tex-Siegel umfasst insgesamt drei verschiedene Zertifikate. Zu diesen zählen:
  • Öko-Tex 100,
  • Öko-Tex 1000 und
  • Öko-Tex 100plus.
Das Öko-Tex 100 Label sagt aus, dass die geprüften Textilien nur sehr geringe oder keine Schadstoffmengen aufweisen. Dabei finden unterschiedliche Bewertungen statt, so dass umso weniger Schadstoffe enthalten sein dürfen, je enger der Hautkontakt der Textilien ausfällt. Der Öko-Tex 1000 Standard überprüft die Produktionsstätten. Dabei müssen diese für den Erhalt des Zertifikats ganz klar definierte Umwelt- und Sozialstandards erfüllen. Es steht also für den fairen Handel. Beim Öko-Tex 100plus Label werden die Bedingungen vom Öko-Tex 100 und Öko-Tex 1000 Standard zusammengeführt. Trotzdem sind die Anforderungen für alle Öko-Tex Zertifikate geringer als bei den Naturtextil- oder Fair Trade-Zertifikaten.

Wann wird das Naturland-Siegel vergeben?

Naturland ist ein ökologischer Anbauverband und steht damit in einer Reihe mit Demeter und Bioland. Anfangs beschränkte man sich deshalb auch nur auf die Zertifizierung landwirtschaftlicher Produkte. Mittlerweile wird das Naturland-Siegel aber auch für Kosmetika und Kleidung vergeben. Die Zertifizierung erfolgt nur, wenn die aktuellen Richtlinien im Bezug auf Natur- und Klimaschutz, nachhaltiges Wirtschaften, Verbraucherschutz, Erhalt und Sicherung von Luft, Wasser und Boden eingehalten werden. Außerdem werden soziale Standards festgelegt, die es zu erfüllen gilt, um das Naturland-Siegel zu erhalten. Diese Standards werden entsprechend der Internationalen Arbeitsorganisation festgelegt und an verschiedenen Punkten der Produktion in regelmäßigen Abständen überprüft.

Wie gut ist das BEST-Siegel?

Das BEST-Siegel stellt derzeit mit die höchsten Ansprüche an die Hersteller. Grundlegend orientiert es sich an der EU-Gesetzgebung. Neben der textilen Produktionskette werden auch die sozialen Standards überprüft. So erhalten das BEST-Siegel nur Produkte, die folgende Anforderungen erfüllen:
  • Kleidung muss zu 100 Prozent aus Naturfasern bestehen,
  • Betriebe müssen strengen Umweltrichtlinien gerecht werden,
  • Spinnen, Färben, Nähen und Stricken dürfen nur unter Ausschluss der in der EU-Richtlinie 67/548 gelisteten Stoffe erfolgen,
  • PVC darf für Verpackungen nicht zum Einsatz kommen,
  • Transportwege und Transportmittel müssen lückenlos dokumentiert werden.
Ausnahmen gelten nur in wenigen Fällen, so etwa bei elastischen Stoffen. Die Textilien dürfen in diesem Fall bis zu maximal fünf Prozent Kunstfasern enthalten.

Was verspricht mir der bluedesign Standard?

Der bluedesign Standard will die gesamte Produktionskette genau überprüfen. Neben dem Arbeitsschutz werden auch klare Anforderungen an die Sicherheit des Konsumenten gestellt sowie ein sinnvoller Einsatz der Ressourcen verlangt. Darüber hinaus müssen Auflagen zum Gewässer- und Luftemissionsschutz erfüllt werden. Das Zertifikat gilt für den gesamten Produktionsprozess, angefangen vom Rohstoff, bis hin zu den fertiggestellten Textilien, die in den Handel kommen.

Was sagt das Fair Wear Foundation-Siegel aus?

Das Fair Wear Foundation-Siegel wird von der Fair Wear Foundation vergeben. Hier werden zunächst die sozialen Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter überprüft. Die Fair Wear Foundation mit Hauptsitz in den Niederlanden verlangt die Einhaltung der grundlegenden Arbeitsbedingungen entsprechend der ILO und der UN-Deklaration der Menschenrechte. Die Fair Wear Foundation ist vor allem in Indien, China, der Türkei und Bangladesch aktiv.

Wie gut ist IVN-zertifiziertes Naturleder?

Seit 2001 vergibt die IVN das Zertifikat für Naturleder. Das bei der Produktion verwendete Leder wird genau überprüft. Dabei stehen der Schutz der Arbeiter und die Vermeidung bzw. Reduzierung von Umweltemissionen im Vordergrund. Darüber hinaus muss die Verwendung von Gefahrenstoffen genau dokumentiert werden. Außerdem wird überprüft, ob die Materialien recycelbar sind und wie sie entsorgt werden können.

Wird Fair Trade Kleidung auch ökologisch einwandfrei hergestellt?

Wer sich für Fair Trade Kleidung entscheidet, möchte damit nicht nur faire und soziale Arbeitsbedingungen unterstützen, sondern oft auch dem Umweltschutzgedanken Rechnung tragen. Doch zwischen Fair Trade Kleidung und ökologischer Herstellung liegen nun einmal Welten, das sollte sich jeder bewusst machen. Zwar werden die Fair Trade Hersteller auch dazu angehalten, ökologisch zu produzieren und dann sogar zum Teil mit Öko-Prämien belohnt, allerdings ist die Umstellung auf eine ökologische Produktion nicht nur sehr aufwändig, sondern auch teuer. Deshalb kann nicht jeder Fair Trade Hersteller auch die ökologischen Standards erfüllen.
Aus diesem Grund muss man sich als Verbraucher merken, dass fair gehandelte Kleidung nicht zwingend mit ökologisch produzierter Kleidung gleichgesetzt werden kann. So gibt es zum Teil Kleidung, die zwar aus ökologischer Baumwolle hergestellt wurde, der Produktionsprozess allerdings ist nicht mehr ökologisch. Das Fair Trade Konzept konzentriert sich daher in erster Linie auf faire Arbeitsbedingungen, die Wahrung der Menschenwürde und eine gerechte Entlohnung. Anhand der bereits vorgestellten Siegel kann man aber bewusst fair gehandelte Kleidung erwerben, die auch ökologisch produziert wurde.

Wo kann ich Fair Trade Kleidung kaufen?

Fair Trade Kleidung wird mittlerweile in unzähligen Shops angeboten. Dazu zählen unter anderem:
  • Hessnatur
  • AvocadoStore
  • grundstoff.net
  • Greenality
  • Living Crafts
  • Green Avenue
  • Woodlike
  • Armedangels.de
  • Printe Shop
  • Zwerkstatt
  • Faireni
  • Prumo.at
  • Bio Seidentraum
  • Fairstyled
  • Respecca
  • FairBleiben
  • zündstoff
  • Hirschkind
  • Karmakid Kidswear
  • Greenpeace Magazin Warenhaus
  • Happiness Lübeck
  • Ecologdesports

Wie fair ist Hessnatur?

Hessnatur setzt bei seiner Mode auf tragefreundliche Stoffe, moderne Looks, soziale Verantwortung und Ökologie. Das Sortiment der Fair Trade Kleidung ist bei Hessnatur besonders groß, beinhaltet stylische Mode für Sie, Ihn und Kinder. Attraktive Schnitte und natürliche Stoffe werden bei Tops und Shirts, Kleidern, Röcken und Hosen, Nachtwäsche, Jacken, Oberbekleidung, Strickwaren und Designermode gleichermaßen geboten. Selbst Fair Trade Schuhe lassen sich bei Hessnatur entdecken. Zum Einsatz kommen unter anderem edel verarbeitete Schurwolle, Biobaumwolle und Leinen. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt die Kunden von Hessnatur.
Die übersichtlich gestaltete Webseite bietet klar definierte Kategorien, in denen nach den einzelnen Produkten gesucht und diese schnell in den Einkaufswagen gelegt werden können. Der deutsche Hessnatur Shop liefert seine fair gehandelte Kleidung in alle Länder der EU. Lediglich für Österreich ist ein eigener Hessnatur Shop zu finden und die Schweizer erhalten ebenfalls alle Produkte direkt aus dem dort ansässigen Shop geliefert.
In Deutschland werden lediglich 5,95 Euro Versandkosten berechnet. Ansonsten liegen diese zwischen 7,95 Euro und 14,95 Euro. Nur in wenigen Ausnahmefällen, wie etwa Malta oder Lettland, können höhere Versandkosten entstehen. Die Zahlung erfolgt wahlweise per Nachnahme, Bankeinzug oder auf Rechnung.
Binnen 14 Tagen können die Produkte zurückgeschickt werden, sollten sie doch einmal nicht passen. Praktisch: Hessnatur stellt hierfür bereits einen Retourenschein samt Retourenaufkleber zur einfachen Rücksendung zur Verfügung.

Was bietet mir der AvocadoStore?

Fair Trade Kleidung und mehr bietet auch der AvocadoStore. Hier finden sich Bio-Waren aus allen Lebensbereichen in großer Auswahl, denn der AvocadoStore hat längst erkannt, dass ein umwelt- und gesundheitsbewusstes Verhalten im Trend liegt. Viele junge Labels bieten Mode und mehr aus nachhaltig angebauten Rohstoffen, bei denen die Hersteller faire Entlohnungen erhalten. Dass dabei auf das modische Bewusstsein nicht verzichtet werden muss, ist im umfangreichen Sortiment zu sehen. Der AvocadoStore sichtet die zahlreichen Angebote und nimmt Produkte ins Sortiment mit auf, die allesamt GOTS und Fair Trade zertifiziert sind.
Das Sortiment reicht von Fair Trade Kleidung für Damen, Herren und Kinder über Pflegeprodukte, Lebensmittel und Möbel bis hin zu Lifestyle-Produkten. Alle Lieferungen erfolgen innerhalb Deutschlands versandkostenfrei und die Zahlung kann via Paypal, Visa, Bankeinzug und Vorkasse erfolgen. Die Rücksendung nicht benutzter Produkte ist ebenfalls möglich.
Das Markenzeichen beim AvocadoStore ist natürlich die Avocado. Dabei hat man sich viele Gedanken um dieses Markenzeichen gemacht, denn schon die alten Azteken nutzten die Kraft der Avocado, die auch als Butterbirne bezeichnet wird. Bei ihnen stand die Avocado für Fruchtbarkeit und Lebenslust und bekannt ist die Beerenfrucht mittlerweile auch für ihren hohen Nährstoffgehalt. Ganze Völkerstämme soll sie am Leben gehalten haben und beim AvocadoStore soll sie für lebenswerte Produkte stehen, die unseren Planeten erhalten. Insgesamt zehn Kriterien der Nachhaltigkeit müssen die Hersteller nachweisen, bevor ihre Produkte im AvocadoStore aufgenommen werden.

Was kann ich von grundstoff.net erwarten?

Schon seit 2007 bietet der im hessischen Rodgau ansässige Shop grundstoff.net Fair Trade Kleidung für Damen und Herren an. Dabei sind alle Kleidungsstücke ohne Motive, Aufdrucke und Logos gehalten, so dass sie die klassischen Basics, den sprichwörtlichen Grundstoff also, darstellen. T-Shirts, Sweatshirts, Hosen, Unterwäsche – das Sortiment ist breit gefächert. Auch zahlreiche Accessoires von Kopfbedeckungen über Taschen, Schals und Bänder bis hin zu Schuhen werden bei grundstoff.net angeboten.
Der Shop kommt ohne aufwändige Animationen und bunte Farben aus, besticht aber mit einer übersichtlichen, klaren Gliederung, die mit Benutzerfreundlichkeit glänzt. Innerhalb Deutschlands liegen die Versandkosten bei günstigen 3,90 Euro und ab 55 Euro Warenwert entfallen sie sogar ganz. Für die Zahlung stehen die Wege Vorkasse, Sofortüberweisung, Nachnahme und Paypal zur Auswahl. Die Retoure ist selbstverständlich möglich.
Wie weit man den Nachhaltigkeitsgedanken bei grundstoff.net verfolgt, wird deutlich, wenn man sich genauere Infos zum Unternehmen ansieht. So nutzt man ausschließlich Ökostrom und im Angebot sind unzählige fair gehandelte und aus Biobaumwolle gefertigte Kleider enthalten. Die Kosten sind recht günstig, so dass auch der schmale Geldbeutel dem Nachhaltigkeitsgedanken durch den Einkauf bei grundstoff.net Rechnung tragen kann.

Wie fair ist Greenality?

Greenality gehört zu den besonders nachhaltigen Modelabels. In Deutschland ansässig werden neben dem Onlineshop auch zahlreiche lokale Geschäfte im ganzen Bundesgebiet betrieben. Ausschließlich ökologisch hergestellte Kleidung schafft es in das Sortiment von Greenality. Faire Preise sind dabei ebenfalls ein Grundpfeiler des Unternehmens. So achtet man bei der Auswahl der angebotenen Artikel auf faire Löhne für die Arbeiter, auf ökologisch angebaute Baumwolle, auf den Verzicht auf Kinderarbeit, einen geringen Wasserverbrauch und den Verzicht auf Pestizide. Zahlreiche der bei Greenality angebotenen Kleider sind zudem mit dem Fair Trade Siegel ausgezeichnet.
Eine Besonderheit ist die hohe Transparenz bei Greenality. So können die Kunden durch die Made-By Track and Trace Funktion die komplette Lieferkette der Produkte einsehen. Die Mode selbst ist eher schlicht und bequem, aber auch locker im Stil gehalten. Für den jungen Käufer bietet Greenality zudem moderne Printmodelle, aber auch hippe und punkige Styles. So will man weg von dem doch eher biederen und langweiligen Look der Öko-Mode kommen.
Die Nachhaltigkeit geht bei Greenality aber noch weiter. So werden die Produkte mit DHL Go Green versendet, so dass der Versand klimaneutral gestaltet wird. Mit fünf Euro Versandkosten pro Bestellung in Deutschland, bleiben diese aber dennoch im Durchschnitt. Zudem entfallen sie ab einem Warenwert von 70 Euro sogar vollständig. Lieferungen nach Österreich sind ebenfalls für nur fünf Euro möglich, die Versandkosten entfallen dann jedoch erst ab einem Warenwert von 100 Euro.
Das Sortiment bei Greenality ist sehr umfangreich und richtet sich an Damen und Herren gleichzeitig. Das Angebot reicht von Longsleeves über Tops und Poloshirts bis hin zu Kleidern, Hoodies und klassischen T-Shirts. Stofftragetaschen als ultimative Accessoires dürfen dabei ebenso wenig fehlen.
Die Zahlung kann via Lastschrift, Vorkasse, Paypal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung erfolgen. Retouren werden über den Partner United CMS abgewickelt. Der Retourenschein wird online zur Verfügung gestellt, muss ausgefüllt und ausgedruckt werden. Bei United CMS kann dann die Paketmarke angefordert und ausgedruckt werden, die Rücksendung erfolgt direkt zu United CMS in Berlin.

Green Avenue – was bietet mir dieser Shop?

Green Avenue richtet sich vor allem an junge Eltern, die für den Nachwuchs biologische und fair gehandelte Babykleidung und –spielzeug kaufen wollen. Zwei Zwillingsschwestern hatten die Idee für den Green Avenue Shop schon 2008, als eine der beiden Schwestern Mutter wurde. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Hamburg.
Das umfangreiche Sortiment lässt sich in die unterschiedlichsten Kategorien von Babys und Kleinkindern bis 24 Monaten, über Kids für den Nachwuchs zwischen zwei und fünf Jahren, bis hin zu Spielzeug, Accessoires und Geschenke gliedern. Kleidung aus biologisch einwandfreien Materialien, personalisierte Geschenkideen, wie der Strampler mit dem eingestickten Babynamen, Holzspielzeuge, Pappspielzeug, Spielhäuser, Kreide und Knete, Rasseln oder Greiflinge – das ist nur ein kleiner Auszug aus dem umfangreichen Sortiment. In der Rubrik Accessoires finden die Eltern zudem Babywiegen und Bettwäsche oder Decken und Tragetücher sowie Wandsticker zur Verschönerung des Kinderzimmers.
Green Avenue versendet ebenfalls klimaneutral mit DHL Go Green. Die Versandkosten liegen bei 4,80 Euro, entfallen jedoch schon ab 75 Euro Warenwert. Gezahlt werden können die Produkte mit Kreditkarte, Vorkasse, Bankeinzug und Nachnahme. Ab der vierten Bestellung ist zudem die Zahlung auf Rechnung möglich.

Was kann ich von Woodlike erwarten?

Wer sich für Designermode begeistert und trotzdem nicht auf nachhaltig hergestellte Kleidung verzichten will, findet im Onlineshop von Woodlike eine große Auswahl. Die Kleidung wird hauptsächlich im hauseigenen Atelier in Hamburg hergestellt. Bio-Naturtextilien sind die Grundlage für die angebotene Kleidung. Diese bietet einen gekonnten Mix aus Mode, Umweltverträglichkeit und Lifestyle. Schonende Herstellungsprozesse, die im Einklang mit der Natur stehen, hat man sich bei Woodlike auf die Fahnen geschrieben. Außerdem unterstützt das Unternehmen die Umweltorganisation Bergwaldprojekt e.V. So wird für jedes von Woodlike verkaufte Kleidungsstück ein Baum gepflanzt. Auch wird man dem Umweltgedanken gerecht, indem ausschließlich recyceltes Papier und Verpackungsmaterial verwendet wird.
Das Sortiment befasst sich also vorwiegend mit Kleidung für Damen und Herren. T-Shirts, Röcke, Pullover, Hemden, Strickjacken, Jeans, Hosen und vieles mehr finden sich im Sortiment. Einige Accessoires, wie Brillen, Ohrschmuck, Ringe und Schals runden das Angebot perfekt ab. Wer auf den Preis achten möchte, findet in der eigenen Kategorie „Schnäppchenecke“ reduzierte Produkte. Außerdem setzt man bei Woodlike auf eine umfassende Information des Käufers, so dass die Produktbeschreibungen sehr detailliert erfolgen und selbst mit Pflegehinweisen nicht gegeizt wird. Wer die persönliche Beratung bevorzugt, wird bei Woodlike ebenfalls fündig.
Die Versandkosten sind mit 3,90 Euro innerhalb Deutschlands sehr günstig und entfallen bereits ab 100 Euro Warenwert komplett. Außerdem liefert Woodlike für 8,90 Euro nach Österreich, kostenfrei ist die Lieferung erst ab 200 Euro Warenwert. Gezahlt werden kann per Vorkasse, Kreditkarte, Sofortüberweisung, Paypal, Giropay und Nachnahme.

Was kann ich von Armedangels erwarten?

Armedangels ist der Onlineshop, der für Nachhaltigkeit und Fair Trade Kleidung schlechthin steht. Alle Produkte, die das hippe Fashion-Label bietet, sind Fair Trade zertifiziert. Darüber hinaus sind viele in „Bio“-Qualität erhältlich. Die Kleidung wird häufig in Behinderten-Werkstätten hergestellt und erhält so zudem den „Social“-Stempel. Cosma Shiva-Hagen konnte dementsprechend auch ohne Weiteres als Werbebotschafterin gewonnen werden.
Das Sortiment bei Armedangels richtet sich an Männer und Frauen. Schlichte oder cool bedruckte Shirts, Longsleeves, Kleider, Röcke und Jeans sind enthalten. Der Stil ist vor allem sportlich und stylisch und man richtet sich vorwiegend an die junge und jung gebliebene Kundschaft.
Auch Armedangels setzt auf den klimaneutralen Versand via DHL Go Green. Dabei fallen für den Versand in Deutschland und Österreich nur fünf Euro an. Die Retouren aus Deutschland sind zudem kostenfrei und auch bei den Zahlungsmöglichkeiten hat man die Qual der Wahl: Vorkasse, Nachnahme, Kreditkarte, Paypal und Bankeinzug sind möglich.

Wo kann ich noch Fair Trade Kleidung kaufen?

Neben diesen großen Shops für Fair Trade und Bio Kleidung gibt es noch zahlreiche kleinere Anbieter. Die wichtigsten stellen wir im Folgenden kurz vor.
Living Crafts beispielsweise bietet Textilien aus nachhaltigem Handel und Anbau für die ganze Familie an. Der Stil der Kleidung ist hier eher schlicht gehalten und der Onlineshop überzeugt mit einem sehr übersichtlichen und benutzerfreundlichen Aufbau.
Wer auf bedruckte Kleidung aus dem fairen Handel steht, kann beim Printe Shop eine große Auswahl entdecken. Vor allem Fair Trade Shirts sind im Sortiment in großer Auswahl zu finden. Während die stylisch bedruckten Shirts für Damen und Herren angeboten werden, werden Frauen zudem fündig, wenn sie auf Schmucksuche sind. Denn der Schmuck wird passend zu den Motiven der Shirts in großer Auswahl angeboten.
Die Zwerkstatt hat sich ebenfalls auf T-Shirts spezialisiert – genauer gesagt auf „spezielle T-Shirts für spezielle Leute“. Die Kollektion der fair gehandelten Bio T-Shirts ist nicht nur stylisch und umfangreich, sondern auch ganz „besonders“. Für die Herstellung werden ausschließlich zertifizierte Stoffe als Ausgangsbasis verwendet. Dadurch sind die Preise natürlich etwas höher.
Naturtextilien in riesiger Auswahl werden zudem von Faireni geboten. Darüber hinaus finden sich in diesem Shop zahlreiche Bio-Produkte, angefangen von Naturkosmetik über Bio-Waschmittel bis hin zur Tiernahrung in Bio-Qualität.
Noch recht jung ist der Fair Trade Shop Prumo.at aus Österreich. Dementsprechend befindet sich das Sortiment derzeit noch im Aufbau. Angeboten werden vor allen Dingen T-Shirts, die mit einer Auswahl verschiedener Motive bedruckt werden können.
Wer sich in der eleganten Seide besonders wohlfühlt, dabei aber auf Bio-Qualität setzen möchte, der findet im Shop Bio Seidentraum eine große Auswahl. Hier wird vielfältig Kleidung aus Bio-Seide angeboten.
Fairstyled ist ein eher kleiner Fair Trade Shop – doch das Motto des Shops ist umso größer: „100 % fair – 100 % Bio – 100 % Style“. Hier wird man garantiert fündig. Bei Respecca findet man dagegen vor allem Fair Trade Schmuck und Seidenprodukte. Das Sortiment ist recht überschaubar, dafür aber auch sehr individuell gehalten.
Beim Düsseldorfer FairBleiben Shop findet man vor Ort und im Onlineshop eine große Auswahl vieler verschiedener Fair Trade Marken. Auch Shirts, Jacken und Unterwäsche in großer Vielfalt werden angeboten. Wer sich dagegen für stylische Streetwear begeistert und dabei den Ökogedanken nicht zu kurz kommen lassen will, der ist bei zündstoff an der richtigen Adresse. Sowohl online als auch offline kann man hier kaufen, offline allerdings nur in Freiburg.
Hirschkind ist der Fair Trade Laden für Mode in der Stadt, auf dem Land und im Bett – direkt in Berlin kann man auch offline kaufen. Ökokleidung für Kinder findet man bei Karmakid Kidswear und das Greenpeace Magazin Warenhaus bietet 100 % Bio und Fair Trade Mode für Damen und Herren. Darüber hinaus finden sich im Sortiment fair gehandelte und witzige Geschenkideen.
In Lübeck bietet das Happiness individuelle Kleidung verschiedener innovativer Modelabels. Dabei sind alle Produkte fair gehandelt und viele von ihnen natürlich in Bio-Qualität gehalten. In Lübeck kann man direkt vor Ort kaufen, doch natürlich wird auch ein Online-Shop betrieben. Aus Österreich kommen die Fair Trade Sportkleidung, Babyartikel und Freizeitprodukte von Ecologdgesports. Alle Produkte werden nachhaltig produziert und fair gehandelt.

Welche Fair Trade Kleidung gibt es?

Fair Trade Kleidung gibt es in unterschiedlichsten Varianten. Schuhe, Kleider, Röcke, Hosen, T-Shirts, ja sogar Unterwäsche kann fair gehandelt werden. Wo dabei die Besonderheiten liegen, wollen wir im Folgenden an zwei einfachen Beispielen erklären.

Was sind die Besonderheiten bei Fair Trade Schuhen?

Die Fair Trade Schuhe beispielsweise zeichnen sich dadurch aus, dass bei deren Herstellung bestimmte Regeln eingehalten wurden. So können beispielsweise die Ausgangsmaterialien entweder komplett natürlich sein oder aber man verwendet recycelte Stoffe. Gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen für die Arbeiter bei der Herstellung werden natürlich ebenfalls beachtet.
Im Grunde sind die Basis-Materialien also dieselben, wie auch für andere Schuhe. Allerdings werden Baumwolle, Leder, Leinen und Co. unter fairen Bedingungen angebaut. Stoffe nicht natürlichen Ursprungs, wie Gummi und Kunststoff, die für die Sohlen benötigt werden, können nicht gänzlich außen vor gelassen werden. Für diese gibt es aber die Vorschrift, dass sie zum Beispiel aus recycelten Schuhresten oder anderen Abfällen bestehen. Dadurch soll zusätzlich die Umwelt geschont werden. Silikon, Plastik und Gummi sind nämlich in vielen Abfällen vorhanden und können nach einer Aufbereitung wieder verwendet werden.
Bei der Baumwolle achtet man bei Fair Trade Schuhen zum Beispiel auf einen natürlichen Anbau. Auch die Verarbeitung der Rohstoffe soll weitestgehend schonend für die Umwelt erfolgen. Leder, welches für Fair Trade Schuhe zum Einsatz kommt, stammt eben nicht aus der oft genutzten Massenzucht. Stattdessen wird es von Rindern und Ziegen gewonnen, welche den Bauern als Lebensunterhalt dienen. Bei der weiteren Verarbeitung wird auf Giftstoffe und andere schädliche Substanzen verzichtet. Natürlich müssen auch die Hersteller der Fair Trade Schuhe sich dabei regelmäßigen Kontrollen unterziehen. Dabei wird überprüft, ob es den Arbeitern gut geht und ob die Rohstoffe die geforderte Qualität aufweisen.

Fair Trade T-Shirts – worauf sollte ich achten?

Bei den Fair Trade T-Shirts sieht es fast genauso aus wie bei den Schuhen. In erster Linie stehen die faire Bezahlung, gerechte Arbeitsbedingungen und der Verzicht auf Kinder- oder Zwangsarbeit auf dem Plan. Auch werden die Rohstoffe, wie die Baumwolle, in der Regel ökologisch angebaut. Auf giftige Düngemittel und andere Schadstoffe wird verzichtet.
Dank natürlicher Färbemittel können die Fair Trade Shirts auch in bunten Farben und trendigen Designs angeboten werden, ohne dass der Fair Trade Gedanke zu kurz kommt. Damit sehen die modernen Fair Trade T-Shirts bei weitem nicht mehr nach „Öko“ aus, sondern können mit den gängigen Shirts und Co. mithalten. Selbst angesagte Designer haben die Vorteile fair hergestellter Shirts erkannt und arbeiten immer häufiger mit diesen. Daher gibt es heute auch kaum Unterschiede zwischen konventionellen Shirts und Fair Trade Shirts, was die Optik angeht.

Fair Trade Kleidung – warum ist Bio Baumwolle so wichtig?

Baumwolle ist eine der beliebtesten Textilfasern zur Herstellung von Kleidung. Doch kaum eine andere Faser ist im konventionellen Verarbeitungsprozess so stark mit Schadstoffen belastet wie die Baumwolle. Grund dafür ist der massive Einsatz von Kunstdüngern und Pestiziden beim Anbau sowie der Einsatz von reichlich Chemie bei der weiteren Verarbeitung.
Der große Nachteil liegt dabei auf der Hand: Aufgrund ihrer angenehmen Trageeigenschaften wird Kleidung aus Baumwolle gerne direkt auf der Haut getragen. Das bedeutet aber, dass die enthaltenen Schad- und Giftstoffe direkt an die Haut weitergegeben werden. Die hautfreundlichen, atmungsaktiven und strapazierfähigen Fasern sind angenehm zu tragen, lassen sich gut waschen und eignen sich für Sport- und Schlafbekleidung aber auch Unterwäsche hervorragend. Diese positiven Eigenschaften werden jedoch durch den Einsatz von Schwermetallen und Formaldehyden bei der konventionellen Verarbeitung wieder zunichte gemacht.

Welche Regeln gelten für den Anbau von Bio Baumwolle?

Die Bio Baumwolle ist da die ideale Alternative und kommt vor allem bei Fair Trade Kleidung bevorzugt zum Einsatz. Der Anbau ist kontrolliert biologisch und muss ganz klar definierte Standards erfüllen. So wird vollständig auf Kunstdünger und Pestizide verzichtet. Damit schützt man die Umwelt und bewahrt die Baumwolle vor der Schadstoffbelastung. Denn die Kunstdünger und Pestizide sind reine Chemie, die in den Boden und das Grundwasser gelangt. Wird Bio Baumwolle angebaut, erfolgt die Behandlung nur mit abbaubaren Stoffen. Auch gentechnisch veränderte Produkte sind gänzlich ausgeschlossen.
Damit aber das Wachstum der Pflanzen dennoch gefördert werden kann, setzt man auf Mischkulturen. Gedüngt wird mit pflanzlichen und tierischen Düngern und die Anbaufläche wird Jahr für Jahr gewechselt. Dadurch werden die Böden vor der Auslaugung bewahrt. Insgesamt ergibt sich so eine schonende Anbaumethode. Allerdings darf sich Bio Baumwolle erst dann als solche bezeichnen, wenn der Boden, auf dem sie wächst, seit mindestens drei Jahren nach diesen Standards bewirtschaftet wurde. So sollen Altlasten vermieden werden. Auch ein Entlaubungsmittel wird bei der Ernte nicht verwendet. Das hat zwar den Nachteil, dass keine maschinelle Ernte möglich ist, sondern nur die Ernte von Hand, doch dafür ist Bio Baumwolle eben besser verträglich.

Welche Regeln gelten für die Verarbeitung von Bio Baumwolle?

Neben den Regeln für den Anbau der Bio Baumwolle gelten natürlich auch klare Regeln für deren Weiterverarbeitung. In der konventionellen Herstellung kommt Chemie zum Einsatz, die die Baumwolle geschmeidiger, glatter und widerstandsfähiger machen soll. Damit es während der Transporte nicht zu einem Schädlingsbefall kommt, werden chemische Insektizide eingesetzt und die Farben zur Einfärbung der Baumwolle sind oft hochgiftig und enthalten Schwermetalle. Dabei entstehen im Herstellungsprozess Abwässer, die mit Giftstoffen für die Umwelt versehen sind und auch die Arbeiter sind bei ihrer täglichen Arbeit den Giftstoffen ausgesetzt. Diese lagern sich natürlich ebenfalls im fertigen Produkt ab.
Bei der Bio Baumwolle dagegen verzichtet man auf all diese Schadstoffe, Insektizide und Co. Ungiftige Farben zur Einfärbung werden eingesetzt und chemische Stärkemittel und ähnliches werden generell nicht verwendet.
Allerdings ist auch hier „Bio“ noch nicht geschützt, so dass Verbraucher, die tatsächlich ein ruhiges Gewissen beim Kauf von Bio Baumwolle haben wollen, auf die einschlägig bekannten Siegel achten sollten. Diese Siegel garantieren nicht nur den richtigen Anbau der Baumwolle, sondern auch deren natürliche Verarbeitung.

Welche Labels stehen für Fair Trade Kleidung?

Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Labels, die sich der Fair Trade Kleidung verschrieben haben. Teilweise sind sie mit den Shops identisch, in denen Fair Trade Kleidung gekauft werden kann, teilweise handelt es sich um reine Fair Trade Labels, die in den einschlägigen Shops angeboten werden. Einige Beispiele für solche Labels haben wir hier zusammengestellt:
  • Armedangels
  • Stanley & Stella
  • People Tree
  • Greenality
  • Living Crafts
  • Strenesse
  • Woodlike
  • Knowledge Cotton Apparel
  • Kuyichi
  • Komodo
  • Bleed
  • Continental Clothing
  • Thokkthokk
  • iHeart
  • treu
  • recolution

Was bieten mir die einzelnen Marken konkret?

Um sich einen Überblick zu verschaffen, haben wir im Folgenden die einzelnen Labels für Fair Trade Kleidung einmal genauer unter die Lupe genommen:
LabelAngebotStilHintergrund
People TreeMode und Schmuck (Shirts, Kleider, Blusen, Blazer, Cardigans usw.)Klassisch, Eco-Style, trendy, feminin, verspielt
  • Produkte vorwiegend aus Wolle, Baumwolle und Seide gefertigt
  • Hauptsitz des Unternehmens in London
  • Fair Trade Kleidung wird aus Indien und Bangladesh bezogen
  • Werbegesicht Emma Watson konnte seit 2011 gewonnen werden
StrenesseHigh Fashion (Blazer, Blusen, Hosen, Jacken, Jeans, Kleider, Pullover, Schuhe, Shirts, Strickjacken usw.)Schlicht, elegant, hochwertig
  • Firmensitz im bayerischen Nördlingen
  • Traditionsunternehmen (gegründet 1949)
  • 400 Mitarbeiter
  • 67 Millionen Euro Jahresumsatz
  • Zahlung per Paypal, Lastschrift, Kreditkarte und auf Rechnung
  • Versandkosten: 4,90 Euro in Deutschland
  • Unternehmen engagiert sich im Tier-, Umwelt- und Artenschutz
Knwoledge Cotton ApparelFair Trade Kleidung (Jeans, Hoodies, Westen, Pullover, Unterwäsche, Accessoires, Flanellhemden, High Quality Sportswear)Alle Stile vorhanden, von elegant bis modern
  • Vor mehr als 40 Jahren in Dänemark gegründet/li>
  • Setzt vorwiegend auf Bio Baumwolle, bereits lange Jahre vor der Einführung des Global Organic Textile Standards 2008
  • Ziel: 150 Tonnen Pestizide und Chemikalien bis 2015 einsparen
  • Nur kleine limitierte Auswahl an hochwertigen Textilien pro Jahr gefertigt
  • Offizieller Ausstatter der Hosts und Hostessen des „Clean Tech Media Awards“ und des „Green Tech Awards“
  • Textilien sind Fair Trade und zu 100 Prozent aus zertifiziertem Organic Cotton
KuyichiDenim-Ware, Oberbekleidung, JackenModern und trendig, klassische Schnitte für Jeans (Slim, Skinny, High Waste, Boot Cut usw.)
  • Gründung 2000 in Holland von der NGO-Solidaridad
  • Vorwiegender Einsatz von Bio Baumwolle, Bio Wolle, Tencel und Hanf
  • Naturtöne (Weiß, Beige, Braun, Denim) dominieren, da nur natürliche Farbpigmente verwendet werden
  • Rohstoffe vorwiegend aus der Türkei, Indien und Peru
  • Hohe Transparenz durch Registrierungsnummer auf jedem Kleidungsstück
  • Mitglied der Fair Wear Foundation (FWF)
KomodoDamen- und Herrenmode (Shirts, Hosen, Schuhe, Accessoires)Muster und Farben aus dem südostasiatischen Raum, gerade, alltagstaugliche Schnitte
  • 1988 in Bristol von Joe Komodo gegründet
  • Fertigung in Bali, Kathmandu und London
  • Besonderheit Free Tibet Produktlinie, die die Freiheitsbewegung in Tibet unterstützt
  • Verwendung von Naturstoffen aus kontrolliertem Anbau (z. B. Hanf)
  • Mitglied beim Fair Trade Netzwerk Made - By
BleedStreet- und Sportwear (Tees, Longsleeves, Hoodies, Jeans, Sweaters, Knitware, Jackets, Accessoires usw. für Damen und Herren)Modern, trendy, sportlich
  • Sitz im deutschen Helmbrecht
  • Zwei neue Kollektionen pro Jahr
  • Vorwiegender Einsatz von Bio Baumwolle nach den Richtlinien von GOTS und Tencel für Funktionskleidung bzw. Hanf für Hemden, recyceltes Polyester für Jeans, Verzicht auf Lederapplikationen von Jenas – daher vegane Jeans
  • Bluedesign Zertifikat und ÖkoTex 100 für Sympatex-Stoffe
  • Zahlreiche Preise (z. B. German Design Award 2013, Brandnew Award 2009, Umweltpreis vom Bund für Naturschutz 2012)
Continental ClothingHoodies, Shirts, Zipper usw.Trendy, modern, chic, klassisch
  • Gründung 1994 in England
  • FWF-Mitglied
  • Seit 2007 Marke EarthPositive aus Bio Baumwolle, GOTS-zertifiziert
  • Herkunftsland der Baumwolle wird mittels Label in jedem Kleidungsstück vermerkt
  • Produktionskette mittels Mady – By Track & Trace-System vollkommen transparent
  • Zahlreiche Preise (z. B. „Bestes Bio-Textilprodukt“ bei den Natural Organic Awards 2009, „Beste Umweltinitiative“ bei den Company Clothing Awards 2009)
  • ÖkoTex 100
  • Senkung des CO2-Ausstoßes bei den Shirts um 90 Prozent
ThokkthokkSweaters, Hoodies, Shirts, Longsleeves, Unterwäsche, Socken, BagsMinimalistische Designs
  • Gründer: Johow
  • 2008 gegründet
  • Zwei Mal pro Jahr neue Kollektionen
  • GOTS-zertifizierte Baumwolle
  • Siebdruckverfahren mit umweltverträglichen, wasserlöslichen Farben
  • Baumwolle aus Indien und der Türkei
  • Lieferkette durch die FWF lückenlos überwacht
  • ÖkoTex 100
  • PVC-freie Plastik-Verpackungen für den Versand, die biologisch abbaubar sind und wiederverwertbare Kartonverpackungen
RecolutionShirts, Hoodies, Tank Tops, Jogginghosen, Zipper, Loop Schals, Trainingsjacken, Sarouel Hosen für Damen und Herren, Oxford-Hemden aus 100 Prozent Bio Baumwolle – gut für Allergiker geeignetStylish, trendy, seriös, klassisch
  • Gegründet 2010 in Hamburg
  • GOTS-zertifizierte Baumwolle
  • Produktion in Portugal und der Türkei
  • Unterstützung zahlreicher Projekte
  • Regelmäßige Spenden eines Teils der Umsätze für soziale Projekte (z. B. Küchengartenprojekt der Andheri-Hilfe Bonn e.V., das Küchengärten zur Eigenversorgung für Familien in der Dritten Welt anlegt)
  • Bunte Städte werden unterstützt, indem es zu jedem Kauf eine Packung Bio-Sonnenblumensamen gibt
iHeartKleider, Shirts, Strickbekleidung usw.Schlicht, modern, innovativ, sehr persönlich – denn die Kundinnen dürfen Anregungen für neue Kollektionen geben
  • 2008 von Simone Chrystall und Alexandra Loesch in Düsseldorf als Loesch&Chrystall GmbH gegründet
  • Cashmere, Bio Baumwolle, Wolle und Seide als Ausgangsmaterial
  • Naturtöne als Farben
  • Soziale Verantwortung wird zum Beispiel mit dem Big Sister Verein in Düsseldorf übernommen
TreuDamenmode für den Sport- und Freizeitbereich (Pantys, Leggings, Jogginghosen, Pullover, Shirts, Tank-Tops)Geradlinig, minimalistisch, sportlich
  • 2010 in Hamburg von Katrin Schöllhorn gegründet
  • Kleine, überschaubare Kollektion statt Massenproduktion
  • Produktion in Deutschland
  • GOTS-zertifizierte Bio Baumwolle
Stanley & StellaBedruckbare T-ShirtsOriginell, chic, trendy
  • Label aus Brüssel
  • Schnitte für perfekten Sitz und hohen Tragekomfort
  • Große Auswahl von bedruckbaren Fasern