How to cook your life

Wer auf der Suche nach einem etwas anderen Dokumentarfilm ist, der ist mit „How to Cook Your Life” gut beraten. Der Film von Doris Dörrie dreht sich rund um den Zen-Lehrer Edward Espe Brown und seine Kochkurse, die ebenfalls sehr „Zen-mäßig“ angehaucht sind.

Die Handlung

In „How to Cook Your Life“ geht es also um den Zen-Lehrer Brown. Es werden insgesamt drei seiner Kochkurse dokumentarisch begleitet. Sie finden in Österreich, im Buddhistischen Zentrum Scheibbs, in Kalifornien, im Tassajara Zen Mountain Center und in San Francisco, in der Zen Center Green Gulch Farm statt. Im Film wird deutlich, dass Brown den Teilnehmern an den Kochkursen nicht nur seine Kochkünste vermittelt. Gleichzeitig unterrichtet er sie in der „Kunst des Lebens“. Die Weisheiten, die Brown dabei erklärt, haben ihre Wurzeln in einer seit Jahrhunderten andauernden Tradition, und wurden einst von Zen-Meister Dogen entwickelt. Dogen hat auch die Soto-shu gegründet. So wird im Film unter anderem deutlich, wie Brown seinen Schülern zeigt, wie sie den Buddha in einfachen Küchentätigkeiten entdecken können, so etwa beim Waschen von Reis oder dem Kneten des gerade zubereiteten Teiges. Dabei sind die Kochkurse ein Mix aus Lektionen im Kochen, Rezitationen und stillen Meditationen. Zusätzlich gibt es einen Rückblick auf das Leben von Brown. Auch sein Lehrer wird dabei genauer unter die Lupe genommen. Nicht zuletzt werden die Essgewohnheiten in den USA eingebunden und wie es ist, dort in Armut leben zu müssen.

Hintergründe zum Film

Die Kritiker sehen den Film „How to Cook Your Life“ äußerst positiv, bescheinigen ihm, dass es nicht ums Kochen, sondern vielmehr um die Einstellung des Menschen zu den Lebensmitteln gehe. Auch die Verbindung zu unserer Selbstwahrnehmung sehen die Kritiker in dem etwas anderen Dokumentarfilm. Die grundlegenden Daten zum Film haben wir wieder in gewohnter Art aufbereitet:

Deutscher Titel: Wie man sein Leben kocht
Originaltitel: How to Cook Your Life
Erscheinungsjahr: 2007
Länge: 100 Minuten
Altersfreigabe: Keine Altersbeschränkung
Produktion: Franz X. Gernstl, Fidelis Mager
Kamera: Jörg Jeshel, Doris Dörrie
Regie: Doris Dörrie
Drehbuch: Doris Dörrie
Musik: b:sides music production
Schnitt: Suzi Giebler

Die Schauspieler lassen sich schnell abhandeln, denn bei einem Dokumentarfilm, in dem es nur um eine Person geht, ist diese auch der Hauptdarsteller, namentlich also Edward Espe Brown. How to Cook Your Life“ sehen. In den Kinos kann man sich den Film nicht mehr ansehen. Einige Online-Videotheken haben ihn jedoch im Programm. Wir zeigen, welche das sind:

Amazon Prime Video: verfügbar
Verleihshop: verfügbar
Videobuster: verfügbar
Maxdome: verfügbar
Watchever: verfügbar

Der Dokumentarfilm „How to cook your life“ ist in dem Angebot sämtlicher Online Videotheken wiederzufinden. Ebenso wird dieses natürlich in unregelmäßigen Abständen über das Kabelfernsehen ausgetrahlt.

Weblinks

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