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Kabelfernsehen

Die Versorger für Kabelfernsehen unterscheiden sich zumeist nach Bundesländern. In einzelnen Bundesländern sind verscheidene Anbieter für Kabelfernsehen verfügbar.

Anbieter für Kabelfernsehen

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Kabelfernsehen in weiteren Ländern

 

 

Kabelfernsehen – so finden Sie den perfekten Anbieter in Ihrer Region

 

In der heutigen Zeit werden Fernsehprogramme nicht nur über Antennen und Satelliten übertragen, sondern in vielen Fällen auch ganz klassisch über Kabel. Wie Sie den für Sie besten Kabelfernseh-Anbieter finden, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten und was Sie noch über das klassische Kabelfernsehen wissen sollten, lesen Sie in unserem unabhängigen Ratgeber.

 

Vorbei ist die Suche nach dem perfekten Anbieter – wir helfen Ihnen! Stöbern Sie durch unseren Vergleich der Kabelfernsehen-Anbieter und entscheiden Sie sich für einen regionalen oder überregionalen Anbieter Ihrer Wahl.

 

Kabelfernsehen – so finden Sie den perfekten Anbieter in Ihrer Region

In der heutigen Zeit werden Fernsehprogramme nicht nur über Antennen und Satelliten übertragen, sondern in vielen Fällen auch ganz klassisch über Kabel. Wie Sie den für Sie besten Kabelfernseh-Anbieter finden, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten und was Sie noch über das klassische Kabelfernsehen wissen sollten, lesen Sie in unserem unabhängigen Ratgeber.

Vorbei ist die Suche nach dem perfekten Anbieter – wir helfen Ihnen! Stöbern Sie durch unseren Vergleich der Kabelfernsehen-Anbieter und entscheiden Sie sich für einen regionalen oder überregionalen Anbieter Ihrer Wahl.

Abgesehen davon, ob Sie sich für

  • Kabelfernsehen
  • Kabelinternet
  • einen Telefonanschluss
  • oder für Triple-Play-Angebote

interessieren, spielen die jeweiligen Anbieter bestimmte Vor-, aber auch Nachteile aus. Welche das sind, erfahren Sie nachfolgend.

Triple-Play-Angebote im Fokus

Kabelfernsehen im Fokus

Kabel Internet im Fokus

Telefonanschluss im Fokus

Wie man sieht: Teilweise liegen zwischen den Angeboten große Unterschiede, sodass sich beispielsweise herausstellt, dass der Bundesliga-Empfang nur über Unitymedia möglich ist, dafür allerdings die Anzahl digitaler Sender kleiner ist. So haben alle Anbieter Vorteile und Nachteile, die Anwender im Zweifel gegenüberstellen müssen.

Darauf sollten Sie bei der Wahl eines guten Kabelanbieters achten

Wenn es um die Wahl eines richtigen Kabelanbieters geht, sollten Sie keinesfalls nur auf den Preis schauen. Stattdessen gilt es, die feinen Details der Angebote zu vergleichen, um im Zweifel beispielsweise nicht auf die Bundesliga oder eine hohe Anzahl an Sendern zu verzichten.

Der Markt wird von Anbietern dominiert, die sich teilweise auf bestimmte Regionen Deutschlands spezialisiert haben. So gibt es beispielsweise Kabelfernsehen-Anbieter, die nur in drei Bundesländern agieren (z.B. Unitymedia), aber auch Anbieter, die in mehr als zehn Bundesländern Angebote offerieren (zum Beispiel Kabel Deutschland).

Gehen Sie die nachfolgende Liste im Detail durch und klären Sie die einzelnen Faktoren, die bei der Wahl eines geeigneten Kabel-Anbieters von Relevanz sind.

  • Region:
    Nicht jeder Anbieter, der im Internet Kabelfernsehen offeriert, ist auch für Ihre Region aufgestellt. Das bedeutet, dass Sie sich vorrangig an einen Kabelanbieter wenden müssen, der in Ihrer Region tätig ist. Zu den Vorreitern der sehr breit aufgestellten Anbieter zählt beispielsweise Kabel Deutschland.
  • Sender:
    Haben Sie einen passenden Anbieter in Ihrer Region gefunden oder aufgrund der guten Lage sogar die Wahl aus mehreren Anbietern, dann geht es nun um die Anzahl der Sender. Dabei wird zwischen digitalen, analogen und auch zwischen HDTV-Sendern unterschieden. Wichtig ist eine hohe Anzahl digitaler Sender, die im Optimalfall zwischen 50 und 100 liegen sollte. Unsere drei Top-Anbieter bieten allesamt eine Sender-Zahl zwischen 50 und 100, wobei Kabel Deutschland bei den digitalen Sendern und Tele Columbus bei den analogen Sendern die Nase vorn hat. In diesem Zusammenhang ist auch Kabel BW eine Erwähnung wert, die mit 250 digitalen Sendern aufwarten können.
  • Internet:
    Wenn Sie zum Kabelfernsehen auch Kabelinternet buchen wollen, sollten Sie unterscheiden, ob das Internet nur gelegentlich benötigt wird, oder ob Sie beispielsweise Filme streamen, Spiele spielen oder das Netz sogar beruflich benötigen. Umso dringender eine gute Internet-Verbindung für Sie ist, umso höher sollte auch die maximale Geschwindigkeit liegen. Wichtig ist außerdem eine Internet-Flatrate, die jedoch von allen Anbietern geboten wird. Je nach gewähltem Tarif können Sie beispielsweise auf 100 Mbit/s oder auf 150 Mbit/s setzen.
  • Grundgebühr:
    Für viele Bereiche des Lebens werden Gebühren verlangt, so auch fürs Kabelfernsehen oder Internet. Oftmals lassen wir uns von Angeboten leiten, die beispielsweise einmalige Einrichtungspreise wegfallen lassen – das wären dann allerdings umgerechnet Grundgebühren von circa zwei bis drei Monaten – alles danach würden Sie mit höheren Gebühren bezahlen müssen, wenn es sich um ein einen teuren Anbieter handelt. Wenn Sie allerdings weniger auf Angebote, sondern mehr auf die Grundgebühr schauen, können Sie langfristig viel Geld sparen. Gerade durch die Tatsache, dass Kabelfernsehen auch häufig lange Mindestlaufzeiten besitzt, macht es durchaus einen Unterschied, ob Sie als Grundgebühr 10 Euro oder 20 Euro zahlen müssen. Auf 12 Monate macht das einen Unterschied von 120 Euro aus, was häufig deutlich höher als bestimmte Angebote liegt.
  • Mindestlaufzeit:
    Die Mindestlautzeit bei Kabelfernsehen-Anbietern liegt meistens bei sechs, zwölf oder 24 Monaten. Hier müssen Sie wählen, ob Sie sich wirklich für beispielsweise zwei Jahre an einen Anbieter binden wollen. Gerade, wenn Sie den Anbieter nur aufgrund eines guten Angebots ausgewählt haben (beispielsweise die ersten sechs Monate kostengünstiger), kann das schnell schiefgehen, da Sie zukünftig mehr zahlen und damit insgesamt mehr Kosten aufbringen müssen, als hätten Sie einen anderen Anbieter ohne Angebot, aber mit niedrigeren Grundgebühren gewählt. Auch sollten Sie bei der Länge der Mindestlaufzeit stark auf die Funktionen und Verfügbarkeiten achten. Ein gutes Angebot nützt Ihnen nichts, wenn das Angebot an digitalen Sendern sehr gering ist oder Sie keine Bundesliga empfangen können, wenn Ihnen das sehr wichtig ist – da bringt es auch nichts, wenn Sie 20 Euro pro Jahr weniger zahlen, sich dafür aber zwei Jahre lang ärgern, dass Sie diesen Empfang nicht erhalten.

Sie haben Ihre Wahl getroffen? Oder sind Sie noch unsicher und möchten einige Anbieter vergleichen? Kein Problem!

Rechtliche Informationen zum Thema Kabelfernsehen

Wenn es um das Thema Kabelfernsehen geht, können Sie leider nicht von einer Versorgungspflicht profitieren, wie es beispielsweise beim Strom der Fall ist. Dadurch ist nicht in allen Regionen Deutschlands ein gleicher Zugang zum Kabelfernsehen gewährleistet, da die einzelnen Bundesländer die Hoheitsgewalt für die Entscheidungskompetenz zum Thema Kabelfernsehen besitzen. Die dortigen Landesmedienanstalten definieren beispielsweise,

 

  • inwiefern Satellitenprogramme angeboten werden
  • und inwiefern öffentlich-rechtliche Programme zugänglich sein müssen

Der Kabelfernsehen-Bereich steht daher unter dem Motto „alles kann, aber nichts muss“, was übersetzt bedeutet, dass es zwar viele Angebote und Möglichkeiten gibt, aber keine Verpflichtung.

Kunden können selbst entscheiden, ob sie Kabelfernsehen bevorzugen oder nicht – sofern sie nicht zur Miete wohnen und wenn keine Satellitenschüssel installiert werden kann.

Kabelfernsehen – technische Erklärung

Wer den Begriff „Kabelfernsehen“ hört, weiß in der Regel, dass dies eine Technologie ist, mit der Kunden ein Fernsehprogramm auf den Bildschirm erhalten. Doch wie funktioniert der Kabelempfang rein technisch? Wir verraten es Ihnen.

Fakt ist, dass die Verfügbarkeit des Kabelfernsehens von Bundesland zu Bundesland verschieden ist. Sowohl beim Empfang durch Kabel, Antenne als auch Satellit erhält der Kunde schlussendlich an einem Fernsehgerät ein Bild eines Fernsehsenders.

Unterschieden wird bei den Arten allerdings durch die Definition, wie die Daten des Programmsenders zum heimischen Bildschirm gelangen. Bei der Kabelverbindung ist es das Ziel der Kabelnetzbetreiber Deutschlands gewesen, möglichst flächendeckend zu agieren und das Bundesgebiet mit einem Breitbandkabel auszustatten. Hierbei handelt es sich häufig um sogenannte Glasfaserkabel oder Kupferkabel (die weiterentwickelte und verbesserte Variante).

Die Tondaten und Bilddaten werden über die besagten Kabel übertragen und vom Bildschirm empfangen. Die Vernetzung mit Kabeln für das heimische TV-Erlebnis ist allerdings keine Verpflichtung, sondern eine Option.

Es gibt daher Versorgungsgebiete, die bereits vollständig erschlossen sind (hier haben alle Haushalte Zugang zu digitalem oder analogem Kabelfernsehen). Es gibt jedoch auch Regionen und Gebiete, die keinen Zugang haben – allerdings auch leider keinen rechtlichen Anspruch darauf.

Regionale Anbieter für Ihr Kabelfernsehen finden

Wenn Sie in einem Gebiet wohnen, in dem mehrere Anbieter Kabelfernsehen unterstützen, stehen Sie bekanntlich vor der Qual der Wahl. Welcher Anbieter bietet die besten Leistungen, besitzt gleichzeitig eine niedrige Grundgebühr und ein hohes Angebot an Sendern? Genau darauf sollten Sie achten!

Wenn Sie allerdings in einer Region leben, in der nur ein Anbieter für Sie Kabelfernsehen bereitstelle, ergibt sich das Programm überhaupt nicht und Sie können entweder kein Kabelfernsehen oder diesen Anbieter wählen.

Zu den Marktführern gehören in Deutschland unter anderem die Angebote

 

  • Kabel Deutschland
  • Kabel BW
  • Unitymedia
  • Primacom
  • Tele Columbus

Das Angebot dieser Anbieter ist umfangreich und geht weit über das klassische Kabelfernsehen hinaus. Unter anderem werden Ihnen auch ein DSL-Anschluss oder Telefon-Leistungen geboten. Selbst Sky-Angebote werden nicht länger nur von besagten Marktführern geboten, sondern auch von vielen kleinen und regional agierenden Kabelanbietern.

Nachteile des Kabelfernsehens

Wo Licht ist, da ist auch Schatten, auch beim Kabelfernsehen. Deshalb sollte sich jeder, für den Kabelfernsehen eine Option darstellt, die Nachteile vergegenwärtigen, damit am Ende nicht das böse Erwachen kommt.

Anschlussoption muss vorhanden sein

Satellitenempfang ist von fast überall aus möglich, Kabelfernsehen allerdings nicht. Damit man auf diesem Weg zum Fernsehprogramm kommt, muss der Kabelnetzbetreiber eine Leitung innerhalb der Straße in Betrieb haben. Ein Hausanschluss kann zwar nachträglich verlegt werden, die Straßengrundversorgung ist jedoch unerlässlich.

Derzeit beträgt die Anschlussdichte in Deutschland 70 Prozent, was also bedeutet, dass 70 Prozent aller deutschen Haushalte an das Kabelnetz angeschlossen werden könnten, wenn sie wollten. Den verbleibenden 30 Prozent bleibt das Kabelfernsehen verschlossen, weil es eben noch keine entsprechenden Leitungen gibt. Meist sind abgelegene Regionen hiervon betroffen.

Bei Interesse für Kabelfernsehen gilt es also zunächst einmal abzuklären, ob in der Straße überhaupt Kabelfernsehen verlegt wurde und somit die Anschlussoption für den eigenen Haushalt eröffnet ist.

Manchmal geht es nicht ohne Empfangsgerät

Stecker in die Buchse und los geht das Fernsehvergnügen. So stellen sich die Kabelfernsehinteressenten ihren Fernsehspaß vor. Grundsätzlich ist dies auch möglich, denn für analoges Kabelfernsehen braucht es keinen Receiver. Dabei können sogar problemlos mehrerer Fernsehgeräte hintereinander gereiht werden.

Digitaler Fernsehempfang stellt beim Kabelfernsehen aber ganz andere Anforderungen. Denn um diese verbesserte Bild- und Tonqualität zu erhalten, erfordert es in Zusammenhang mit dem Kabelfernsehen einen Receiver. Darin fließt noch die Tatsache ein, dass manche Sender, vor allem privater Natur, ihre digitalen Fernsehsignale verschlüsseln. In diesem Fall ist ein DVB-C Receiver erforderlich, der mit einer entsprechenden Entschlüsselungsvorrichtung, sei es Modul oder Karte, ausgestattet ist. Der größte Nachteil daran ist, dass manche Kabelbetreiber auf die Verwendung ihrer eigenen Receiver bestehen und somit keine billigeren Produkte gekauft werden können.

Mehrere Fernsehgeräte in einer Wohnung werden zum Problem

Wie schon deutlich wurde, ist es beim analogen Kabelfernsehen recht unkompliziert, in einem Haushalt mehrere Fernsehgeräte an den Kabelanschluss anzuklemmen. Sie werden schlichtweg hintereinander gereiht und mittels Koaxialkabel verbunden.

Digitales Kabelfernsehen ist jedoch etwas komplizierter in diesem Bereich. Denn hierfür braucht jedes Fernsehgerät einen eigenen Receiver. So weit wäre das auch kein Problem, wäre da nicht die DVB-C Verschlüsselung durch die Sender, für die ein Entschlüsselungsmodul beziehungsweise eine solche Karte benötigt wird. Diese gibt es zur vereinbarten Monatsgebühr nur für einen Fernseher, alle weiteren Empfangswünsche sind mit einem monatlichen Aufpreis für die zusätzlichen Entschlüsselungsvorrichtungen zu vergüten.

Knackpunkt Kosten

Offensichtlich gibt es doch einige Nachteile, die dem Kabelfernsehwunsch Stolpersteine in den Weg legen. Aber meist sind diese nicht der Grund, warum ein potenzieller Kunde Abstand von seinem Kabelfernsehvorhaben hält. In der Regel spielen dabei die Kosten eine entscheidende Rolle.

Für das Kabelfernsehen nach heutigen Standards, also mit digitaler Empfangsoption, ist zunächst einmal die Anschaffung des erforderlichen Receivers notwendig. Auch der Hausanschluss, insofern ein solcher noch nicht gegeben ist, schlägt mit einigen Kosten zu Buche. Zugegebenermaßen hat man auch beim Satellitenempfang solche Anschaffungsgebühren, allerdings sind damit bei dieser Empfangsoption die Ausgaben erledigt. Beim Kabelfernsehen geht es jedoch weiter, nämlich in Form der monatlichen Kabelnutzungsentgelte.

Entwicklungsgeschichte des Kabelfernsehens

Es ist wahrhaftig kaum zu glauben, aber die ersten Gehversuche des Projekts Kabelfernsehen datieren tatsächlich bereits auf die 1930er Jahre. Damals steckte die Idee natürlich noch in den Kinderschuhen und die Zielsetzung war eindeutig eine andere. Aber dennoch ist es so, dass das, was damals so einfach begann, sich zum heutigen Kabelfernsehen entwickelt hat.

Erste Versuche bei der Reichspost

Die nationalsozialistische Propaganda der NSDAP sollte im Deutschland der Hitler Ära möglichst viele Menschen erreichen. Deshalb wurde die Reichspost damit beauftragt, Versuche einer Hörfunkübertragung über Drahtfunk zu starten. 1934 war es dann so weit und die ersten Probeanlagen wurden in Betrieb genommen. Nach den primären Erfolgen war die Idee geboren, was mit dem Hörfunk gelungen ist auch auf die Bildübertragung zu projizieren.

Breitbandkabel gab es schon damals und so war es nur eine Frage der Zeit, ehe sie das unterirdische Straßenbild Deutschlands zierten. Von Berlin bis Leipzig führte die erste Strecke, die mit einem Breitbandkabel ausgestattet wurde. Es folgte eine Ausweitung bis nach Nürnberg und die Breitbandverlegung zwischen Berlin und Hamburg. Fortan war es, nach damaligen Maßstäben ein Wunderwerk, möglich, über ein einziges Kabel 200 Ferngespräche plus ein Fernsehprogramm zu senden.

Großversorgung mit Antennenempfang machte den eigentlichen Anfang

Auch wenn die 1930er Jahre eigentlich als die Geburtstunde des Kabelfernsehens bezeichnet werden können, so dauerte es doch noch einige Jahrzehnte, ehe tatsächlich für den privaten Kunden in greifbare Nähe rückte, was damals nur öffentlichen Stellen zugänglich war: Fernsehübertragung via Kabel.

In großen Mietshäusern wurden riesige Empfangsantennen errichtet, die als zentrale Empfangsstationen dienten. Hintergrund war, dass nicht jeder einzelne Mieter eine eigene Antenne installieren sollte. Das eingegangene Fernsehsignal wurde nun über Kabel an die einzelnen Wohnungen weitergeleitet und brachte dort das Bild auf den Fernsehschirm. Von echtem Kabelfernsehen im heutigen Sinne kann wohl in diesem Zusammenhang noch nicht die Rede sein, wohl aber von einer Beispiellösung, die als Vorbild für die Weiterentwicklung der Idee gedient hat.

1972: Das Jahr des Baustarts des Kabelnetzes

Nachdem Gemeinschaftsgroßantennen wunderbar funktioniert hatten, schlug 1972 die Stunde des Kabelnetzes. Die Deutsche Bundespost suchte sich Hamburger und Nürnberger Stadtteile als Versuchsobjekte aus und verlegte dort Kabelnetze für den analogen Empfang. Wirklich an den Start gehen konnte das Kabelfernsehen dann im Jahr 1984, parallel zur Entstehung des Privatfernsehens.

Seither wurde das Kabelnetz in Deutschland nicht nur stetig ausgebaut, sondern die inzwischen veralteten Kabel durch modernere und leistungsstärkere ersetzt.

Aber auch wenn Deutschland sich inzwischen sowohl von der Erschließung wie auch bezüglich der Nachfrage sozusagen zu einem Kabelfernsehland gemausert hat, so waren bislang viele große Industrienationen der Kabelfernsehentwicklung hierzulande meist einen Schritt voraus.

Kabelfernsehen, die Vorteile

50 Prozent ans Kabelfernsehen angeschlossene Haushalte sprechen eine deutliche Sprache. Offensichtlich bietet das Kabelfernsehen elementare Vorteile, welche die Fernsehkonsumenten überzeugen können.

Gute Qualität des Fernsehprogramms

Die Kabelnetzbetreiber sind darauf bedacht, ihr Produktangebot stets an die Bedürfnisse der Kundschaft anzupassen. Und diese verlangt nach einer an modernsten Normen ausgerichteten Technologie, die neuartige Übertragungsformen auch auf den heimischen Bildschirm bringt. Dies ist somit die zentrale Aufgabe der Kabelfernsehanbieter.

Insgesamt kann ein Kabelfernsehkunde sich über eine gute Bild- und Tonqualität freuen. Die Kabelkopfstellen sorgen mit ihrer überdimensionalen Empfangsauslegung für den besten Einfang gesendeter TV-Signale. Von dort aus muss der Kunde kaum noch einen Qualitätsverlust bis zum heimischen Bildschirm hinnehmen. Nicht nur die überwiegend unterirdische Kabelverlegung sondern auch die zwischengeschalteten Verstärker sorgen dafür.

Hinzu kommt die Störanfälligkeit, die beim Kabelfernsehen äußerst gering ist. Unterirdisch verlegte Kabel sind vor Witterungseinflüssen geschützt, so dass bei den meisten Stürmen am Fernsehbildschirm eines Kabelfernsehkunden nichts davon bemerkt werden kann. Abstriche sind natürlich bei verheerenden Unwettern, welche die Kabelkopfstellen beeinträchtigen, sowie bei Überschwemmungen zu machen.

Unkomplizierte Hausversorgung

Insofern in der Straße Fernsehkabel für den Kabelempfang verlegt sind, ist es für einen potenziellen Kunden sehr einfach, selbst in den Genuss dieser TV-Empfangsoption zu kommen. Ein Hausanschluss ist schnell vom Fachmann gelegt, falls er noch nicht vorhanden sein sollte. Nun muss nur noch hausintern die Verkabelung gezogen werden und eine entsprechende Steckerbuchse in der Nähe des Gerätestandorts ihre Heimat finden.

Wer keinen gesteigerten Wert auf digitalen Fernsehgenuss legt, der ist an dieser Stelle mit den Anschlussnotwendigkeiten bereits fertig. Analoges Kabelfernsehen entbehrt nämlich eines zusätzlichen Empfangsgeräts.

Aber auch Freunde der Digitalisierung kommen beim Kabelfernsehen auf ihre Kosten. Ein DVB-C Receiver ist hier das Empfangsgerät der ersten Wahl, welches es inzwischen auch mit integrierter Festplatte und HDTV-fähig gibt.

Ansehnliche Programmauswahl

Über ein mangelndes Programmangebot brauchen sich die Kabelfernsehkunden garantiert nicht zu beschweren. Dafür sorgen schon die Landesmedienanstalten mit ihrer Vorgabe, dass die Kabelanbieter alle für sie problemlos zugänglichen lokalen TV-Programme übertragen müssen. Dieses Grundangebot reicht den Kabelfensehverantwortlichen jedoch nicht aus. Deshalb sind auch manche ausländischen Sender im Angebotsportfolio enthalten und auch Pay TV, beispielsweise Sky als Premierenachfolger, ist erhältlich.

Überblick über einmalige und laufende Kabelfernsehkosten

Das Kabelfernsehen hat die deutsche Fernsehnation längst in seinen Bann gezogen und mittlerweile nutzen rund 50 Prozent aller deutschen Haushalte diese Form des Fernsehempfangs für sich. Allerdings stellt sich Neueinsteigern in das Kabelfernsehen auch immer wieder die Frage, welche Kosten damit auf sie zukommen. Ganz klar ist natürlich, dass Kabelfernsehen preisintensiver ist, als das Satellitenfernsehen beispielsweise. Das liegt schon an der monatlich zu entrichtenden Gebühr für das jeweils gebuchte Paket. Hinzu kommen aber genauso einmalige Kosten, die je nach Anbieter unterschiedlich hoch ausfallen können.

Einmalige Kosten für das Kabelfernsehen

Zunächst einmal verlangen fast alle Anbieter für Kabelfernsehen eine einmalige Anschlussgebühr. Diese liegt in der Regel zwischen 30 und 50 Euro, je nach Anbieter. Einmalige Kosten fallen weiterhin an, wenn ein Receiver und / oder eine Smartcard benötigt wird, um die Grundverschlüsselung der übertragenen Programme zu entschlüsseln. Allerdings gibt es hier wieder deutliche Unterschiede.

Manche der Kabelanbieter unterstützen die Nutzung von Receivern, die auf dem freien Markt erhältlich sind, nicht. Sie bieten eigene Receiver an, die entweder gekauft oder aber angemietet werden können. Auch werden die Geräte teils leihweise zur Verfügung gestellt. Werden sie beim Beenden des Vertrags nicht zurück gegeben, müssen teils horrende Kosten dafür gezahlt werden.

Laufende Kosten für das Kabelfernsehen

Diese einmaligen Kosten sind meist recht überschaubar und lassen noch keinen Verbraucher vor dem Abschluss eines Vertrags zurück schrecken. Anders sieht es hingegen bei den laufenden Kosten aus. Diese fallen zunächst einmal für die Grundversorgung mit analogem Fernsehen an und belaufen sich im Schnitt auf 17 bis 20 Euro monatlich. Allerdings ist auch hier Obacht geboten. Gerade große Wohnungsbaugesellschaften, deren Bestand an Mietwohnungen in die Tausende geht, schließen oft individuelle Verträge mit den großen Kabelnetzbetreibern ab. Dadurch werden teils erheblich günstigere Konditionen geboten.

Hinzu kommen die Kosten für das digitale Fernsehen, die meist mit drei bis vier Euro monatlich zu Buche schlagen. Wird ein Receiver angemietet, fallen für diesen weitere Kosten an. Nicht zuletzt sollten auch die zusätzlich buchbaren Programmpakete berücksichtigt werden. Ob Familiensender, Pay-TV, Crime-Sender oder Sport-Sender – für jedes dieser Pakete müssen Verbraucher mit zusätzlichen monatlichen Kosten rechnen, die sich aber wiederum je nach Anbieter deutlich unterscheiden können. Wer mehrere dieser Pakete für interessant erachtet, für den lohnt sich in der Regel die Buchung eines Komplettpakets. Darin enthalten sind alle dieser Sparten zu einem Preis, der günstiger als bei der Einzelbuchung liegt.

Technische Voraussetzungen am Empfangsstandort

Um Kabelfernsehen zu Hause empfangen zu können, bedarf es der Erfüllung einiger technischer Voraussetzungen. Die wichtigsten Grundlagen sind hierbei, neben den Empfangsgeräten als solchen, das Antennenkabel, die Kabelanschlussdose und die Antennensteckdose.

Darüber hinaus werden Empfangsgeräte, wie Fernseher, Videorecorder, Digitalreceiver und Co. benötigt. Letztere Geräte sind allerdings meist nur nach der DVB-C-Norm einzusetzen.

Das Antennenkabel im Kabelfernsehen

Das Antennenkabel verbindet die Kabelanschlussdose im Zimmer mit der Antennensteckdose am jeweiligen Empfangsgerät. Es handelt sich in aller Regel um ein Koaxialkabel, welches auch als Koaxkabel bezeichnet wird. Diese Kabel weisen einen konzentrischen Aufbau auf. Sie bestehen somit aus dem Innenleiter und dem Außenleiter.

Der Innenleiter wird dabei auch als Seele bezeichnet, der Außenleiter ist in einer hohlzylindrischen Form angefertigt. Zwischen den beiden Leitern entsteht ein Zwischenraum, in dem sich der Isolator oder ein Dielektrikum befindet. Letzteres besteht entweder anteilig oder vollständig aus Luft, wobei dann die Rede von einer Luftleitung ist.

Der Außenleiter wird vor äußeren Einflüssen durch einen Mantel geschützt. Dieser isoliert, ist korrosionsfest und wasserdicht. Die Außendurchmesser herkömmlicher Koaxkabel betragen etwa zwei bis 15 Millimeter, wobei einige Sonderformen auch Durchmesser zwischen einem und 100 Millimeter aufweisen.

Das Koaxialkabel wird natürlich zur Übertragung von Kabelfernsehen eingesetzt. Der Grund dafür ist, dass sie hochfrequentige Breitband-Signale übertragen können, und zwar im Frequenzbereich zwischen wenigen Kilohertz bis hin zu mehreren Gigahertz.

Die Kabelanschlussdose für das Kabelfernsehen

Zweite wichtige technische Voraussetzung für den Empfang des Kabelfernsehens ist die Kabelanschlussdose. Sie muss in der Regel vom Elektriker oder vom Informationselektroniker installiert werden. In der Regel sind diese Dosen in den meisten Wohnungen bereits enthalten, sie müssen aber unter Umständen umgerüstet werden, wenn ein neuer Kabelanbieter für das Objekt gewählt wird.

Vor einigen Jahren mussten auch Veränderungen an den Kabelanschlussdosen vorgenommen werden, die den digitalen Empfang ermöglichen. Wer das Kabelfernsehen in einer Mietwohnung nutzt, muss in der Regel aber lediglich das Antennenkabel besorgen, die Kabelanschlussdose ist fast immer schon vorhanden.

Produktpakete zum günstigen Preis

Neben dem ganz einfachen Kabelanschluss bieten die meisten Kabelnetzbetreiber noch weitere Produktpakete. Unterscheiden muss man hierbei zwischen den reinen Kabelfernseh-Produktpaketen und den Triple Play Angeboten.

Reine Kabelfernsehpakete

Die reinen Kabelfernsehpakete und deren Kosten belaufen sich auf etwa 17 bis 20 Euro monatlich, wobei günstigere Preise durch Sondervereinbarungen mit großen Wohnungsgesellschaften keine Seltenheit darstellen.

Hinzu gebucht werden können einzelne Senderpakete, in denen Familiensender, Sport-Sender, Musik-Sender und Co. enthalten sind. Die Preise richten sich dabei nach dem Paket und dem Anbieter.

Internet- und Telefonpakete

Bei fast allen der großen Kabelnetzbetreiber gibt es überdies Produktpakete, die Internet und Telefon vereinen, beide Varianten können aber auch einzeln bestellt werden. Die Kosten dafür liegen je nach Anbieter zwischen fünf Euro für den einfachsten Internettarif bis hin zu 50 Euro für Internet- und Telefonflatrate-Tarife.

Unterschieden werden muss hier unter anderem, ob eine Flatrate für Internet und / oder Telefon gewünscht wird. Auch die Anzahl der Leitungen unterscheidet sich je nach Tarif und nicht zuletzt können die Kunden zwischen einer einzigen und mehreren Rufnummern wählen. Die Geschwindigkeit des Internets kann dabei ebenfalls frei gewählt werden, so dass diese den ganz persönlichen Bedürfnissen angepasst werden. Die übliche DSL-Geschwindigkeit von 6.000er DSL wird dabei im Kabelpaket deutlich günstiger, als über die vielen Telefongesellschaften angeboten.

Komplettpakete: Internet, Telefon, Kabelfernsehen

Zusätzlich bieten fast alle großen Anbieter die Komplettpakete an, bei denen Internet, Telefon und Kabelfernsehen über einen einzigen Anschluss laufen. Diese sind kostentechnisch auf den ersten Blick recht hoch angesiedelt, sie können bis zu 60 oder 70 Euro monatlich kosten. Dafür sind aber alle Leistungen enthalten, meist ist sogar noch ein Pay-TV-Angebot mit integriert.

Wichtig ist jedoch, nicht alleine die Preise zu berücksichtigen, die im Allgemeinen anfallen. Diese können durch gezielte Sondervereinbarungen zwischen Kabelnetzbetreiber und Wohnungsgesellschaften wieder deutlich gesenkt werden. Zusätzlich gibt es gerade für Neukunden oft attraktive Sonderangebote, bei denen vergünstigte Konditionen für die ersten drei, sechs oder zwölf Monate gelten. Jedoch bindet man sich auch im Bereich der Kabelnetzbetreiber in aller Regel für wenigstens zwei Jahre an den einmal gewählten Tarif. Aus diesem kann der Verbraucher nur herauskommen, wenn er umzieht und am neuen Wohnort kein Kabelanschluss des bisherigen Anbieters vorhanden ist.

Zahlen und Fakten zum Kabelfernsehen

1988, einige Jahre nachdem das Kabelfernsehen für Privathaushalte attraktiv wurde, konnte noch keine Rede von einer flächendeckenden Kabelvernetzung oder einer insgesamt positiven Resonanz auf die damals neuartige Option des Fernsehempfangs sein. Lediglich rund 38 Prozent aller deutschen Haushalte hatte zu dieser Zeit überhaupt die Möglichkeit, sich an die bestehende Kabelfernsehversorgung anzuschließen. In der Praxis tatsächlich getan haben dies dann sogar nur rund 15 Prozent. So schleppend hatten sich die Deutsche Bundespost und die Telekom den Start des Kabelempfangs nicht vorgestellt.

Im Laufe der Jahre kam dann aber schließlich einige Bewegung in den Netzaufbau und die potenzielle Kundschaft zeigte sich nicht mehr ganz so kabelfernsehscheu. Heute handelt es sich beim Kabelfernsehen um die am häufigsten genutzte Option des Programmempfangs.

Empfangsoption Nummer Eins

Vom ungeliebten Probeprodukt bis an die Spitze der Hitliste aller Fernsehempfangsoptionen, diesen Weg hat das Kabelfernsehen in den letzten 25 Jahren zurück gelegt.

Inzwischen kann man stolz auf das Kabelnetzwerk sein und auch die Kundenzahlen können sich sehen lassen. So zeigen statistische Werte, dass immerhin fast die Hälfte aller Fernsehkonsumenten in Deutschland ihr Programm über Kabelfernsehen bezieht. War bis dato die Satellitenschüssel auf Rang Eins, so wurde diese vom Kabelfernsehen auf die Plätze verwiesen, denn lediglich 46 Prozent aller deutschen Fernsehkunden setzen aktuell auf den Satellitenempfang.

Die terrestrische Empfangsmöglichkeit hat es sogar noch stärker erwischt. Antennenfernsehen ist nur noch für knapp fünf Prozent aller Fernsehzuschauer eine wirkliche Option.

Nichtsdestotrotz müssen diese Werte als verfälscht angesehen werden. Denn noch immer kann beispielsweise die Satellitenschüssel Programme ins Haus holen, die über das Kabelfernsehen nicht zugänglich sind. Ausländische Programme seien hier als Beispiel genannt. Deshalb fließen in den fast 50prozentigen Kabelfernsehkundenanteil auch solche Haushalte mit ein, die zur Abdeckung von Nischeninteressen zusätzlich auf Sat-TV setzen. Folglich geht es in dieser Statistik rein um die Kabelfernsehen zahlende Kundschaft und nicht um die reelle Nutzung.

Die Versorgungsdichte beim Kabelfernsehen

Damit die aktuellen 50 Prozent Fernsehkonsumenten, die sich für das Kabelfernsehen entschieden haben, auch bedient werden können, benötigt es ein stattliches Kabelnetz im Bundesgebiet. Unglaubliche 440.000 Kilometer Breitbandkabel fanden deshalb ihre Heimat unter Deutschlands Straßen. Tausende Signalverstärker, Kabelkopfstellen und Übergabestationen machen dieses Netzwerk komplett.

Obwohl diese Zahlen sehr überzeugend wirken, so ist Deutschland hinsichtlich der landesweiten Kabelversorgung noch immer auf keiner Spitzenposition im europäischen Ländervergleich zu finden. Eine Anschlussdichte von 70 Prozent klingt zwar recht stattlich, ist in Europa jedoch bestenfalls Mittelfeld.

Die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen verbuchen für sich die meisten Kabelfernsehkunden. In Sachsen-Anhalt hingegen scheint man vom Kabelfernsehen noch nicht restlos überzeugt zu sein, vielleicht auch, weil dort die Anschlussdichte vergleichsweise gering ist.

Kabelfernsehen versus Satellitenempfang

Kabel- oder Satellitenfernsehen, was ist die bessere Wahl? Die Antwort auf eine solche Frage scheint nicht einfach zu sein, denn nur so lässt sich erklären, dass Kabelfernsehen und Satellit sich ein Kopf an Kopf Rennen um die Gunst der Kundschaft liefern. Aktuell liegt das Kabelfernsehen um eine Nasenlänge vorne. In konkreten Zahlen ausgedrückt heißt dies, dass rund 49 Prozent aller Fernsehkonsumenten auf das Kabelfernsehen setzen, während etwa 46 Prozent dann doch dem Satellitenempfang den Vorzug geben. So bleibt also nur, einen Vergleich anzustellen, um zu erkennen, welche Empfangsoption denn in welchen Bereichen punkten kann und wo die Konkurrenz dann doch stärker ist.

Technik und Kosten

In diesem Bereich müssen sich Kabel- und Satellitenfernsehen sozusagen die Punkte teilen und steuern ein klassisches Remis an. Denn tatsächlich hat bezüglich Technik und Kosten jede der beiden Empfangsmöglichkeiten ihre Vorzüge, aber auch Schwachstellen.

Beginnend beim Kabelfernsehen muss natürlich zunächst einmal in der eigenen Wohngegend die entsprechende Kabelversorgung vorgehalten werden. Immerhin liegt in Deutschland die Anschlussdichte mittlerweile bei 70 Prozent, was aber umgekehrt immer noch bedeutet, dass 30 Prozent aller Haushalte generell kein Kabelfernsehen empfangen können, selbst wenn sie dies wollen. Satellitenempfang ist hier die perfekte Alternative. Diese Empfangsoption eröffnet sich sogar im entlegensten Winkel des Bundesgebiets, so dass auf die Satellitenart ganz Fernsehdeutschland versorgt werden kann.

Bei den Kosten entscheidet das Satellitenfernsehen allerdings das Duell ganz klar für sich. Eine Satellitenschüssel muss angeschafft werden und passend dazu ein Receiver, auf Wunsch auch digital oder HDTV fähig, denn all das ist auch via Satellit inzwischen keine Seltenheit mehr. Wer mehrere Fernseher mit Satellitenempfang ausstatten möchte, der braucht einfach nur ein mit mehreren Buchsen ausgestattetes Spiegelsystem zu besorgen. Über die Anschaffung hinausgehende, laufende Kosten gibt es nicht.

Ganz anders beim Kabelfernsehen. Hier muss zunächst für den Hausanschluss gesorgt werden, was primär Kosten verursacht. Weitere Verbindlichkeiten entstehen bei analogem Kabelfernsehen jedoch nicht. Wer es allerdings digital wünscht, der braucht einen entsprechenden Receiver. Solche Programme werden meist verschlüsselt übertragen, so dass vom Betreiber das passende Entschlüsselungsmodul erworben werden muss. Und an dieser Stelle taucht das Problem auf, sobald mehrere Fernsehgeräte im Haushalt in den Kabelfernsehgenuss kommen sollen. Dann nämlich muss die entsprechende Anzahl an Entschlüsselungsmodulen gegen Gebühr sozusagen gemietet werden, was sich auf den ohnehin zu entrichtenden monatlichen Kabelfernsehpreis aufschlägt.

Die Qualität der Übertragung

Wenn es darum geht, in welcher Qualität die Bild- und Tonsignale beim Kunden ankommen, dann sichert sich das Kabelfernsehen den Spitzenplatz.

Der Grund dafür liegt darin, dass Kabelfernsehen weitgehend unabhängig von äußeren Einflüssen wie beispielsweise den Witterungsbedingungen ist. Unterirdisch verlegte Kabelnetze sind vor Unwettern sicher, so dass auch bei widrigsten äußeren Einflüssen die Bildqualität gut ist. Eine Satellitenschüssel hat hier das Nachsehen. Starke Winde, übermäßiger Regen oder Schneeablagerungen lassen das Bild rauschend werden oder gänzlich verschwinden.

Aber auch generell ist Kabelfernsehen qualitativ überzeugender. Immerhin sorgen zahlreiche Verstärker dafür, dass auf dem Weg vom Sendestudio zum Kunden das Signal gleich bleibend stark ist. Selbst eine optimal ausgerichtete Satellitenschüssel kann dies nicht leisten, zumal dichte Wolkendecken den Signalempfang spürbar trüben können.

Das digitale Kabelfernsehen

Aktuell hält sich das digitale Kabelfernsehen weitestgehend im Hintergrund. Auch wenn inzwischen die Vorzüge der Digitalisierung in diesem Bereich erkannt sind und auch immer mehr Fernsehsender auf die digitale Ausstrahlung setzen, so hat sich diese Kabelfernsehoption noch immer nicht bis zur Spitze vordrängen können. Experten sehen dies allerdings nur noch als eine Frage der Zeit an. Schließlich sind moderne Fernsehgeräte voll und ganz auf digitalen Empfang ausgelegt. Und warum sollte ein Kunde für einen Hightech Fernseher tief in die Tasche greifen, wenn die Perfektion der Bild- und Tonqualität dann doch wegen eines analogen Kabelempfangs verschlossen bleibt? Deshalb wird es wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis die Kundenwünsche mehrheitlich in Richtung digitales Kabelfernsehen gehen.

Warum digitales Kabelfernsehen?

Digitales Kabelfernsehen ist teurer als die analoge Konkurrenz. Warum also sollte man dem analogen Kabelfernsehen den Rücken kehren und stattdessen auf die digitale Variante setzen?

Die häufigste Antwort auf diese entscheidende Frage können eigentlich nur die wirklichen Freunde von perfekter Bild- und Tonqualität verstehen. Denn diese ist beim digitalen Kabelfernsehen eindeutig überzeugender.

Dies liegt darin begründet, dass auch beim Kabelfernsehen, das in den letzten Jahren zahlreiche hochtechnische Modernisierungen erfuhr, immer noch nur eine begrenzte Bandbreite zur Verfügung steht. Je einnehmender eine Ausstrahlung ist, sprich je häufiger zum Beispiel das Bild wechselt, desto mehr Bandbreite wird in Anspruch genommen. Im Resultat muss an irgendeiner Stelle eingespart werden und dies geschieht schlichtweg bei der Bild- und Tonqualität. Dieses Problem des analogen Kabelfernsehens versuchen die Kabelanbieter sowie die ausstrahlenden Sender zu lösen und die Antwort findet sich in der digitalen Übertragung. Die digitale Ausstrahlung spart Bandbreite ein, so dass keine Qualitätseinbußen hingenommen werden müssen.

Gleichzeitig kommt dieser wirtschaftliche Umgang mit den zur Verfügung stehenden Bandbreiten auch der Programmvielfalt zugute. Einzelne Ausstrahlungen sind trotz überzeugenden Übertragungsqualitäten nicht mehr vergleichbar raumeinnehmend wie analoge Programme und somit können die Frequenzen mittels Sendevielfalt ausgereizt werden.

Notwendigkeiten für digitales Kabelfernsehen?

Als Kunde kann man sich nicht von heute auf morgen entscheiden, dass fortan nur noch digitales Kabelfernsehen auf den Bildschirm kommt. So einfach ist dies nämlich nicht. Aktuell sind die meisten Hausanschlüsse nämlich noch voll auf der analogen Spur. Es braucht schon ein gewisses Zutun, damit aus analogem Kabelfernsehen dann doch der digitale Genuss wird.

Am Hausanschluss muss hierfür allerdings nichts getan werden, jedoch muss der Kabelanbieter die Digitalisierung unterstützen, sprich dort, wo es ihm möglich ist, die Programme digital übertragen. Diese Entscheidung trifft er nicht alleine, denn digitales Kabelfernsehen ist natürlich nur dort möglich, wo auch die Sender digital ausstrahlen. Aber nach aktuellen Maßstäben spricht sich die Mehrheit der Fernsehverantwortlichen dafür aus und die Digitalisierung ist weiter auf dem Vormarsch.

Anschließend ist ein entsprechendes Empfangsgerät vonnöten, wobei der Kunde hier aus dem Vollen schöpfen kann. Klassische D-Boxen, moderne DVB-C Receiver, Produkte mit integrierter Festplatte oder HDTV unterstützend – Produktvielfalt ist reichlich vorhanden. Eine entsprechende Freischaltung mittels Entschlüsselungsmodul, erhältlich beim zuständigen Kabelfernsehanbieter, ist der letzte Schritt, um dann tatsächlich in Zukunft digital fernzusehen.

Zeitversetztes Fernsehen – Receiver mit Festplatte machen es möglich

Lieblingssendung verpasst? Dank Kabelfernsehen ist das heute kein Problem mehr. Schließlich ist die Technologie dieses Bereichs so weit, dass TV Programme nach Belieben angehalten, zurück gespult und erneut angesehen werden können. Zeitversetztes Fernsehen ist in diesem Zusammenhang das zentrale Schlagwort, mit dem viele Fernsehwünsche Wirklichkeit werden.

Was kann zeitversetztes Fernsehen?

Zeitversetztes Fernsehen kann eigentlich all das, was die TV Zuschauer sich wünschen. Auf der einen Seite bringt es die gewöhnliche Ausstrahlung der Sender auf den Bildschirm und bietet dabei gleichzeitig viele Vorteile, die man normalerweise vom Pay-TV und dem Anschauen einer DVD kennt.

Wie sich dies konkret darstellt, ist recht einfach: Aktuelle Fernsehausstrahlungen lassen sich anhalten, wenn der Zuschauer beispielsweise zur Toilette gehen möchte oder einer anderweitigen Unterbrechung bedarf. Nach deren Ende lässt sich das TV Programm genau an der Stelle fortsetzten, wo es gestoppt wurde. Es wird also nichts verpasst.

Andererseits gibt es gewisse Shows und Sendungen, die absolute Aufmerksamkeit erfordern, damit man die entscheidenden Momente nicht verpasst. Ist man dabei ein klein wenig unachtsam, entgeht einem meist das Beste. Auch das gehört dank Kabelfernsehen und seiner zeitversetzten Option nun der Vergangenheit an. Ausstrahlungen lassen sich nämlich nicht nur anhalten, sondern auch zurückspulen, so dass man gewünschte Passagen beliebig oft betrachten kann. Ob es sich dabei um eine Live Übertragung handelte, spielt keine Rolle.

Und nicht zuletzt kennt man es ja, dass das sonst so öde Fernsehprogramm die besten Sendungen immer zur gleichen Zeit ausstrahlt. Wer da nicht zwischen den verschiedenen Sendern hin und her zappen möchte, für den bleibt ebenfalls das zeitversetzte Fernsehen als Option. Denn die meisten Kabelanbieter unterstützen es, dass unter Zuhilfenahme mehrerer Empfangstuner drei verschiedene Sendungen aufgezeichnet werden können, während man eine vierte selbst im TV anschaut. So kann man sich sozusagen ein Repertoire an beliebten Fernsehinhalten anlegen, die über Durststrecken des Programms hinweg helfen.

Die Wege zum zeitversetzten Fernsehen

Zeitversetztes Fernsehen ist inzwischen ein gängiges Produkt des Kabelfernsehens, aber keineswegs Standard. Deshalb bieten auch nicht alle Kabelkonzerne dieses Produkt an. Es bleibt also primär eine Frage des Kabelversorgers, ob zeitversetztes Fernsehen im eigenen Zuhause Realität werden kann.

Wenn dem so ist, dann gilt es das zeitversetzte Fernsehen als Zusatzoption zu buchen. Meist findet sich diese Möglichkeit innerhalb der digitalen Tarifangebote und etabliert sich dort nach und nach als regulärer Bestandteil.

Dennoch braucht es für das zeitversetzte Fernsehen noch mehr als nur einen Kabelanbieter, der dies unterstützt und den entsprechenden Tarif. Denn grundsätzlich ist diese so attraktive Kabelfernsehmöglichkeit nur mit einem entsprechenden Receiver umsetzbar. Und dieser muss zwingend eine eigene Festplatte integrieren, auf welche die Inhalte aufgezeichnet werden. Dies ist nämlich die Technik, die hinter allem Können des zeitversetzten Fernsehens steht. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, denn nicht jeder Receiver mit integrierter Festplatte ist mit der Ausstrahlung jedes Kabelanbieters kompatibel. Aus diesem Grund bieten die Kabelfernsehversorger ihre eigenen Produkte an, mit denen das zeitversetzte Fernsehen dann auch als ungetrübter Spaß genossen wird.