Wer steckt hinter Maxdome

Wer sich an einem großen Angebotsrepertoire einer Online-Videothek bedienen möchte, der kommt nicht um einen Besuch bei Maxdome herum. Denn bereits auf der Startseite der Webpräsenz dieses Anbieters wird damit geworben, die größte Online-Videothek Deutschlands zu sein. Und durchaus kann sich das Portfolio sehen lassen.

Hinter einer großen Online-Videothek, die sich sogar im gesamten europäischen Raum etabliert hat, steht in der Regel ein großer Konzern des Medienbereichs. So auch bei Maxdome, wo das dahinter stehende Großunternehmen die ProSiebenSat.1 Media AG ist. 2006 ging das Unterhaltungsprojekt Maxdome an den Start.

Zuvor gab es jedoch bereits ein großes Gerangel um die Ausrichtung dieser Unterhaltungswebseite. In den ersten Überlegungen sollte Maxdome nämlich derart konzipiert werden, dass via Live-Streaming Fußballspiele übertragen werden. Aus verschiedenen Gründen kam es jedoch nicht dazu.

Dennoch ließ die ProSiebenSat. 1 Media AG nicht von ihrer Planung ab. Bis zur Inbetriebnahme von Maxdome war der Konzern nämlich überwiegend durch Werbeeinnahmen finanziert und wollte sich sozusagen ein zweites Standbein schaffen. Im Frühjahr 2006 war es dann so weit und Maxdome wurde auf der CeBIT der Öffentlichkeit präsentiert. Im August 2006 öffnete Maxdome dann tatsächlich seine Tore.

Maxdome für iPhone und iPad

Maxdome hat nun eine App entwickelt, mit der der Streaming-Dienst aktueller Filme und Serien jetzt auch auf iPhone und iPad, sowie iPod touch möglich ist. Die App kann direkt im Store von Apple herunter geladen werden. Sie eignet sich für folgende Geräte, sofern diese mindestens die iOS Version 5.1 aufweisen können:

  • iPad (2, 3, 4, mini)
  • iPhone (3GS, 4, 4S, 5)
  • iPod touch (3., 4. und 5. Generation)

Videos abrufen mit WLAN

Wer eine WLAN-Verbindung auf seinem Apple Gerät herstellen kann, kann damit genauso die üblichen Filme und Serien aus seinem Paket streamen. Ausnahmen gelten für den Einzelabruf, dieser ist nur mit einem Gutschein möglich, etwa für die Blockbuster Option. Neue Gutschein-Optionen hat Maxdome eigens dafür zur Verfügung gestellt.
Die Anzahl der Gutscheine, die gekauft werden, richtet sich nach dem eigenen Nutzungsverhalten. Die Gutscheine selbst können anschließend in der App für das Video der Wahl eingelöst werden.
Künftig soll noch eine App für die Modelle mit Android-Betriebssystem entstehen. Maxdome bittet seine Kunden mit iPhone, iPad oder iPod touch aber schon jetzt um Feedback zu der aktuellen App. Außerdem arbeitet man bei Maxdome derzeit mit Hochdruck daran, zusätzliche Features einzuführen. So soll es künftig möglich sein, die Videos nicht nur zu streamen, sondern sie ebenfalls herunter zu laden und später ohne bestehende WLAN-Verbindung ansehen zu können.

Besonderheiten bei der App von Maxdome

Da es sich bei der App von Maxdome um eine noch recht junge App handelt, gibt es natürlich auch ein paar Startschwierigkeiten. So ist AirPlay derzeit nicht möglich, allerdings arbeitet Maxdome daran, dies zu integrieren. Ebenfalls ist es noch nicht möglich, Videos zu filtern, allerdings hat Maxdome diese Möglichkeit für eine der kommenden Versionen angekündigt.
Zudem können Geräte, die mit Jalibreak ausgestattet sind, die Filme nicht abspielen. Grund dafür sind die Bedingungen der Lizenzgeber. Diese akzeptieren eine Wiedergabe der Filme und Serien auf solchen Geräten nicht, weil hier erweiterte Benutzerrechte vorliegen. Diese könnten dazu verwendet werden, den Videostream, der entschlüsselt ist, während der Wiedergabe abzugreifen.
Außerdem gab Maxdome bekannt, dass man derzeit noch an einer Windows-App arbeitet. Diese soll es für das Windows Phone 8 und Windows RT geben. Wann genau diese veröffentlicht wird, ist bisher aber noch unklar.

Maxdome auch auf Samsung- und Sony-Geräten

Maxdome Nutzer haben Grund zur Freude, denn seit einigen Monaten gibt es den Service des beliebten Streaming-Dienste-Anbieters genauso für Samsung- und Sony-Geräte. Sowohl die TV-Geräte dieser Hersteller, wie auch die PlayStation3 ermöglichen jetzt das direkte Abspielen der Blockbuster, TV-Serien und vielem mehr auf dem Fernsehgerät.

Alle Gerätemarken werden künftig mit der Maxdome App ausgestattet und so können die Kunden von neuen Funktionen und einer wesentlich intuitiveren Bedienung profitieren. Selbst die Handhabung soll laut Maxdome schneller, besser und nutzerfreundlicher werden. Neben den bereits bekannten TV-Geräten soll die Maxdome App künftig ebenso auf dem Philips Net TV und im TechniSat Portal zur Verfügung stehen.

Neuerungen durch die neue App

Durch die neue App wird es zudem möglich, Kaufvideos direkt von den Geräten aus zu erwerben. Die Oberfläche wurde ebenfalls verändert, so dass die Navigation durch die vielen Filme und Serien vereinfacht wurde. Mit einer aktualisierten Filterfunktion sollen die Kunden jetzt zudem noch schneller zum gewünschten Video gelangen und die redaktionellen Empfehlungen, die bereits auf der Startseite auftauchen, sorgen für weitere Inspiration.

Die am Fernseher gekauften Videos lassen sich zudem nicht nur sofort, sondern auch später abrufen – und zwar unabhängig davon, welches Gerät dafür verwendet wird. Mit dieser Funktion wollte Maxdome erreichen, dass die Videos nicht lokal gespeichert werden müssen, sondern auf dem Server verbleiben können. So lassen sich hohe Speicherkapazitäten seitens der Kunden einsparen. Die bisher gekauften Videos lassen sich in der Kaufhistorie problemlos wiederfinden.

Samsung C-Serie Modelle: Maxdome funktioniert wieder

Im Herbst vergangenen Jahres kam es vorübergehend zu Problemen bei der Wiedergabe von Maxdome Inhalten auf Samsung TV-Geräten und BluRay-Playern der C-Serie aus dem Jahr 2010. Grund für die nicht mehr vorhandene Möglichkeit, die Videos abzuspielen, war ein technischer Defekt an einer Sicherheitskomponente. Doch bereits wenige Wochen nach Bekanntwerden der Problematik konnte Maxdome den Fehler beheben.

Durch die zusätzlichen neu eingeführten Apps für zahlreiche Samsung- und Sony-Geräte hat Maxdome einmal mehr bewiesen, dass man bestrebt ist, wirklich jedem Kunden den Zugang zur eigenen Plattform zu ermöglichen.