Online Videothek

Die Onlinevideothek erfreut sich heute einer wachsenden Beliebtheit. Grund dafür ist nicht zuletzt die Bequemlichkeit der Kunden. Unterschiede zwischen klassischer Videothek vor Ort und Onlinevideothek gibt es viele, das grundlegende Modell ist aber bei beiden Varianten gleich.

Vergleich der Online Videotheken mit Postversand

Welche Online Videothek mit Postversand ist die Richtige? Eine Frage, die man sich zu Recht stellen darf, denn gerade preislich, aber auch hinsichtlich der Auswahl gibt es doch einige Abweichungen zwischen den Anbietern. Im Vergleich soll damit endgültig aufgeräumt werden:

LOVEFiLMVerleihShopVideoBuster
Medien
  • DVD
  • BluRay
  • 3D-BluRay
  • DVD
  • BluRay
  • 3D-BluRay
  • Games
  • Software
  • Bücher
  • Brettspiele
  • Technik
  • Hörbücher
  • DVD
  • BluRay
  • 3D-BluRay
AuswahlCa. 50.000 TitelCa. 130.000 TitelCa. 50.000 Titel
LeihfristKeine1 Woche, Verlängerung gegen Aufpreis möglich7 Tage aLaCarte – Verlängerung gegen Aufpreis möglich, unbegrenzt Wunschlisten
Leihpakete
  • Medium = 6,99 EUR / Monat
  • Ultimativ = 9,99 EUR / Monat
  • Flatrate = 11,99 EUR oder 17,99 EUR / Monat
Keine, Preise ab 2,50 EUR / Woche für Filme und ab 7,90 EUR / Woche für Technik
  • Mini = 9,90 – 11,90 EUR / Monat
  • Fun = 13,90 – 15,90 EUR / Monat
  • Smart = 17,90 – 19,90 EUR / Monat
  • Power = 29,90 – 33,90 EUR / Monat
  • Flex 2 = 2,90 – 5,90 EUR / Monat + Versandkosten
  • Flex 4 = 7,90 – 11,90 EUR / Monat + Versandkosten
  • 4,90 EUR / DVD aLaCarte
  • 6,90 EURO pro 2 DVDs aLaCarte
Video on Demand AngebotJaNeinJa
VersandkostenKeineJa, 1,80 EUR für einen Film, bis 6,90 EUR für ein PaketBei Flexpaketen Versandkosten von 2,98 EUR / Sendung
FSK18-TitelJa, nach LegitimationJa, nach LegitimationJa, nach Legitimation
AbonnementsJaNeinMöglich
KündigungsfristenMonatlichNicht nötigMonatlich

Anhand dieser Daten kann man sich bereits einen ersten Überblick verschaffen. Die endgültige Entscheidung hängt natürlich davon ab, welche Medien man sich am ehesten ausleihen möchte, wie lange man diese zu Hause haben will und ob man ein Abo eingehen will oder lieber nur sporadisch Filme und Co. ausleiht.

Vergleich der Video on Demand Anbieter

Wenn man Video on Demand nutzen möchte, sollte man sich natürlich auch für einen der zahlreichen Anbieter auf dem Markt entscheiden. Allerdings ist die Wahl gar nicht so leicht, denn die meisten Anbieter haben sowohl Vor-, wie auch Nachteile zu bieten. Die wichtigsten Fakten zu den größten VoD Anbietern haben wir deshalb in der folgenden Übersicht zusammengestellt.

VideoBusterMaxdomeLOVEFiLMWatcheverVideoloadiTunes
AngebotCa. 1.000 TitelCa. 8.000 TitelCa. 1.500 TitelKeine AngabeCa. 1.000 TitelCa. 45.000 Filme
Ausleihfrist48 Stunden48 StundenKeineKeineKeine AngabeNur Kauf
Kosten / Film4,99 Euro (Leihe) / 9,99 Euro (Kauf) je nach FilmAb 49 Cent (Leihe) / ab 4,99 Euro (Kauf)Keinekeine3,99 Euro / Film (Leihe) /4,99 Euro / HD-Film / 13,99 Euro / Kauf-Film (variabel je nach Titel)Variabel
Abonnement KostenTickets: 6,99 Euro bis 9,99Paket: 14,99 Euro / Monat6,99 Euro / Monat reines VoD8,99 Euro / Monat
Geräte zum Abspielen
  • PC
  • Tablets
  • TV-Geräte
  • PC
  • Tablets
  • TV-Geräte
  • PC
  • Tablets
  • TV-Geräte
  • Spielekonsolen
  • PC
  • Tablets
  • TV-Geräte
  • Spielekonsolen
  • PC
  • Tablets
  • TV-Geräte
  • PC
  • Tablets
  • TV-Geräte
Besonderheiten
  • Film kann nach der Leihe gekauft werden, Leihgebühr wird angerechnet
  • Vorschau der ersten Minuten des Films gratis (kein Trailer)
  • Einzelabruf
  • Paket
  • Tickets für 2 oder 4 Filme
  • Kauf und Leihe möglich
  • Einfache Suche
  • Kombination Postleihe und VoD bereits ab 11,99 Euro monatlich
  • Abspielsoftware: Silverlight Player
  • Persönliche Empfehlungen anhand der eigenen Bewertungen
  • Verbindung mit dem Facebook Profil möglich
  • Speicherung der Filme im Offline-Modus möglich
  • Kindersicherung enthalten
  • Merkliste
  • Zahlungsmöglichkeit über Telekom Festnetzrechnung

 

  • Nutzbar auf allen Apple Geräten
  • Kauf von Videos, Musik, Büchern, Spielen, Podcasts u. v. m.
  • Gute Verwaltung der vorhandenen Medien

Die Onlinevideotheken bieten DVDs mit Filmen, Serien und Co., sowie in aller Regel auch Computer- oder Konsolenspiele zum Verleih an. Dabei zahlen die Kunden eine Gebühr, die je nach Onlinevideothek variieren kann. Zusätzlich gibt es verschiedene Tarife, die man nutzen kann. Die ausgeliehenen DVDs und andere Medien werden von der Onlinevideothek dann in der Regel auf dem Postweg versandt, alternativ stehen auch Downloads und Streamings zur Verfügung, bei denen der Postversand entfällt. Die Ausleihfristen sind ebenfalls, je nach Anbieter, unterschiedlich. Allerdings können die Filme und andere Medien in der Regel solange behalten werden, wie gewünscht. Übermäßige Ausleihfristen von mehr als einem Monat sollten allerdings nicht unbedingt beansprucht werden.

Video on Demand Anbieter: Große Auswahl und viele Besonderheiten

Die Onlinevideotheken bieten DVDs mit Filmen, Serien und Co., sowie in aller Regel auch Computer- oder Konsolenspiele zum Verleih an. Dabei zahlen die Kunden eine Gebühr, die je nach Onlinevideothek variieren kann. Zusätzlich gibt es verschiedene Tarife, die man nutzen kann. Die ausgeliehenen DVDs und andere Medien werden von der Onlinevideothek dann in der Regel auf dem Postweg versandt, alternativ stehen auch Downloads und Streamings zur Verfügung, bei denen der Postversand entfällt. Die Ausleihfristen sind ebenfalls, je nach Anbieter, unterschiedlich. Allerdings können die Filme und andere Medien in der Regel solange behalten werden, wie gewünscht. Übermäßige Ausleihfristen von mehr als einem Monat sollten allerdings nicht unbedingt beansprucht werden.

Wie sieht der Aufbau der Onlinevideotheken aus?

Die Onlinevideotheken stellen ihr Angebot in der Regel über ein Internetportal zur Verfügung. Dort können sich potenzielle Kunden anmelden, sowie eine eigene Wunschliste mit den gewünschten Titeln erstellen. Aus dieser Liste sucht die Onlinevideothek einen oder auch mehrere Titel heraus, die an den Kunden geschickt werden.

Dadurch braucht die Onlinevideothek lediglich eine Verwaltungszentrale. Hinzu kommen, je nach Größe der Videothek, ein oder mehrere Logistikzentren, in denen die Titel gelagert, versandfertig gemacht und auch wieder zurück genommen werden.

Werden Onlinevideotheken so geführt, dass sie lediglich Streamings anbieten, dann braucht es nicht einmal die Logistikzentren. Hier können die Kunden alle Titel online am heimischen PC abrufen und anschauen. Ein realer Austausch von Waren findet hierbei nicht statt. Die Verwaltungseinheit ist dann lediglich dafür verantwortlich, das Internetportal zu betreiben und die Kostenverwaltung zu übernehmen, also Abbuchungen von den Konten der Nutzer vorzunehmen oder Kreditkartenzahlungen zu überprüfen, wobei diese ebenfalls oft schon vollautomatisch ablaufen.

Welche Vor- und Nachteile hat die Onlinevideothek?

Die Onlinevideothek bietet dem Kunden viele Vor-, aber auch einige Nachteile, worauf wir später noch einmal zu sprechen kommen. Als wichtigste Vorteile sind die nicht mehr notwendigen Anfahrten zur örtlichen Videothek zu nennen, sowie die bequeme Bestellung der Lieblingsfilme von zu Hause aus. Als Nachteil kann man dagegen sehen, dass ein neuer Film oft erst verschickt wird, wenn der bisherige bei der Onlinevideothek eingegangen ist. Dadurch kann es zu kleinen zeitlichen Verzögerungen kommen.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Onlinevideothek und klassischer Videothek?

Die Onlinevideothek bietet dem Kunden viele Vor-, aber auch einige Nachteile, worauf wir später noch einmal zu sprechen kommen. Als wichtigste Vorteile sind die nicht mehr notwendigen Anfahrten zur örtlichen Videothek zu nennen, sowie die bequeme Bestellung der Lieblingsfilme von zu Hause aus. Als Nachteil kann man dagegen sehen, dass ein neuer Film oft erst verschickt wird, wenn der bisherige bei der Onlinevideothek eingegangen ist. Dadurch kann es zu kleinen zeitlichen Verzögerungen kommen.

Wie sieht das Angebot der Videotheken aus?

In der klassischen Videothek stehen DVDs, Blue-Rays und Spiele zum Ausleihen bereit. Diese müssen direkt im Ladengeschäft abgeholt werden. Bei der Onlinevideothek sieht das etwas anders aus. So können Filme auf den genannten Datenträgern ausgeliehen werden, Spiele stehen ebenfalls zur Wahl. Hinzu kommt eine Vielzahl von online abrufbaren Inhalten, die direkt am PC angesehen werden können. Eine Abholung ist somit nicht mehr nötig, genauso wenig wie das Schlangestehen im Ladengeschäft vor Ort.

Überdies haben sich Onlinevideotheken mittlerweile zu einem wichtigen Informationsportal für Filmliebhaber entwickelt. Sie bieten nicht nur verschiedene Inhalte zum Ausleihen an, sondern sie informieren auch über die aktuellen Allüren und Gerüchte über Stars und Sternchen. Sie stellen umfangreiche Filmrezensionen zur Verfügung, sowie Mitgliederkritiken, die die Auswahl der geeigneten Filme erleichtern sollen.

Viele Hintergrundinformationen, sowie eigens zusammengestellte Sammlungen von Liebes-, Action- oder Abenteuerfilmen erleichtern dem User zudem die Wahl der richtigen Filme für den eigenen Filmgeschmack.

Zusätzlich bietet sich bei den großen Onlinevideotheken oft eine deutlich größere Auswahl an Filmen und Co., als es bei der kleinen Videothek vor Ort der Fall ist. Mehr als 40.000 oder 50.000 unterschiedliche Titel stehen in mancher Onlinevideothek zur Auswahl, in der klassischen Videothek sind es oftmals gerade um die 4.000 Titel.

Was können mir die Online-Videotheken zusätzlich bieten?

Ein weiterer Unterschied der Online Videothek zur klassischen Videothek besteht auch darin, dass die User selbst eigene Bewertungen über die Filme oder Spiele abgeben können. Sie können so genau erfahren, wie andere User einen Film bewertet haben oder ihre eigene Meinung äußern. Hierbei kann es in den Bewertungen der Mitglieder zu Diskussionen kommen, das Mitmach-Web hat also auch bei der Onlinevideothek seine Spuren hinterlassen.

Wie hat sich die Online Videothek entwickelt?

Die Onlinevideothek ist eng verbunden mit der klassischen Videothek, konnte sie doch nur durch deren Vorhandensein überhaupt ins Leben gerufen werden. Die erste Videothek, die in Deutschland eröffnet wurde, hatte ihren Sitz in Kassel. Man schrieb das Jahr 1975 und die VHS-Videokassette hatte gerade das Licht der Welt erblickt. Anfänglich wurden lediglich Super8-Filme, sowie aufgenommene Fernsehsendungen verliehen. 1977 wurde auch in den USA die erste örtliche Videothek eröffnet.

Die großen Filmstudios erkannten das Potenzial, das im Verleihgeschäft bestand und begannen, ihre Filme auf VHS-Kassetten zu veröffentlichen. Die Videotheken legten eine rasante Entwicklung, national, sowie international hin. Schon Ende der 1980er Jahre waren in Deutschland mehr als 1.000 Videotheken tätig. Als Mitte der 1990er Jahre die DVD auf den Markt kam, gelang es ihr, die VHS-Kassette vom Markt zu verdrängen. Ende der 1990er Jahre eröffneten dann auch die ersten Onlinevideotheken.

Was waren die ersten Online Videotheken?

In Deutschland wurde die erste Onlinevideothek 1999 eröffnet. Sie war ein Geschäftsmodell der Jakob GmbH und lief unter dem Namen rent-a-dvd.de. Im Jahr 2001 wurden genauso Spiele mit ins Sortiment aufgenommen, man arbeitete fortan unter dem Namen verleihshop.de, welcher selbst heute noch zu einem der führenden Anbieter auf dem deutschen Markt zählt.

Kurze Zeit später entwickelten sich immer mehr Onlinevideotheken, die größten von ihnen sind Video Buster und Lovefilm, um nur einige zu nennen. Sie haben sich bis heute auf dem Markt gehalten. Im Laufe der Jahre übernahmen die großen Onlinevideotheken zahlreiche der kleineren Anbieter am Markt und entwickelten immer neue Geschäftsmodelle.

Wer dominiert den Onlinevideothekenmarkt in Deutschland?

Trotz der enormen Größe mancher Onlinevideothek konnte keiner der Anbieter eine Dominierung des gesamtdeutschen Marktes erreichen. Verbraucher sind sehr preisbewusst, sie rechnen Angebote genau nach und haben auch kein Problem damit, ihren Anbieter kurzfristig zu wechseln. Von daher werden lange Vertragslaufzeiten, wie sie noch vor wenigen Jahren üblich waren, heute von den Kunden nicht mehr angenommen. Flexible Kündigungsfristen, attraktive Preismodelle und vor allen Dingen Flatrates sind heute üblich.

Auch Kautionszahlungen für den Online-Verleih waren vor einigen Jahren noch gebräuchlich. Nachdem aber einer dieser Anbieter insolvent wurde und die Kunden teilweise bis zu 200 Euro Kaution verloren, wird dieses Modell nicht mehr akzeptiert und ist vom deutschen Markt bereits gänzlich verschwunden.

Wie haben sich die Tarife entwickelt?

Wie bereits kurz angerissen, sind heute Kautionszahlungen und langfristige Vertragsbindungen keine Möglichkeit mehr, um neue Kunden anzulocken. Vielfach werden die Tarife heute auf die verschiedenen Ansprüche der Nutzer zugeschnitten. Die echten Flatrate-Tarife, die es schon vor Jahren gab, die aber aufgrund der Kosten wieder vom Markt verschwanden, sind derzeit erneut im Kommen, genießen sie doch ein hohes Ansehen bei den Kunden.

Wichtiger Vertragsbestandteil ist auch weiterhin die Haftung für Verluste einzelner DVDs. Gesetzlich müssen Onlinevideotheken lediglich das Risiko eines Verlusts für den Transport zum Kunden tragen. Aufgrund der Ansprüche der Kunden wird aber gleichfalls das Rücksenderisiko übernommen, zumal die deutschen Versender sehr zuverlässig sind und Verluste nur selten auftreten.

Welche Vorteile bietet die Onlinevideothek?

Für Kunden, wie auch für Verleiher bietet die Onlinevideothek eine ganze Reihe von Vorteilen. So müssen Verleiher beispielsweise kein engmaschiges Filialnetz aufbauen, das mit hohen Kosten verbunden ist. Zum Einen müssen sie viele Ladengeschäfte anmieten, wobei die Mietpreise oft sehr hoch ausfallen. Zum Anderen müssten bei einem Filialbetrieb entsprechend viele Mitarbeiter eingesetzt werden, die ein weiterer, nicht zu unterschätzender Kostenfaktor sind.

Zudem kann er alle Geschäftsprozesse zentral verwalten und sämtliche zum Verleih zur Verfügung stehenden Titel zentral lagern. Dadurch werden Kosten und Zeitaufwand, sowie Personal eingespart, was besonders günstige Preise in der Onlinevideothek mit sich bringen kann.

Entwicklung

Geschichtliche Entwicklung der Online Videothek

Die Online Videothek ist eng verbunden mit der klassischen Videothek, konnte sie doch nur durch deren Vorhandensein überhaupt ins Leben gerufen werden. Die erste Videothek, die in Deutschland eröffnet wurde, hatte ihren Sitz in Kassel. Man schrieb das Jahr 1975 und die VHS-Videokassette hatte gerade das Licht der Welt erblickt. Anfänglich wurden lediglich Super8-Filme, sowie aufgenommene Fernsehsendungen verliehen. 1977 wurde auch in den USA die erste örtliche Videothek eröffnet.

Die großen Filmstudios erkannten das Potenzial, das im Verleihgeschäft bestand und begannen, ihre Filme auf VHS-Kassetten zu veröffentlichen. Die Videotheken legten eine rasante Entwicklung, national, sowie international hin. Schon Ende der 1980er Jahre waren in Deutschland mehr als 1.000 Videotheken tätig. Als Mitte der 1990er Jahre die DVD auf den Markt kam, gelang es ihr, die VHS-Kassette vom Markt zu verdrängen. Ende der 1990er Jahre eröffneten dann auch die ersten Online Videotheken.

Die ersten Online Videotheken und ihre Entwicklung

In Deutschland wurde die erste Online Videothek 1999 eröffnet. Sie war ein Geschäftsmodell der Jakob GmbH und lief unter dem Namen rent-a-dvd.de. Im Jahr 2001 wurden genauso Spiele mit ins Sortiment aufgenommen, man arbeitete fortan unter dem Namen Verleihshop, welcher selbst heute noch zu einem der führenden Anbieter auf dem deutschen Markt zählt.

Kurze Zeit später entwickelten sich immer mehr Online Videotheken, die größten von ihnen sind Videobuster und Lovefilm, um nur einige zu nennen. Sie haben sich bis heute auf dem Markt gehalten. Im Laufe der Jahre übernahmen die großen Online Videotheken zahlreiche der kleineren Anbieter am Markt und entwickelten immer neue Geschäftsmodelle.

Keine Monopolstellung in Deutschland

Trotz der enormen Größe mancher Online Videothek konnte keiner der Anbieter eine Dominierung des gesamtdeutschen Marktes erreichen. Verbraucher sind sehr preisbewusst, sie rechnen Angebote genau nach und haben auch kein Problem damit, ihren Anbieter kurzfristig zu wechseln. Von daher werden lange Vertragslaufzeiten, wie sie noch vor wenigen Jahren üblich waren, heute von den Kunden nicht mehr angenommen. Flexible Kündigungsfristen, attraktive Preismodelle und vor allen Dingen Flatrates sind heute üblich.

Auch Kautionszahlungen für den Online-Verleih waren vor einigen Jahren noch gebräuchlich. Nachdem aber einer dieser Anbieter insolvent wurde und die Kunden teilweise bis zu 200 Euro Kaution verloren, wird dieses Modell nicht mehr akzeptiert und ist vom deutschen Markt bereits gänzlich verschwunden.

Entwicklung der Tarife

Wie bereits kurz angerissen, sind heute Kautionszahlungen und langfristige Vertragsbindungen keine Möglichkeit mehr, um neue Kunden anzulocken. Vielfach werden die Tarife heute auf die verschiedenen Ansprüche der Nutzer zugeschnitten. Die echten Flatrate-Tarife, die es schon vor Jahren gab, die aber aufgrund der Kosten wieder vom Markt verschwanden, sind derzeit erneut im Kommen, genießen sie doch ein hohes Ansehen bei den Kunden.

Wichtiger Vertragsbestandteil ist auch weiterhin die Haftung für Verluste einzelner DVDs. Gesetzlich müssen Online Videotheken lediglich das Risiko eines Verlusts für den Transport zum Kunden tragen. Aufgrund der Ansprüche der Kunden wird aber gleichfalls das Rücksenderisiko übernommen, zumal die deutschen Versender sehr zuverlässig sind und Verluste nur selten auftreten.

Vorteile

Vorteile der Online Videothek

Für Kunden, wie auch für Verleiher bietet die Online Videothek eine ganze Reihe von Vorteilen. So müssen Verleiher beispielsweise kein engmaschiges Filialnetz aufbauen, das mit hohen Kosten verbunden ist. Zum Einen müssen sie viele Ladengeschäfte anmieten, wobei die Mietpreise oft sehr hoch ausfallen. Zum Anderen müssten bei einem Filialbetrieb entsprechend viele Mitarbeiter eingesetzt werden, die ein weiterer, nicht zu unterschätzender Kostenfaktor sind.

Zudem kann er alle Geschäftsprozesse zentral verwalten und sämtliche zum Verleih zur Verfügung stehenden Titel zentral lagern. Dadurch werden Kosten und Zeitaufwand, sowie Personal eingespart, was besonders günstige Preise in der Online Videothek mit sich bringen kann.

Vorteile für die Kunden

Auch die Kunden profitieren von der Nutzung einer Online Videothek. Als wichtigster Vorteil ist dabei nach wie vor die Bequemlichkeit zu sehen. So können Kunden gewünschte Titel bequem vom heimischen Rechner aus auswählen und sich zuschicken lassen.

Lange Anfahrten zur örtlichen Videothek entfallen damit ebenso, wie das lästige Schlangestehen in der Videothek selbst. Zudem sind die Titel oft nicht so schnell vergriffen, da ein sehr hoher Lagerbestand bei den Online Videotheken die Regel ist.

Ebenfalls bietet die Online Videothek einen immensen Lagerbestand an. Die Auswahl der Titel, die ausgeliehen werden können, ist damit um ein Vielfaches höher, als bei der Videothek vor Ort. Günstige Preise und geringe Risiken aufgrund kurzer Vertragslaufzeiten und der Tragung des Transportrisikos durch die Online Videothek runden die Vorteile für den Kunden ab.

Sogar ein spontaner DVD-Abend kann mit Hilfe der Online Videothek verwirklicht werden, gibt es zahlreiche Titel doch mittlerweile sogar im On-Demand-Verfahren.

Fazit der Online Videotheken

Wenngleich natürlich auch bei Online Videotheken Nachteile vorhanden sind, so überwiegen doch die Vorteile für beide Parteien deutlich. Starke Einsparungen von Zeit- und Kostenaufwand auf beiden Seiten, sowie eine bequeme und leicht zu standardisierende Verfahrensweise machen die Vorteile der Online Videothek aus. Davon profitieren alle Parteien gleichermaßen, zumal sich gerade im deutschen Online Videotheken Wesen herausgestellt hat, dass Kunden und Verleiher sehr zuverlässig arbeiten.

Nachteile

Die Online Videothek und ihre Nachteile

Wie jede Medaille zwei Seiten hat, so kann genauso die Online Videothek nicht nur mit Vorteilen punkten. Einige Nachteile, die sowohl Kunden, als auch Verleiher betreffen, sollen deshalb nicht verschwiegen werden. Mit ein wenig vorausschauendem Denken und Handeln können diese Nachteile aber vielfach sehr gut aus dem Weg geräumt werden.

Nachteile für den Verleiher

Obwohl der Verleiher natürlich sehr hohe Kosten einspart, wenn er kein Filialnetz aufbauen muss, muss er sich dennoch über extrem hohe Investitionen in ein ausreichend großes Lager im Klaren sein. Nur wenn genügend Titel in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen, kann das Geschäftskonzept Online Videothek erfolgreich verwirklich werden.

Der Aufbau des Lagers und einer geeigneten logistischen Infrastruktur kann sehr hohe Kosten verursachen. Auch die Kosten für den Aufbau eines geeigneten Webportals schlagen mit immensen Kosten zu Buche. Denn hier geht es um eine Vernetzung zu den lagerinternen PCs und den darauf installierten Programmen einerseits, um eine einfache, schnelle und übersichtliche Abwicklung andererseits, sowie um die einfache Bedienbarkeit für den Kunden. Problematisch kann auch ein starkes Rücksendeaufkommen, etwa nach Feiertagen werden, weil die Mitarbeiter überlastet werden können. Ebenfalls können Umstellungen der eigenen Tarifsysteme zu einem sprunghaften Anstieg von potenziellen Kunden führen, der personell schwer zu bewältigen sein dürfte. Die Gefahr starker Kundenverluste durch Anpassungen der Tarifoptionen anderer Verleiher ist ebenso wenig außer Acht zu lassen.

Da sich die Verleiher zusätzlich die Übernahme des Transportrisikos auf dem Hin- und Rückweg der verliehenen Titel auf die Fahnen geschrieben haben, kann es gleichfalls zu Verlusten oder Beschädigungen der DVDs kommen. Diese müssen dann kostenintensiv ersetzt werden. Eine Transportversicherung kann hier zwar Abhilfe schaffen, verursacht jedoch weitere Kosten.

Nachteile für den Kunden

Auch für den Kunden können sich bei der Nutzung einer Online Videothek einige Nachteile ergeben. So müssen die gewünschten Titel nicht in einer starr vorgegebenen Reihenfolge ausgeliefert werden, so dass es sein kann, dass man zwar einen Titel erhält, dieser aber nicht unbedingt dem absoluten Nummer-1-Wunschtitel entspricht. Zusätzlich sind spontane DVD-Abende, zumindest beim klassischen Postversand, nicht möglich. Die Postlaufzeit von ein bis zwei Werktagen muss also immer berücksichtigt werden.

Einige Online Videotheken tragen zwar das Verlustrisiko der verliehenen Titel, behalten sich jedoch das Recht vor, Nachforschungen anzustellen, die unter Umständen auf Kosten des Kunden erfolgen. Zusätzlich können Kunden, die in Regionen leben, in denen es häufig zu Verlusten oder Beschädigungen der Titel kommt, von dem Onlineverleih ausgeschlossen werden.

HD Qualität

HD Qualität bei Online Videotheken

Wohin man im Fernsehsektor auch blickt, überall wird man mit Begriffen wie HDTV, HD Ready oder Full HD konfrontiert. Mittlerweile dürfte gängigerweise bekannt sein, dass all dies sich mit der Bildqualität befasst. High Definition Television bietet hochauflösendes Fernsehen.

Wichtige Begriffsbestimmungen

Wenn man beim Stöbern in einer Online Videothek über das Aushängeschild „Film in HD Qualität“ stolpert, dann ist es gut zu wissen, was genau darunter zu verstehen ist und welche Voraussetzungen man bezüglich der eigenen technischen Ausstattung vorhalten sollte.

HDTV, das High Definition Television, ist sozusagen die Oberkategorie für alle Bildqualitäten, die jenseits des Standardangebots auf den Markt kommen. Wie hoch die Auflösung exakt ist, darüber sagt HDTV alleine nichts aus. Ausschlaggebend für die Auflösung ist die Anzahl der Pixel, also der Bildpunkte. Je mehr Pixel ein Endgerät beziehungsweise eine Aufnahme hat, desto schärfer ist unterm Strich das Bild.

An dieser Stelle treten nun HD Ready sowie Full HD auf den Plan. Dort wird tatsächlich eine Unterscheidung hinsichtlich der konkreten Auflösung getroffen. HD Ready erfüllt sozusagen die Mindestanforderungen des HDTV. Mit einer Auflösung von 1.020 x 720 ist das Bild natürlich gegenüber dem Standardfernsehen deutlich verbessert, lässt sich jedoch weiterhin steigern, nämlich im Full HD. Dort beträgt die Auflösung sagenhafte 1.920 x 1.080 Pixel und sorgt somit für gestochen scharfe Bilder.

Ob man sich nun über Online Videotheken die Freude der HD Filmqualitäten machen kann, hängt davon ab, ob das heimische Endgerät über die entsprechende Technik verfügt. Da gerade Fernsehgeräte der neuesten Generation ab Werk mit HD Ready oder Full HD ausgestattet sind, steigt als logische Schlussfolgerung auch innerhalb der Onlinevideotheken die Nachfrage nach entsprechenden Filmprodukten.

HD in der Praxis der Online Videothek

Der Kundenanspruch im Bereich des hochauflösenden Fernsehens wird immer größer. Entsprechend müssen sich die Online Videotheken kontinuierlich an die veränderten Bedürfnisse anpassen. Folglich stehen immer mehr Filme in HD Qualität zur Verfügung, aber bei weitem noch nicht alle.

Allzu lange gibt es HDTV nämlich noch nicht und somit steht unzähliges Filmmaterial ausschließlich in Standardqualität bereit. Nun sind die Betreiber der Online Videotheken darauf bedacht, nach und nach ihr HD Repertoire zu erweitern. Neben den aktuellen Filmhighlights geht man diesbezüglich auch bei den Klassikern ans Werk.

Damit der Kunde direkt auf den ersten Blick erkennt, welcher Film in HD erhältlich ist, werden die entsprechenden Angebote mit dem HD Label ausgestattet. Außerdem bieten viele Onlinevideotheken eigene HD Rubriken, in denen eine Übersicht ausschließlicher HD Qualitätsangebote dargeboten wird.

Insgesamt sollte der Kunde jedoch wissen, dass aufgrund der vermehrten Produktionskosten die Preise für HD Filme gegenüber den Standardangeboten erhöht sind.

HD beim Video on Demand

HD DVDs oder Blu-ray Discs sind mittlerweile fest im Onlinevideothekenmarkt etabliert. Jedoch wollen auch Kunden, die Filme über das Video on Demand abrufen, nicht auf hochauflösendes Fernsehen verzichten. Glücklicherweise können sie die notwendige Software, welche die Inhalte am qualitativ hochwertigsten wiedergibt, bei ihrer Online Videothek downloaden. Auch externe Set Top Boxen machen das VoD in HD Qualität möglich und ein HDMI Anschluss sorgt dafür, dass der HD fähige Fernseher die hohe Auflösung auf dem großen Wohnzimmerbildschirm erscheinen lässt.

Einzelabrechnung

Einzelabrechnung bei postalischer Ausleihe und Video on Demand

Die Tarifmodelle der Online Videotheken unterscheiden sich zum Teil sehr stark voneinander. Aus diesem Grund ist es auch nicht immer ganz einfach, den passenden Tarif für sich zu finden. Die unterschiedlichen Tarifmodelle wollen wir deshalb kurz vorstellen.

Als Klassiker gilt die Einzelabrechnung, die die meisten Nutzer schon von der Videothek vor Ort kennen. Sie ist besonders transparent, leider aber auch recht kostenintensiv.

Wie funktioniert die Einzelabrechnung?

Bei der Einzelabrechnung suchen die Kunden sich einen oder auch mehrere Filme aus, die sie ausleihen möchten. Anschließend erhalten sie die Filme per Post zugeschickt, gemeinsam mit einem Rücksendeumschlag, der in der Regel bereits vorfrankiert ist. Für jede geliehene DVD fällt eine Leihgebühr an, hinzu kommen die Portokosten.

Bei dieser Variante der Abrechnung werden die Filme in der Regel nur für einen bestimmten Zeitraum, meist sieben Tage, bereit gestellt. Nach Ablauf der Frist müssen sie zurückgegeben werden.

Die Einzelabrechnung kann ebenfalls beim Video on Demand eingesetzt werden. Hierbei sucht sich der Kunde einen Film aus, bezahlt diesen und kann ihn sich anschließend direkt am Rechner für einen bestimmten Zeitraum anschauen. Aufgrund der fehlenden Postlaufzeiten werden die Filme oft nur für 24 Stunden zur Verfügung gestellt.

Kosten der Einzelabrechnung

Im Gegensatz zu den Abonnements und Mitgliedschaften sind die Kosten der Einzelabrechnung, sowohl für Video on Demand, als auch für das Ausleihen auf dem Postwege, sehr hoch angesiedelt. Etwa zwei bis fünf Euro müssen pro Titel veranschlagt werden, je nach Anbieter. Bei den Kosten kommt es bei einigen Anbietern auch auf die Art der Filme an, neue Blockbuster schlagen höher zu Buche, als bereits länger am Markt befindliche Titel.

Für wen sich die Einzelabrechnung lohnt

Die Einzelabrechnung lohnt sich für all jene, die nur hin und wieder einen Titel ausleihen möchten. Dann ist ein Abonnement mit Vertragslaufzeiten und monatlich fixen Kosten wenig anzuraten. Hier können Kosten eingespart werden, wenn sie tatsächlich nur dann anfallen, wenn auch ein Film ausgeliehen wird. Es wird also nur für eine erhaltene Leistung bezahlt, nicht aber für Leistungen, die man nicht benötigt.

Vor- und Nachteile der Einzelabrechnung

Die Vorteile der Einzelabrechnung sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Meist gelingt es nur mit diesem Modell, mehrere Filme auf einmal zu erhalten. Zusätzlich zahlt man nur für die tatsächlich erbrachte Leistung. Außerdem weiß man ganz genau, welche Titel man bekommt, sie können nicht aus einer Wunschliste vom Verleiher ausgewählt werden. Wer also keine Wartezeiten wünscht, der ist mit der Einzelabrechnung am besten bedient.

Als Nachteil dieses Tarifmodells sind vor allen Dingen die hohen Kosten zu sehen. Außerdem können die Filme oft nur für einen begrenzten Zeitraum angesehen werden, so dass dies unter Umständen ebenfalls einen Nachteil darstellen kann.

Abonement

Abonnement mit Nutzungsbegrenzung

Eine weitere Form der Abrechnung bei Online Videotheken sind die Abonnements. Hierbei zahlen Kunden einen festgelegten Preis pro Abrechnungsperiode. Als Abrechnungsperiode wird in der Regel ein Monat angesehen. Für diesen Grundbetrag erhalten die Kunden dann eine festgelegte Anzahl von DVDs im Monat.

Die Kosten sind auch hier wieder sehr unterschiedlich, da das Kontingent an DVDs sehr stark schwankt. Von monatlich zwei Titeln bis hin zu über zehn Titeln sind die Spannweiten angegeben.  Sobald die maximale Anzahl von Filmen oder Tauschvorgängen für einen Monat erreicht ist, können Kunden keine weiteren Titel mehr zum Festpreis erhalten. Sie müssen die nächste Abrechnungsperiode abwarten. Wer solange nicht warten will, kann auch weitere Titel erhalten, hierbei kommt dann aber oft die Einzelabrechnung in Betracht.

Anzahl der DVDs und Tauschvorgänge

Bei einem solchen Abonnement werden die Anzahl der DVDs, die gleichzeitig beim Kunden sein dürfen, sowie die Anzahl der Tauschvorgänge pro Monat festgelegt. Diese beiden Werte sollten auch bei der Entscheidung für einen solchen Tarif nicht außer Acht gelassen werden, da sie darüber entscheiden, wie viele DVDs faktisch für einen bestimmten Betrag angesehen werden können.

Außerdem sollten potenzielle Kunden genau darauf achten, dass keine Portogebühren für die Tauschvorgänge zu zahlen sind. Sie lassen nämlich den vermeintlich günstigen Abo-Preis in die Höhe schnellen.

Wunschliste ist nötig

Auch bei diesen Abonnements mit Nutzungsbegrenzung wird regelmäßig erwartet, dass eine Wunschliste erstellt wird, die angibt, welche Titel der Kunde gerne sehen möchte. Aus dieser wählt der Verleiher dann die Titel aus, die dem Kunden zugeschickt werden. Somit haben Kunden hier ebenfalls keinen Einfluss auf die Filme, die als nächstes versandt werden. Moderne Verleiher ermöglichen es aber, in den Wunschlisten Prioritäten festzulegen, die von hoch über normal bis hin zu niedrig reicht. So können Kunden davon ausgehen, dass die Titel, die mit der Priorität hoch versehen wurden, auch als erstes geliefert werden.

Die Verleihdauer ist bei diesem Abrechnungsmodell ebenfalls nicht festgelegt. Der Kunde hat somit beliebig lange Zeit, sich die DVDs anzusehen. Allerdings kommen neue Titel erst dann, wenn die bisher ausgeliehenen zurückgeschickt wurden. Hierfür steht wieder ein spezieller, vorfrankierter Rücksendeumschlag zur Verfügung.

Vor- und Nachteile der Abonnements

Der große Vorteil bei den Abonnements ist die volle Kostenkontrolle, sofern keine Titel über die begrenzte Stückzahl hinaus angefordert werden. So haben Kunden stets im Blick, wie viele DVDs sie innerhalb eines Monats noch ausleihen können.

Als Nachteil zeigt sich genauso hier, dass man keinen Einfluss auf die Wahl der gelieferten Titel hat. Auch können die Kosten bei Vielsehern schnell in die Höhe schießen, wohingegen weniger aktive Kunden für Leistungen zahlen, die sie unter Umständen nicht in Anspruch nehmen.

Angebote & Nachfrage

Online Videotheken in Deutschland: Angebot und Nachfrage

Das Angebot der Online Videotheken wächst ständig. Zigtausend Titel sind fast in allen großen Online Videotheken erhältlich, so dass auch Filme ausgeliehen werden können, die nur recht selten nachgefragt werden. Vielfach nehmen die Online Videotheken sogar Titel auf einzelne Kundenwünsche hin mit ins Sortiment auf.

Damit bleiben im Grunde genommen keine Wünsche offen. Dennoch gibt es noch nicht mit allen großen Filmherstellern Verträge, die eine Belieferung der Online Videotheken erlauben. Auch ausländische Filme sind oftmals nur schwer zu bekommen oder werden in geringem Maße angeboten.

Die bekanntesten und größten Online Videotheken Deutschlands erweitern darüber hinaus ihr Programm immer weiter, so dass neben DVDs und Blue-Rays mittlerweile auch zahlreiche Spiele, Hörbücher und vieles mehr mit enthalten ist. Die Nachfrage, die ebenfalls nach diesen Artikeln zunimmt, beweist, dass die Onlinevideotheken mit ihrem Vorgehen auf dem richtigen Wege sind.

Nachfrage nach Flatrates steigt

Unbegrenzter Filmgenuss zum festen Pauschalpreis – die Nachfrage nach solchen Flatrates steigt bei den Kunden stetig. Dennoch gibt es bisher auf dem deutschen Markt nur wenige Anbieter, die Flatrates in diesem Maße anbieten. Das ist einerseits Lovefilm.de und andererseits Videobuster.de. Die Kosten erscheinen auf den ersten Blick beim zweiten Anbieter günstiger, hier muss allerdings zusätzlich zum Grundpreis noch Porto gezahlt werden, was bei LOVEFiLM (www.lovefilm.de) nicht nötig ist.

Zusätzlich bietet LOVEFiLM in der Flatrate unbegrenzten Zugang zu den Video on Demand Titeln, die im Preis ebenfalls mit enthalten sind. Auch FSK18 Filme können geliehen werden, ausgenommen sind in der Flatrate lediglich Erotikfilme.

Gängige Tarife

Die gängigsten Tarife, die sich nach wie vor einer großen Beliebtheit erfreuen, sind die Abos mit einer festen Begrenzung der DVD-Anzahl, die pro Monat verliehen wird. Hierbei sollten Kunden nach Tarifen suchen, bei denen keine zusätzlichen Portogebühren berechnet werden. Unterschiedlich viele DVDs können dabei pro Lieferung ausgeliehen werden, eine Teilrücklieferung wird aber in der Regel nicht angeboten.

Die Kosten variieren hierbei sehr stark, bei einigen Anbietern können sie gesenkt werden, wenn eine längere Vertragsbindung eingegangen wird. Für echte Vielseher kommen jedoch häufig nur die Flatrates oder Tarife mit einer hohen Anzahl monatlich zu leihender DVDs in Frage. Zu beachten ist, dass auch bei einer Flatrate die Anzahl der Titel alleine durch die Postlaufzeiten begrenzt werden.

Klassisch vs Online Videothek

Onlineausleihe versus klassische Videothek: Eine direkte Gegenüberstellung

Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Online Videothek zu nutzen, möchte sich natürlich auch darüber informieren, welche Vor- und Nachteile sich bei diesen beiden Varianten des Ausleihens für ihn ergeben. Deshalb gibt es hier die direkte Gegenüberstellung beider Modelle, mit allen Vor- und Nachteilen:

Klassische VideothekOnline Videothek
KostenFlatrate-Tarife möglich, Spartentarife möglich, je nach Anbieter unterschiedliche Varianten, ob mit oder ohne PortoberechnungKosten fallen pro geliehenem Titel an
Ausleihfristenbeliebig lange Ausleihfristenmeist nur begrenzte Ausleihfristen, für Verlängerungen fallen Kosten an
Spontane Titelbeschaffungnur bei Video on Demand möglich, ansonsten muss die Postlaufzeit berücksichtigt werdenjederzeit möglich, ausgenommen Sonn- und Feiertage (Öffnungszeiten beachten)
Technische VoraussetzungenBreitbandverbindung für Video on Demand, ansonsten einfacher Internetzugangkeine
Titel auswählenStöbern in riesigem Sortiment, Nutzen von Kundenbewertungen, nicht vorhandene Titel werden später nachgeliefert dank persönlicher WunschlisteStöbern in kleinem Laden, Titel können vergriffen sein
DVD-AngeboteDVDs mit Filmen, Dokumentationen, Serien, FSK18 DVDsDVDs mit Filmen, Serien, Dokumentationen, FSK18 DVDs
Weitere AngeboteHörbücher, Bücher, Software, PC-Spiele, Konsolenspiele – je nach Anbietermeist nur PC-Spiele, Konsolenspiele
Anmeldungper Registrierung kostenfrei möglichAntrag ausfüllen
Zahlungin der Regel via Abbuchung oder KreditkarteBar- oder Kartenzahlung bei Abholung


Große Unterschiede und immer neue Tarifmodelle

Die kleine Gegenüberstellung von Online Videotheken und klassischen Videotheken zeigt bereits deutlich, welche Unterschiede sich zwischen beiden Varianten ergeben. Die Kostenstrategie ist dabei als wichtigster Unterschied anzusehen, denn hier variieren die Anbieter doch sehr stark.

Selbst der direkte Vergleich von Online Videothek zu Online Videothek lässt hier sehr schnell erkennen, welch große Unterschiede in dem Bereich möglich sind. Während bei einigen Online Videotheken ebenfalls pro bestellten Titel abgerechnet wird, kann bei anderen gegen einen Pauschalpreis unbegrenzt geliehen werden. Hier kommt es auch darauf an, ob die Portoberechnung gesondert erfolgt oder im Pauschalpreis mit enthalten ist. Weiterhin sind Abonnements möglich. Sie erlauben es, mehrere Filme gleichzeitig zu erhalten oder eine bestimmte Anzahl von Titeln pro Monat zu bekommen.

Ebenfalls können Abonnements nur für bestimmte Sparten, wie Abenteuer, Dokumentation, Erotik und Co. abgeschlossen werden. Auch feste Mitgliedschaften sind denkbar, wodurch die Preise für das Abo geringer ausfallen können. Viele Gratisangebote zum Testen der einzelnen Online Videotheken erlauben es zudem, sich zunächst einen praktischen Überblick über die Leistungsfähigkeit und den Service zu verschaffen. Es lohnt sich also, einen genaueren Blick auf die Preise zu werfen.

Videothek vs Online-Videothek

Unterschiede zwischen Onlinevideothek und klassischer Videothek

Onlinevideothek und klassische Videothek bauen im Grunde genommen auf demselben Prinzip auf. In beiden Geschäftskonzepten geht es darum, Filmtitel, aber auch zunehmend häufiger PC- und Konsolen-Spiele an den Mann oder die Frau zu bringen. Dabei werden diese jedoch nicht gekauft, sondern lediglich ausgeliehen. Dafür ist eine Gebühr zu entrichten, von der die Videotheken, und zwar beide Varianten, ihren Unterhalt bestreiten.

Damit sind die Gemeinsamkeiten der beiden Videotheken aber auch schon erschöpft. Denn die Unterschiede finden sich in deutlich mehr Varianten.

Das Angebot der Videotheken

In der klassischen Videothek stehen DVDs, Blue-Rays und Spiele zum Ausleihen bereit. Diese müssen direkt im Ladengeschäft abgeholt werden. Bei der Onlinevideothek sieht das etwas anders aus. So können Filme auf den genannten Datenträgern ausgeliehen werden, Spiele stehen ebenfalls zur Wahl. Hinzu kommt eine Vielzahl von online abrufbaren Inhalten, die direkt am PC angesehen werden können. Eine Abholung ist somit nicht mehr nötig, genauso wenig wie das Schlangestehen im Ladengeschäft vor Ort.

Überdies haben sich Onlinevideotheken mittlerweile zu einem wichtigen Informationsportal für Filmliebhaber entwickelt. Sie bieten nicht nur verschiedene Inhalte zum Ausleihen an, sondern sie informieren auch über die aktuellen Allüren und Gerüchte über Stars und Sternchen. Sie stellen umfangreiche Filmrezensionen zur Verfügung, sowie Mitgliederkritiken, die die Auswahl der geeigneten Filme erleichtern sollen.

Viele Hintergrundinformationen, sowie eigens zusammengestellte Sammlungen von Liebes-, Action- oder Abenteuerfilmen erleichtern dem User zudem die Wahl der richtigen Filme für den eigenen Filmgeschmack.

Zusätzlich bietet sich bei den großen Onlinevideotheken oft eine deutlich größere Auswahl an Filmen und Co., als es bei der kleinen Videothek vor Ort der Fall ist. Mehr als 40.000 oder 50.000 unterschiedliche Titel stehen in mancher Onlinevideothek zur Auswahl, in der klassischen Videothek sind es oftmals gerade um die 4.000 Titel.

Interaktivität bei Online Videotheken

Ein weiterer Unterschied der Onlinevideothek zur klassischen Videothek besteht auch darin, dass die User selbst eigene Bewertungen über die Filme oder Spiele abgeben können. Sie können so genau erfahren, wie andere User einen Film bewertet haben oder ihre eigene Meinung äußern. Hierbei kann es in den Bewertungen der Mitglieder zu Diskussionen kommen, das Mitmach-Web hat also auch bei der Onlinevideothek seine Spuren hinterlassen.

Geschäftsbereich

Onlinevideothek – ein komplexer Geschäftsbereich

Der komplexe Geschäftsbereich einer Onlinevideothek lässt sich nur schwer in wenige Worte fassen, denn es müssen hierbei unzählige Dinge berücksichtigt werden. Unter anderem geht es bei der Auswahl der Videothek darum, welche Ausleihfristen sie bietet, wie hoch die Kosten ausfallen und natürlich auch, wie groß die Auswahl an Titeln ist. Dabei müssen Betreiber einer Onlinevideothek ebenfalls viele Dinge berücksichtigen, wenn sie eine solche ins Leben rufen wollen.

Um es jedoch kurz zusammenzufassen: Die Onlinevideothek funktioniert genau wie eine Videothek vor Ort. Sie hält allerdings in der Regel ein sehr viel größeres Angebot für ihre Kunden bereit und kann zusätzlich alle Titel in großer Anzahl vorrätig halten.

Was bieten die Onlinevideotheken?

Schon beim Angebotsrepertoire der Onlinevideotheken zeigt sich, dass die Auswahl größer ist, als in der klassischen Videothek. Neben den DVDs mit Filmen und Serien bietet die Onlinevideothek nämlich auch PC- und Konsolenspiele, sowie teilweise Hörbücher und sogar Video on Demand, als Filme auf Abruf.

Somit können Onlinevideotheken auch einen spontanen DVD-Abend bieten, was die klassische Videothek vor Ort meist nicht gewährleisten kann. Die Öffnungszeiten sind beschränkt und die Filme müssen frühzeitig abgeholt werden.

Nahezu alle Filme sind bei der Onlinevideothek zudem binnen kurzer Zeit erhältlich. Außerdem gibt es oftmals eine Wunschliste, so dass man sich immer wieder überraschen lassen kann, welcher Titel als nächstes zu Hause ankommt.

Auch Sparteninteressen werden bedient

Grundsätzlich kann sich jeder bei der Onlinevideothek anmelden, allerdings wird mitunter ein Altersnachweis verlangt, insbesondere wenn auch Titel mit FSK18-Kennzeichnung entliehen werden sollen. Dieser funktioniert via Post-Ident-Verfahren, wobei die Kosten in aller Regel von der Onlinevideothek übernommen werden.

Wer sich nur für einzelne Sparten interessiert, wie Fernsehserien, Actionfilme oder Dokumentationen, der kann auch für diese einzelnen Sparten Tarife bei den großen Onlinevideotheken finden. Dabei ist er zwar in der Auswahl eingeschränkt, doch fallen die Kosten oft etwas günstiger aus.

Interaktivität in der Onlinevideothek

Getreu dem Motto des Web 2.0, sich zum Mitmach-Web zu entwickeln, wird dies auch bei der Onlinevideothek geboten. So können die Nutzer ihre persönlichen Bewertungen über bereits entliehene Titel abgeben und damit anderen Nutzern eine Hilfestellung geben, ob sich das Ausleihen lohnt. Von der einfachen Ein- bis Fünf-Sterne-Bewertung bis hin zu einer schriftlichen ausführlichen Rezension ist dabei alles möglich.

Weitere Grundlagen der Onlinevideotheken

Die Ausleihfristen variieren je nach Tarifmodell. Einzeln ausgeliehene Titel müssen oft binnen sieben Tagen zurückgeschickt werden. Bei Tarifen mit Mitgliedschaft oder monatlicher Grundgebühr können die Titel auch länger zu Hause behalten werden. Sollte es zu einer Beschädigung oder einem Verlust der Titel auf dem Postwege kommen, haftet heute fast immer die Onlinevideothek, so dass die Kunden keine weiteren Kosten befürchten müssen.

Die Bezahlung erfolgt dabei ebenso bequem, wie das Ausleihen und Zurücksenden der Titel. Mittels einfacher Abbuchung vom eigenen Konto oder der Kreditkarte kann der Kunde sicher sein, stets fristgerecht zu bezahlen.

Angebotsrepertoire

Das Angebotsrepertoire der Onlinevideotheken

Wenn es um das Angebotsrepertoire geht, ist die Online Videothek nahezu unschlagbar. Sie bietet natürlich die klassische DVD in vielen verschiedenen Varianten an, darüber hinaus aber auch noch zahlreiche andere Videos.

DVDs in großer Auswahl

DVDs und Blu-ray Disks werden in fast allen Online Videotheken den Großteil des Angebotsrepertoires ausmachen. Damit die Nutzer sich dennoch schnell in dem riesigen Angebot zurechtfinden, werden diese in Sparten untergliedert. Sie reichen von Serien-Highlights, über TV-Produktionen und Spielfilme bis hin zu Dokumentationen und Reportagen. Die Spielfilme werden dabei oftmals noch in die einzelnen Genres untergliedert, wie Abenteuer, Action, Comedy, Romantik, Horror und Co.

Durch diese übersichtliche Struktur, die auf den Portalen der Online Videotheken eingehalten wird, können Nutzer schnell die für sich passenden Filme herausfinden. Zusätzlich stellt so manche Online Videothek kleine Sammlungen bereit, etwa „Die besten Filme aller Zeiten“, „Große Liebesfilme“ oder „Klassiker der Filmgeschichte“. Darin kann man ebenfalls stöbern und die für einen selbst interessanten Titel auswählen.

Video on Demand gewinnt an Bedeutung

Die Onlinevideothek, die sich ausschließlich auf Video on Demand, also Filme auf Abruf, spezialisiert hat, hält auch in diesem Bereich ein breites Spektrum aktueller Filme und Co. bereit. Die klassischen Online Videotheken setzen ebenfalls zunehmend auf Video on Demand, das Programmangebot ist hier allerdings noch bedeutend geringer. Dafür können diese Online Videotheken mit Tausenden von klassischen DVDs aufwarten.

Weitere Titel im Angebot der Online Videotheken

Doch damit nicht genug, eine große Online Videothek hält für ihre Kunden auch noch zahlreiche weitere Titel zur Auswahl bereit. So kommen Zocker hier voll auf ihre Kosten, weil sie sich neben den klassischen DVDs genauso PC-Spiele ausleihen können. Die Ausleihfristen können dabei begrenzt sein, häufig können die PC-Spiele aber auch so lange behalten werden, bis man sie geknackt hat. Gleiches gilt für die modernere Variante der Konsolenspiele. Ob für die XBox 360, die Wii von Nintendo oder eine der anderen Spielekonsolen, die passenden Titel finden sich genauso in der Online Videothek.

Weiterhin bieten einige der Online Videotheken Hörbücher zum Verleih an, so dass der spannende Krimi nicht in dicken Büchern gelesen werden muss, sondern akustisch mit entsprechendem Spannungsaufbau erlebt werden kann. Zubehör, etwa für Spielekonsolen, sowie Software für verschiedene Geräte runden das Angebotsrepertoire der gut sortierten Onlinevideothek schließlich ab.

Bezahlung & Rückgabe

Bezahlung und Rückgabe

Auf der Suche nach der richtigen Online Videothek ist es für viele angehende Kunden von Bedeutung, dass Zahlungsvorgänge sicher und der DVD-Tausch einfach und unkompliziert vonstatten gehen. Das ist in aller Regel auch der Fall.

Verschiedene Zahloptionen stehen den Kunden dabei zur Verfügung, die Rückgabe ist im Grunde genommen ein Kinderspiel. Doch wie es genau funktioniert, darüber wollen wir an dieser Stelle informieren.

Zahlung bei der Online Videothek

Bereits bei der Registrierung verlangt die Online Videothek Angaben zur gewünschten Zahlweise. In der Regel stehen die Kreditkarte und die Abbuchung vom Bankkonto zur Auswahl. Seltener können genauso Online-Bezahlsysteme, wie Paypal oder ClickandBuy genutzt werden.

Für die Abbuchung von der Kreditkarte wird die Kreditkartennummer, sowie der Code benötigt, der sich auf der Rückseite befindet. Auch das Ablaufdatum der Karte wird abgefragt. Bei der Abbuchung vom Bankkonto müssen Kontonummer, Bankleitzahl und Kontoinhaber angegeben werden.

In beiden Fällen erfolgt die monatliche Abbuchung zu einem festgelegten Termin, dieser richtet sich in der Regel nach dem Datum der Anmeldung. Wer sich also am 14. November bei einer Onlinevideothek anmeldet und sich für ein Abonnement entscheidet, bei dem wird der Monatsbeitrag auch stets am 14. abgebucht werden. Anders, wenn eine 14-tägige Probemitgliedschaft enthalten ist. Dann wird die erste Abbuchung voraussichtlich am 28. November anfallen.

Die Zahlungen sind dabei sicher, sollte die Online Videothek einmal unberechtigt abbuchen, so hat der Kunde die Möglichkeit, den Betrag zurückbuchen zu lassen. In der Praxis haben aber die Kundenerfahrungen mit der Online Videothek gezeigt, dass die Online Videotheken korrekt abbuchen.

Rückgabe der entliehenen Medien

Wer sich nicht gerade für einen reinen Video on Demand Anbieter entscheidet, der stellt sich natürlich gleichfalls die Frage, wie es um die Rückgabe der entliehenen Medien bestellt ist. Bei den klassischen Online Videotheken wird ein Titel im Briefumschlag an den Kunden versendet. Das hat den Vorteil, dass er nicht einmal zu Hause sein muss, wenn der Titel ankommt, da die schmalen Umschläge in jeden Briefkasten passen. Die Umschläge stellen auch gleichzeitig die Rückumschläge dar.

Dafür wird lediglich ein Teil des Umschlags an einer vorperforierten Stelle abgetrennt, so dass der Name von Absender und Empfänger vertauscht wird. In der Regel sind die Umschläge vorfrankiert, so dass sie nur noch verschlossen und in den nächstgelegenen Briefkasten geworfen werden müssen.

Ausnahmen gelten beim Kauf mit Rückgabeoption. Hier werden oft größere Sendungen verschickt. Diese müssen häufig genauso via Einschreiben an den Anbieter zurück gesendet werden, so dass hier der Aufwand geringfügig höher ist. Alle nötigen Vordrucke werden aber auch hier häufig vom Anbieter zur Verfügung gestellt, um die Rückgabe möglichst einfach zu gestalten.

FSK

Besonderheit FSK

Die Freiwillige Selbstkontrolle, kurz unter FSK bekannt, gibt Filme und Spiele für bestimmte Altersklassen frei. Insbesondere Action-, Horror- und Erotikfilme sind dabei oft mit dem Siegel FSK 18 versehen. Diese Titel dürfen dann nur an erwachsene Personen verliehen werden. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie eine Onlinevideothek, deren Kunden doch eher anonym sind, sicherstellen können, dass FSK 18 Titel nicht in falsche Hände geraten. Noch bis zum Jahr 2004 machte man sich darüber wenig Gedanken, doch im Juli desselben Jahres entschied ein Gericht, dass der einfache Briefversand bei FSK 18 Titeln nicht erlaubt sei. Das würde nicht ausreichend Sicherheit bieten, dass die Titel nicht in Hände Minderjähriger gelangen. Die Onlinevideotheken mussten reagieren.

Die Reaktion der Onlinevideotheken

Onlinevideotheken, die auch FSK 18 Titel in ihrem Sortiment anbieten, haben sich hierbei auf einen nahezu einheitlichen Weg geeinigt. Die Kunden müssen mittels Post-Ident-Verfahren nachweisen, dass sie bereits über 18 Jahre alt sind. Dann dürfen sie die FSK 18 Titel entleihen.

Wer zusätzlich eine Erklärung abgibt, dass in seinem Haushalt keine minderjährigen Kinder leben, der kann auch weiterhin alle Titel mittels einfachem Postversand zugestellt bekommen. In Haushalten, in denen genauso Kinder leben, können die FSK 18 Titel nur per eigenhändigem Einschreiben zugestellt werden. Die Filme selbst sind zwar in aller Regel im Paketpreis mit enthalten, allerdings kommen pro versendetem Titel Kosten für das Einschreiben hinzu. Diese liegen zwischen vier und 4,50 Euro, so dass der Aufschlag doch recht hoch ist.

Wie die einzelnen Anbieter verfahren

Obwohl die grundlegende Verfahrensweise bei fast allen Onlinevideotheken sehr ähnlich ist, gibt es doch einige Unterschiede. Lovefilm berechnet beispielsweise für das Post-Ident-Verfahren eine einmalige Gebühr in Höhe von fünf Euro. Bei Videobuster werden sogar zehn Euro fällig. Diese werden dem Kunden allerdings wieder gut geschrieben, wenn er mehr als 30 Euro Umsatz gemacht hat oder mehr als drei Monate Mitglied bei Videobuster war.

Darüber hinaus gibt es noch Anbieter, die sich auf FSK 18 Inhalte spezialisiert haben, wie Amango, Amovie, Glorimedia oder inVDeo, um nur einige zu nennen. Fast alle verwenden das Post-Ident-Verfahren und versenden die Titel nur via Einschreiben. Zusätzlich verlangen sie einmalige Gebühren für die Anmeldung zum Erotik und FSK 18 Verleih. Diese Gebühren beginnen bei 2,94 Euro beim Verleihshop und reichen bis zu 20 Euro bei Amango.

Ablauf

Schritt für Schritt zum ausgeliehenen Medium

Wer nach all den Informationen rund um die Online Videotheken nun selbst auf den Geschmack gekommen ist, der möchte natürlich auch wissen, wie genau er jetzt einen Titel bei einer der Online Videotheken ausleihen kann. Sinnvoll ist es, wenn zunächst verschiedene Anbieter getestet werden, was dank der gratis Testangebote kein Problem ist. So kann man sich darüber klar werden, welche Online Videothek die eigenen Bedürfnisse am besten abdeckt.

Beim Ausleihen der Titel muss grundsätzlich zwischen drei Varianten unterschieden werden: Der Einzelausleihe, dem klassischen Abo mit Wunschliste, sowie dem Video on Demand. Wie genau es in welcher Videothek funktioniert, zeigen wir hier.

Die Einzelausleihe

Bei der Einzelausleihe steht an erster Stelle die Registrierung bei der Videothek. Hier müssen Name, Anschrift und Bankinformationen angegeben werden. Nach der erfolgreichen Registrierung können die Kunden im Sortiment stöbern und die Titel wählen, die sie ausleihen möchten. Können mehrere Filme gleichzeitig geliehen werden, werden sie auf einmal verschickt, ansonsten kann immer nur ein Titel bestellt werden.

Nachdem die Filme ausgewählt wurden, löst man über den Button auf der Webseite die Bestellung aus und kann sich nun entspannt zurücklehnen. In den kommenden Tagen wird der Titel im heimischen Briefkasten landen, die Kosten werden bequem vom Konto abgebucht. Nach dem Ende der Ausleihfrist werden die Titel im vorfrankierten Rückumschlag wieder zurück geschickt.

Das Abo

Etwas anders sieht es aus, wenn man sich für ein Abonnement bei einer Online Videothek entschieden hat. Hier gilt, dass die Registrierung, wie oben beschrieben, ebenso erforderlich ist. Anschließend kann in dem vielfältigen Sortiment gestöbert werden. Titel, die einem interessant erscheinen, nimmt man in seine persönliche Wunschliste auf, das gelingt kinderleicht mit einem einfachen Mausklick.

Diese Wunschliste kann man übrigens noch sortieren, und zwar nach Prioritäten. Das heißt, dass die Filme, die man sich am dringendsten anschauen möchte, die Priorität hoch erhalten. Dadurch weiß der Betreiber der Online Videothek, dass diese Titel zuerst verschickt werden sollen. In der Regel gibt es noch ein bis zwei weitere Prioritätsstufen, die eingestellt werden können.

Die Wunschliste sollte mindestens 20 Titel beinhalten, besser noch 50, damit der Anbieter eine ausreichend große Auswahl hat. Nach dem Erstellen der Wunschliste müssen die Kunden nur noch auf die Post warten und können dann einen entspannten DVD-Abend verbringen. Eine Aktualisierung der Wunschliste sollte in regelmäßigen Abständen vorgenommen werden, immer dann, wenn die Zahl der Titel unter die Grenze von 20 Stück fällt. Auch beim Abo gilt, dass die Titel im Rückumschlag wieder an den Anbieter gesendet werden. Anschließend erfolgt der Tausch, so dass wenige Tage später bereits der nächste Titel im heimischen Briefkasten landet.

Video on Demand

Beim Video on Demand gestaltet sich der Weg zum ausgeliehenen Medium noch etwas einfacher. Zunächst sind genauso hier die Registrierung nötig, sowie die Wahl eines Tarifs. Anschließend kann das Sortiment des Video on Demand Anbieters durchstöbert werden. Wurde der passende Titel gefunden, kann dieser sofort heruntergeladen oder via Streaming angesehen werden.

Wunschliste

Wunschliste – ein besonderer Service

Die Wunschliste stellt einen besonderen Service nahezu jeder Online Videothek dar. Insbesondere für Abonnements ist die Wunschliste unverzichtbar. Zum Einen bietet sie den Kunden die Möglichkeit, sehr viele verschiedene Filme, die ihm schon einmal beim Stöbern aufgefallen sind, vorzumerken. Zum Anderen sieht die Wunschliste vor, dass die Online Videothek eine gewisse Auswahlmöglichkeit hat, welche Filme sie als nächstes verschickt.

So können kurzzeitige Lieferengpässe einzelner Titel vermieden werden, die Online Videothek kann stattdessen einen anderen Film aus der Wunschliste auswählen und diesen dem Kunden zusenden.

Wie groß sollte die Wunschliste sein?

Die meisten Online Videotheken geben an, dass eine Wunschliste mindestens 20 Titel enthalten muss, damit ein reibungsloser Versand gewährleistet werden kann. Mitunter sollten aber auch bis zu 50 Titel vorhanden sein, die dann allerdings sortiert werden können.

Für die Wunschliste stehen dabei alle in der Online Videothek zum Verleih angebotenen Titel zur Auswahl. So können nicht nur DVDs, sondern genauso Hörbücher, Games, Software und Co. auf der Wunschliste ihren Platz finden.

Die Prioritäten in der Wunschliste

Ein weiterer wichtiger Faktor der Wunschliste ist die Einstellung von Prioritäten, die mittlerweile viele Online Videotheken unterstützen. Die Nutzer können hier einstellen, welche Titel ihnen besonders wichtig sind, welche nicht ganz so wichtig und welche eher unwichtig sind. Bis zu drei Stufen der Prioritäten gibt es also. Dabei sollten alle Filme, die man recht kurzfristig anschauen möchte, mit der höchsten Priorität gekennzeichnet werden.

Die Online Videothek hat es sich nämlich zum Ziel gesetzt, gerade die Filme, die die höchste Lieferpriorität haben, auch als erstes auszuliefern. Somit kann man den Film, den man schon so lange einmal sehen wollte, aber immer wieder verpasst hat, recht kurzfristig sehen. Mehr als diese Prioritäten kann man aber nicht festlegen, sind alle Filme mit hoher Priorität derzeit verliehen, kann die Online Videothek gleichfalls einen der Filme mit geringerer Videothek versenden.

Wichtige Informationen in der Wunschliste

Nach der Anmeldung im persönlichen Kundenkonto kann der Nutzer seine eigene Wunschliste ansehen. Dort findet er häufig auch wichtige Informationen zu den einzelnen Titeln. So kann er beispielsweise erkennen, dass bei großen Monumentalfilmen lediglich der Hauptfilm auf der Wunschliste vermerkt ist oder nur eine der beiden DVDs, auf denen dieser gespeichert ist. Auch gibt es zu vielen Filmen eine eigene Bonus-DVD, die extra bestellt werden kann.

Sollte es bei einzelnen Titeln eine Wartezeit geben, so wird diese ebenfalls in der Wunschliste dargestellt. Viele Videotheken unterscheiden hierbei zwischen einer kurzen Wartezeit, die meist gegeben ist, wenn der Titel gerade anderweitig verliehen ist, und einer langen Wartezeit. Diese kommt vor, wenn die DVD erst neu beschafft oder über die Lizenzen verhandelt werden muss. Weiterhin können einige Filme sogar direkt online angesehen werden, was dann ebenfalls in der Wunschliste vermerkt ist.

Filmhighlights

Herausgabe neuester Filmhighlights

Neben den absoluten Filmklassikern, die von „Casablanca“ bis „Vom Winde verweht“ oder „Der Pate“ reichen, bieten die Onlinevideotheken natürlich auch die neuesten Filmhighlights und Blockbuster zum Verleih an. Unterschieden werden muss hier zwischen der echten Onlinevideothek, die unter anderem den postalischen Verleih anbietet und zwischen den reinen Video on Demand Anbietern.

Letztere erhalten die neuesten Filmhighlights gegen eine Lizenz, allerdings meist nur für einen bestimmten Zeitraum. Während dieses befristeten Zeitraums werden diese Video on Demand Anbieter die Filme natürlich auch auf ihren Seiten zur Verfügung stellen. Sind die Lizenzen allerdings abgelaufen, so müssen sie sie von ihren Seiten wieder entfernen.

Die Onlinevideothek mit postalischer Ausleihe kann dagegen die echten DVDs erwerben und diese unbegrenzt zum Verleih anbieten. Dabei gilt, dass diese langfristig zur Verfügung stehen.

Wann werden die Blockbuster angeboten?

Eine Garantie, wann die neuesten Filmhighlights ins Angebotsrepertoire der Onlinevideotheken aufgenommen werden, gibt es nicht. Es kommt immer darauf an, wie groß die Nachfrage ist und ob die Onlinevideothek gerade auf Einkaufstour ist bzw. neue Investitionen plant oder nicht.

Die meisten großen Onlinevideotheken sind allerdings bemüht, genauso die neuesten Blockbuster binnen kurzer Zeit ins Sortiment mit aufzunehmen, um ihren Kunden den größtmöglichen Service bieten zu können.

Lieferengpässe können auftreten
Die Erfahrung zeigt, dass gerade bei den Blockbustern, die eben erst auf DVD erschienen sind, zunächst Lieferengpässe auftreten können. Wird also ein ganz neuer Film von der Onlinevideothek stark beworben, so werden sich viele Nutzer für diesen entscheiden. Wann dieser dann für die Abonnenten mit Wunschliste zur Verfügung steht, ist dementsprechend fraglich.

Es kann hier also bei Neuerscheinungen zu einigen Wartezeiten kommen, die der Kunde in Kauf nehmen muss. Je früher die Blockbuster allerdings in die persönliche Wunschliste aufgenommen werden, umso früher können diese auch an den Nutzer entliehen werden. Hier lohnt es sich, schnell zu sein.

Eingeschränkte Ausleihfristen für Blockbuster?

In der Regel werden selbst bei den neuesten Blockbustern die Ausleihfristen nicht eingeschränkt. Wie bei allen anderen entliehenen Titeln gilt auch hier, dass die üblichen sieben Tage Ausleihfrist eingehalten werden sollten, wenn man den Titel in der Einzelausleihe entleiht. Abonnenten haben meist noch etwas weiter gefasste Ausleihfristen. Ausnahmen sind in Einzelfällen möglich, werden dann aber in der Regel von der Onlinevideothek entsprechend mitgeteilt.

Wer kann ausleihen

Wer kann ausleihen?

Bei der klassischen Online Videothek kann sich jeder anmelden. Allerdings beschränken deutsche Online Videotheken ihr Angebot nur auf Deutschland. Kunden aus dem Ausland müssen sich bei einer der Online Videotheken in ihrem Land anmelden. Vermutlich sind die stark schwankenden Versandkosten ein wichtiger Faktor für diese Entscheidung, die einheitliche Tarifmodelle oder gar Flatrates unmöglich machen würden. Auch die schwierige rechtliche Verfolgbarkeit von Nutzern im Ausland dürfte für viele Online Videotheken einer der ausschlaggebenden Punkte dafür sein, nur national zu agieren.

Keine Altersbegrenzung

Im Allgemeinen gelten keine Altersbegrenzungen bei der Anmeldung in einer Online Videothek. Dennoch finden sich in den Anmeldungen oftmals Fragen zum Alter einer Person. So soll ausgeschlossen werden, dass Minderjährige sich ohne das Wissen ihrer Eltern anmelden.

Ausnahmen gelten für diejenigen Nutzer, die explizit auch FSK18 Inhalte abrufen wollen. Sie müssen zusätzlich zur Online-Anmeldung das Postident-Verfahren durchlaufen. Die Kosten werden aber häufig von den Online Videotheken getragen oder nach einer bestimmten Mitgliedschaftsdauer erstattet.

Weitere Angaben bei der Anmeldung

Zusätzlich überprüfen viele Online Videotheken die eingegebenen Daten. So wollen sie sicherstellen, dass der angemeldete Nutzer auch tatsächlich existiert. Kommt bei dieser Prüfung heraus, dass etwa die angegebene Adresse nicht stimmt, kann die Registrierung des Kunden sogar abgelehnt werden.

Vielfach überprüfen die Online Videotheken genauso das bisherige Zahlungsverhalten der Kunden. Wird hier eine zu geringe Bonität festgestellt oder sind die Nutzer bereits anderweitig aufgefallen, etwa durch verspätete oder nicht geleistete Zahlungen, können sie ebenfalls ausgeschlossen werden.

Außerdem prüfen die Anbieter, gerade bei Neuanmeldungen für die kostenfreien Probemitgliedschaften, ob diese schon einmal in Anspruch genommen wurden. Ist das der Fall, kann eine erneute Testmitgliedschaft ausgeschlossen werden. Die Kunden werden dann aufgefordert, sich mit ihren bisherigen Daten anzumelden.

Zahlungsinformationen bei der Anmeldung

Auch wenn sich Nutzer zunächst nur für die kostenfreien Testzugänge entscheiden, werden bei der Anmeldung schon die Zahlungsinformationen angefordert. Dies ist deshalb nötig, weil sich der Testzugang automatisch in eine kostenpflichtige Mitgliedschaft wandelt, wenn er nicht zuvor gekündigt wurde. So wird sichergestellt, dass die Abbuchung nach Ablauf des Testzeitraums auch erfolgen kann. Die Abbuchung erfolgt bei den seriösen Online Videotheken aber wirklich erst nach Ablauf des Testzugangs.

Der Bestätigungslink

Für die endgültige Anmeldung wird zudem eine Bestätigungs-Mail an die in der Anmeldung angegebenen E-Mail-Adresse verschickt. Diese enthält einen Link, der angeklickt werden muss. Dadurch wollen die Online Videotheken sicherstellen, dass sich auch tatsächlich die Person bei ihnen angemeldet hat, die Zugriff auf die angegebene E-Mail-Adresse hat.

Verfügbarkeit

Verfügbarkeit der Wunschmedien

Wer sich für die Online-Videothek entscheidet, der hofft natürlich auch auf eine schnelle Versendung seiner gewünschten Titel. Doch ist diese tatsächlich immer gegeben? Hier muss man unterscheiden zwischen der Online Videothek mit dem Einzelausleihmodell und der Online Videothek, die mit der Wunschliste arbeitet.

Generell betragen die Versandzeiten nur etwa ein bis zwei Tage. Wenn also die letzte DVD zurückgeschickt wurde, wird diese oft noch am selben, spätestens aber am nächsten Tag gegen einen neuen Titel ausgetauscht.

Einzeln entliehene Titel

In großen Online Videotheken, die beide Tarifmodelle, also den einzelnen Verleih, sowie Abonnementmodelle anbieten, werden die Kunden, die einzelne Titel ausleihen aus wirtschaftlichen Gründen bevorzugt. Das heißt, sie erhalten ihre Wunschmedien sofort. Sollte es bei einem der Titel zu einer Wartezeit kommen, etwa weil dieser bereits verliehen ist, wird das in der Regel auf dem Internetportal angezeigt, so dass die Kunden sich anderweitig entscheiden können.
Auch bei kleineren Online Videotheken, die sich ausschließlich auf die Einzelausleihe spezialisiert haben, sind die Verfügbarkeiten der Wunschmedien sehr hoch angesiedelt. Da sie aber oft einen kleineren Bestand an Titeln vorrätig halten, kann es hier in seltenen Fällen zu Wartezeiten kommen. Das gilt insbesondere dann, wenn viele Kunden einen gerade erschienenen Blockbuster ausleihen wollen.

Titel im Abo entleihen

Wer sich für das Tarifmodell eines Abonnements entscheidet, der muss ebenfalls nicht lange auf die gewünschten DVDs warten. Sobald eine DVD eingeschickt wurde, wird sie gegen eine andere getauscht, vorausgesetzt das Kontingent des Kunden ist noch nicht ausgeschöpft. Allerdings hat die Videothek beim Abonnement immer die Möglichkeit, den nächsten Titel, der versandt wird, selbst auszuwählen.

Dafür muss der Nutzer eine Wunschliste anlegen. Auf dieser sollten sich in der Regel wenigstens 20 Titel befinden. Aus diesen Titeln wählt die Online Videothek einen aus, vorzugsweise einen, der gerade nicht von anderen Nutzern ausgeliehen oder angefordert ist und dessen Lieferpriorität einen hohen Stand hat. Wird allerdings nur ein Titel als absoluter Favorit in der Wunschliste angegeben, kann die Online Videothek auch einen Titel mit geringerer Priorität versenden, wenn der Favorit gerade anderweitig verliehen ist. Hier haben die Nutzer also keinen Einfluss darauf, welche DVD ihnen als nächstes zugeschickt wird.

Fazit

Wer sich für die Online Videothek entscheidet, muss in aller Regel nicht lange warten, bis er den nächsten Titel erhält. Wer allerdings Einfluss darauf haben will, welcher Titel als nächstes im eigenen Briefkasten landet, muss sich für die Einzelausleihe entscheiden. Bei den Abonnements kann es zu Wartezeiten kommen, da die Onlinevideothek aus einer Wunschliste wählen kann, welcher Titel als nächstes versandt wird.

Gratis zum Testen

Gratis Angebote zum Testen

Auch die Onlinevideotheken stehen natürlich in einem nicht zu unterschätzenden Konkurrenzkampf, wenn es darum geht, Neukunden zu gewinnen. Deshalb lassen sie sich immer wieder neue Aktionen einfallen, wie gratis Tests des Verleihsystems oder zumindest ermäßigte Zugänge.

Diese gratis Angebote gelten in aller Regel nur für Neukunden, wobei zu diesen alle Kunden gezählt werden, die in den vergangenen Monaten oder Jahren noch nicht bei der jeweiligen Onlinevideothek angemeldet waren.

Zahlreiche gratis Angebote vorhanden

Derzeit sind auf dem Markt besonders viele gratis Angebote vorhanden, die sich sehen lassen können. Dabei unterscheiden sich diese jedoch erheblich. So gibt es eine 14-tägige Testmitgliedschaft, bei der der Service einer Onlinevideothek vollständig getestet werden kann. Einschränkungen sollte es hierbei nicht geben.

Andere Onlinevideotheken bieten dagegen die Mitgliedschaft probeweise für einige Monate an, wobei ein Monat komplett kostenfrei bleibt. Wieder andere bieten Neukunden ein Startguthaben in bestimmter Höhe, das für die Nutzung des Services genutzt werden kann.

Testangebote von Dritten

Doch nicht nur die Onlinevideotheken selbst bieten derartige Testangebote an. Auch Kooperationspartner können diese anbieten, meist gelten hier sogar noch bessere Bedingungen. So wird beispielsweise aus dem 14-tägigen gratis Test ein Testangebot von einem Monat. Hierbei ist es wichtig, dass die Anmeldung bei der Onlinevideothek über einen direkten Link von einer dritten Internetseite erfolgt.

Testen bringt Vorteile

Mit Hilfe dieser Testangebote können interessierte Kunden sich genau über den Ablauf des Verleihmodells der einzelnen Onlinevideotheken informieren. Sollten ihnen Filmauswahl, Service, Geschwindigkeit der Tauschvorgänge und Co. nicht zusagen, kann die kostenfreie Testmitgliedschaft jederzeit gekündigt werden. Wenn das Angebot aber zusagt, kann es einfach weiter genutzt werden, nach Ablauf des Testzeitraums wird es automatisch in den gewählten, gebührenpflichtigen Tarif umgewandelt.

Kunden können durch die gratis Angebote alle bekannten Onlinevideotheken auf Herz und Nieren überprüfen, bevor sie eine Entscheidung treffen und sich womöglich längerfristig an einen Anbieter binden. Bei dem Anbieter Lovefilm kann jedes der angebotenen Pakete, also sogar die Flatrate, in der auch Video on Demand inbegriffen ist, für den Testzeitraum gewählt werden. Nach dessen Ablauf wird der gewählte Tarif allerdings genauso abgerechnet, wenn keine Kündigung erfolgt. Bei Videobuster stehen gleich mehrere Testangebote zur Auswahl, so kann das Verleihmodell einen ganzen Monat gratis getestet werden oder es gibt ein Startguthaben von bis zu zehn Euro.

Flatrate

Flatrateangebote für Vielnutzer

Neben der Einzelabrechnung finden sich auch Flatrateangebote, wobei man hier doch differenzieren muss. Noch bis vor wenigen Jahren waren diese Angebote die Regel, doch sie wurden aus Kostengründen immer stärker eingeschränkt. 2006 wurden die Flatrateangebote erstmals wieder eingeführt, ihnen folgten immer mehr Tarife dieser Art. Unterscheiden muss man zwischen echter und scheinbarer Flatrate der Onlinevideotheken.

Die scheinbaren Flatrateangebote

Bei dieser Flatrate können zwar beliebig viele Filme pro Monat gegen eine meist geringe Grundgebühr geliehen werden, doch die Portokosten für die Sendungen müssen zusätzlich zur Grundgebühr getragen werden. Dadurch kann sich die Flatrate, die ja eigentliche volle Kostenkontrolle bieten soll, schnell zum Kostentreiber entwickeln.

Bei anderen vermeintlichen Flatratetarifen sind zwar die Portokosten mit eingerechnet, doch die Anzahl der Tauschvorgänge pro Monat ist begrenzt. So werden maximal vier oder fünf Tauschvorgänge erlaubt. Auch hier ist eine Begrenzung des monatlichen Kontingents vorgegeben. Zudem sind die Grundgebühren für diese Tarife meist deutlich teurer.

Die echte Flatrate

Die echte Flatrate wird derzeit nur von Lovefilm auf dem deutschen Markt angeboten. Hierbei bieten sich zwei Modelle an: Das erste Modell, das für 11,99 Euro monatlich erhältlich ist, sieht vor, dass stets eine DVD zu Hause ist. Wurde sie zurückgeschickt, wird automatisch die nächste DVD an den Kunden gesendet. Bei der zweiten Variante dürfen zwei DVDs zu Hause sein, sie schlägt allerdings schon mit 17,99 Euro monatlich zu Buche.

Zusätzliche Portokosten fallen bei beiden Varianten nicht an. Auch die Anzahl der Tauschvorgänge ist nicht eingeschränkt. Sie wird lediglich durch die Anzahl der Tage des Monats, sowie die Postlaufzeiten begrenzt.

Vor- und Nachteile der Flatrateangebote
Die Flatrate bietet sich ideal für all jene Kunden an, die besonders häufig neue Filme ausleihen wollen. Die Grundgebühren sind vergleichsweise günstig, wenn man die Flatrate entsprechend stark nutzt. Wer allerdings nur wenige Filme ausleihen will, für den eignet sich die Flatrate nicht.

Als großer Vorteil sind also die günstigen Preise und die unbegrenzte Vielzahl an DVDs, die pro Monat geliehen werden können. Als Nachteil ist zu sehen, dass der Pauschalpreis auch dann gezahlt werden muss, wenn keine Filme geliehen werden. Allerdings gibt es hier eine Funktion, mit der das eigene Konto in den Urlaub geschickt werden kann. Während dieser Zeit werden keine Filme verschickt, die Gebühren werden oftmals teilweise oder ganz erlassen.

Die Flatrateangebote sind so strukturiert, dass stets eine ausreichend große Wunschliste vorhanden sein muss. In dieser sollten mindestens 20 Titel ausgewählt sein, die dann nach und nach verschickt werden. Der Kunde hat aber keinen Einfluss darauf, welcher Film ihm als nächstes zur Verfügung gestellt wird.

Für den Verleiher rechnen sich Flatrateangebote nur dadurch, dass viele Kunden zwar eine Flatrate buchen, diese aber nicht voll ausschöpfen. Damit subventionieren sie die Kunden, die die Flatrate voll ausschöpfen, so dass die Rechnung für den Verleiher trotz allem aufgeht.

Porto und Kaution

Portokosten und Kaution

Eine weitere Möglichkeit der Abrechnung besteht darin, Portokosten und Kautionen in Rechnung zu stellen. Gesonderte Berechnungen von Portokosten werden aber heute nur noch in seltenen Fällen vom Kunden akzeptiert. Das haben die Online Videotheken natürlich ebenfalls erkannt und dementsprechend gehandelt. Auch Kautionen spielen heute in Deutschland keine Rolle mehr.

Portokosten in der Online Videothek

Die Tarife sind in der Regel so gestaltet, dass die monatliche Grundgebühr etwas höher ausfällt, dafür werden aber keine Portokosten berechnet. Im Gegenzug ist aber oftmals die Anzahl der Tauschvorgänge pro Monat begrenzt, alternativ ist die Anzahl der DVDs, die gleichzeitig zu Hause sind, eingeschränkt.

Dafür haben Kunden dann aber die volle Kostenkontrolle, denn außer den Grundgebühren zahlen sie nichts. Klassische Anbieter für den DVD-Verleih ohne Portokosten sind LOVEFiLM, sowie Videobuster mit den All-inclusive-Tarifen.

Kleinere Anbieter agieren meist etwas anders. Sie berechnen eine geringere monatliche Grundgebühr. Dafür zahlen Kunden für jeden Tauschvorgang Portokosten, unter Umständen noch eine Service- und Verpackungspauschale. Gerade für Vielseher sind solche Tarife wenig sinnvoll, denn die Portokosten variieren je nach Anbieter sehr stark. Deshalb sollte man unbedingt einen umfassenden Vergleich durchführen, bevor man sich für einen der vielen Tarife der Online Videotheken entscheidet.

Kautionen in der Online Videothek

Weltweit ist es durchaus üblich, dass man für die ausgeliehenen DVDs eine Kaution bei der Online Videothek hinterlegt. Damit können sich die Betreiber absichern, dass sie ihre DVDs zurück erhalten, die Kunden werden so gezwungen, die Titel zurück zu senden, um die Kaution wieder zu erhalten. Anders sieht es in Deutschland aus.

Hier gab es bei dem Anbieter inVDeo eine Kautionsregelung. Das Unternehmen musste allerdings 2005 Insolvenz anmelden, die Kunden verloren ihre bereits gezahlte Kaution. Die Verluste wurden zwar zum Teil mit Reisegutscheinen und Rabatten ausgeglichen, was durch den Folgeanbieter, der das Portal kurzzeitig weiter führte, ausgelöst wurde. Allerdings sind die Kunden seither vorsichtiger geworden. Die Angebote mit Kaution wurden generell nicht mehr angenommen und sind heute gänzlich vom deutschen Markt verschwunden.

Sollte man heute dennoch auf einen Anbieter stoßen, der eine Kaution verlangt, so ist es ratsam, sich für einen der zahlreichen anderen Anbieter zu entscheiden. Diese haben einen Touch von Unseriosität und sollten deshalb gemieden werden, zu groß ist die Gefahr, dass man auch hier durch die Insolvenz bares Geld verliert.

Ohne Porto

Tarife mit Portoberechnung

Darüber hinaus gibt es bei vielen Onlinevideotheken auch Tarife, bei denen das Porto für den DVD-Versand gesondert berechnet wird. Diese Tarife eignen sich besonders gut für Kunden, die nur wenige Titel pro Monat ausleihen.

Sie profitieren von einer vergleichsweise geringen Grundgebühr, die in der Regel ab drei Euro beginnt. Nach oben hin sind die Tarife, je nach Anbieter, offen, so dass die Grundgebühr in einem solchen Tarif mitunter die Kosten der echten Flatrate übersteigen kann.

Wunschliste ist nötig

Auch bei diesen Tarifen wird in der Regel zunächst eine Wunschliste angelegt, aus der der Verleiher dann die zu versendenden Titel auswählt. Verschickt werden können, je nach Tarifmodell, eine oder sogar mehrere Titel in einer Sendung. Die Rücksendung muss in den meisten Fällen ebenfalls in einer Sendung erfolgen, so dass die ein bis zwei Tage Postlaufzeit von Rücksendung bis zum erneuten Erhalt einer weiteren Lieferung selbst hier nicht entfallen.

Für jede DVD, die in den Tarifen mit Portoberechnung ausgeliehen wird, fallen Gebühren an. Diese setzen sich in der Regel aus einer Service-, Verpackungs- und Portopauschale zusammen. Die Anzahl der Tauschvorgänge ist dafür aber, wie bei der Flatrate, unbegrenzt. Allerdings können sehr viele Tauschvorgänge bei Tarifen mit Portoberechnung zu extrem hohen Kosten führen, die so nicht beabsichtigt waren.

Wann lohnen sich Tarife mit Portoberechnung?

Aufgrund der vielfältigen flexiblen Tarifmodelle eignen sich Tarife mit Portoberechnung nur dann, wenn sehr geringe Grundgebühren verlangt und die Portokosten nicht zu hoch angesetzt werden. Auch sollten nicht zu viele Tauschvorgänge pro Monat erfolgen.

Manchen Kunden erscheinen diese Tarife sehr günstig, weil sie selbst bestimmen, wie viele Titel sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums ausleihen. Doch diese sind selten, weshalb die Zielgruppe, die mit diesen Tarifen angesprochen wird, recht klein ist. Vorwiegend spezialisieren sich kleinere Onlinevideotheken auf diese Zielgruppe, die zudem als verlässlicher und treuer gilt. Ein Abonnement mit Portoberechnung wird demzufolge nicht so schnell gekündigt, die Kunden bleiben dem Verleiher länger treu.