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Die 20+ besten Online Videothek im Vergleich

Nachfolgend finden Sie die besten und beliebtesten Online Videotheken mit deren Besonderheiten im Vergleich:

Diese Online Videothek sind in weiteren Ländern verfügbar

Diese Filme werden in Online Videotheken gerne gesehen

Was ist eine Online-Videothek?

Die Online-Videothek erfreut sich heute einer wachsenden Beliebtheit. Grund dafür ist nicht zuletzt die Bequemlichkeit der Kunden. Unterschiede zwischen klassischer Videothek vor Ort und Online-Videothek gibt es viele, das grundlegende Modell ist aber bei beiden Varianten gleich.

Die Online-Videotheken bieten DVDs mit Filmen, Serien und Co., sowie in aller Regel auch Computer- oder Konsolenspiele zum Verleih an. Dabei zahlen die Kunden eine Gebühr, die je nach Onlinevideothek variieren kann. Zusätzlich gibt es verschiedene Tarife, die man nutzen kann. Die ausgeliehenen DVDs und andere Medien werden von der Online-Videothek dann in der Regel auf dem Postweg versandt, alternativ stehen auch Downloads und Streamings zur Verfügung, bei denen der Postversand entfällt. Die Ausleihfristen sind ebenfalls, je nach Anbieter, unterschiedlich. Allerdings können die Filme und andere Medien in der Regel solange behalten werden, wie gewünscht. Übermäßige Ausleihfristen von mehr als einem Monat sollten allerdings nicht unbedingt beansprucht werden.

Wie sieht der Aufbau der Online-Videotheken aus?

Die Online-Videotheken stellen ihr Angebot in der Regel über ein Internetportal zur Verfügung. Dort können sich potenzielle Kunden anmelden, sowie eine eigene Wunschliste mit den gewünschten Titeln erstellen. Aus dieser Liste sucht die Online-Videothek einen oder auch mehrere Titel heraus, die an den Kunden geschickt werden.

 Dadurch braucht die Online-Videothek lediglich eine Verwaltungszentrale. Hinzu kommen, je nach Größe der Videothek, ein oder mehrere Logistikzentren, in denen die Titel gelagert, versandfertig gemacht und auch wieder zurück genommen werden.

Werden Online-Videotheken so geführt, dass sie lediglich Streamings anbieten, dann braucht es nicht einmal die Logistikzentren. Hier können die Kunden alle Titel online am heimischen PC abrufen und anschauen. Ein realer Austausch von Waren findet hierbei nicht statt. Die Verwaltungseinheit ist dann lediglich dafür verantwortlich, das Internetportal zu betreiben und die Kostenverwaltung zu übernehmen, also Abbuchungen von den Konten der Nutzer vorzunehmen oder Kreditkartenzahlungen zu überprüfen, wobei diese ebenfalls oft schon vollautomatisch ablaufen.

Welche Vor- und Nachteile hat die Online-Videothek?

Die Online-Videothek bietet dem Kunden viele Vor-, aber auch einige Nachteile, worauf wir später noch einmal zu sprechen kommen. Als wichtigste Vorteile sind die nicht mehr notwendigen Anfahrten zur örtlichen Videothek zu nennen, sowie die bequeme Bestellung der Lieblingsfilme von zu Hause aus. Als Nachteil kann man dagegen sehen, dass ein neuer Film oft erst verschickt wird, wenn der bisherige bei der Online-Videothek eingegangen ist. Dadurch kann es zu kleinen zeitlichen Verzögerungen kommen.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Online-Videothek und klassischer Videothek?

Online-Videothek und klassische Videothek bauen im Grunde genommen auf demselben Prinzip auf. In beiden Geschäftskonzepten geht es darum, Filmtitel, aber auch zunehmend häufiger PC- und Konsolen-Spiele an den Mann oder die Frau zu bringen. Dabei werden diese jedoch nicht gekauft, sondern lediglich ausgeliehen. Dafür ist eine Gebühr zu entrichten, von der die Videotheken, und zwar beide Varianten, ihren Unterhalt bestreiten.

Damit sind die Gemeinsamkeiten der beiden Videotheken aber auch schon erschöpft. Denn die Unterschiede finden sich in deutlich mehr Varianten.

Wie sieht das Angebot der Videotheken aus?

In der klassischen Videothek stehen DVDs, Blue-Rays und Spiele zum Ausleihen bereit. Diese müssen direkt im Ladengeschäft abgeholt werden. Bei der Online-Videothek sieht das etwas anders aus. So können Filme auf den genannten Datenträgern ausgeliehen werden, Spiele stehen ebenfalls zur Wahl. Hinzu kommt eine Vielzahl von online abrufbaren Inhalten, die direkt am PC angesehen werden können. Eine Abholung ist somit nicht mehr nötig, genauso wenig wie das Schlangestehen im Ladengeschäft vor Ort.

Überdies haben sich Online-Videotheken mittlerweile zu einem wichtigen Informationsportal für Filmliebhaber entwickelt. Sie bieten nicht nur verschiedene Inhalte zum Ausleihen an, sondern sie informieren auch über die aktuellen Allüren und Gerüchte über Stars und Sternchen. Sie stellen umfangreiche Filmrezensionen zur Verfügung, sowie Mitgliederkritiken, die die Auswahl der geeigneten Filme erleichtern sollen.

Viele Hintergrundinformationen, sowie eigens zusammengestellte Sammlungen von Liebes-, Action- oder Abenteuerfilmen erleichtern dem User zudem die Wahl der richtigen Filme für den eigenen Filmgeschmack.

Zusätzlich bietet sich bei den großen Online-Videotheken oft eine deutlich größere Auswahl an Filmen und Co., als es bei der kleinen Videothek vor Ort der Fall ist. Mehr als 40.000 oder 50.000 unterschiedliche Titel stehen in mancher Online-Videothek zur Auswahl, in der klassischen Videothek sind es oftmals gerade um die 4.000 Titel.

Was können mir die Online-Videotheken zusätzlich bieten?

Ein weiterer Unterschied der Online-Videothek zur klassischen Videothek besteht auch darin, dass die User selbst eigene Bewertungen über die Filme oder Spiele abgeben können. Sie können so genau erfahren, wie andere User einen Film bewertet haben oder ihre eigene Meinung äußern. Hierbei kann es in den Bewertungen der Mitglieder zu Diskussionen kommen, das Mitmach-Web hat also auch bei der Online-Videothek seine Spuren hinterlassen.

Wie hat sich die Onlinevideothek entwickelt?

Die Online-Videothek ist eng verbunden mit der klassischen Videothek, konnte sie doch nur durch deren Vorhandensein überhaupt ins Leben gerufen werden. Die erste Videothek, die in Deutschland eröffnet wurde, hatte ihren Sitz in Kassel. Man schrieb das Jahr 1975 und die VHS-Videokassette hatte gerade das Licht der Welt erblickt. Anfänglich wurden lediglich Super8-Filme, sowie aufgenommene Fernsehsendungen verliehen. 1977 wurde auch in den USA die erste örtliche Videothek eröffnet.

Die großen Filmstudios erkannten das Potenzial, das im Verleihgeschäft bestand und begannen, ihre Filme auf VHS-Kassetten zu veröffentlichen. Die Videotheken legten eine rasante Entwicklung, national, sowie international hin. Schon Ende der 1980er Jahre waren in Deutschland mehr als 1.000 Videotheken tätig. Als Mitte der 1990er Jahre die DVD auf den Markt kam, gelang es ihr, die VHS-Kassette vom Markt zu verdrängen. Ende der 1990er Jahre eröffneten dann auch die ersten Online-Videotheken.

Was waren die ersten Online-Videotheken?

In Deutschland wurde die erste Online-Videothek 1999 eröffnet. Sie war ein Geschäftsmodell der Jakob GmbH und lief unter dem Namen rent-a-dvd.de. Im Jahr 2001 wurden genauso Spiele mit ins Sortiment aufgenommen, man arbeitete fortan unter dem Namen verleihshop.de, welcher selbst heute noch zu einem der führenden Anbieter auf dem deutschen Markt zählt.

Kurze Zeit später entwickelten sich immer mehr Onlinevideotheken, die größten von ihnen sind Video Buster und Lovefilm, um nur einige zu nennen. Sie haben sich bis heute auf dem Markt gehalten. Im Laufe der Jahre übernahmen die großen Onlinevideotheken zahlreiche der kleineren Anbieter am Markt und entwickelten immer neue Geschäftsmodelle.

Wer dominiert den Onlinevideothekenmarkt in Deutschland?

Trotz der enormen Größe mancher Online-Videothek konnte keiner der Anbieter eine Dominierung des gesamtdeutschen Marktes erreichen. Verbraucher sind sehr preisbewusst, sie rechnen Angebote genau nach und haben auch kein Problem damit, ihren Anbieter kurzfristig zu wechseln. Von daher werden lange Vertragslaufzeiten, wie sie noch vor wenigen Jahren üblich waren, heute von den Kunden nicht mehr angenommen. Flexible Kündigungsfristen, attraktive Preismodelle und vor allen Dingen Flatrates sind heute üblich.

Auch Kautionszahlungen für den Online-Verleih waren vor einigen Jahren noch gebräuchlich. Nachdem aber einer dieser Anbieter insolvent wurde und die Kunden teilweise bis zu 200 Euro Kaution verloren, wird dieses Modell nicht mehr akzeptiert und ist vom deutschen Markt bereits gänzlich verschwunden.

Wie haben sich die Tarife entwickelt?

Wie bereits kurz angerissen, sind heute Kautionszahlungen und langfristige Vertragsbindungen keine Möglichkeit mehr, um neue Kunden anzulocken. Vielfach werden die Tarife heute auf die verschiedenen Ansprüche der Nutzer zugeschnitten. Die echten Flatrate-Tarife, die es schon vor Jahren gab, die aber aufgrund der Kosten wieder vom Markt verschwanden, sind derzeit erneut im Kommen, genießen sie doch ein hohes Ansehen bei den Kunden.

Wichtiger Vertragsbestandteil ist auch weiterhin die Haftung für Verluste einzelner DVDs. Gesetzlich müssen Online-Videotheken lediglich das Risiko eines Verlusts für den Transport zum Kunden tragen. Aufgrund der Ansprüche der Kunden wird aber gleichfalls das Rücksenderisiko übernommen, zumal die deutschen Versender sehr zuverlässig sind und Verluste nur selten auftreten.

Welche Vorteile bietet die Online-Videothek?

Für Kunden, wie auch für Verleiher bietet die Online-Videothek eine ganze Reihe von Vorteilen. So müssen Verleiher beispielsweise kein engmaschiges Filialnetz aufbauen, das mit hohen Kosten verbunden ist. Zum Einen müssen sie viele Ladengeschäfte anmieten, wobei die Mietpreise oft sehr hoch ausfallen. Zum Anderen müssten bei einem Filialbetrieb entsprechend viele Mitarbeiter eingesetzt werden, die ein weiterer, nicht zu unterschätzender Kostenfaktor sind.

Zudem kann er alle Geschäftsprozesse zentral verwalten und sämtliche zum Verleih zur Verfügung stehenden Titel zentral lagern. Dadurch werden Kosten und Zeitaufwand, sowie Personal eingespart, was besonders günstige Preise in der Online-Videothek mit sich bringen kann. 

Wo liegen die Vorteile für den Kunden?

Auch die Kunden profitieren von der Nutzung einer Online-Videothek. Als wichtigster Vorteil ist dabei nach wie vor die Bequemlichkeit zu sehen. So können Kunden gewünschte Titel bequem vom heimischen Rechner aus auswählen und sich zuschicken lassen.

Lange Anfahrten zur örtlichen Videothek entfallen damit ebenso, wie das lästige Schlangestehen in der Videothek selbst. Zudem sind die Titel oft nicht so schnell vergriffen, da ein sehr hoher Lagerbestand bei den Online-Videotheken die Regel ist.

Ebenfalls bietet die Online-Videothek einen immensen Lagerbestand an. Die Auswahl der Titel, die ausgeliehen werden können, ist damit um ein Vielfaches höher, als bei der Videothek vor Ort. Günstige Preise und geringe Risiken aufgrund kurzer Vertragslaufzeiten und der Tragung des Transportrisikos durch die Onlinevideothek runden die Vorteile für den Kunden ab.

Sogar ein spontaner DVD-Abend kann mit Hilfe der Online-Videothek verwirklicht werden, gibt es zahlreiche Titel doch mittlerweile sogar im On-Demand-Verfahren.

Wenngleich natürlich auch bei Online-Videotheken Nachteile vorhanden sind, so überwiegen doch die Vorteile für beide Parteien deutlich. Starke Einsparungen von Zeit- und Kostenaufwand auf beiden Seiten, sowie eine bequeme und leicht zu standardisierende Verfahrensweise machen die Vorteile der Online-Videothek aus. Davon profitieren alle Parteien gleichermaßen, zumal sich gerade im deutschen Online-Videotheken-Wesen herausgestellt hat, dass Kunden und Verleiher sehr zuverlässig arbeiten.

Welche Nachteile gibt es bei der Online-Videothek?

Wie jede Medaille zwei Seiten hat, so kann genauso die Online-Videothek nicht nur mit Vorteilen punkten. Einige Nachteile, die sowohl Kunden, als auch Verleiher betreffen, sollen deshalb nicht verschwiegen werden. Mit ein wenig vorausschauendem Denken und Handeln können diese Nachteile aber vielfach sehr gut aus dem Weg geräumt werden.

Wo liegen die Nachteile für den Verleiher?

Obwohl der Verleiher natürlich sehr hohe Kosten einspart, wenn er kein Filialnetz aufbauen muss, muss er sich dennoch über extrem hohe Investitionen in ein ausreichend großes Lager im Klaren sein. Nur wenn genügend Titel in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen, kann das Geschäftskonzept Online-Videothek erfolgreich verwirklich werden.

Der Aufbau des Lagers und einer geeigneten logistischen Infrastruktur kann sehr hohe Kosten verursachen. Auch die Kosten für den Aufbau eines geeigneten Webportals schlagen mit immensen Kosten zu Buche. Denn hier geht es um eine Vernetzung zu den lagerinternen PCs und den darauf installierten Programmen einerseits, um eine einfache, schnelle und übersichtliche Abwicklung andererseits, sowie um die einfache Bedienbarkeit für den Kunden. Problematisch kann auch ein starkes Rücksendeaufkommen, etwa nach Feiertagen werden, weil die Mitarbeiter überlastet werden können. Ebenfalls können Umstellungen der eigenen Tarifsysteme zu einem sprunghaften Anstieg von potenziellen Kunden führen, der personell schwer zu bewältigen sein dürfte. Die Gefahr starker Kundenverluste durch Anpassungen der Tarifoptionen anderer Verleiher ist ebenso wenig außer Acht zu lassen.

Da sich die Verleiher zusätzlich die Übernahme des Transportrisikos auf dem Hin- und Rückweg der verliehenen Titel auf die Fahnen geschrieben haben, kann es gleichfalls zu Verlusten oder Beschädigungen der DVDs kommen. Diese müssen dann kostenintensiv ersetzt werden. Eine Transportversicherung kann hier zwar Abhilfe schaffen, verursacht jedoch weitere Kosten.

Wo liegen die Nachteile für den Kunden?

Auch für den Kunden können sich bei der Nutzung einer Online-Videothek einige Nachteile ergeben. So müssen die gewünschten Titel nicht in einer starr vorgegebenen Reihenfolge ausgeliefert werden, so dass es sein kann, dass man zwar einen Titel erhält, dieser aber nicht unbedingt dem absoluten Nummer-1-Wunschtitel entspricht. Zusätzlich sind spontane DVD-Abende, zumindest beim klassischen Postversand, nicht möglich. Die Postlaufzeit von ein bis zwei Werktagen muss also immer berücksichtigt werden.

Einige Online-Videotheken tragen zwar das Verlustrisiko der verliehenen Titel, behalten sich jedoch das Recht vor, Nachforschungen anzustellen, die unter Umständen auf Kosten des Kunden erfolgen. Zusätzlich können Kunden, die in Regionen leben, in denen es häufig zu Verlusten oder Beschädigungen der Titel kommt, von dem Onlineverleih ausgeschlossen werden.

Online-Videothek oder klassische Videothek? Was ist besser?

Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Online-Videothek zu nutzen, möchte sich natürlich auch darüber informieren, welche Vor- und Nachteile sich bei diesen beiden Varianten des Ausleihens für ihn ergeben. Deshalb gibt es hier die direkte Gegenüberstellung beider Modelle, mit allen Vor- und Nachteilen:

Online-Videothek Klassische Videothek
Kosten Flatrate-Tarife möglich, Spartentarife möglich, je nach Anbieter unterschiedliche Varianten, ob mit oder ohne Portoberechnung Kosten fallen pro geliehenem Titel an
Ausleihfristen beliebig lange Ausleihfristen meist nur begrenzte Ausleihfristen, für Verlängerungen fallen Kosten an
Spontane Titelbeschaffung nur bei Video on Demand möglich, ansonsten muss die Postlaufzeit berücksichtigt werden jederzeit möglich, ausgenommen Sonn- und Feiertage (Öffnungszeiten beachten)
Technische Voraussetzungen Breitbandverbindung für Video on Demand, ansonsten einfacher Internetzugang keine
Titel auswählen Stöbern in riesigem Sortiment, Nutzen von Kundenbewertungen, nicht vorhandene Titel werden später nachgeliefert dank persönlicher Wunschliste Stöbern in kleinem Laden, Titel können vergriffen sein
DVD-Angebote DVDs mit Filmen, Dokumentationen, Serien, FSK18 DVDs DVDs mit Filmen, Serien, Dokumentationen, FSK18 DVDs
Weitere Angebote Hörbücher, Bücher, Software, PC-Spiele, Konsolenspiele – je nach Anbieter meist nur PC-Spiele, Konsolenspiele
Anmeldung per Registrierung kostenfrei möglich Antrag ausfüllen
Zahlung in der Regel via Abbuchung oder Kreditkarte Bar- oder Kartenzahlung bei Abholung

Welche Tarife gibt es in den Videotheken?

 Die kleine Gegenüberstellung von Online-Videotheken und klassischen Videotheken zeigt bereits deutlich, welche Unterschiede sich zwischen beiden Varianten ergeben. Die Kostenstrategie ist dabei als wichtigster Unterschied anzusehen, denn hier variieren die Anbieter doch sehr stark.

Selbst der direkte Vergleich von Online-Videothek zu Online-Videothek lässt hier sehr schnell erkennen, welch große Unterschiede in dem Bereich möglich sind. Während bei einigen Online-Videotheken ebenfalls pro bestellten Titel abgerechnet wird, kann bei anderen gegen einen Pauschalpreis unbegrenzt geliehen werden. Hier kommt es auch darauf an, ob die Portoberechnung gesondert erfolgt oder im Pauschalpreis mit enthalten ist. Weiterhin sind Abonnements möglich. Sie erlauben es, mehrere Filme gleichzeitig zu erhalten oder eine bestimmte Anzahl von Titeln pro Monat zu bekommen.

Ebenfalls können Abonnements nur für bestimmte Sparten, wie Abenteuer, Dokumentation, Erotik und Co. abgeschlossen werden. Auch feste Mitgliedschaften sind denkbar, wodurch die Preise für das Abo geringer ausfallen können. Viele Gratisangebote zum Testen der einzelnen Onlinevideotheken erlauben es zudem, sich zunächst einen praktischen Überblick über die Leistungsfähigkeit und den Service zu verschaffen. Es lohnt sich also, einen genaueren Blick auf die Preise zu werfen.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Online-Videothek und Pay-per-View?

Je nachdem, welcher Tarif bei einer Online-Videothek gewählt wurde, gibt es beim Video on Demand Unterschiede. Das Pay-per-View Verfahren ist dabei den meisten Verbrauchern ein Begriff. Hierbei kann ein bestimmter Titel heruntergeladen oder via Streaming angesehen werden. Für das Ansehen fallen einmalige Kosten an, dafür kann der Titel für einen bestimmten Zeitraum (häufig 24 Stunden) beliebig oft angesehen werden. Ein Stoppen ist zwischendurch jederzeit möglich, ebenso wie das Vor- und Zurückspulen.

Warum werden Pay-per-View Angebote oft zusätzlich geboten?

Wer sich für einen einfachen, weil kostengünstigen Tarif der Onlinevideothek entscheidet, kann zusätzlich oft Video on Demand nutzen. Hierbei wird ein bestimmter Film direkt online abgerufen. Allerdings sind diese Online-Filme oft nicht im Paketpreis mit enthalten, so dass für jeden Film einzeln gezahlt werden muss.

Wer dagegen eine Flatrate bei einem der großen Anbieter abgeschlossen hat, der kann oft auch auf die Video on Demand Titel kostenfrei zugreifen, so dass die Zahlung pro Titel nicht mehr nötig ist. Hierfür sollten die individuellen Vertragsbedingungen der einzelnen Onlinevideotheken aber genau angeschaut werden.

Gibt es auch reine Pay-per-View Angebote?

Einige Anbieter haben sich auch nur auf Video on Demand spezialisiert. Sie verleihen keine DVDs in körperlicher Ausführung, sondern stellen Inhalte lediglich zum Download oder via Streaming bereit. Auch hier wird unterschieden zwischen Abos und Flatrates, sowie dem Pay-per-View Verfahren. Bei letzterem muss jeder Titel einzeln bezahlt werden. Genauso steht er hierbei nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung.

Wann lohnt sich Video on Demand?

Sinnvoll sind diese Angebote, wenn kurzfristig ein Titel ausgeliehen werden soll, die Postlaufzeit dabei aber zu lange dauert. Kostentechnisch rechnet sich das Ganze dagegen meist wenig. Gerade bei aktuellen Blockbustern, die vor kurzem noch in den Kinos liefen, sind die Kosten mit bis zu vier Euro pro Titel recht hoch. Ältere Filme können teils schon ab zwei Euro angesehen werden. Wer ohnehin eine Flatrate abgeschlossen hat, für den sind die Video on Demand Lösungen eine gute Ergänzung, um möglichst viel für das eigene Geld geboten zu bekommen.

Welches Angebot halten die Online-Videotheken in Deutschland bereit?

Das Angebot der Online-Videotheken wächst ständig. Zigtausend Titel sind fast in allen großen Onlinevideotheken erhältlich, so dass auch Filme ausgeliehen werden können, die nur recht selten nachgefragt werden. Vielfach nehmen die Onlinevideotheken sogar Titel auf einzelne Kundenwünsche hin mit ins Sortiment auf.

Damit bleiben im Grunde genommen keine Wünsche offen. Dennoch gibt es noch nicht mit allen großen Filmherstellern Verträge, die eine Belieferung der Onlinevideotheken erlauben. Auch ausländische Filme sind oftmals nur schwer zu bekommen oder werden in geringem Maße angeboten.

Die bekanntesten und größten Online-Videotheken Deutschlands erweitern darüber hinaus ihr Programm immer weiter, so dass neben DVDs und Blue-Rays mittlerweile auch zahlreiche Spiele, Hörbücher und vieles mehr mit enthalten ist. Die Nachfrage, die ebenfalls nach diesen Artikeln zunimmt, beweist, dass die Online-Videotheken mit ihrem Vorgehen auf dem richtigen Wege sind.

Warum steigt die Nachfrage nach Flatrates?

Unbegrenzter Filmgenuss zum festen Pauschalpreis – die Nachfrage nach solchen Flatrates steigt bei den Kunden stetig. Dennoch gibt es bisher auf dem deutschen Markt nur wenige Anbieter, die Flatrates in diesem Maße anbieten. Das ist einerseits Lovefilm.de und andererseits Videobuster.de. Die Kosten erscheinen auf den ersten Blick beim zweiten Anbieter günstiger, hier muss allerdings zusätzlich zum Grundpreis noch Porto gezahlt werden, was bei Lovefilm nicht nötig ist.

Zusätzlich bietet Lovefilm in der Flatrate unbegrenzten Zugang zu den Video on Demand Titeln, die im Preis ebenfalls mit enthalten sind. Auch FSK18 Filme können geliehen werden, ausgenommen sind in der Flatrate lediglich Erotikfilme.

Wie sehen die gängigen Tarife aus?

Die gängigsten Tarife, die sich nach wie vor einer großen Beliebtheit erfreuen, sind die Abos mit einer festen Begrenzung der DVD-Anzahl, die pro Monat verliehen wird. Hierbei sollten Kunden nach Tarifen suchen, bei denen keine zusätzlichen Portogebühren berechnet werden. Unterschiedlich viele DVDs können dabei pro Lieferung ausgeliehen werden, eine Teilrücklieferung wird aber in der Regel nicht angeboten.

Die Kosten variieren hierbei sehr stark, bei einigen Anbietern können sie gesenkt werden, wenn eine längere Vertragsbindung eingegangen wird. Für echte Vielseher kommen jedoch häufig nur die Flatrates oder Tarife mit einer hohen Anzahl monatlich zu leihender DVDs in Frage. Zu beachten ist, dass auch bei einer Flatrate die Anzahl der Titel alleine durch die Postlaufzeiten begrenzt werden.

Warum sollte ich den Postweg für die Ausleihe in der Online-Videothek nutzen?

Online-Videotheken sind schon seit längerem die Antwort auf den allgemeinen Kundenwunsch, nicht stundenlang durch eine niedergelassene Videothek spazieren zu müssen, um dann in vielen Fällen festzustellen, dass das gesuchte Produkt aktuell nicht verfügbar ist.

Die Tatsache, dass viele Filme einer Online-Videothek direkt per Streaming angeschaut werden können oder via Download auf dem eigenen Computer speicherbar sind, ließ die Online-Videothek den Zenit ihrer Nachfrage erreichen.

Nur leider gestaltet sich das fortschrittliche Video on Demand für manche Kunden äußerst schwierig. Denn der heimische PC muss hierfür gewisse Voraussetzungen mitbringen.

Dies ist der Grund, warum die Onlinevideotheken sozusagen ein Bindeglied zwischen der klassischen Videothek und dem modernen Video on Demand geschaffen haben. Das gewünschte Produkt liegt in diesem Fall nicht nur als Datei auf einem Server vor, sondern auf einem externen Speichermedium, meist als DVD. Diese kann ausgeliehen werden und erreicht den Kunden auf dem Postweg, über den sie auch wieder zurück zum Anbieter findet.

Wie läuft die postalische Ausleihe ab?

Onlinevideotheken, welche auch den postalischen Verleih unterstützen, halten in ihrem Lagerbestand ein gewisses Filmrepertoire vor. Zugegebenermaßen ist dieses meist aus Platzgründen geringer als das Video on Demand Angebot, kann sich aber dennoch sehen lassen. Das vollständige Filmportfolio wird über den Webauftritt der Online-Videothek veröffentlicht.

Nun ist es am Kunden, sich vor dem Bildschirm unter Zuhilfenahme des Internets auf der Webpräsenz der Online-Videothek umzuschauen und sich für einen Film zu entscheiden.

Zum Ausleihen ist allerdings bei allen Anbietern eine Registrierung mit den persönlichen Daten erforderlich. Hierzu zählen auch die Bankinformationen, da in der Regel der finanzielle Aspekt über Einzugsermächtigung oder Kreditkartenabrechnung abgehandelt wird. Gleichzeitig stellt sich nunmehr die Frage, ob der zukünftige Kunde der Online-Videothek den Film per Einzelabrechnung ausleihen möchte oder eventuell ein mehrfacher Konsument werden will und entsprechend auf Flatrates oder spezielle Abonnements setzt. Deshalb sollten vor der Ausleihe die verschiedenen Tarifoptionen der Online-Videothek vergegenwärtigt werden.

Nun kann die Ausleihe aktiviert werden. Der Film gilt als gebucht, sobald der entsprechende Button betätigt ist.

Jetzt liegt es an der Online-Videothek, das Medium auf den Weg zu bringen. Dies geschieht in der Regel in einem Spezialumschlag, der in verschiedenen Größen zur Verfügung steht und entsprechend auch mehrere DVDs aufnehmen könnte.

Die Versanddauer variiert bei den verschiedenen Online-Videotheken, wobei im Normalfall ein Werktag die übliche Wartezeit ist. Je nach Anbieter kann sich diese Zeitspanne aber auf bis zu eine Woche ausdehnen.

Welche Rückgabefristen muss ich beachten?

Ist der gewünschte Film im Briefkasten angekommen, kann der Kunde ihn nun so oft anschauen, wie er möchte. Allerdings gilt es dabei, die vertraglichen Ausleihfristen zu beachten, die oftmals sieben Kalendertage betragen.

Der anschließende Rückversand erfolgt via mitgeliefertem Rückumschlag, der bei den meisten Online-Videotheken bereits ausreichend frankiert ist und lediglich befüllt werden muss, um ihn dann in den nächsten Briefkasten zu werfen.

Ganz besonders wichtig bei der postalischen Ausleihe ist das Beachten der Portokosten. Sind diese im Gesamtpreis inbegriffen und beinhalten auch den Rückversand? Eventuell wird sogar von manchen Anbietern eine kostenpflichtige Rücksendung per Einschreiben verlangt.

Welche technischen Voraussetzungen müssen für die postalische Ausleihoption erfüllt sein?

Das Nutzen einer Online-Videothek stellt höchste Anforderungen an die technische Ausstattung des interessierten Kunden – dieses Vorurteil hält sich hartnäckig und hat bereits so manchen Filmliebhaber davon abgehalten, sich am Angebot einer Online-Videothek zu bedienen. Dabei handelt es sich bei dieser Annahme tatsächlich um eine radikale Fehleinschätzung, denn die Realität gestaltet sich so, dass für die einfache Ausleihe über eine Online-Videothek die technische Ausrüstung sich nicht von der unterscheiden muss, die man auch für ausgeliehene Medien aus der niedergelassenen Videothek vorzuhalten hat.

Einen gewissen Unterschied stellt dabei allerdings das moderne Video on Demand dar. Für dessen Nutzung sind gewisse technische Notwendigkeiten erforderlich, die jedoch die postalische Ausleihe entbehren.

Warum benötige ich einen Internetzugang?

Wie der Name unschwer erkennen lässt, setzt eine Online-Videothek darauf, ihr Angebotsrepertoire im Internet anzupreisen. Entsprechend gestalten sich folglich die grundlegenden Notwendigkeiten, die ein interessierter Kunde im technischen Bereich zu erbringen hat.

Selbstverständlich ist hier an erster Stelle ein Computer mit aktivem Internetanschluss zu nennen. Dabei sind das Alter des PC’s, seine Geschwindigkeit sowie seine Speicherkapazität vollkommen irrelevant. Denn bei der postalischen Ausleihe wird nichts heruntergeladen und auch nichts gespeichert.

Auch die Internetverbindung spielt keine wichtige Rolle. Natürlich ist eine schnelle DSL Verbindung komfortabler als der konventionelle, wenngleich langsame Modemzugang, aber dennoch tut dieser Unterschied der Nutzung einer Online-Videothek zur postalischen Ausleihe keinen Abbruch. Bei vielfältig animierten Webpräsenzen, wie sie zahlreiche Online-Videotheken unterhalten, kann allerdings der Seitenaufbau vergleichsweise lange dauern. Dennoch ist eine postalische Ausleihe auch bei technischen Voraussetzungen der einfachsten Form durchweg realisierbar und vollkommen unkompliziert.

Warum muss ich auf die Abspielmedien achten ? 

Obwohl die postalische Ausleihe sehr einfach durchzuführen ist und auch modernster Technologien entbehrt, so birgt sich in diesem Angebot der Online-Videotheken dennoch ein Stolperstein hinsichtlich der technischen Details, auf den unbedingt geachtet werden sollte.

Inzwischen ist eine Videothek generell an die sich verändernden Technologien des Home-Cinema angepasst. Und dieses umfasst verschiedene Qualitätsstandards sowie Abspielmedien. Entsprechend breit gefächert ist das Angebotsrepertoire der Onlinevideotheken in diesem Bereich.

Die klassische VHS wird nach und nach vom Markt verdrängt. Ihren Platz hat inzwischen die DVD eingenommen, bietet sie dem Kunden doch ein qualitativ hochwertiges Filmvergnügen. Aber auch die DVD ist mittlerweile nicht mehr der Weisheit letzter Schluss. HD Qualitäten sowie Blu-ray Discs setzen die Filmzeichen der Neuzeit.

Und in diesem Bereich ist Vorsicht geboten. Liegt ein Film der Online-Videothek ausschließlich auf Blu-ray Disc vor, so kommt man als Kunde mit einem gewöhnlichen DVD Player nicht weit. Auch HD Qualitäten können den Filmfreund nur dann erfreuen, wenn die heimische Technikausstattung diese Option unterstützt.

Aus diesem Grund ist es unabdingbar, beim Stöbern in der Onlinevideothek die Konformität zwischen Speichermedium und heimischen Gegebenheiten zu überprüfen.

Wo liegen die Vor- und Nachteile der postalischen Ausleihe?

Innerhalb der Online-Videotheken hat die postalische Ausleihe ernstzunehmende Konkurrenz in Form des Video on Demand bekommen. Dass Letzteres sich in die Herzen der Filmliebhaber schleichen konnte, hat seine Gründe unter anderem in gewissen Abstrichen, die bei der postalischen Ausleihe hingenommen werden müssen. Aber dennoch hält sich der Postweg der Filmausleihe noch immer hartnäckig, vor allem weil sich hier auch überzeugende Pluspunkte auftun.

Was sind die konkreten Vorteile der Post-Ausleihoption?

Vorrangig bezieht sich das Überzeugungspotenzial der postalischen Ausleihe gegenüber dem Video on Demand auf die technische Ausstattung. Postalisch kann ein Film auch bei primitivsten technischen Ausrüstungen gemietet werden. Ein einfacher Videorekorder, DVD Player oder doch eventuell ein modernes Blu-ray Gerät – jeder kann über den Postweg seinen eigenen Voraussetzungen entsprechend ausleihen. Der Leihvorgang als solches entbehrt technischer Raffinessen des Computers.

Anders sieht es diesbezüglich beim Video on Demand aus. Denn dabei sollte der PC schon gewisse Grundgeschwindigkeiten und Speicherkapazitäten aufweisen, damit das Downloaden beziehungsweise das Abrufen des Streams möglichst reibungslos und zügig vonstatten geht.

Hinzu kommt als Vorteil der postalischen Ausleihe die mögliche Vielfalt an Abspielorten. Beim Video on Demand ist das Abspielmedium der Computer mit seinem entsprechenden Laufwerk. Leider ist der Monitor in der Regel nicht von einer mit dem Fernsehbildschirm vergleichbaren Größe und auch HD sowie Surround Technologien finden sich am PC eher selten. Und falls es sich nicht um einen Laptop handelt muss der Video on Demand Film dann in unbequemer Position am Schreibtisch angeschaut werden.

Postalisch ausgeliehene Medien lassen sich auf jedem x-beliebigen Abspielgerät in Betrieb nehmen. Das kann der Computer sein, der große, moderne Fernseher im Wohnzimmer oder ein kleines Gerät zum Beispiel im Schlafzimmer. Auch mitnehmen lässt sich dieses Produkt. Mit postalisch ausgeliehenen Filmen ist man also flexibler und sie können ihr volles Potenzial tatsächlich entfalten.

Wo liegen die Nachteile der postalischen Ausleihe?

Allzu viele Knackpunkte hat die postalische Ausleihe nicht, aber dennoch gibt es die eine oder andere Schwachstelle, die den Kunden eventuell von dieser Leihoption abbringt.

Primär seien hier die Auswahl und die Lieferzeit genannt. Video on Demand liegt den Onlinevideotheken auf dem Server vor und kann von dort unbegrenzt abgerufen werden. Die Medien für die postalische Ausleihe hingegen müssen angeschafft, gelagert und versandt werden. So ist nur eine begrenzte Anzahl vorhaltbar und insofern ein Produkt verliehen ist, hat der Interessent das Nachsehen. Deshalb geht der Punkt hinsichtlich Angebotsvielfalt und Verfügbarkeit eindeutig an Video on Demand. Zumindest würde er das, wenn das Angebot in diesem Bereich bereits so gut ausgebaut wäre, wie bei den klassischen DVDs.

Auch bezüglich der Lieferzeiten kann die postalische Ausleihe nicht überzeugen. Spontaneität gibt es nämlich nicht. Der gewünschte Film muss rechtzeitig über die Online-Videothek gebucht werden, da Versandtage hinzuzurechnen sind. Meist wird zwar mit einer kurzen Versanddauer geworben, in der Praxis wartet ein Kunde aber schon mal bis zu sieben Tage auf seinen Film.

Und nicht zuletzt ist der Kostenfaktor ein eindeutiger Negativaspekt der postalischen Ausleihe. Denn manche Anbieter berechnen zusätzlich zur Leihgebühr die Portokosten und verlangen sogar ausdrücklich einen Rückversand per Einschreiben. In dieser Kombination kann die postalische Ausleihe sogar teurer werden als ein Filmkauf, weshalb diesbezüglich unbedingt ein Anbietervergleich angeraten ist.

Wie kann ich sicher vor Raubkopien sein?

Als Filme innerhalb der Videotheken beziehungsweise später der Online-Videotheken noch gängigerweise auf VHS vorlagen und in einem entsprechenden Videorekorder abgespielt wurden, war das Thema Raubkopien nicht sonderlich aktuell. Denn es erforderte schon ein gewisses technisches Know-how, um ein Video von einem Datenträger auf einen anderen zu überspielen.

 

In einer Zeit, in der wie heute die DVD das Filmbild beherrscht und nahezu jeder 08/15 Computer mit einem DVD Brenner ausgestattet ist, gestaltet sich dies gänzlich anders. Dann ist man nur einen Steinwurf davon entfernt, die in der Onlinevideothek ausgeliehene DVD zu brennen und somit für den Eigengebrauch dauerhaft nutzbar zu machen, ohne dass weitere Kosten entstehen. Dies ist eine Realität und leider auch gängige Praxis, die sowohl Filmproduzenten wie auch Onlinevideotheken permanent beschäftigt.

 

Wie sieht die rechtliche Lage aus?

 

Wer sich bereits einmal einen Film in der Onlinevideothek ausgeliehen hat, dem wird sicher auch der Hinweis im Vorspann nicht entgangen sein. Denn dieser klärt den Zuschauer darüber auf, dass der Film urheberrechtlich geschützt und nur für den privaten Konsum gedacht ist und unter keinen Umständen vervielfältigt werden darf.

 

Grundsätzlich wird das Zuwiderhandeln mit einer Strafe belegt. Diese umzusetzen ist jedoch eine ganz andere Sache. Obwohl das Urheberrechtsgesetz eindeutig den rechtlichen Rahmen für das Vervielfältigungsverbot schafft, ist diesem Problem noch lange nicht die Tür verschlossen. Nach wie vor werden von zahlreichen, in Onlinevideotheken ausgeliehenen Medien illegale Raubkopien angefertigt. Insofern dies nicht im großen Rahmen praktiziert wird, sind die Strafverfolgungsbehörden aufgrund mangelnder Information relativ machtlos.

 

Reicht der Kopierschutz aus?

 

Betrachtet man sich das Urheberrechtsgesetz einmal genauer, so ist offensichtlich die Vervielfältigung von Medien nicht generell verboten. Strafbar wird diese Angelegenheit erst dann, wenn zum Zweck der Duplikatsherstellung ein Kopierschutz umgangen wird, selbst wenn dieser primitivsten Standards entspricht. Somit macht die Rechtslage den Kopierschutz einer DVD zum zentralen Element, welches in der Praxis auch umgesetzt wird.

 

Wie die DVD aus der Onlinevideothek vor Raubkopierern geschützt wird, obliegt der Entscheidung der Filmindustrie. Aktuell stehen verschiedene Kopierschutzverfahren zur Verfügung, die alle sehr komplex arbeiten und auf eine gute Resonanz stoßen.

 

Dennoch lässt sich damit dem Raubkopieren noch immer nicht gänzlich der Garaus machen. Ein Kopierschutz in Perfektion würde den generellen Zugriff Nichtzugangsberechtigter unmöglich werden lassen. Ein gewöhnliches Abspielgerät könnte mit einer solchen DVD nichts mehr anfangen.

 

Das kann natürlich nicht das Ziel einer Onlinevideothek sein. Entsprechend hat jeder Kopierschutz so seine Macken. Ein handelsüblicher DVD Player ist in der Lage den Film abzuspielen, ein Standard DVD Brenner hingegen kann ihn nicht vervielfältigen. Aufgrund der zwingend notwendigen Mindestdurchlässigkeit haben jedoch computerversierte Menschen abermals eine Chance, auf illegalem Weg in den Besitz neuester Filme zu kommen. Sie greifen auf Programme zurück, die den Kopierschutz aushebeln.

 

Im Resultat schützt der Kopierschutz somit den Film vor der Vervielfältigung durch Laien, wirklichen Computercracks legt er jedoch keine Steine in den Weg.

 

Was ist Video on Demand?

 

Video on Demand spielt auch in der Onlinevideothek eine immer größere Rolle. Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet Video auf Nachfrage. Das heißt, der Kunde kann einen Titel direkt aus dem Internet abrufen.

 

Dabei unterscheidet man zwischen dem Ansehen des Films per Streaming und per Download. Das Streaming, auch als Pay per View bekannt, sieht vor, dass der Film für eine bestimmte Zeit, meist 24 oder 48 Stunden beliebig oft angesehen, angehalten, vor- und zurück gespult werden kann. Beim Download wird oft genauso vom Download to own gesprochen, hier wird eine unbefristete Lizenz vergeben, unter Umständen lassen sich die Filme sogar auf DVD brennen.

 

Benötige ich besondere Technik für Video on Demand?

 

Für Video on Demand ist im Grunde genommen lediglich eine Anmeldung bei der jeweiligen Onlinevideothek notwendig. Unter Umständen sind noch spezielle Wiedergabe-Player erforderlich, die allerdings meist kostenfrei über die Internetseiten der Onlinevideothek herunter geladen werden können.

 

Eine 2000er DSL-Leitung ist zwar ausreichend, der richtige Filmgenuss kommt aber meist erst ab 6000er DSL-Anschlüssen zum Tragen. Zusätzlich kann weitere Technik nötig werden, wenn die Filme nicht auf dem heimischen PC, sondern auf dem deutlich größeren Fernsehbildschirm angesehen werden sollen. Set-Top-Boxen oder verschiedene Kabel, über die der PC mit dem TV-Gerät verbunden wird, sind hierbei besonders zu erwähnen.

 

Wo liegen die Vor- und Nachteile beim Video on Demand?

 

Beim Video on Demand gibt es bisher keine Wunschlisten und auch keine Wartezeiten. Vielmehr können die Filme sofort angesehen werden. Das ist ein großer Vorteil, insbesondere, wenn ein spontaner DVD-Abend ansteht.

 

Als Nachteil ist allerdings anzusehen, dass die Auswahl bisher noch recht gering ist. Die meisten Filmverleiher geben keine Lizenzen für das Video on Demand heraus, insbesondere, was die aktuellsten Blockbuster angeht. Insgesamt steht nur eine geringe Auswahl zur Verfügung, was man unter anderem an dem reinen Video on Demand Anbieter Maxdome sieht. Hier werden zwar sehr viele Filme im VoD-Verfahren angeboten, jedoch sind diese meist nur zeitlich begrenzt abrufbar.

 

Auch kostentechnisch ist Video on Demand heute noch nicht auf einem zufriedenstellenden Stand. So müssen die Titel bei Videobuster trotz Abonnement allesamt einzeln bezahlt werden. Anders sieht es bei Lovefilm aus, hier sind, je nach gewählten Tarif, oft schon gewisse Freikontingente für Video on Demand enthalten, in der Flatrate ist dagegen sogar der unbegrenzte VoD-Genuss kostenfrei inbegriffen. Bei Maxdome werden verschiedene Pakete angeboten, in denen oft gewisse Sparten per Video on Demand angeboten werden. Oftmals werden aber selbst bei reinen VoD-Anbietern ausschließlich ältere Fernseh- und Kinofilme angeboten.

 

Wo finde ich Video on Demand?

 

Wer Video on Demand für sich entdeckt hat, der muss sich noch für den passenden Anbieter entscheiden. Man unterscheidet dabei zwischen reinen VoD Anbietern, wie es beispielsweise bei Maxdome oder Videoload der Fall ist und Onlinevideotheken, die Video on Demand als Ergänzung zur postalischen Ausleihe ansehen.

 

In beiden Fällen ist zunächst die Wahl des Anbieters entscheidend, anschließend muss man sich bei diesem registrieren. Erforderlich sind dafür Name, Anschrift und eine Angabe zum Alter. Außerdem muss eine Zahlungsvariante ausgewählt werden, wobei in der Regel der Bankeinzug zur Auswahl steht, die Abrechnung per Kreditkarte, sowie die telefonische Zahlung.

 

Welcher Video on Demand Anbieter ist für mich der Richtige?

 

Beim Video on Demand wird zusätzlich unterschieden, ob man sich für Pay per View, Download to Own, Download to Rent oder ein Abonnement entscheidet. Beim Pay per View zahlt man für jeden heruntergeladenen Film extra. Dieser steht in der Regel für eine begrenzte Zeit, meist 24 oder 48 Stunden zur Verfügung, danach kann die Datei nicht mehr angesehen werden.

 

Beim Dowload to Own verhält es sich etwas anders. Der Kunde kann bei diesem Verfahren die Nutzungsrechte an den Titeln erwerben. Er kann sie archivieren und beliebig oft abspielen. Allerdings erhält er rein rechtlich gesehen nicht das Eigentum an den Titeln.

 

Das Download to Rent Verfahren ähnelt dem Pay per View. Hierbei steht der Film ebenfalls nur für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung. Beim Abonnement dagegen können Kunden sich verschiedene Filme per VoD ansehen und die Abrechnung erfolgt meist monatlich mittels eines Pauschalpreises.

 

Video on Demand – was bietet welcher Anbieter?

 

Die bekanntesten Anbieter für Video on Demand sind Maxdome, T-Home Entertain, Videoload und die Vodafone Videothek. Dazu kommen Angebote einzelner Fernsehsender, die ihre Inhalte per VoD anbieten. So kann man bei VOXnow.de, bei RTLnow.de oder bei der Das Erste: Mediathek die verpassten TV-Ausstrahlungen bestimmter Sendungen ansehen, meist aber nur für eine begrenzte Zeit.

 

Die Entscheidung für einen bestimmten VoD Anbieter sollte man hinsichtlich folgender Punkte treffen:

 

  • Verfügbarkeit: kann das Portal auch unabhängig vom eigenen Netzbetreiber genutzt werden?
  • Angebotsvielfalt: welche Titel stehen zur Auswahl? (Anzahl und Genres)
  • Videoqualität: stehen die Titel in DVD- oder HD-Qualität zur Verfügung?
  • Audioqualität: werden Stereo- oder Mehrkanaltöne verwendet?
  • Sprachen und Untertitel: werden die Filme in deutscher Synchronisation oder lediglich mit deutschen Untertiteln angeboten?

 

Welche technischen Voraussetzungen benötige ich für Video on Demand?

 

Wer sich für das Video on Demand als Alternative zur klassischen Videothek interessiert, dem stellt sich natürlich auch die Frage, welche technischen Voraussetzungen man für dieses mitbringen muss. Dabei gibt es nur wenige Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen.

 

Sofern es ausreicht, die Filme am PC direkt anzuschauen, bedarf es keiner zusätzlichen Hardware. Auch eine spezielle Software wird nur selten benötigt. Allerdings gibt es hier Ausnahmen. Lediglich hinsichtlich der Internetverbindung und –geschwindigkeit ist man sich einig, dass hier bestimmte Mindestkriterien zu erfüllen sind.

 

Welche Hardware brauche ich für VoD?

 

Wer Video on Demand nutzen möchte, der benötigt natürlich einen PC mit Internetanschluss. Sollen die Filme nicht direkt auf dem doch recht kleinen PC-Monitor angesehen, sondern über den Fernsehbildschirm konsumiert werden, bedarf es zusätzlicher Hardware in Form einer Set-Top-Box.

Diese Geräte werden heute in vielfältigen Variationen angeboten. So können sie einerseits die Verbindung zwischen PC und Fernseher mittels Kabel herstellen, sie agieren aber häufig auch schon auf Basis von Funkempfang. Zusätzlich können die beiden Geräte genauso mittels einfacher Kabel verbunden werden. Eine genaue Anleitung dazu bieten die meisten der bekannten Video on Demand Anbieter auf ihren Seiten. Andere Hardware ist dagegen für den vollen Filmgenuss nicht notwendig.

 

Welche Software brauche ich für VoD?

 

Bei der Software sieht es schon anders aus. Ein ganz einfacher Medienplayer ist oftmals nicht ausreichend. Viele der VoD Anbieter haben sich entschlossen, ihr Video on Demand Angebot nur über bestimmte Player funktional laufen zu lassen. Welche das sind, erfährt man regelmäßig im Internetauftritt der Anbieter.

 

Außerdem stellen diese die benötigte Software oftmals kostenfrei zum Download bereit. Damit wird hier keine zusätzliche Schwierigkeit für den Nutzer selbst geschaffen, sondern er kann in aller Ruhe die Software downloaden und sich anschließend seine Wunschtitel ansehen.

 

Wie viel Mbit/s sollte die Internetverbindung für Video on Demand haben?

 

Bei der Internetverbindung heißt es zwar oft, dass eine 2.000er DSL Leitung bereits ausreichend wäre. Allerdings muss hier mit Qualitätseinbußen insbesondere beim Streaming der Filme gerechnet werden. Man empfiehlt deshalb eine Bandbreite von wenigstens 6.000er DSL für die Nutzung von Video on Demand.

 

Wird der Internetanschluss via Kabelfernsehanbieter genutzt, so muss die Rückkanalfähigkeit gegeben sein, damit Video on Demand funktioniert. Diese ist aber auch für die Nutzung des Internets im Allgemeinen nötig und bei den großen Kabelfernsehanbietern längst sehr gut ausgebaut.

 

Welche rechtlichen Aspekte des Video on Demand muss ich beachten?

 

Wer Interesse am Video on Demand hat, der sollte sich auch mit den restlichen Aspekten einmal näher beschäftigen. Bisher ist das Angebot an aktuellen Filmtiteln im Bereich Video on Demand eher spärlich zu nennen. Der Grund besteht darin, dass viele Verleiher sich dagegen sträuben, Lizenzen für das Video on Demand zu vergeben, sie setzen nach wie vor eher auf die DVD als klassisches Medium.

 

Ein weiteres Problem besteht in den hohen Kosten, die bei der Beantragung einer entsprechenden Lizenz entstehen und nur von den wenigsten Anbietern getragen werden wollen. Auch sind viele Lizenzen gerade für aktuelle Titel nur für begrenzte Zeiträume erhältlich. Das heißt, dass die Titel zwar für einige Tage oder Wochen per VoD angesehen werden können, danach von den Plattformen aber oftmals wieder verschwinden.

 

Video on Demand: Warum sind die Kosten für aktuelle Blockbuster so hoch?

 

Gerade die aktuellsten Blockbuster sind für den Kunden meist mit hohen Kosten verbunden. Zwischen drei und fünf Euro muss für einen Titel einkalkuliert werden. Erst wenn die Filme schon einige Zeit auf DVD erhältlich sind, werden auch Lizenzen für Video on Demand vergeben, die erschwinglich sind. Deshalb stehen meist schon etwas ältere Titel als VoD Angebot zur Verfügung.

 

Ausnahmen gibt es beim Anbieter Maxdome. Er kann auch aktuelle Filme sehr günstig im VoD Verfahren anbieten. Diese werden jedoch nach einigen Wochen erst einmal wieder von der Plattform entfernt, da die Lizenzen häufig zeitlich befristet sind.

 

Wer behält das Eigentum an VoD Titeln?

 

Bei Video on Demand Titeln gibt es verschiedene Möglichkeiten zum Herunterladen und Ansehen. Das Download to Own Verfahren erfreut sich hierbei großer Beliebtheit, wenngleich die Bezeichnung eher verwirrend ist. Der Kunde kann den Filmtitel zu einem bestimmten Preis herunterladen und auch auf DVD brennen. Er kann ihn archivieren und ihn unbegrenzt häufig ansehen. Die Kosten für diese Verfahren liegen meist etwas höher, da der Titel dauerhaft zur Verfügung gestellt wird.

 

Es erscheint also so, als ob der Kunde das Eigentum an dem Titel erwerben würde. Rein rechtlich gesehen ist dies allerdings nicht der Fall, denn der gezahlte Preis bezieht sich lediglich auf den Kauf der Nutzungsrechte. Der Kunde kann den Film also nutzen, aber nicht verändern, wie es der Fall wäre, wenn er das Eigentum daran erwerben würde.

 

Was muss ich rund ums Downloaden, Speichern und Brennen wissen?

 

Das Video on Demand ermöglicht es, gewünschte Filme auf dem heimischen PC anzusehen. Die Filme können direkt herunter geladen werden, wobei beim Downloaden und dem Kauf der Lizenzen doch einige Unterschiede auftreten können. Deshalb eignen sich nicht alle Download-Varianten für jede Person gleichermaßen und Verbraucher sollten vor dem Abschluss eines Vertrags und der  damit verbundenen Kosten genau prüfen, welcher Anbieter in Frage kommt.

 

Welche Lizenzmodelle gibt es?

 

Schon bei den Lizenzmodellen, die die Onlinevideotheken beim Video on Demand anbieten, gibt es teils erhebliche Unterschiede. Das Pay per View Verfahren ist dabei das gebräuchlichste Verfahren. Die Kunden zahlen für den einmaligen Download und das Ansehen des Films einen bestimmten Betrag. Die Kosten belaufen sich auf ein bis vier Euro, je nach Titel und Aktualität selbigens.

 

Bei dieser Variante steht der Film für einen begrenzten Zeitraum, oft 24 bis 48 Stunden zur Verfügung. Innerhalb dieses Zeitraums kann er beliebig oft angesehen werden. Allerdings gibt es hier auch noch die Form des einfachen Streamings, bei dem der Titel nur einmalig angesehen werden kann. Wird das Ansehen abgebrochen, muss für das erneute Ansehen auch wieder eine weitere Gebühr gezahlt werden.

 

Die andere Form ist das Download to own Verfahren. Hierbei erwirbt man die Nutzungsrechte an einem Film. Vergleichbar ist dies etwa mit dem Kauf einer DVD. Die Titel werden herunter geladen und auf dem heimischen PC gespeichert. Denkbar ist es auch, dass sie auf DVD gebrannt werden können, allerdings sind die DVDs meist nicht mit einem herkömmlichen DVD-Player abspielbar. Die Kosten für dieses Verfahren belaufen sich pro Film auf etwa sieben Euro, wobei wiederum die Aktualität der Titel, sowie die Nachfrage nach selbigen entscheidend sind.

 

Welche  Download-Arten stehen zur Verfügung?

 

Unterschieden werden muss aber nicht nur zwischen den Lizenzmodellen, sondern auch den Download-Arten. Das vollständige Herunterladen eines Films, das vor dem Ansehen abgewartet werden muss, ist heute in der Praxis kaum noch üblich. Stattdessen setzen die meisten modernen Anbieter auf das Streaming und den progressiven Download.

 

Beim progressiven Download wird der Film auf den PC geladen und dort abgespeichert. Sobald jedoch ein gewisser Puffer geladen wurde, kann der Film bereits angesehen werden. Während man den Anfang des Films genießt, lädt er im Hintergrund weiter. Später kann er dauerhaft angesehen werden, sofern die entsprechende Lizenz gewählt wurde. Doch auch, wenn der Film per Pay per View gebucht wurde, besteht die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute Lizenz zu erwerben und den bereits heruntergeladenen Film anzusehen. Insbesondere Nutzer, die keinen schnellen DSL-Anschluss besitzen, können mit dieser Form des Downloads Zeit sparen.

 

Das Streaming läuft etwas anders ab. Hier wird zunächst ebenfalls ein Puffer aufgebaut, um den Film störungsfrei ansehen zu können. Er wird allerdings nicht auf dem PC gespeichert. Dadurch muss er erneut geladen werden, wenn er ein weiteres Mal angesehen werden soll. Es wird zwar nicht unnötig Platz auf der Festplatte verschenkt, für Personen mit geringen Bandbreiten beim Internetanschluss kann sich das Streaming jedoch als nachteilig erweisen.

 

Wie funktioniert Video on Demand per Streaming?

 

Die häufigste Form, wie Video on Demand genutzt werden kann, ist das Streaming. Dafür werden meist nur entsprechende Wiedergabe-Player benötigt, die die meisten Onlinevideotheken jedoch oft kostenfrei zur Verfügung stellen.

 

Beim Streaming wird der gewünschte Titel nicht auf dem eigenen PC gespeichert. Vielmehr wird er zwar aus dem Netz geladen, nach Aufbau eines gewissen Puffers, der ein störungsfreies Ansehen des Titels zulässt, aber direkt gestartet. So kann beim Streaming ein Film direkt angeschaut werden, vorausgesetzt, die Bandbreite des eigenen Internetanschlusses ist ausreichend.

 

Welche Vorteile hat das Streaming?

 

Mit einem schnellen Internetanschluss bietet das Streaming einige Vorteile: So wird der Film nicht auf der Festplatte gespeichert und benötigt somit auch keinen Speicherplatz auf selbiger. Darüber hinaus beginnt das Abspielen des Films binnen kurzer Zeit.

 

Der Film kann jederzeit vor- oder zurück gespult, sowie angehalten werden, so dass man ihn sich zu der Zeit anschauen kann, wenn es die Zeit gerade zulässt. Ein weiterer Vorteil, der beim Video on Demand generell gegeben ist, liegt darin, dass keine Wartezeiten, wie beim Postversand von DVDs über die Onlinevideothek, entstehen. Auch ein spontaner DVD-Abend kann durch das Streaming in die Tat umgesetzt werden.

 

Welche Nachteile gibt es beim Streaming?

 

Wie jede Medaille zwei Seiten hat, so bietet auch das Streaming eines Films in der Onlinevideothek nicht nur Vorteile, sondern gleichermaßen einige Nachteile. Diese bestehen in erster Linie darin, dass eine sehr schnelle Internetverbindung benötigt wird. Diese ist derzeit noch nicht flächendeckend in Deutschland vorhanden und so können Nutzer in ländlichen Regionen, in denen DSL und Co. noch nicht ausgebaut sind, von diesem Angebot keinen Nutzen ziehen.

 

Ebenfalls erfordert das Streaming ein hohes Aufkommen an Datenvolumen. Internettarife, die den Traffic beschränken, sind deshalb ebenso wenig dafür geeignet, wie ein langsameres Internet. Hier können Kunden, die geringe Bandbreiten bei ihrem Internetanschluss hinnehmen müssen, vom progressiven Download besser profitieren.

 

Bevor man sich also für das Streaming als Lösung beim Video on Demand entscheidet, sollte die eigene Internetverbindung genau überprüft werden, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

 

Wo liegen die Vor- und Nachteile beim Video on Demand?

 

Video on Demand gilt heute als zukunftsweisende Form des Ausleihens von filmischen Inhalten und Co. Dennoch bietet das Ansehen der Filme über VoD einige Vor-, aber auch Nachteile, die an dieser Stelle nicht verschwiegen werden sollen.

 

Wie sehen die Vorteile beim Video on Demand aus?

 

Die Vorteile liegen beim Video on Demand auf der Hand. Der lästige Gang zur örtlichen Videothek entfällt ebenso, wie die Wartezeiten auf den Postversand der Onlinevideothek. Die Rückgabe der Filme, sowie Gebühren für ein Überziehen der Ausleihfrist, sind ebenfalls nicht gegeben. Außerdem sind alle Titel sofort verfügbar, sie können beim Video on Demand nicht vergriffen sein, wie es bei der örtlichen und der Onlinevideothek schon einmal vorkommen kann.

 

Attraktive Flatrates, die eine Pauschalpreisabrechnung für Vielseher anbieten, sind ebenfalls zu den Vorteilen zu zählen, lässt sich damit doch bares Geld sparen. Überdies sind beim Video on Demand nicht nur filmische Highlights erhältlich, sondern auch seltenes Filmmaterial, sowie Dokumentationen oder gar Serien, die bei klassischen Videotheken oft noch nicht so weit verbreitet sind.

 

Wird nicht gerade ein Abo abgeschlossen, so muss der Kunde bei Video on Demand auch keine Mitgliedschaft eingehen oder sich an feste Vertragslaufzeiten halten. Darüber hinaus wird die Auswahl der Filmtitel deutlich erleichtert, denn die meisten VoD Anbieter bieten zusätzliche Infos, wie Kurzbeschreibungen der Filme, Trailer oder die Bewertung durch andere Nutzer. So kann der Einzelne schnell erkennen, ob sich ein Abruf gerade dieses Titels für ihn lohnt.

 

Was sind die Nachteile beim Video on Demand?

 

Neben den vielfältigen Vorteilen gibt es natürlich genauso einige Nachteile, die zu berücksichtigen sind. Hierbei sind vor allem die Anforderungen an die Technik zu nennen. Ohne eine hohe Bandbreite der Internetverbindung und eine Flatrate, die auch keine Traffic-Begrenzung vorsieht, lohnt sich Video on Demand schlicht und ergreifend nicht. Außerdem sind die Zahlungsmöglichkeiten nicht immer ganz leicht zu durchschauen. Gerade beim Pay per View müssen viele kleine Buchungen erfolgen, die recht umständlich und zeitaufwändig sind.

 

Viele Filmdateien werden komprimiert, damit sie schneller herunter geladen werden können. Dadurch kann es jedoch zu Qualitätsverlusten kommen. Ebenso sind oftmals weder Bonusmaterial, noch Originalsprachen oder Untertitel bei den per Video on Demand angesehenen Filmen erhältlich. Noch ist zudem das Angebot der Filme sehr überschaubar, so dass die Auswahl für echte Filmfans noch sehr zu wünschen übrig lässt. Dies dürfte sich in den kommenden Jahren aber immer stärker ändern.

 

Was ist ein Kauf mit Rückgabeoption?

 

Der Kauf mit Rückgabeoption ist eine weitere Möglichkeit, wie man in der Onlinevideothek mit immer neuen Filmen versorgt werden kann. Die Idee dieses Geschäftsmodells basiert auf gesetzlichen Grundlagen. So hat jeder Kunde, der Waren von einem Onlinehändler bestellt, das Recht, diese anzusehen und auszuprobieren. Sagen sie ihm nicht zu, kann er sie zurückschicken, wobei der Händler nur die Portokosten für die Rücksendung berechnen darf. DVD-Händler nutzen diesen Ansatz und legen ihn oft etwas großzüger aus, als es im Normalfall geregelt ist.

 

Sind große Bestellungen möglich?

 

Bei dieser Variante kann ein Kunde also eine oder auch mehrere DVDs oder andere Titel bei einem Händler bestellen. Diese bezahlt er auch ganz normal. Er hat aber ebenfalls das Recht, die Ware (meist innerhalb von 14 Tagen) zurückzusenden. Der Händler verzichtet dabei darauf, die Unversehrtheit der Verpackung als Voraussetzung für die Rücksendung zu nennen.

 

Nun würde dieses Geschäftsmodell sich für den Händler natürlich nicht lohnen, wenn er den Kunden lediglich Portokosten in Rechnung stellen kann. Aus diesem Grund gelten hier noch weitere Bedingungen.

 

Wie sieht das virtuelle Kundenkonto aus?

 

In der Regel wird beim Kauf mit Rückgabeoption ein virtuelles Kundenkonto erstellt. Dieses kann in der Höhe des Betrags frei festgelegt werden, wobei die Praxis zeigt, dass die Konten üblicherweise mit Beträgen zwischen 50 und 500 Euro geführt werden. Dabei verbuchen die Händler auf den Konten einerseits die Kosten für die bestellten DVDs, sowie die Portokosten, andererseits aber auch eine geringe Gebühr für den Kauf mit Rückgabeoption.

 

Nachdem das Rückgaberecht nicht genutzt wurde, werden die Beträge auf dem virtuellen Konto in Rechnung gestellt. Zurückgesendete Artikel werden gutgeschrieben. In der Regel wird dann einmal monatlich eine Rechnung an den Kunden gestellt, so dass auch häufige Bankbewegungen, die mit einem nicht zu unterschätzenden Aufwand einhergehen, vermieden werden können.

 

Wie kann ich das Ganze unverbindlich ausprobieren?

 

Für die Kunden ergibt sich aus diesem Geschäftsmodell die Möglichkeit, sehr viele Filme gegen einen geringen Preis anzusehen. Sollte ihm eine DVD beispielsweise besonders zusagen, kann er sie einfach behalten und nicht mit den anderen zurückschicken. Die Rechnung erfolgt dann am Monatsende und kann häufig bequem mittels Lastschrift beglichen werden.

 

Für den Händler lässt sich mit dem Modell ein großer Kundenstamm aufbauen. Zusätzlich hat er immer die Chance, dass neben der Grundgebühr sogar noch einzelne Titel veräußert werden, so dass der Gewinn gesteigert werden kann. Meist gewährt er zudem Preisnachlässe, wenn ein Titel gekauft wird, der bereits von mehreren Kunden gebraucht wurde. Für den Kunden ergibt sich daraus eine weitere, nicht zu unterschätzende Kosteneinsparung.

 

Wie sieht es mit der rechtlichen Seite aus?

 

Das Geschäftsmodell des Kaufs mit Rückgabeoption basiert auf rechtlichen Grundlagen, die ohnehin vorgegeben sind. Allerdings werden diese zugunsten des Käufers ausgelegt und mit zusätzlichen, allerdings in der Regel geringen, Gebühren versehen.

 

Das Gesetz sagt aus, dass Waren, die online bestellt werden, zunächst für einen gewissen Zeitraum zur Ansicht bereit gestellt werden müssen. Der Händler ist verpflichtet, die Waren bei Rücksendung durch den Kunden zurückzunehmen und den Kaufpreis zu erstatten. Das liegt daran, dass Kunden beim Onlinekauf keine Möglichkeit haben, die Qualität oder Güte einer Ware ausreichend zu beurteilen. Die Rückgabefrist beträgt dabei in der Regel 14 Tage. Gerade bei DVDs, CDs, Computer- und Konsolenspielen wird hier in aller Regel Wert darauf gelegt, dass die Verpackung unversehrt ist. Damit wollen sich Händler davor schützen, dass diese Titel geöffnet und möglicherweise Raubkopien davon erstellt werden. Anders sieht es beim Kauf mit Rückgabeoption aus.

 

Hier verzichten die Händler auf die Unversehrtheit der Verpackung. Die Kunden sollen schließlich ausgiebig testen können, ob die bestellten Titel ihren Anforderungen gerecht werden oder ob sie diese doch lieber nicht kaufen wollen.

 

Sie geben sich aber im Regelfall im Gegenzug auch damit zufrieden, dass sie nicht originalverpackte Titel zugesendet bekommen. Eventuell bestehende Abnutzungserscheinungen durch häufigen Gebrauch müssen sie aber dennoch nicht hinnehmen, diese Produkte können sie problemlos wieder zurückschicken.

 

Für wen eignet sich der Kauf mit Rückgabeoption?

 

Beim Kauf mit Rückgabeoption werden natürlich auch gewisse Grenzen gesetzt. So kann die Rückgabe nur innerhalb einer bestimmten Frist erfolgen. Wer aber gerne sehr viele DVDs sehen möchte, der kann mit diesem Geschäftsmodell profitieren. So kann er beliebig viele DVDs bestellen (je nach Höhe des vorhandenen Kundenkontos), sich diese ansehen und sie zurückschicken. Die Grundgebühr, die dabei anfällt, ist sehr gering, so dass es oft günstiger ist, eine solche Option zu wählen, als die vermeintlich günstigen Vielseherangebote der klassischen Onlinevideotheken.

 

Was sind die Vor- und Nachteile des Kaufs mit Rückgabeoption?

 

Auch der Kauf mit Rückgabeoption als Alternative zur klassischen Onlinevideothek hat natürlich verschiedene Vor- und Nachteile zu bieten, die an dieser Stelle nicht verschwiegen werden sollen.

 

Wo liegen die konkreten Vorteile beim Kauf mit Rückgabeoption?

 

Die vielfältigen Vorteile beim Kauf mit Rückgabeoption finden sich für beide Parteien. Kunden profitieren von oft sehr großen Warensendungen, die sie in aller Ruhe austesten können. Aufgrund der sehr geringen Grundgebühren können die DVDs und Co. besonders preiswert ausgeliehen werden. Sofern ein Titel besonders gefällt, kann er einfach behalten werden, ein Zahlungsziel wird mit der einmaligen monatlichen Rechnungsstellung ebenfalls geboten. Durch die individuelle Vereinbarung der Häufigkeit der Sendungen, sowie der Anzahl der darin enthaltenen Titel, können hier oft größere Mengen innerhalb kurzer Zeit genutzt werden und sogar die Rücksendung kann in größeren Abständen erfolgen.

 

Für den Händler selbst bestehen die Vorteile darin, dass er nicht einmalig Titel kauft und diese solange verleiht, bis sie aufgrund der starken Inanspruchnahme nicht mehr funktionieren. Er hat immer die Chance, einzelne Titel auch veräußern zu können, bevor sie durch zu starke Nutzung nicht mehr funktionsfähig sind. Mit der einmaligen monatlichen Abrechnung und der oft automatischen Führung des Kundenkontos ist der Aufwand für die Buchhaltung deutlich geringer. Da selbst größere Mengen an Titeln versendet werden können und die Versandhäufigkeit oft geringer ist, als bei der Einzelausleihe, können Portokosten gespart werden. Aufgrund dieser hohen Anzahl von Titeln, die versandt werden können, ist es genauso möglich, den Rückversand via Einschreiben zu erledigen, so dass das Risiko eines Verlusts auf dem Transportweg minimiert werden kann.

 

Was sind die Nachteile beim Kauf mit Rückgabeoption?

 

Trotz der vielfältigen Vorteile, die der Kauf mit Rückgabeoption bietet, sollen gleichfalls die Nachteile bei dieser Variante nicht verschwiegen werden. Sie gelten ebenfalls sowohl für den Kunden, als auch für den Händler. Der Kunde muss zunächst bei der Anmeldung sehr viele Angaben machen. Diese reichen von der Häufigkeit eines Versands bis hin zu der gewünschten Produktvariante, also neue oder gebrauchte Produkte. Auch Verpackungswünsche kann er individuell angeben. Zusätzlich muss er ein Limit für das virtuelle Kundenkonto eingeben. Dadurch erhöht sich der Zeitaufwand für die Anmeldung bei einem entsprechenden Anbieter deutlich. Hinzu kommt die Gefahr, dass einzelne Titel berechnet werden, wenn sie nicht rechtzeitig zurückgeschickt werden.

 

Für den Händler ergibt sich der Nachteil, dass er eine sehr leistungsstarke Software benötigt, die alle Kundenwünsche miteinander kombinieren kann. Selbst die Führung des virtuellen Kundenkontos ist, sofern sie nicht automatisiert abläuft, mit nicht unerheblichem Aufwand verbunden. Hinzu kommt die Unsicherheit, ob Titel überhaupt verkauft werden können oder jahrelang im Umlauf bleiben. Auch die Gefahr eines Forderungsausfalls, sofern keine Einzugsermächtigung vereinbart wurde oder das Konto nicht gedeckt ist, ist zu berücksichtigen.

 

Was sind die gängigen Tarifmodelle bei Onlinevideotheken?

 

Was versteht man unter der Einzelabrechnung?

 

Die Tarifmodelle der Onlinevideotheken unterscheiden sich zum Teil sehr stark voneinander. Aus diesem Grund ist es auch nicht immer ganz einfach, den passenden Tarif für sich zu finden. Die unterschiedlichen Tarifmodelle wollen wir deshalb kurz vorstellen.

 

Als Klassiker gilt die Einzelabrechnung, die die meisten Nutzer schon von der Videothek vor Ort kennen. Sie ist besonders transparent, leider aber auch recht kostenintensiv.

 

Wie funktioniert die Einzelabrechnung?

 

Bei der Einzelabrechnung suchen die Kunden sich einen oder auch mehrere Filme aus, die sie ausleihen möchten. Anschließend erhalten sie die Filme per Post zugeschickt, gemeinsam mit einem Rücksendeumschlag, der in der Regel bereits vorfrankiert ist. Für jede geliehene DVD fällt eine Leihgebühr an, hinzu kommen die Portokosten.

 

Bei dieser Variante der Abrechnung werden die Filme in der Regel nur für einen bestimmten Zeitraum, meist sieben Tage, bereit gestellt. Nach Ablauf der Frist müssen sie zurückgegeben werden.

 

Die Einzelabrechnung kann ebenfalls beim Video on Demand eingesetzt werden. Hierbei sucht sich der Kunde einen Film aus, bezahlt diesen und kann ihn sich anschließend direkt am Rechner für einen bestimmten Zeitraum anschauen. Aufgrund der fehlenden Postlaufzeiten werden die Filme oft nur für 24 Stunden zur Verfügung gestellt.

 

Welche Kosten fallen bei der Einzelabrechnung an?

 

Im Gegensatz zu den Abonnements und Mitgliedschaften sind die Kosten der Einzelabrechnung, sowohl für Video on Demand, als auch für das Ausleihen auf dem Postwege, sehr hoch angesiedelt. Etwa zwei bis fünf Euro müssen pro Titel veranschlagt werden, je nach Anbieter. Bei den Kosten kommt es bei einigen Anbietern auch auf die Art der Filme an, neue Blockbuster schlagen höher zu Buche, als bereits länger am Markt befindliche Titel.

 

Für wen lohnt sich die Einzelabrechnung?

 

Die Einzelabrechnung lohnt sich für all jene, die nur hin und wieder einen Titel ausleihen möchten. Dann ist ein Abonnement mit Vertragslaufzeiten und monatlich fixen Kosten wenig anzuraten. Hier können Kosten eingespart werden, wenn sie tatsächlich nur dann anfallen, wenn auch ein Film ausgeliehen wird. Es wird also nur für eine erhaltene Leistung bezahlt, nicht aber für Leistungen, die man nicht benötigt.

 

Welche Vor- und Nachteile hat die Einzelabrechnung?

 

Die Vorteile der Einzelabrechnung sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Meist gelingt es nur mit diesem Modell, mehrere Filme auf einmal zu erhalten. Zusätzlich zahlt man nur für die tatsächlich erbrachte Leistung. Außerdem weiß man ganz genau, welche Titel man bekommt, sie können nicht aus einer Wunschliste vom Verleiher ausgewählt werden. Wer also keine Wartezeiten wünscht, der ist mit der Einzelabrechnung am besten bedient.

 

Als Nachteil dieses Tarifmodells sind vor allen Dingen die hohen Kosten zu sehen. Außerdem können die Filme oft nur für einen begrenzten Zeitraum angesehen werden, so dass dies unter Umständen ebenfalls einen Nachteil darstellen kann.

 

Wie gut sind die Flatrateangebote für Vielnutzer?

 

Neben der Einzelabrechnung finden sich auch Flatrateangebote, wobei man hier doch differenzieren muss. Noch bis vor wenigen Jahren waren diese Angebote die Regel, doch sie wurden aus Kostengründen immer stärker eingeschränkt. 2006 wurden die Flatrateangebote erstmals wieder eingeführt, ihnen folgten immer mehr Tarife dieser Art. Unterscheiden muss man zwischen echter und scheinbarer Flatrate der Onlinevideotheken.

 

Handelt es sich immer um echte Flatrates?

 

Bei dieser Flatrate können zwar beliebig viele Filme pro Monat gegen eine meist geringe Grundgebühr geliehen werden, doch die Portokosten für die Sendungen müssen zusätzlich zur Grundgebühr getragen werden. Dadurch kann sich die Flatrate, die ja eigentliche volle Kostenkontrolle bieten soll, schnell zum Kostentreiber entwickeln.

 

Bei anderen vermeintlichen Flatratetarifen sind zwar die Portokosten mit eingerechnet, doch die Anzahl der Tauschvorgänge pro Monat ist begrenzt. So werden maximal vier oder fünf Tauschvorgänge erlaubt. Auch hier ist eine Begrenzung des monatlichen Kontingents vorgegeben. Zudem sind die Grundgebühren für diese Tarife meist deutlich teurer.

 

Die echte Flatrate wird derzeit nur von Lovefilm auf dem deutschen Markt angeboten. Hierbei bieten sich zwei Modelle an: Das erste Modell, das für 11,99 Euro monatlich erhältlich ist, sieht vor, dass stets eine DVD zu Hause ist. Wurde sie zurückgeschickt, wird automatisch die nächste DVD an den Kunden gesendet. Bei der zweiten Variante dürfen zwei DVDs zu Hause sein, sie schlägt allerdings schon mit 17,99 Euro monatlich zu Buche.

 

Zusätzliche Portokosten fallen bei beiden Varianten nicht an. Auch die Anzahl der Tauschvorgänge ist nicht eingeschränkt. Sie wird lediglich durch die Anzahl der Tage des Monats, sowie die Postlaufzeiten begrenzt.

 

Wo liegen die Vor- und Nachteile der Flatrateangebote?

 

Die Flatrate bietet sich ideal für all jene Kunden an, die besonders häufig neue Filme ausleihen wollen. Die Grundgebühren sind vergleichsweise günstig, wenn man die Flatrate entsprechend stark nutzt. Wer allerdings nur wenige Filme ausleihen will, für den eignet sich die Flatrate nicht.

 

Als großer Vorteil sind also die günstigen Preise und die unbegrenzte Vielzahl an DVDs, die pro Monat geliehen werden können. Als Nachteil ist zu sehen, dass der Pauschalpreis auch dann gezahlt werden muss, wenn keine Filme geliehen werden. Allerdings gibt es hier eine Funktion, mit der das eigene Konto in den Urlaub geschickt werden kann. Während dieser Zeit werden keine Filme verschickt, die Gebühren werden oftmals teilweise oder ganz erlassen.

 

Die Flatrateangebote sind so strukturiert, dass stets eine ausreichend große Wunschliste vorhanden sein muss. In dieser sollten mindestens 20 Titel ausgewählt sein, die dann nach und nach verschickt werden. Der Kunde hat aber keinen Einfluss darauf, welcher Film ihm als nächstes zur Verfügung gestellt wird.

 

Für den Verleiher rechnen sich Flatrateangebote nur dadurch, dass viele Kunden zwar eine Flatrate buchen, diese aber nicht voll ausschöpfen. Damit subventionieren sie die Kunden, die die Flatrate voll ausschöpfen, so dass die Rechnung für den Verleiher trotz allem aufgeht.

 

Was versteht man unter dem Abonnement mit Nutzungsbegrenzung?

 

Eine weitere Form der Abrechnung bei Onlinevideotheken sind die Abonnements. Hierbei zahlen Kunden einen festgelegten Preis pro Abrechnungsperiode. Als Abrechnungsperiode wird in der Regel ein Monat angesehen. Für diesen Grundbetrag erhalten die Kunden dann eine festgelegte Anzahl von DVDs im Monat.

 

Die Kosten sind auch hier wieder sehr unterschiedlich, da das Kontingent an DVDs sehr stark schwankt. Von monatlich zwei Titeln bis hin zu über zehn Titeln sind die Spannweiten angegeben.  Sobald die maximale Anzahl von Filmen oder Tauschvorgängen für einen Monat erreicht ist, können Kunden keine weiteren Titel mehr zum Festpreis erhalten. Sie müssen die nächste Abrechnungsperiode abwarten. Wer solange nicht warten will, kann auch weitere Titel erhalten, hierbei kommt dann aber oft die Einzelabrechnung in Betracht.

 

Warum werden die Anzahl der DVDs und Tauschvorgänge begrenzt?

 

Bei einem solchen Abonnement werden die Anzahl der DVDs, die gleichzeitig beim Kunden sein dürfen, sowie die Anzahl der Tauschvorgänge pro Monat festgelegt. Diese beiden Werte sollten auch bei der Entscheidung für einen solchen Tarif nicht außer Acht gelassen werden, da sie darüber entscheiden, wie viele DVDs faktisch für einen bestimmten Betrag angesehen werden können.

 

Außerdem sollten potenzielle Kunden genau darauf achten, dass keine Portogebühren für die Tauschvorgänge zu zahlen sind. Sie lassen nämlich den vermeintlich günstigen Abo-Preis in die Höhe schnellen.

 

Wofür benötige ich eine Wunschliste?

 

Auch bei diesen Abonnements mit Nutzungsbegrenzung wird regelmäßig erwartet, dass eine Wunschliste erstellt wird, die angibt, welche Titel der Kunde gerne sehen möchte. Aus dieser wählt der Verleiher dann die Titel aus, die dem Kunden zugeschickt werden. Somit haben Kunden hier ebenfalls keinen Einfluss auf die Filme, die als nächstes versandt werden. Moderne Verleiher ermöglichen es aber, in den Wunschlisten Prioritäten festzulegen, die von hoch über normal bis hin zu niedrig reicht. So können Kunden davon ausgehen, dass die Titel, die mit der Priorität hoch versehen wurden, auch als erstes geliefert werden.

 

Die Verleihdauer ist bei diesem Abrechnungsmodell ebenfalls nicht festgelegt. Der Kunde hat somit beliebig lange Zeit, sich die DVDs anzusehen. Allerdings kommen neue Titel erst dann, wenn die bisher ausgeliehenen zurückgeschickt wurden. Hierfür steht wieder ein spezieller, vorfrankierter Rücksendeumschlag zur Verfügung.

 

Wo liegen die Vor- und Nachteile der Abonnements?

 

Der große Vorteil bei den Abonnements ist die volle Kostenkontrolle, sofern keine Titel über die begrenzte Stückzahl hinaus angefordert werden. So haben Kunden stets im Blick, wie viele DVDs sie innerhalb eines Monats noch ausleihen können.

 

Als Nachteil zeigt sich auch hier, dass man keinen Einfluss auf die Wahl der gelieferten Titel hat. Auch können die Kosten bei Vielsehern schnell in die Höhe schießen, wohingegen weniger aktive Kunden für Leistungen zahlen, die sie unter Umständen nicht in Anspruch nehmen.

 

Wie gut sind Tarife mit Portoberechnung?

 

Darüber hinaus gibt es bei vielen Onlinevideotheken auch Tarife, bei denen das Porto für den DVD-Versand gesondert berechnet wird. Diese Tarife eignen sich besonders gut für Kunden, die nur wenige Titel pro Monat ausleihen.

 

Sie profitieren von einer vergleichsweise geringen Grundgebühr, die in der Regel ab drei Euro beginnt. Nach oben hin sind die Tarife, je nach Anbieter, offen, so dass die Grundgebühr in einem solchen Tarif mitunter die Kosten der echten Flatrate übersteigen kann.

 

Warum ist hier eine Wunschliste nötig?

 

Auch bei diesen Tarifen wird in der Regel zunächst eine Wunschliste angelegt, aus der der Verleiher dann die zu versendenden Titel auswählt. Verschickt werden können, je nach Tarifmodell, eine oder auch mehrere Titel in einer Sendung. Die Rücksendung muss in den meisten Fällen ebenfalls in einer Sendung erfolgen, so dass die ein bis zwei Tage Postlaufzeit von Rücksendung bis zum erneuten Erhalt einer weiteren Lieferung auch hier nicht entfallen.

 

Für jede DVD, die in den Tarifen mit Portoberechnung ausgeliehen wird, fallen Gebühren an. Diese setzen sich in der Regel aus einer Service-, Verpackungs- und Portopauschale zusammen. Die Anzahl der Tauschvorgänge ist dafür aber, wie bei der Flatrate, unbegrenzt. Allerdings können sehr viele Tauschvorgänge bei Tarifen mit Portoberechnung zu extrem hohen Kosten führen, die so nicht beabsichtigt waren.

 

Wann lohnen sich Tarife mit Portoberechnung?

 

Aufgrund der vielfältigen flexiblen Tarifmodelle eignen sich Tarife mit Portoberechnung nur dann, wenn sehr geringe Grundgebühren verlangt und die Portokosten nicht zu hoch angesetzt werden. Auch sollten nicht zu viele Tauschvorgänge pro Monat erfolgen.

 

Manchen Kunden erscheinen diese Tarife sehr günstig, weil sie selbst bestimmen, wie viele Titel sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums ausleihen. Doch diese sind selten, weshalb die Zielgruppe, die mit diesen Tarifen angesprochen wird, recht klein ist. Vorwiegend spezialisieren sich kleinere Onlinevideotheken auf diese Zielgruppe, die zudem als verlässlicher und treuer gilt. Ein Abonnement mit Portoberechnung wird demzufolge nicht so schnell gekündigt, die Kunden bleiben dem Verleiher länger treu.

 

Wie sinnvoll sind spartenspezifische Abonnements in Onlinevideotheken?

 

Eine weitere Form der Tarifmodelle, die Onlinevideotheken gerne anwenden, besteht in den spartenspezifischen Abonnements. Sie eignen sich für all jene User, die bestimmte Sparten besonders gerne ansehen und sich auch bei ihren Ausleihpaketen auf diese beschränken wollen.

 

Beispiele für solche Abos sind etwa die Serien-Pakete oder die Hollywood-Pakete. In den entsprechenden Abonnements können ausschließlich Serien oder Hollywood-Produktionen ausgeliehen werden. Das Ganze ließe sich noch weiter eingrenzen in Liebes- oder Actionfilme, was aber in der Praxis kaum Bedeutung hat. Weiterhin kommen Erotik-Pakete in Frage, sollen allerdings FSK-18 Inhalte geliehen werden, müssen die Nutzer zunächst ihr Alter bestätigen lassen. Dafür verwenden die Onlinevideotheken in der Regel das Post-Ident-Verfahren und übernehmen auch die Kosten dafür.

 

Welche Vorteile bieten spartenspezifische Abonnements?

 

Die spartenspezifischen Abonnements bieten den Kunden vor allem preisliche Vorteile, glaubt man den Aussagen der Onlinevideotheken. Durch die Einschränkung des Ausleihpakets auf ganz bestimmte Sparten gewähren die Onlinevideotheken hier günstigere Preise. Wer sich das Ganze jedoch genauer ansieht, erkennt schnell, dass mit einer echten Flatrate oftmals noch günstigere Pakete ohne jede Einschränkung gewährt werden.

 

Für die Videotheken ergibt sich aus den spartenspezifischen Tarifen der Vorteil, dass auch einzelne Sparten, die für die breite Masse nicht so interessant sind, mit solchen Tarifen entsprechend häufig umgeschlagen werden können. Bekanntester Anbieter in diesem Bereich ist wohl maxdome, der ein Kids Paket, ein Serien Paket, ein Comedy Paket oder ein Premium Paket anbietet. Die Kosten belaufen sich auf 3,99 Euro bis 19,99 Euro monatlich, wobei letzterer Preis für das Premium Paket gilt, welches alle anderen Pakete beinhaltet. Der große Nachteil bei den Abos von maxdome besteht in der Vertragslaufzeit, die zwölf Monate beträgt.

 

Welche Nachteile bringen spartenspezifische Abonnements mit sich?

 

Wer sich für ein spartenspezifisches Abonnement entscheidet, dabei vielleicht sogar noch lange Laufzeiten eingeht, der muss auch mit einigen Nachteilen rechnen. Hat man sich beispielsweise für das Comedy Paket entschieden, möchte aber genauso andere Filme sehen, muss entweder ein zweites Paket dazu gebucht werden oder man muss darauf verzichten. Die starke Einschränkung hinsichtlich der Titel, die im spartenspezifischen Abonnement ausgeliehen werden können, erweist sich langfristig für die meisten Nutzer als nicht rentabel.

 

Lohnen sich diese Abonnements nun?

 

Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Abo bei einer Onlinevideothek abzuschließen, sollte seinen eigenen Bedarf genau überprüfen. Wenn er sicher ist, dass er ausschließlich Titel einer einzigen Sparte ansehen möchte, kann mit diesen Abos sicher eine gute Wahl treffen. Wer jedoch auch bei den Filmen ständige Abwechslung liebt, der sollte sich lieber in einem der anderen Tarife umsehen. Die lange Vertragslaufzeit für spartenspezifische Abos, sowie die Einschränkung bei der Auswahl sind für viele Filmliebhaber, deren Geschmack mehrere Sparten des Films treffen, nicht die ideale Wahl.

 

Was bringt eine feste Mitgliedschaft mit günstigen Abopreisen?

 

Die feste Mitgliedschaft ist ebenfalls ein attraktives Tarifmodell einiger Onlinevideotheken. Auch hier gilt: Es fällt kein Preis pro geliehener DVD an, sondern ein monatlich gleichbleibender Preis. Diese Mitgliedsgebühr wird in Verbindung mit einem Abonnement abgeschlossen, so dass unterschiedlich viele Filme pro Monat geliehen werden können. Dies hängt von dem Paket ab, das man ausgewählt hat.

 

In diesem Bereich findet sich eine echte Flatrate, also ein Pauschalpreis für beliebig viele DVDs, die pro Monat ausgeliehen werden können, einzig bei Lovefilm als Anbieter. In allen anderen Onlinevideotheken gibt es kleinere oder größere Einschränkungen. So ist beispielsweise die Anzahl der Tauschvorgänge pro Monat begrenzt oder es muss für jeden Tauschvorgang das Porto gesondert bezahlt werden. Auch die Zahl der DVDs, die man gleichzeitig zu Hause hat, ist in der Regel begrenzt.

 

Wo liegen die Vorteile der Mitgliedschaft?

 

Die festen Mitgliedschaften werden heute oftmals so angelegt, dass sie keine Mindestvertragslaufzeit oder zumindest nur sehr kurze Laufzeiten beinhalten. Dadurch muss sich kein Verbraucher langfristig an einen Anbieter binden, wenn er eine feste Mitgliedschaft bei diesem abschließt.

 

Als weiteren Vorteil kann man den Pauschalpreis sehen, der fällig wird. Damit behalten Verbraucher die volle Kostenkontrolle, schließlich kommen (ausgenommen Tarife mit gesonderter Portoberechnung) keine weiteren Kosten auf sie zu. Die Auswahl der Filmtitel ist dabei, je nach Anbieter, sehr groß, so dass auch nach Monaten der Mitgliedschaft keine Langeweile aufkommen wird.

 

Bringt eine Mitgliedschaft auch Nachteile mit sich?

 

Wie jede Medaille zwei Seiten hat, so gibt es genauso bei der festen Mitgliedschaft einige Nachteile. Wenn in einem Monat nur sehr wenige Titel ausgeliehen werden, dann kann sich die Mitgliedschaft unter Umständen nicht mehr rechnen, so dass die Kosten in keinem Verhältnis zu den ausgeliehenen Titeln mehr stehen.

 

Zusätzlich kann man sich bei einer festen Mitgliedschaft nie aussuchen, welchen Titel man als nächstes bekommt. Die Mitgliedschaft basiert fast immer auf dem Wunschlisten-Prinzip, bei dem der Nutzer sich verschiedene Titel aussucht, die er ausleihen möchte. Wann welcher Titel dieser Wunschliste schlussendlich geliefert wird, liegt aber alleine im Ermessen des Anbieters.

 

Was sollte beachtet werden?

Wer sich für eine feste Mitgliedschaft in einer der Onlinevideotheken interessiert, sollte vor dem Abschluss selbiger einige Punkte berücksichtigen. So sollten Tarife, bei denen für jeden Tauschvorgang zusätzliche Portokosten anfallen, wenn möglich gemieden werden. Außerdem sollte die Onlinevideothek die Möglichkeit bieten, dass der DVD-Versand während des Urlaubs gestoppt werden kann. Zusätzlich sollten in dieser Zeit die Mitgliedsgebühren verringert werden.

 

Was sind die Besonderheiten beim Kauf mit Rückgabeoption?

 

Des Weiteren bieten einige Onlinevideotheken den Kauf mit Rückgabeoption an. Dabei basiert dieses Tarifmodell auf rechtlichen Rahmenbedingungen, die ohnehin vorgegeben sind. So muss jedem Verbraucher ein Rückgaberecht auf alle im Fernabsatz erworbenen Artikel eingeräumt werden. Dieses rechtliche Grundgerüst legt die Onlinevideothek, die den Kauf mit Rückgabeoption anbietet, zugunsten des Kunden aus.

 

Wie sieht der Ablauf des Tarifmodells aus?

 

Der Kunde bestellt sich zunächst eine Vielzahl unterschiedlicher Titel. Diese muss er grundsätzlich auch bezahlen, er trägt ebenfalls die Portokosten. Die aufgelaufenen Kosten der Bestellung verbucht der Anbieter zunächst auf einem virtuellen Konto und beliefert den Kunden mit den bestellten Titeln.

 

Dieser kann nun alle Titel der Reihe nach ansehen. Diejenigen, die ihm zusagen, behält er. Alle übrigen Titel schickt er an den Anbieter zurück. Daraufhin wird der Anbieter für die zurück geschickten Titel eine Gutschrift auf dem virtuellen Konto verbuchen. Am Ende des Monats wird eine Abrechnung erstellt, in der dem Kunden die Portokosten, sowie die Kosten für die behaltenen Titel in Rechnung gestellt werden. So kann mit vergleichsweise wenig Aufwand eine Vielzahl unterschiedlicher DVDs angesehen werden.

 

Wo liegen die Vor- und Nachteile beim Kauf mit Rückgabeoption?

 

Der Kauf mit Rückgabeoption bietet für Händler, wie Nutzer zahlreiche Vor-, aber auch einige Nachteile. Als Vorteil ist grundsätzlich anzusehen, dass man für einen vergleichsweise geringen Preis sehr viele DVDs und Co. testen kann. In der Regel werden auch größere Mengen an Titeln gleichzeitig ausgeliefert, so dass längere Wartezeiten bei einzelnen Tauschvorgängen der Vergangenheit angehören.

 

Der Nachteil ist, dass man nicht nur neuwertige Artikel erhalten wird, sondern teils selbst gebrauchte Titel verschickt werden. Werden diese behalten, kann der Kunde aber oftmals einen günstigeren Preis für sich nutzen. Für den Händler erfordert der Kauf mit Rückgabeoption eine besonders leistungsfähige Software, da zahlreiche Kundenwünsche darin berücksichtigt werden müssen.

 

Da beim Kauf mit Rückgabeoption die Rücksendung auch via Einschreiben erfolgen kann, was sich aufgrund der größeren Anzahl an Titeln rechnet, kann zudem das Verlustrisiko auf dem Transportweg minimiert werden, was einen klaren Vorteil für den Händler darstellt.

 

Kann ich die Onlinevideothek unverbindlich ausprobieren?

 

Auch die Onlinevideotheken stehen natürlich in einem nicht zu unterschätzenden Konkurrenzkampf, wenn es darum geht, Neukunden zu gewinnen. Deshalb lassen sie sich immer wieder neue Aktionen einfallen, wie gratis Tests des Verleihsystems oder zumindest ermäßigte Zugänge.

 

Diese gratis Angebote gelten in aller Regel nur für Neukunden, wobei zu diesen alle Kunden gezählt werden, die in den vergangenen Monaten oder Jahren noch nicht bei der jeweiligen Onlinevideothek angemeldet waren.

 

Was kostet mich der Test der Angebote?

 

Derzeit sind auf dem Markt besonders viele gratis Angebote vorhanden, die sich sehen lassen können. Dabei unterscheiden sich diese jedoch erheblich. So gibt es eine 14-tägige Testmitgliedschaft, bei der der Service einer Onlinevideothek vollständig getestet werden kann. Einschränkungen sollte es hierbei nicht geben.

 

Andere Onlinevideotheken bieten dagegen die Mitgliedschaft probeweise für einige Monate an, wobei ein Monat komplett kostenfrei bleibt. Wieder andere bieten Neukunden ein Startguthaben in bestimmter Höhe, das für die Nutzung des Services genutzt werden kann.

 

Warum gibt es so viele Testangebote von Dritten?

 

Doch nicht nur die Onlinevideotheken selbst bieten derartige Testangebote an. Auch Kooperationspartner können diese anbieten, meist gelten hier sogar noch bessere Bedingungen. So wird beispielsweise aus dem 14-tägigen gratis Test ein Testangebot von einem Monat. Hierbei ist es wichtig, dass die Anmeldung bei der Onlinevideothek über einen direkten Link von einer dritten Internetseite erfolgt.

 

Lohnt es sich, den Test durchzuführen?

 

Mit Hilfe dieser Testangebote können interessierte Kunden sich genau über den Ablauf des Verleihmodells der einzelnen Onlinevideotheken informieren. Sollten ihnen Filmauswahl, Service, Geschwindigkeit der Tauschvorgänge und Co. nicht zusagen, kann die kostenfreie Testmitgliedschaft jederzeit gekündigt werden. Wenn das Angebot aber zusagt, kann es einfach weiter genutzt werden, nach Ablauf des Testzeitraums wird es automatisch in den gewählten, gebührenpflichtigen Tarif umgewandelt.

 

Kunden können durch die gratis Angebote alle bekannten Onlinevideotheken auf Herz und Nieren überprüfen, bevor sie eine Entscheidung treffen und sich womöglich längerfristig an einen Anbieter binden. Bei dem Anbieter Lovefilm kann jedes der angebotenen Pakete, also sogar die Flatrate, in der auch Video on Demand inbegriffen ist, für den Testzeitraum gewählt werden. Nach dessen Ablauf wird der gewählte Tarif allerdings genauso abgerechnet, wenn keine Kündigung erfolgt. Bei Videobuster stehen gleich mehrere Testangebote zur Auswahl, so kann das Verleihmodell einen ganzen Monat gratis getestet werden oder es gibt ein Startguthaben von bis zu zehn Euro.

 

Was bringt ein Tarif mit Portokosten und Kaution?

 

Eine weitere Möglichkeit der Abrechnung besteht darin, Portokosten und Kautionen in Rechnung zu stellen. Gesonderte Berechnungen von Portokosten werden aber heute nur noch in seltenen Fällen vom Kunden akzeptiert. Das haben die Onlinevideotheken natürlich ebenfalls erkannt und dementsprechend gehandelt. Auch Kautionen spielen heute in Deutschland keine Rolle mehr.

 

Wie hoch sind die Portokosten in der Onlinevideothek?

 

Die Tarife sind in der Regel so gestaltet, dass die monatliche Grundgebühr etwas höher ausfällt, dafür werden aber keine Portokosten berechnet. Im Gegenzug ist aber oftmals die Anzahl der Tauschvorgänge pro Monat begrenzt, alternativ ist die Anzahl der DVDs, die gleichzeitig zu Hause sind, eingeschränkt.

 

Dafür haben Kunden dann aber die volle Kostenkontrolle, denn außer den Grundgebühren zahlen sie nichts. Klassische Anbieter für den DVD-Verleih ohne Portokosten sind Lovefilm, sowie Videobuster mit den All-inclusive-Tarifen.

 

Kleinere Anbieter agieren meist etwas anders. Sie berechnen eine geringere monatliche Grundgebühr. Dafür zahlen Kunden für jeden Tauschvorgang Portokosten, unter Umständen noch eine Service- und Verpackungspauschale. Gerade für Vielseher sind solche Tarife wenig sinnvoll, denn die Portokosten variieren je nach Anbieter sehr stark. Deshalb sollte man unbedingt einen umfassenden Vergleich durchführen, bevor man sich für einen der vielen Tarife der Onlinevideotheken entscheidet.

 

Welche Kautionen fallen in der Onlinevideothek an?

 

Weltweit ist es durchaus üblich, dass man für die ausgeliehenen DVDs eine Kaution bei der Onlinevideothek hinterlegt. Damit können sich die Betreiber absichern, dass sie ihre DVDs zurück erhalten, die Kunden werden so gezwungen, die Titel zurück zu senden, um die Kaution wieder zu erhalten. Anders sieht es in Deutschland aus.

 

Hier gab es bei dem Anbieter inVDeo eine Kautionsregelung. Das Unternehmen musste allerdings 2005 Insolvenz anmelden, die Kunden verloren ihre bereits gezahlte Kaution. Die Verluste wurden zwar zum Teil mit Reisegutscheinen und Rabatten ausgeglichen, was durch den Folgeanbieter, der das Portal kurzzeitig weiter führte, ausgelöst wurde. Allerdings sind die Kunden seither vorsichtiger geworden. Die Angebote mit Kaution wurden generell nicht mehr angenommen und sind heute gänzlich vom deutschen Markt verschwunden.

 

Sollte man heute dennoch auf einen Anbieter stoßen, der eine Kaution verlangt, so ist es ratsam, sich für einen der zahlreichen anderen Anbieter zu entscheiden. Diese haben einen Touch von Unseriosität und sollten deshalb gemieden werden, zu groß ist die Gefahr, dass man auch hier durch die Insolvenz bares Geld verliert.

 

Wie sieht es mit der Medienqualität in Onlinevideotheken aus?

 

Wer sich einen Film in einer Onlinevideothek ausleiht, der erwartet natürlich eine qualitative Überzeugungskraft. Denn wer möchte schon Geld dafür ausgeben, sich einen Film anzusehen, der verrauscht und verruckelt über den Bildschirm flimmert oder eventuell vom Ton her kaum zu verstehen ist?

 

Gänzlich unbegründet sind solche Befürchtungen nicht. Immerhin dominierte lange Zeit die VHS Videokassette das Regalbild der Videotheken und da mussten mitunter schon einige Qualitätseinbußen hingenommen werden. Denn das häufige Abspielen des Films ließ das Magnetband sich abnutzen und das ständige Vor- und Rückspulen machte die Qualität auch nicht besser. Trotz regelmäßiger Inhaltskontrollen konnten diese Probleme niemals gänzlich ausgehebelt werden.

 

Heute befindet sich der Onlinevideothekenkunde diesbezüglich in einer besseren Position. DVD und Blu-ray Disc machen es möglich.

 

Wie gut ist die Qualität beim Postverleih?

 

Wer noch immer einen VHS Videorekorder sein Eigenen nennt und nicht davon lassen möchte, sich die gewünschten Filme auf dem entsprechenden Medium auszuleihen, der wird bezüglich eines solchen Angebots bei manchen Onlinevideotheken noch immer fündig. Dann aber sieht man sich mit den gleichen Problemen bezüglich der Filmqualität konfrontiert, wie man sie aus diesem Bereich schon lange kennt. Auch wenn die Betreiber der Onlinevideothek stets darauf bedacht sind, fehlerhafte Abspielmedien aus der Auslage zu nehmen, so kann ihnen doch schon mal der eine oder andere auf VHS festgehaltene Film durch die sprichwörtlichen Lappen gehen.

 

Nun dominiert jedoch nicht mehr die VHS den gängigen Kundenwunsch, sondern die neuen Medien, die den Filmmarkt erobert haben: DVD und Blu-ray. Und diesbezüglich können die Onlinevideotheken in qualitativer Hinsicht überzeugen.

 

Natürlich zaubern sie bei Filmklassikern keine nachträglichen Special Effects hinzu, aber dennoch erlebt man dank der modernen Ausrichtung fast aller Onlinevideotheken sowohl bei alten Filminhalten wie auch bei den neuen Blockbustern in der Regel das qualitativ höchste, was die Filmindustrie zu bieten hat. Nahezu rausch- und flimmerfrei und mit hoher Auflösung werden die Ausleihprodukte der heutigen Zeit geliefert. Wer als besonderen Anspruch HD oder gar 3D hat, der wird sich über die stetig steigenden Angebote in diesen Bereichen bei den Onlinevideotheken freuen.

 

Was kann ich bei minderwertiger Ware tun?

 

Selbstverständlich sind weder DVD noch Blu-ray Disc unverwüstlich, wenngleich sie auch beim mehrfachen Abspielen keinerlei Qualitätseinbußen aufweisen. Kratzer jedoch erfreuen diese modernen Medien ganz und gar nicht. Insofern ein Onlinevideothekenkunde sich an einer DVD oder Blu-ray Disc erfreut und diese aufgrund von Kratzern oder anderen Beschädigungen nicht fehlerfrei abspielbar ist, kann man dies beim zuständigen Anbieter reklamieren. In der Regel stehen die Betreiber solchen Informationen offen gegenüber, nehmen das entsprechende Medium aus der Auslage und tauschen es dem Kunden kostenlos gegen ein fehlerfreies Exemplar um.

 

Wie ist die Qualität bei Video on Demand?

 

Auch Kunden des fortschrittlichen Video on Demand brauchen sich bezüglich der Filmqualität grundsätzlich keine Gedanken zu machen. Die Streams oder Downloads gehen ohne jeglichen Qualitätsverlust vonstatten. Allerdings muss man unbedingt bedenken, dass die grundsätzliche Abspielqualität der VoD Inhalte nur so gut sein kann, wie das vorgehaltene Abspielmedium dies ermöglicht. Einen HD Film zu downloaden ohne eine HD fähiges Endgerät vorzuhalten, macht entsprechend wenig Sinn.

 

Kann die HD Qualität bei Onlinefilmen eingehalten werden?

 

Wohin man im Fernsehsektor auch blickt, überall wird man mit Begriffen wie HDTV, HD Ready oder Full HD konfrontiert. Mittlerweile dürfte gängigerweise bekannt sein, dass all dies sich mit der Bildqualität befasst. High Definition Television bietet hochauflösendes Fernsehen.

 

Was muss ich rund um HD wissen?

 

Wenn man beim Stöbern in einer Onlinevideothek über das Aushängeschild „Film in HD Qualität“ stolpert, dann ist es gut zu wissen, was genau darunter zu verstehen ist und welche Voraussetzungen man bezüglich der eigenen technischen Ausstattung vorhalten sollte.

 

HDTV, das High Definition Television, ist sozusagen die Oberkategorie für alle Bildqualitäten, die jenseits des Standardangebots auf den Markt kommen. Wie hoch die Auflösung exakt ist, darüber sagt HDTV alleine nichts aus. Ausschlaggebend für die Auflösung ist die Anzahl der Pixel, also der Bildpunkte. Je mehr Pixel ein Endgerät beziehungsweise eine Aufnahme hat, desto schärfer ist unterm Strich das Bild.

 

An dieser Stelle treten nun HD Ready sowie Full HD auf den Plan. Dort wird tatsächlich eine Unterscheidung hinsichtlich der konkreten Auflösung getroffen. HD Ready erfüllt sozusagen die Mindestanforderungen des HDTV. Mit einer Auflösung von 1.020 x 720 ist das Bild natürlich gegenüber dem Standardfernsehen deutlich verbessert, lässt sich jedoch weiterhin steigern, nämlich im Full HD. Dort beträgt die Auflösung sagenhafte 1.920 x 1.080 Pixel und sorgt somit für gestochen scharfe Bilder.

 

Ob man sich nun über Onlinevideotheken die Freude der HD Filmqualitäten machen kann, hängt davon ab, ob das heimische Endgerät über die entsprechende Technik verfügt. Da gerade Fernsehgeräte der neuesten Generation ab Werk mit HD Ready oder Full HD ausgestattet sind, steigt als logische Schlussfolgerung auch innerhalb der Onlinevideotheken die Nachfrage nach entsprechenden Filmprodukten.

 

Wie wird HD in der Praxis der Onlinevideothek genutzt?

 

Der Kundenanspruch im Bereich des hochauflösenden Fernsehens wird immer größer. Entsprechend müssen sich die Onlinevideotheken kontinuierlich an die veränderten Bedürfnisse anpassen. Folglich stehen immer mehr Filme in HD Qualität zur Verfügung, aber bei weitem noch nicht alle.

 

Allzu lange gibt es HDTV nämlich noch nicht und somit steht unzähliges Filmmaterial ausschließlich in Standardqualität bereit. Nun sind die Betreiber der Onlinevideotheken darauf bedacht, nach und nach ihr HD Repertoire zu erweitern. Neben den aktuellen Filmhighlights geht man diesbezüglich auch bei den Klassikern ans Werk.

 

Damit der Kunde direkt auf den ersten Blick erkennt, welcher Film in HD erhältlich ist, werden die entsprechenden Angebote mit dem HD Label ausgestattet. Außerdem bieten viele Onlinevideotheken eigene HD Rubriken, in denen eine Übersicht ausschließlicher HD Qualitätsangebote dargeboten wird.

 

Insgesamt sollte der Kunde jedoch wissen, dass aufgrund der vermehrten Produktionskosten die Preise für HD Filme gegenüber den Standardangeboten erhöht sind.

 

Kann ich HD beim Video on Demand nutzen?

 

HD DVDs oder Blu-ray Discs sind mittlerweile fest im Onlinevideothekenmarkt etabliert. Jedoch wollen auch Kunden, die Filme über das Video on Demand abrufen, nicht auf hochauflösendes Fernsehen verzichten. Glücklicherweise können sie die notwendige Software, welche die Inhalte am qualitativ hochwertigsten wiedergibt, bei ihrer Onlinevideothek downloaden. Auch externe Set Top Boxen machen das VoD in HD Qualität möglich und ein HDMI Anschluss sorgt dafür, dass der HD fähige Fernseher die hohe Auflösung auf dem großen Wohnzimmerbildschirm erscheinen lässt.

 

Können DVD und Blu-ray moderne Ansprüche erfüllen?

 

VHS Videokassetten haben ausgedient. Als damals die ersten DVDs auf den Markt kamen und zum allerersten Mal ein Film ohne Spulen und in besonderer Qualität angeschaut werden konnte, bei dem sogar verschiedene Sprachen auswählbar waren und ganze Kapitel übersprungen werden durften, glaubte man, die Technik hätte ihren Zenit erreicht. Umso überraschender war es dann, als nochmals eine Neuerung in Form der Blu-ray Disc ins Haus stand. Diese wird bei der Onlinevideothekenkundschaft zwar immer beliebter, hat die DVD jedoch in ihrer Frequentierung noch nicht verdrängen können.

 

Was ist der Unterschied zwischen DVD und Blu-ray?

 

Plasma Flachbildschirme, LCD Flatscreens, LED Bildschirme, wahlweise mit oder ohne Ambilight – hinsichtlich der technischen Entwicklung von Fernsehgeräten scheint kein Wunsch mehr offen bleiben zu müssen. Die Liebhaber guter Bildqualitäten freut dies außerordentlich, schließlich bietet dieses breite Angebotsportfolio des Fernsehmarkts nicht nur eine gute Auflösung an sich, sondern ist in der Regel auch HD fähig und kann somit mit einer stattlichen Anzahl an Bildpunkten überzeugen, die atemberaubende Qualitäten auf den Bildschirm zaubern. Und hier treten die Unterschiede von DVD und Blu-ray Disc auf den Plan.

 

Die technischen Diskrepanzen, die zwischen beiden Abspielmedien bestehen, würden zu sehr ins Detail gehen und sind für den Onlinevideothekenkunden auch relativ uninteressant. Wichtig ist hingegen, welche Diskrepanzen in der Praxis wahrgenommen werden können.

 

Die Befürworter des technischen Fortschritts sehen quasi in der Blu-ray Disc der Weisheit letzter Schluss. Denn hier sind Bildqualitäten die Regel, die für eine DVD undenkbar wären. Einzig die HD DVD kann qualitativ noch halbwegs mit der Blu-ray Disc mithalten. Diese Tatsache rührt daher, dass eine Blu-ray Disc gegenüber der DVD eine deutlich höhere Speicherkapazität aufweist. Je größer der Speicherplatz ist, desto bessere Auflösungen können integriert werden. Dies merkt der Kunde spätestens beim Vergleich eines HD Films alternativ auf Blu-ray Disc oder DVD. Sogar beim Ton kann die Blu-ray Disc absolut überzeugen und die DVD ausstechen.

 

Gibt es beide Medien in Onlinevideotheken?

 

Beim Stöbern in der Auslage einer Onlinevideothek wird man sehr schnell erkennen, dass neben der DVD auch die Blu-ray Disc zahlreich vertreten ist. Schließlich werden die Nachfragen nach besonders guten Filmqualitäten stetig größer und diesbezüglich hat eigentlich nur Blu-ray die sprichwörtliche Nase vorn.

 

Da es jedoch zum Blu-ray Genuss eines entsprechenden Blu-ray Players bedarf, den eben noch nicht der Großteil der Onlinevideothekenkundschaft ihr Eigen nennt, ist innerhalb der Anbieterauslage noch immer die DVD am stärksten vertreten. Einzig im Bereich der HD Filme beziehungsweise der 3D Anfragen wird die Position der Blu-ray Disc in den Onlinevideotheken immer stärker.

 

Für den Kunden interessant zu wissen ist es, dass die meisten großen Onlinevideotheken vor allem bei den Filmneuheiten sowohl auf DVD wie auch Blu-ray setzen. Jedoch müssen Blu-ray Kunden in etwa zwei Wochen warten, da Filme eher auf DVD und danach erst auf Blu-ray erscheinen. Und auch beim Preis sollte man sich bewusst sein, dass dieser für Blu-ray gegenüber der DVD erhöht ist.

 

Kann ich 3D in Onlinevideotheken ausleihen?

 

Sich einmal wie ein echter Schlumpf fühlen oder gemeinsam mit Prinz Kaspian von Narnia auf der Morgenröte den Kampf gegen mehrköpfige Bösewichte aufnehmen – Filme sind schon lange keine unerreichbare Fantasie mehr, sondern werden immer realistischer und ziehen mit atemberaubenden Effekten den Zuschauer in ihren Bann. Nicht nur die kontinuierlich verbesserten Qualitäten spielen dabei eine entscheidende Rolle, sondern eine Neuheit, die in den letzten Jahren die Kinos erobert hat und inzwischen auch in vielen Wohnzimmern zuhause ist: dreidimensionales Fernsehen.

 

Was muss ich zu 3D wissen?

 

Neu ist dreidimensionales Fernsehen ganz sicher nicht. Bereits in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts flimmerten derartige Filme über den Bildschirm und in den 1980er Jahren erlebte der 3D Sektor einen neuerlichen Run und die typischen rot-grünen Brillen waren in fast jedem Haushalt vertreten. Dennoch kann man das damalige 3D ganz sicher nicht mit den heutigen Standards vergleichen. Diese überraschten den Filmliebhaber nämlich ab 2008, als 3D erneut Einzug in die Kinos hielt und kombiniert mit den tollen Special Effects der modernen Hollywoodstreifen den Zuschauer zum Staunen brachten.

 

War bis dahin das Fernsehen durch ein Bild in Höhe und Breite definiert, so entstand nun verstärkt durch die zusätzliche Komponente des Tiefenblicks ein plastisches Bild, welches dem Filmfreund den Eindruck vermittelt, er wäre mittendrin im Geschehen.

 

Anfänglich war ein solcher Filmspaß natürlich den Kinogängern vorbehalten. Viele große Filmspielhäuser richteten eine ihrer Räumlichkeiten speziell für 3D Ausstrahlungen aus. Experten waren sich allerdings darüber einig, dass es nicht allzu lange dauern wird, ehe dreidimensionales Fernsehen sich auch beim Privatgebrauch etablieren würde. Heute ist es soweit. Die Kinderkrankheiten 3D-fähiger Fernseher sind überwunden und die Nachfrage auf diesem Markt steigt stetig an. Konform dazu lässt sich entsprechend auch eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung bei der Nachfrage nach Filmen im 3D Format erkennen.

 

Gibt es 3D Filme in Onlinevideotheken?

 

Auch wenn dreidimensionales Fernsehen ein echtes Erlebnis ist und die entsprechenden TV-Geräte mittlerweile nicht nur gute Qualitäten, sondern auch erschwingliche Preise erreicht haben, sind solche Gerätschaften nur in wenigen Wohnzimmern vertreten, so dass die 3D Kundschaft in Onlinevideotheken eher die Ausnahme ist. Aber dennoch kommen die Betreiber der Onlineverleihstation nicht umhin, diese Kundschaft und diese technischen Neuerungen des Filmsektors zu würdigen. Sie müssen gewisse Filminhalte als 3D Verfilmungen vorhalten, wenn sie weiterhin konkurrenzfähig bleiben wollen.

 

Dabei spielt vor allem die Blu-ray Disc eine entscheidende Rolle. Zwar gibt es auch 3D DVD Player, allerdings ist im qualitativen Bereich die Blu-ray Disc der DVD überlegen. Deshalb werden dreidimensionale Filminhalte in den Onlinevideotheken zumeist im Blu-ray Format angeboten, damit der Kunde in den vollen Genuss der qualitativen Raffinessen kommen kann.

 

Da leider die Blu-ray Disc noch immer bezüglich der Angebotsauswahl in Onlinevideotheken hinter der DVD zurück steht, ergibt sich für den 3D Kunden der Onlinevideothek, dass er hier nicht aus dem Vollen schöpfen kann. Nur vereinzelte, meist neuere Inhalte stehen in 3D zur Verfügung. Für die Zukunft ist jedoch zu erwarten, dass diesbezüglich eine positive Weiterentwicklung zu beobachten sein wird. Ähnlich auch beim Video on Demand im 3D Sektor, der bislang nur tangiert aber noch längst nicht erschlossen ist.

 

Wie sieht der Geschäftsbereich der Onlinevideothek im Detail aus?

 

Der komplexe Geschäftsbereich einer Onlinevideothek lässt sich nur schwer in wenige Worte fassen, denn es müssen hierbei unzählige Dinge berücksichtigt werden. Unter anderem geht es bei der Auswahl der Videothek darum, welche Ausleihfristen sie bietet, wie hoch die Kosten ausfallen und natürlich auch, wie groß die Auswahl an Titeln ist. Dabei müssen Betreiber einer Onlinevideothek ebenfalls viele Dinge berücksichtigen, wenn sie eine solche ins Leben rufen wollen.

 

Um es jedoch kurz zusammenzufassen: Die Onlinevideothek funktioniert genau wie eine Videothek vor Ort. Sie hält allerdings in der Regel ein sehr viel größeres Angebot für ihre Kunden bereit und kann zusätzlich alle Titel in großer Anzahl vorrätig halten.

 

Was bieten die Onlinevideotheken?

 

Schon beim Angebotsrepertoire der Onlinevideotheken zeigt sich, dass die Auswahl größer ist, als in der klassischen Videothek. Neben den DVDs mit Filmen und Serien bietet die Onlinevideothek nämlich auch PC- und Konsolenspiele, sowie teilweise Hörbücher und sogar Video on Demand, als Filme auf Abruf.

 

Somit können Onlinevideotheken auch einen spontanen DVD-Abend bieten, was die klassische Videothek vor Ort meist nicht gewährleisten kann. Die Öffnungszeiten sind beschränkt und die Filme müssen frühzeitig abgeholt werden.

 

Nahezu alle Filme sind bei der Onlinevideothek zudem binnen kurzer Zeit erhältlich. Außerdem gibt es oftmals eine Wunschliste, so dass man sich immer wieder überraschen lassen kann, welcher Titel als nächstes zu Hause ankommt.

 

Werden auch Sparteninteressen bedient?

 

Grundsätzlich kann sich jeder bei der Onlinevideothek anmelden, allerdings wird mitunter ein Altersnachweis verlangt, insbesondere wenn auch Titel mit FSK18-Kennzeichnung entliehen werden sollen. Dieser funktioniert via Post-Ident-Verfahren, wobei die Kosten in aller Regel von der Onlinevideothek übernommen werden.

 

Wer sich nur für einzelne Sparten interessiert, wie Fernsehserien, Actionfilme oder Dokumentationen, der kann auch für diese einzelnen Sparten Tarife bei den großen Onlinevideotheken finden. Dabei ist er zwar in der Auswahl eingeschränkt, doch fallen die Kosten oft etwas günstiger aus.

 

Wie ist es um die Interaktivität in der Onlinevideothek bestellt?

 

Getreu dem Motto des Web 2.0, sich zum Mitmach-Web zu entwickeln, wird dies auch bei der Onlinevideothek geboten. So können die Nutzer ihre persönlichen Bewertungen über bereits entliehene Titel abgeben und damit anderen Nutzern eine Hilfestellung geben, ob sich das Ausleihen lohnt. Von der einfachen Ein- bis Fünf-Sterne-Bewertung bis hin zu einer schriftlichen ausführlichen Rezension ist dabei alles möglich.

 

Welche Grundlagen der Onlinevideotheken muss ich kennen?

 

Die Ausleihfristen variieren je nach Tarifmodell. Einzeln ausgeliehene Titel müssen oft binnen sieben Tagen zurückgeschickt werden. Bei Tarifen mit Mitgliedschaft oder monatlicher Grundgebühr können die Titel auch länger zu Hause behalten werden. Sollte es zu einer Beschädigung oder einem Verlust der Titel auf dem Postwege kommen, haftet heute fast immer die Onlinevideothek, so dass die Kunden keine weiteren Kosten befürchten müssen.

 

Die Bezahlung erfolgt dabei ebenso bequem, wie das Ausleihen und Zurücksenden der Titel. Mittels einfacher Abbuchung vom eigenen Konto oder der Kreditkarte kann der Kunde sicher sein, stets fristgerecht zu bezahlen.

 

Wie sieht das Angebotsrepertoire der Onlinevideotheken aus?

 

Wenn es um das Angebotsrepertoire geht, ist die Onlinevideothek nahezu unschlagbar. Sie bietet natürlich die klassische DVD in vielen verschiedenen Varianten an, darüber hinaus aber auch noch zahlreiche andere Videos.

 

DVDs und Blu-ray Disks werden in fast allen Onlinevideotheken den Großteil des Angebotsrepertoires ausmachen. Damit die Nutzer sich dennoch schnell in dem riesigen Angebot zurechtfinden, werden diese in Sparten untergliedert. Sie reichen von Serien-Highlights, über TV-Produktionen und Spielfilme bis hin zu Dokumentationen und Reportagen. Die Spielfilme werden dabei oftmals noch in die einzelnen Genres untergliedert, wie Abenteuer, Action, Comedy, Romantik, Horror und Co.

 

Durch diese übersichtliche Struktur, die auf den Portalen der Onlinevideotheken eingehalten wird, können Nutzer schnell die für sich passenden Filme herausfinden. Zusätzlich stellt so manche Onlinevideothek kleine Sammlungen bereit, etwa „Die besten Filme aller Zeiten“, „Große Liebesfilme“ oder „Klassiker der Filmgeschichte“. Darin kann man ebenfalls stöbern und die für einen selbst interessanten Titel auswählen.

 

Warum wird Video on Demand immer beliebter?

 

Die Onlinevideothek, die sich ausschließlich auf Video on Demand, also Filme auf Abruf, spezialisiert hat, hält auch in diesem Bereich ein breites Spektrum aktueller Filme und Co. bereit. Die klassischen Onlinevideotheken setzen ebenfalls zunehmend auf Video on Demand, das Programmangebot ist hier allerdings noch bedeutend geringer. Dafür können diese Onlinevideotheken mit Tausenden von klassischen DVDs aufwarten.

 

Welche Titel sind noch im Angebot der Onlinevideotheken?

 

Doch damit nicht genug, eine große Onlinevideothek hält für ihre Kunden auch noch zahlreiche weitere Titel zur Auswahl bereit. So kommen Zocker hier voll auf ihre Kosten, weil sie sich neben den klassischen DVDs genauso PC-Spiele ausleihen können. Die Ausleihfristen können dabei begrenzt sein, häufig können die PC-Spiele aber auch so lange behalten werden, bis man sie geknackt hat. Gleiches gilt für die modernere Variante der Konsolenspiele. Ob für die XBox 360, die Wii von Nintendo oder eine der anderen Spielekonsolen, die passenden Titel finden sich genauso in der Onlinevideothek.

 

Weiterhin bieten einige der Onlinevideotheken Hörbücher zum Verleih an, so dass der spannende Krimi nicht in dicken Büchern gelesen werden muss, sondern akustisch mit entsprechendem Spannungsaufbau erlebt werden kann. Zubehör, etwa für Spielekonsolen, sowie Software für verschiedene Geräte runden das Angebotsrepertoire der gut sortierten Onlinevideothek schließlich ab.

 

Wie steht es um die Verfügbarkeit der Wunschmedien?

 

Wer sich für die Onlinevideothek entscheidet, der hofft natürlich auch auf eine schnelle Versendung seiner gewünschten Titel. Doch ist diese tatsächlich immer gegeben? Hier muss man unterscheiden zwischen der Onlinevideothek mit dem Einzelausleihmodell und der Onlinevideothek, die mit der Wunschliste arbeitet.

 

Generell betragen die Versandzeiten nur etwa ein bis zwei Tage. Wenn also die letzte DVD zurückgeschickt wurde, wird diese oft noch am selben, spätestens aber am nächsten Tag gegen einen neuen Titel ausgetauscht.

 

Warum gibt es Vorteile bei einzeln entliehenen Titeln?

 

In großen Onlinevideotheken, die beide Tarifmodelle, also den einzelnen Verleih, sowie Abonnementmodelle anbieten, werden die Kunden, die einzelne Titel ausleihen aus wirtschaftlichen Gründen bevorzugt. Das heißt, sie erhalten ihre Wunschmedien sofort. Sollte es bei einem der Titel zu einer Wartezeit kommen, etwa weil dieser bereits verliehen ist, wird das in der Regel auf dem Internetportal angezeigt, so dass die Kunden sich anderweitig entscheiden können.

 

Auch bei kleineren Onlinevideotheken, die sich ausschließlich auf die Einzelausleihe spezialisiert haben, sind die Verfügbarkeiten der Wunschmedien sehr hoch angesiedelt. Da sie aber oft einen kleineren Bestand an Titeln vorrätig halten, kann es hier in seltenen Fällen zu Wartezeiten kommen. Das gilt insbesondere dann, wenn viele Kunden einen gerade erschienenen Blockbuster ausleihen wollen.

 

Wo liegen die Vorteile, wenn man Titel im Abo entleiht?

 

Wer sich für das Tarifmodell eines Abonnements entscheidet, der muss ebenfalls nicht lange auf die gewünschten DVDs warten. Sobald eine DVD eingeschickt wurde, wird sie gegen eine andere getauscht, vorausgesetzt das Kontingent des Kunden ist noch nicht ausgeschöpft. Allerdings hat die Videothek beim Abonnement immer die Möglichkeit, den nächsten Titel, der versandt wird, selbst auszuwählen.

 

Dafür muss der Nutzer eine Wunschliste anlegen. Auf dieser sollten sich in der Regel wenigstens 20 Titel befinden. Aus diesen Titeln wählt die Onlinevideothek einen aus, vorzugsweise einen, der gerade nicht von anderen Nutzern ausgeliehen oder angefordert ist und dessen Lieferpriorität einen hohen Stand hat. Wird allerdings nur ein Titel als absoluter Favorit in der Wunschliste angegeben, kann die Onlinevideothek auch einen Titel mit geringerer Priorität versenden, wenn der Favorit gerade anderweitig verliehen ist. Hier haben die Nutzer also keinen Einfluss darauf, welche DVD ihnen als nächstes zugeschickt wird.

 

Wer sich für die Onlinevideothek entscheidet, muss in aller Regel nicht lange warten, bis er den nächsten Titel erhält. Wer allerdings Einfluss darauf haben will, welcher Titel als nächstes im eigenen Briefkasten landet, muss sich für die Einzelausleihe entscheiden. Bei den Abonnements kann es zu Wartezeiten kommen, da die Onlinevideothek aus einer Wunschliste wählen kann, welcher Titel als nächstes versandt wird.

 

Was ist die Wunschliste?

 

Die Wunschliste stellt einen besonderen Service nahezu jeder Onlinevideothek dar. Insbesondere für Abonnements ist die Wunschliste unverzichtbar. Zum Einen bietet sie den Kunden die Möglichkeit, sehr viele verschiedene Filme, die ihm schon einmal beim Stöbern aufgefallen sind, vorzumerken. Zum Anderen sieht die Wunschliste vor, dass die Onlinevideothek eine gewisse Auswahlmöglichkeit hat, welche Filme sie als nächstes verschickt.

 

So können kurzzeitige Lieferengpässe einzelner Titel vermieden werden, die Onlinevideothek kann stattdessen einen anderen Film aus der Wunschliste auswählen und diesen dem Kunden zusenden.

 

Wie groß sollte die Wunschliste sein?

 

Die meisten Onlinevideotheken geben an, dass eine Wunschliste mindestens 20 Titel enthalten muss, damit ein reibungsloser Versand gewährleistet werden kann. Mitunter sollten aber auch bis zu 50 Titel vorhanden sein, die dann allerdings sortiert werden können.

 

Für die Wunschliste stehen dabei alle in der Onlinevideothek zum Verleih angebotenen Titel zur Auswahl. So können nicht nur DVDs, sondern genauso Hörbücher, Games, Software und Co. auf der Wunschliste ihren Platz finden.

 

Kann ich Prioritäten in der Wunschliste festlegen?

 

Ein weiterer wichtiger Faktor der Wunschliste ist die Einstellung von Prioritäten, die mittlerweile viele Onlinevideotheken unterstützen. Die Nutzer können hier einstellen, welche Titel ihnen besonders wichtig sind, welche nicht ganz so wichtig und welche eher unwichtig sind. Bis zu drei Stufen der Prioritäten gibt es also. Dabei sollten alle Filme, die man recht kurzfristig anschauen möchte, mit der höchsten Priorität gekennzeichnet werden.

 

Die Onlinevideothek hat es sich nämlich zum Ziel gesetzt, gerade die Filme, die die höchste Lieferpriorität haben, auch als erstes auszuliefern. Somit kann man den Film, den man schon so lange einmal sehen wollte, aber immer wieder verpasst hat, recht kurzfristig sehen. Mehr als diese Prioritäten kann man aber nicht festlegen, sind alle Filme mit hoher Priorität derzeit verliehen, kann die Onlinevideothek gleichfalls einen der Filme mit geringerer Videothek versenden.

 

Werden wichtige Informationen in der Wunschliste dargestellt?

 

Nach der Anmeldung im persönlichen Kundenkonto kann der Nutzer seine eigene Wunschliste ansehen. Dort findet er häufig auch wichtige Informationen zu den einzelnen Titeln. So kann er beispielsweise erkennen, dass bei großen Monumentalfilmen lediglich der Hauptfilm auf der Wunschliste vermerkt ist oder nur eine der beiden DVDs, auf denen dieser gespeichert ist. Auch gibt es zu vielen Filmen eine eigene Bonus-DVD, die extra bestellt werden kann.

 

Sollte es bei einzelnen Titeln eine Wartezeit geben, so wird diese ebenfalls in der Wunschliste dargestellt. Viele Videotheken unterscheiden hierbei zwischen einer kurzen Wartezeit, die meist gegeben ist, wenn der Titel gerade anderweitig verliehen ist, und einer langen Wartezeit. Diese kommt vor, wenn die DVD erst neu beschafft oder über die Lizenzen verhandelt werden muss. Weiterhin können einige Filme sogar direkt online angesehen werden, was dann ebenfalls in der Wunschliste vermerkt ist.

 

Wer kann in der Onlinevideothek ausleihen?

 

Bei der klassischen Onlinevideothek kann sich jeder anmelden. Allerdings beschränken deutsche Onlinevideotheken ihr Angebot nur auf Deutschland. Kunden aus dem Ausland müssen sich bei einer der Onlinevideotheken in ihrem Land anmelden. Vermutlich sind die stark schwankenden Versandkosten ein wichtiger Faktor für diese Entscheidung, die einheitliche Tarifmodelle oder gar Flatrates unmöglich machen würden. Auch die schwierige rechtliche Verfolgbarkeit von Nutzern im Ausland dürfte für viele Onlinevideotheken einer der ausschlaggebenden Punkte dafür sein, nur national zu agieren.

 

Gibt es eine Altersbegrenzung?

 

Im Allgemeinen gelten keine Altersbegrenzungen bei der Anmeldung in einer Onlinevideothek. Dennoch finden sich in den Anmeldungen oftmals Fragen zum Alter einer Person. So soll ausgeschlossen werden, dass Minderjährige sich ohne das Wissen ihrer Eltern anmelden.

 

Ausnahmen gelten für diejenigen Nutzer, die explizit auch FSK18 Inhalte abrufen wollen. Sie müssen zusätzlich zur Online-Anmeldung das Postident-Verfahren durchlaufen. Die Kosten werden aber häufig von den Onlinevideotheken getragen oder nach einer bestimmten Mitgliedschaftsdauer erstattet.

 

Welche Angaben muss ich bei der Anmeldung machen?

 

Zusätzlich überprüfen viele Onlinevideotheken die eingegebenen Daten. So wollen sie sicherstellen, dass der angemeldete Nutzer auch tatsächlich existiert. Kommt bei dieser Prüfung heraus, dass etwa die angegebene Adresse nicht stimmt, kann die Registrierung des Kunden sogar abgelehnt werden.

 

Vielfach überprüfen die Onlinevideotheken genauso das bisherige Zahlungsverhalten der Kunden. Wird hier eine zu geringe Bonität festgestellt oder sind die Nutzer bereits anderweitig aufgefallen, etwa durch verspätete oder nicht geleistete Zahlungen, können sie ebenfalls ausgeschlossen werden.

 

Außerdem prüfen die Anbieter, gerade bei Neuanmeldungen für die kostenfreien Probemitgliedschaften, ob diese schon einmal in Anspruch genommen wurden. Ist das der Fall, kann eine erneute Testmitgliedschaft ausgeschlossen werden. Die Kunden werden dann aufgefordert, sich mit ihren bisherigen Daten anzumelden.

 

Warum muss ich die Zahlungsinformationen bei der Anmeldung angeben?

 

Auch wenn sich Nutzer zunächst nur für die kostenfreien Testzugänge entscheiden, werden bei der Anmeldung schon die Zahlungsinformationen angefordert. Dies ist deshalb nötig, weil sich der Testzugang automatisch in eine kostenpflichtige Mitgliedschaft wandelt, wenn er nicht zuvor gekündigt wurde. So wird sichergestellt, dass die Abbuchung nach Ablauf des Testzeitraums auch erfolgen kann. Die Abbuchung erfolgt bei den seriösen Onlinevideotheken aber wirklich erst nach Ablauf des Testzugangs.

 

Für die endgültige Anmeldung wird zudem eine Bestätigungs-Mail an die in der Anmeldung angegebenen E-Mail-Adresse verschickt. Diese enthält einen Link, der angeklickt werden muss. Dadurch wollen die Onlinevideotheken sicherstellen, dass sich auch tatsächlich die Person bei ihnen angemeldet hat, die Zugriff auf die angegebene E-Mail-Adresse hat.

 

Wann kommt der Film in die Onlinevideothek?

 

Neben den absoluten Filmklassikern, die von „Casablanca“ bis „Vom Winde verweht“ oder „Der Pate“ reichen, bieten die Onlinevideotheken natürlich auch die neuesten Filmhighlights und Blockbuster zum Verleih an. Unterschieden werden muss hier zwischen der echten Onlinevideothek, die unter anderem den postalischen Verleih anbietet und zwischen den reinen Video on Demand Anbietern.

 

Letztere erhalten die neuesten Filmhighlights gegen eine Lizenz, allerdings meist nur für einen bestimmten Zeitraum. Während dieses befristeten Zeitraums werden diese Video on Demand Anbieter die Filme natürlich auch auf ihren Seiten zur Verfügung stellen. Sind die Lizenzen allerdings abgelaufen, so müssen sie sie von ihren Seiten wieder entfernen.

 

Die Onlinevideothek mit postalischer Ausleihe kann dagegen die echten DVDs erwerben und diese unbegrenzt zum Verleih anbieten. Dabei gilt, dass diese langfristig zur Verfügung stehen.

 

Wann werden die Blockbuster angeboten?

 

Eine Garantie, wann die neuesten Filmhighlights ins Angebotsrepertoire der Onlinevideotheken aufgenommen werden, gibt es nicht. Es kommt immer darauf an, wie groß die Nachfrage ist und ob die Onlinevideothek gerade auf Einkaufstour ist bzw. neue Investitionen plant oder nicht.

 

Die meisten großen Onlinevideotheken sind allerdings bemüht, genauso die neuesten Blockbuster binnen kurzer Zeit ins Sortiment mit aufzunehmen, um ihren Kunden den größtmöglichen Service bieten zu können.

 

Können auch Lieferengpässe auftreten?

 

Die Erfahrung zeigt, dass gerade bei den Blockbustern, die eben erst auf DVD erschienen sind, zunächst Lieferengpässe auftreten können. Wird also ein ganz neuer Film von der Onlinevideothek stark beworben, so werden sich viele Nutzer für diesen entscheiden. Wann dieser dann für die Abonnenten mit Wunschliste zur Verfügung steht, ist dementsprechend fraglich.

 

Es kann hier also bei Neuerscheinungen zu einigen Wartezeiten kommen, die der Kunde in Kauf nehmen muss. Je früher die Blockbuster allerdings in die persönliche Wunschliste aufgenommen werden, umso früher können diese auch an den Nutzer entliehen werden. Hier lohnt es sich, schnell zu sein.

 

Eingeschränkte Ausleihfristen für Blockbuster?

 

In der Regel werden selbst bei den neuesten Blockbustern die Ausleihfristen nicht eingeschränkt. Wie bei allen anderen entliehenen Titeln gilt auch hier, dass die üblichen sieben Tage Ausleihfrist eingehalten werden sollten, wenn man den Titel in der Einzelausleihe entleiht. Abonnenten haben meist noch etwas weiter gefasste Ausleihfristen. Ausnahmen sind in Einzelfällen möglich, werden dann aber in der Regel von der Onlinevideothek entsprechend mitgeteilt.

 

Wie erfolgt die Abdeckung von Sparteninteressen?

 

Wer sich in der Onlinevideothek umsieht, der wird schnell die unglaubliche Vielfalt unterschiedlicher Titel für sich entdecken können. Nun ist aber nicht jeder Nutzer einer Onlinevideothek an all diesen Titeln interessiert. Echte Filmliebhaber werden sich nur für die Spielfilme interessieren. Dokumentationen zur Auswahl zu haben, ist zwar schön, allerdings bringt das wenig, wenn dafür ein höherer Preis gezahlt werden muss und die Dokus nie entliehen werden.

 

Deshalb suchen manche Kunden der Onlinevideotheken auch gerne einmal nach Angeboten für einzelne Sparten. Leider muss man sie hier aber enttäuschen, denn derzeit gibt es nur einen Anbieter, der solche Abonnements anbietet und das ist Videoload.

 

Was sind die Selections bei Videoload?

 

Dem Kunden stehen bei Videoload insgesamt vier verschiedene Spartenangebote zur Verfügung, die auch als Selections bezeichnet werden. Die Movie Selection verspricht Filmspaß pur, denn hier stehen über 250 Spielfilme zur Auswahl, die zudem noch wöchentlich aktualisiert werden. So können immer mehr Spielfilme bei diesem Anbieter ausgeliehen werden.

 

Mit der TV Selection entscheiden sich Kunden, ausschließlich Serienepisoden anzusehen. Hier stehen derzeit 300 verschiedene Episoden zur Verfügung, einmal im Monat werden neue Episoden aufgenommen. In der Kids Selection kommen die Kleinsten voll auf ihre Kosten 600 verschiedene Kinderproduktionen, die einmal pro Monat aktualisiert werden, sind in diesem Paket erhältlich. Die vierte Selection ist schließlich die Doku Selection. Hier können über 400 Dokumentationen entliehen werden, auch die Aktualisierung erfolgt monatlich.

 

Die Kosten der einzelnen Spartenangebote belaufen sich auf 4,99 Euro monatlich, wobei ein Monat Mindestvertragslaufzeit besteht. Ausnahme bildet die TV Selection, die mit 9,99 Euro pro Monat zu Buche schlägt. Zusätzlich bietet Videoload noch eine erotic lounge, die ebenfalls der Abdeckung von Sparteninteressen dienen soll.

 

Welche Pakete gibt es bei maxdome?

 

Bei maxdome, der Onlinevideothek, die sich auf Video on Demand spezialisiert hat, gibt es ebenfalls Spartenabos. Allerdings können hier keine Titel auf dem postalischen Wege ausgeliehen werden, so dass es sich nicht um die Onlinevideothek im klassischen Sinn, sondern um einen reinen VoD-Anbieter handelt.

 

Bei maxdome erhalten die Kunden ein Movie-Paket, ein Serien-Paket, ein Erotik-Paket, eine Movie-Flat und ein Premium-Paket. Die Bezeichnungen sind eigentlich selbsterklärend, so können im Serien-Paket ausschließlich Serien abgerufen werden, im Erotik-Paket dreht sich alles um prickelnde Erotik. Das Premium-Paket vereint die Vorteile der einzelnen Pakete, zusätzlich gibt es darin Dokumentationen, Shows, Sport- und Musikvideos, Kinderproduktionen und Magazine.

 

Beim Movie-Paket kann zusätzlich die Blockbuster-Option gewählt werden. Damit erhalten Kunden nicht nur Zugriff auf alle Titel des Movie-Pakets, sondern bekommen monatlich noch drei Gutscheine für Blockbuster ihrer Wahl.

 

Wie gelange ich Schritt für Schritt zum ausgeliehenen Medium?

 

Wer nach all den Informationen rund um die Onlinevideotheken nun selbst auf den Geschmack gekommen ist, der möchte natürlich auch wissen, wie genau er jetzt einen Titel bei einer der Onlinevideotheken ausleihen kann. Sinnvoll ist es, wenn zunächst verschiedene Anbieter getestet werden, was dank der gratis Testangebote kein Problem ist. So kann man sich darüber klar werden, welche Onlinevideothek die eigenen Bedürfnisse am besten abdeckt.

 

Beim Ausleihen der Titel muss grundsätzlich zwischen drei Varianten unterschieden werden: Der Einzelausleihe, dem klassischen Abo mit Wunschliste, sowie dem Video on Demand. Wie genau es in welcher Videothek funktioniert, zeigen wir hier.

 

Wie funktioniert die Einzelausleihe?

 

Bei der Einzelausleihe steht an erster Stelle die Registrierung bei der Videothek. Hier müssen Name, Anschrift und Bankinformationen angegeben werden. Nach der erfolgreichen Registrierung können die Kunden im Sortiment stöbern und die Titel wählen, die sie ausleihen möchten. Können mehrere Filme gleichzeitig geliehen werden, werden sie auf einmal verschickt, ansonsten kann immer nur ein Titel bestellt werden.

 

Nachdem die Filme ausgewählt wurden, löst man über den Button auf der Webseite die Bestellung aus und kann sich nun entspannt zurücklehnen. In den kommenden Tagen wird der Titel im heimischen Briefkasten landen, die Kosten werden bequem vom Konto abgebucht. Nach dem Ende der Ausleihfrist werden die Titel im vorfrankierten Rückumschlag wieder zurück geschickt.

 

Wie läuft es mit dem Abo?

 

Etwas anders sieht es aus, wenn man sich für ein Abonnement bei einer Onlinevideothek entschieden hat. Hier gilt, dass die Registrierung, wie oben beschrieben, ebenso erforderlich ist. Anschließend kann in dem vielfältigen Sortiment gestöbert werden. Titel, die einem interessant erscheinen, nimmt man in seine persönliche Wunschliste auf, das gelingt kinderleicht mit einem einfachen Mausklick.

 

Diese Wunschliste kann man übrigens noch sortieren, und zwar nach Prioritäten. Das heißt, dass die Filme, die man sich am dringendsten anschauen möchte, die Priorität hoch erhalten. Dadurch weiß der Betreiber der Onlinevideothek, dass diese Titel zuerst verschickt werden sollen. In der Regel gibt es noch ein bis zwei weitere Prioritätsstufen, die eingestellt werden können.

 

Die Wunschliste sollte mindestens 20 Titel beinhalten, besser noch 50, damit der Anbieter eine ausreichend große Auswahl hat. Nach dem Erstellen der Wunschliste müssen die Kunden nur noch auf die Post warten und können dann einen entspannten DVD-Abend verbringen. Eine Aktualisierung der Wunschliste sollte in regelmäßigen Abständen vorgenommen werden, immer dann, wenn die Zahl der Titel unter die Grenze von 20 Stück fällt. Auch beim Abo gilt, dass die Titel im Rückumschlag wieder an den Anbieter gesendet werden. Anschließend erfolgt der Tausch, so dass wenige Tage später bereits der nächste Titel im heimischen Briefkasten landet.

 

Wie funktioniert Video on Demand?

 

Beim Video on Demand gestaltet sich der Weg zum ausgeliehenen Medium noch etwas einfacher. Zunächst sind genauso hier die Registrierung nötig, sowie die Wahl eines Tarifs. Anschließend kann das Sortiment des Video on Demand Anbieters durchstöbert werden. Wurde der passende Titel gefunden, kann dieser sofort heruntergeladen oder via Streaming angesehen werden.

 

Was muss ich bei FSK 18 Filmen beachten?

 

Die Freiwillige Selbstkontrolle, kurz unter FSK bekannt, gibt Filme und Spiele für bestimmte Altersklassen frei. Insbesondere Action-, Horror- und Erotikfilme sind dabei oft mit dem Siegel FSK 18 versehen. Diese Titel dürfen dann nur an erwachsene Personen verliehen werden. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie eine Onlinevideothek, deren Kunden doch eher anonym sind, sicherstellen können, dass FSK 18 Titel nicht in falsche Hände geraten. Noch bis zum Jahr 2004 machte man sich darüber wenig Gedanken, doch im Juli desselben Jahres entschied ein Gericht, dass der einfache Briefversand bei FSK 18 Titeln nicht erlaubt sei. Das würde nicht ausreichend Sicherheit bieten, dass die Titel nicht in Hände Minderjähriger gelangen. Die Onlinevideotheken mussten reagieren.

 

Wie haben die Onlinevideotheken reagiert?

 

Onlinevideotheken, die auch FSK 18 Titel in ihrem Sortiment anbieten, haben sich hierbei auf einen nahezu einheitlichen Weg geeinigt. Die Kunden müssen mittels Post-Ident-Verfahren nachweisen, dass sie bereits über 18 Jahre alt sind. Dann dürfen sie die FSK 18 Titel entleihen.

 

Wer zusätzlich eine Erklärung abgibt, dass in seinem Haushalt keine minderjährigen Kinder leben, der kann auch weiterhin alle Titel mittels einfachem Postversand zugestellt bekommen. In Haushalten, in denen genauso Kinder leben, können die FSK 18 Titel nur per eigenhändigem Einschreiben zugestellt werden. Die Filme selbst sind zwar in aller Regel im Paketpreis mit enthalten, allerdings kommen pro versendetem Titel Kosten für das Einschreiben hinzu. Diese liegen zwischen vier und 4,50 Euro, so dass der Aufschlag doch recht hoch ist.

 

Wie verfahren die einzelnen Anbieter?

 

Obwohl die grundlegende Verfahrensweise bei fast allen Onlinevideotheken sehr ähnlich ist, gibt es doch einige Unterschiede. Lovefilm berechnet beispielsweise für das Post-Ident-Verfahren eine einmalige Gebühr in Höhe von fünf Euro. Bei Videobuster werden sogar zehn Euro fällig. Diese werden dem Kunden allerdings wieder gut geschrieben, wenn er mehr als 30 Euro Umsatz gemacht hat oder mehr als drei Monate Mitglied bei Videobuster war.

 

Darüber hinaus gibt es noch Anbieter, die sich auf FSK 18 Inhalte spezialisiert haben, wie Amango, Amovie, Glorimedia oder inVDeo, um nur einige zu nennen. Fast alle verwenden das Post-Ident-Verfahren und versenden die Titel nur via Einschreiben. Zusätzlich verlangen sie einmalige Gebühren für die Anmeldung zum Erotik und FSK 18 Verleih. Diese Gebühren beginnen bei 2,94 Euro beim Verleihshop und reichen bis zu 20 Euro bei Amango.

 

Wie glaubhaft sind die Rezensionen für den Erfahrungsaustausch?

 

Jede gute Onlinevideothek bietet die Möglichkeit, sich im Vorfeld über die im Angebot befindlichen Titel zu informieren. Bei den Filmen beispielsweise werden oft Trailer kostenfrei zur Verfügung gestellt. Auch eine kurze Zusammenfassung der Handlung ist immer mit vorhanden.

 

Doch das alleine reicht vielen Kunden längst nicht mehr aus. Sie erwarten unabhängige Einschätzungen von Filmen und diese werden ihnen mit den Rezensionen anderer Nutzer geboten.

 

Was lese ich aus den Bewertungen für Filme mit der Sterne-Variante?

 

Mitglieder von Onlinevideotheken haben dabei verschiedene Möglichkeiten, wie sie die Filme bewerten können. Die Vergabe von Sternen, die meist von einem bis fünf Sternen vergeben werden können, ist dabei die einfachste Variante.  So bedeutet eine Bewertung mit einem Stern, dass der Film sehr stark hinter den Erwartungen zurückblieb, eine Bewertung mit fünf Sternen steht dagegen für einen überdurchschnittlich guten Film.

 

Alle so abgegebenen Bewertungen der Nutzer werden zu einem Durchschnitt zusammen gezählt, der den anderen Kunden dann angezeigt wird. So erhalten sie schon einmal eine erste Entscheidungshilfe dadurch, wie der Film bei anderen Nutzern angekommen ist.

 

Sind ausformulierte Rezensionen besser geeignet?

 

Ebenfalls besteht in den allermeisten Onlinevideotheken die Möglichkeit, eine echte Rezension abzugeben. Dabei gehen die Kunden auf die schauspielerischen Leistungen der Darsteller, auf die Motive des Films oder die Art der Erzählung ein und bewerten diese aus ihrem eigenen Empfinden heraus. Hierbei werden ausschließlich subjektive Meinungen dargestellt, die für viele Neukunden aber ebenfalls eine Hilfestellung bei der Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Film sein können.

 

Mitunter entstehen innerhalb dieses Bereichs für Rezensionen auch heftige Diskussionen über die Ansichten der einzelnen Nutzer. Diese helfen dem noch unentschlossenen Kunden mitunter weiter, wenn sie überlegen, ob sich ein Ausleihen gerade dieses Films lohnt. Ebenso, wie für die Filme der Onlinevideotheken sind derartige Rezensionen durchaus auch für Games und Software möglich.

 

Was soll ich von Rezensionen vom Betreiber halten?

 

Neben den reinen Kundenmeinungen bieten viele Onlinevideotheken Betreiber auch eigene Rezensionen an, die dann etwas objektiver gestaltet sind. In einem eigenen Magazin-Bereich oder einem Blog werden beispielsweise Neuerscheinungen vorgestellt, samt kurzer Handlungsangaben, sowie einer Meinung der Redaktion zu den Titeln.

 

Geballte Informationen und interessantes Hintergrundwissen zu den Titeln sind dabei ebenso mit an Bord, so dass sich der Kunde der Onlinevideothek ein möglichst umfassendes Bild über die Titel als solche machen kann.

 

Gibt es individuelle Ausleihfristen?

 

Bei der Wahl der richtigen Onlinevideothek legen Verbraucher zunehmend mehr Wert auf ausreichend lange Ausleihfristen. Diese werden durchaus auch gewährt, sie bergen aber genauso einige Nachteile. Deshalb sollten die eigenen Bedürfnisse und Wünsche an die Onlinevideothek entsprechend berücksichtigt werden, bevor die endgültige Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Onlinevideothek erfolgt.

 

Wie sehen die Ausleihfristen im Abo-Modell aus?

 

Wer sich für eines der zahlreichen Abonnements entscheidet, hat es recht einfach. Fast alle großen Anbieter geben ihren Kunden so viel Zeit, wie sie benötigen. Es gibt also keine festgelegten Ausleihfristen, sondern die Filme können sich in aller Ruhe angeschaut werden. Das hat den Vorteil, dass man nicht gehetzt wird, auch wenn einmal etwas dazwischen kommt und der geplante DVD-Abend doch nicht durchgeführt werden kann.

 

Andererseits ergibt sich hier aber auch der eine oder andere Nachteil. Wer ein Abo mit begrenzter Zahl an Tauschvorgängen oder DVDs pro Monat gewählt hat, riskiert, dass er die maximale Anzahl an Filmen in einem Monat nicht erreicht. Die Gebühren für das gewählte Abo-Modell werden aber dennoch fällig. Insbesondere bei der Flatrate sollten die Filme natürlich so schnell wie möglich angesehen werden, damit sie zurückgeschickt und gegen weitere Titel ausgetauscht werden können. Wer sich hier zu lange Zeit lässt, für den lohnt sich die Flatrate in der Regel nicht mehr.

 

Welche Ausleihfristen gelten bei der Einzelausleihe?

 

Wer dagegen nur hin und wieder eine DVD ausleihen möchte, der kann auch die Einzelausleihe als Tarifmodell wählen. Hierbei gewähren die Anbieter allerdings in der Regel nur eine Ausleihfrist von sieben Tagen. Innerhalb dieser Zeit muss die DVD dann wieder zurückgesendet werden.

 

Allerdings sind die Kosten pro geliehenem Titel hierbei höher angesiedelt, so dass genau kalkuliert werden sollte, ob sich der finanzielle Aufwand überhaupt lohnt.

 

Welches Tarifmodell für wen?

 

Aus diesem Grund ist es nicht nur wichtig, wie lange die Ausleihfristen bei den einzelnen Onlinevideotheken sind, sondern auch, wie sich die persönlichen Gewohnheiten gestalten. Wer einen Film fünf oder sieben Tage behalten will, der kann zwar auf Abo-Modelle zurückgreifen, er sollte sich jedoch lieber für die Tarife entscheiden, bei denen ein geringes Monatskontingent enthalten ist. Die Kosten sind hier weitaus günstiger, als bei einer Flatrate.

 

Wer dagegen am liebsten täglich einen Film per DVD schauen würde, der sollte die Flatrate für sich nutzen, die Titel dann aber auch zügig ansehen und zurückschicken, um den finanziellen Aufwand zu rechtfertigen.

 

Wenn nur hin und wieder eine DVD ausgeliehen werden soll, ist dagegen die Einzelausleihe die ideale Möglichkeit. Hierbei sind die Ausleihfristen zwar recht kurz, dafür fallen aber keine laufenden monatlichen Kosten an.

 

Bezahlung und Rückgabe – wie läuft es ab?

 

Auf der Suche nach der richtigen Onlinevideothek ist es für viele angehende Kunden von Bedeutung, dass Zahlungsvorgänge sicher und der DVD-Tausch einfach und unkompliziert vonstatten gehen. Das ist in aller Regel auch der Fall.

 

Verschiedene Zahloptionen stehen den Kunden dabei zur Verfügung, die Rückgabe ist im Grunde genommen ein Kinderspiel. Doch wie es genau funktioniert, darüber wollen wir an dieser Stelle informieren.

 

Wie erfolgt die Zahlung bei der Onlinevideothek?

 

Bereits bei der Registrierung verlangt die Onlinevideothek Angaben zur gewünschten Zahlweise. In der Regel stehen die Kreditkarte und die Abbuchung vom Bankkonto zur Auswahl. Seltener können genauso Online-Bezahlsysteme, wie Paypal oder ClickandBuy genutzt werden.

 

Für die Abbuchung von der Kreditkarte wird die Kreditkartennummer, sowie der Code benötigt, der sich auf der Rückseite befindet. Auch das Ablaufdatum der Karte wird abgefragt. Bei der Abbuchung vom Bankkonto müssen Kontonummer, Bankleitzahl und Kontoinhaber angegeben werden.

 

In beiden Fällen erfolgt die monatliche Abbuchung zu einem festgelegten Termin, dieser richtet sich in der Regel nach dem Datum der Anmeldung. Wer sich also am 14. November bei einer Onlinevideothek anmeldet und sich für ein Abonnement entscheidet, bei dem wird der Monatsbeitrag auch stets am 14. abgebucht werden. Anders, wenn eine 14-tägige Probemitgliedschaft enthalten ist. Dann wird die erste Abbuchung voraussichtlich am 28. November anfallen.

 

Die Zahlungen sind dabei sicher, sollte die Onlinevideothek einmal unberechtigt abbuchen, so hat der Kunde die Möglichkeit, den Betrag zurückbuchen zu lassen. In der Praxis haben aber die Kundenerfahrungen mit der Onlinevideothek gezeigt, dass die Onlinevideotheken korrekt abbuchen.

 

Wie kann ich die entliehenen Medien zurückgeben?

 

Wer sich nicht gerade für einen reinen Video on Demand Anbieter entscheidet, der stellt sich natürlich gleichfalls die Frage, wie es um die Rückgabe der entliehenen Medien bestellt ist. Bei den klassischen Onlinevideotheken wird ein Titel im Briefumschlag an den Kunden versendet. Das hat den Vorteil, dass er nicht einmal zu Hause sein muss, wenn der Titel ankommt, da die schmalen Umschläge in jeden Briefkasten passen. Die Umschläge stellen auch gleichzeitig die Rückumschläge dar.

 

Dafür wird lediglich ein Teil des Umschlags an einer vorperforierten Stelle abgetrennt, so dass der Name von Absender und Empfänger vertauscht wird. In der Regel sind die Umschläge vorfrankiert, so dass sie nur noch verschlossen und in den nächstgelegenen Briefkasten geworfen werden müssen.

 

Ausnahmen gelten beim Kauf mit Rückgabeoption. Hier werden oft größere Sendungen verschickt. Diese müssen häufig genauso via Einschreiben an den Anbieter zurück gesendet werden, so dass hier der Aufwand geringfügig höher ist. Alle nötigen Vordrucke werden aber auch hier häufig vom Anbieter zur Verfügung gestellt, um die Rückgabe möglichst einfach zu gestalten.

 

Wer haftet bei Beschädigung oder Transportverlust?

 

Eine wichtige Frage im Zusammenhang mit Onlinevideotheken ist natürlich die, wer denn haftbar gemacht werden kann, wenn eine DVD beschädigt wurde oder auf dem Transportweg verloren geht. Lange Zeit war es so, dass bei Verlust oder Beschädigung der DVD der Kunde löhnen musste. Da dieses Angebot aber nur von den wenigsten Kunden angenommen wurde, haben sich die meisten Onlinevideotheken mittlerweile eines Besseren besonnen. Sie übernehmen zum Großteil das gesamte Transportrisiko und zwar für den Hin-, wie auch den Rückweg.

 

Wie erfolgt der Nachweis?

 

Da die meisten Onlinevideotheken ihre Titel mittels einfachem Briefumschlag versenden, gibt es keinen genauen Nachweis darüber, ob die Titel angekommen sind. Dennoch tragen die Onlinevideotheken zum größten Teil das volle Transportrisiko. Allerdings erwarten sie genauso, dass der Verlust einer DVD auf dem Postweg vom Kunden angezeigt wird.

 

Diese Anzeige muss beispielsweise bei Lovefilm binnen sieben Tagen erfolgen, andernfalls kann der Kunde zur Kasse gebeten werden. Die Verlustmeldung geht dabei jedoch sehr einfach vonstatten, da ein entsprechendes Online-Formular zur Verfügung gestellt wird, das nur noch ausgefüllt werden muss. Hierbei kann angegeben werden, wann der Titel zurückgeschickt wurde oder dass er nicht angekommen ist. Anschließend erhält der Kunde eine Ersatz-DVD.

 

Kann die Haftungsübernahme begrenzt werden?

 

Die Übernahme der Haftung kennt aber natürlich auch bei der Onlinevideothek Grenzen. Wenn wiederholt DVDs bei einem einzigen Kunden verloren gehen, behält sich die Onlinevideothek das Recht vor, diesen nicht mehr zu beliefern. Langfristig kann sie schließlich an ihm kein Geld verdienen, so dass sich eine weitere Belieferung nicht lohnt.

 

Damit will die Onlinevideothek nicht einmal dem Kunden selbst etwas Böses unterstellen, aber es kann selbst an Postmitarbeitern oder Nachbarn liegen, wenn DVDs immer wieder verschwinden. Und dieses Risiko wird auch keine Onlinevideothek eingehen.

 

Wer haftet für Beschädigung?

 

Es kann natürlich genauso immer wieder einmal zu einer Beschädigung der DVDs kommen. Da die Titel oft über mehrere Jahre hinweg immer wieder verliehen und unzählige Male abgespielt werden, kann es hier mit der Zeit zu Beschädigungen kommen. Auch dafür trägt die Onlinevideothek regelmäßig die Verantwortung.

 

Kann eine DVD beispielsweise nicht abgespielt werden, kann dies ebenfalls über ein übersichtliches Online-Formular mitgeteilt werden. Der Kunde wird dann aufgefordert, den Titel zurückzuschicken, damit die Onlinevideothek überprüfen kann, ob die DVD tatsächlich beschädigt ist. Sie wird ihm dafür allerdings einen Ersatz schicken. Mitunter werden dann sogar zwei statt einer DVD an den Kunden gesendet, um die Unannehmlichkeiten wieder gut zu machen.

 

Wer sich allerdings unsicher ist, wie die Haftungsfragen beim gewählten Anbieter geregelt sind, sollte sich unbedingt die AGBs der Onlinevideothek sorgfältig durchlesen. Gerade kleinere Anbieter verfahren oft anders, als die ganz großen Onlinevideotheken.

 

Wie sind die Kundenerfahrungen mit Onlinevideotheken?

 

Wenn man durch die Auslage verschiedener Onlinevideotheken stöbert, so gelangt man zur Ansicht, die entsprechenden Anbieter könnten über das Wasser gehen. Denn jede Onlinevideothek scheint die günstigste, zuverlässigste, schnellste und beste zu sein. Natürlich müssen solche Werbeslogans realistisch betrachtet werden. Schließlich lebt eine Onlinevideothek von ihrer Kundschaft und die will erst einmal an Land gezogen werden. Ganz so makellos, wie sich die Onlinevideotheken selbst anpreisen, sind sie in der Praxis selbstverständlich nicht. Jede hat so ihre Vorzüge, aber natürlich auch ihre Schwachstellen und Knackpunkte. Wer sich einen echten Überblick über die einzelnen Onlinevideotheken machen möchte, der probiert sie am besten selbst aus oder aber setzt auf die Erfahrungen bisheriger Onlinevideothekenkunden.

 

Sind die Kunden insgesamt zufrieden?

 

Die ersten Onlinevideotheken, die in Deutschland versuchten, die postalische Ausleihe von Filmen zu etablieren, mussten um ihre Kundschaft noch ernsthaft kämpfen. Zu groß waren die Verbundenheit mit der niedergelassenen Videothek und die Angst vor dem Neuen. Heute sitzen Onlinevideotheken fest im Sattel und brauchen sich um ihre Kunden garantiert nicht mehr sinnbildlich zu prügeln.

 

Der Grund dafür liegt darin, dass die Onlinevideotheken mit ihren Vorzügen überzeugen und inzwischen auf eine recht ansehnliche Erfahrung zurück blicken können. Deshalb scheint es so, als läuft die Onlinevideothek dem Filialangebot mehr und mehr den Rang ab.

 

Obwohl es den Marktführer schlechthin bei den Onlinevideotheken in Deutschland nicht gibt, haben sich dennoch einige wenige Anbieter an die Spitze katapultiert und teilen sich sozusagen die Marktherrschaft. Diese großen Onlinevideotheken schneiden bei den Kunden durchweg gut ab. Natürlich sind solche Erfahrungsberichte immer individuell, aber dennoch scheinen die Angebotsvielfalt, das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie der gesamte Ablauf einer Filmausleihe über die Onlinevideothek überzeugen zu können. In jedem Fall ist die Annahme dieses vergleichsweise jungen Angebots der Filmausleihe insgesamt gut.

 

Gibt es auch Negativpunkte?

 

Wie zufrieden die Kunden mit ihrer Onlinevideothek sind, ist eine subjektive Betrachtungsweise. Insgesamt wünschen aber alle Kunden ein überzeugendes Angebotsrepertoire, allerdings sollte sich jeder ein eigenes Bild davon machen, bei welcher Onlinevideothek die individuellen Bedürfnisse am besten befriedigt werden. So positiv das Feedback zu den Onlinevideotheken im Allgemeinen auch ist, so bemängeln viele Nutzer dennoch einige Punkte, die man sich als potenzieller Neukunde vergegenwärtigen sollte.

 

Bezüglich der postalischen Ausleihe als echte Alternative zum Filialgeschäft ist die fehlende Spontaneität ein Knackpunkt der Onlinevideotheken, der bislang noch nicht ausgehebelt werden konnte. Schließlich braucht der gewünschte Film einige Zeit, ehe er tatsächlich im heimischen Briefkasten landet. Obwohl die Versandzeiten mit zwei Werktagen gerade bei den großen Onlinevideotheken recht kurz sind, ist eine gewisse Vorausplanung vonnöten. Dies lässt sich nur dadurch umgehen, das Video on Demand Angebot zu nutzen, wofür man jedoch eine gewisse technische Grundausstattung benötigt. Eine ernsthafte Lösung dieses Spontaneitätsproblems ist bislang noch nicht in Sicht.

 

Lohnt es sich, die Kundenrezensionen zu nutzen?

 

Fehlende Spontaneität, dafür aber dennoch eine insgesamt positive Kundenrückmeldung zur Onlinevideothek fassen die gängige Meinung zu diesem Geschäftsbereich zusammen. Wer allerdings die Erfahrungen der Kunden zu einer bestimmten Onlinevideothek hören möchte, der ist gut damit beraten die Kundenrezensionen zu studieren. Viele Onlinevideotheken laden ihre Kundschaft zur freien Meinungsäußerung in ein Forum oder auf eine Feedbackseite ein.

 

Wie hat sich die Onlinevideothek im Laufe der Zeit entwickelt?

 

Rent-a-dvd.de – so lautet der Name der ersten Onlinevideothek, die im Jahr 1999 unter Herrschaft des Unternehmens Jakob GmbH ihre Pforten öffnete und erstmals nach amerikanischem Vorbild die postalische Filmausleihe ermöglichte. Seither ist jedoch einiges geschehen. Aus rent-a-dvd.de wurde der Verleihshop, der sich seit geraumer Zeit jedoch in zahlreicher Gesellschaft befindet. Aber nicht nur die Anzahl der Konkurrenz hat sich verändert, im Laufe der mittlerweile 12jährigen Geschichte der Onlinevideotheken hat sich generell so manches getan.

 

Wie vollzog sich der Wandel von der VHS zu modernen Medien?

 

Wie der Name schon sagt ging es bei rent-a-dvd.de, als Vorreiter der Onlinevideotheken in Deutschland, bereits von Anfang an um die online Filmausleihe des damals noch recht neuen Abspielmediums DVD. Diese beherrschte in den Anfängen des 21. Jahrhunderts noch nicht die Auslagen der Videothekenfilialen, so dass mit der Onlinevideothek gleich auf zweifache Art neue Wege beschritten wurden.

 

Die Nachzügler dieses Sektors gingen hingegen nicht ganz so radikal vor wie die Jakob GmbH und präsentierten sich der klassischen VHS Kundschaft auf altbewährten wie auf neuen Pfaden. Entsprechend gab es sowohl VHS Kassetten wie auch DVDs in der Auslage. Letzteres konnte sich jedoch durchsetzen, so dass nach und nach nur noch DVDs das Bild der Onlinevideotheken dominierten.

 

Entsprechend dem gesamttechnischen Wandel blieb die Entwicklung aber auch in den Onlinevideotheken nicht auf einem Stand. Die DVD hat Gesellschaft durch die Blu-ray Disc erhalten. Und wie es nicht anders zu erwarten war, tendieren immer mehr Videothekenkunden zu diesem neuen Medium, so dass die Onlinevideothek diesbezüglich aufrüsten musste.

 

Wie wichtig ist Video on Demand heute für die Onlinevideotheken?

 

Mit der Blu-ray Disc, so modern diese dank HD Qualität und 3D Format auch geworden ist, war im Bereich der Onlinevideotheken noch nicht der Weisheit letzter Schluss erreicht. Mit dem Video on Demand, also dem Abruf von Filmmaterial direkt aus dem Internet, setzte sich in den letzten Jahren erstmals eine Sparte der Onlinevideotheken durch, die sich in keinerlei Konkurrenz zu den Filialvideotheken befindet. Mittlerweile gibt es ausdrückliche und ausschließliche Video on Demand Onlinevideotheken am Markt. Anbieter, die postalische Ausleihe und VoD gleichzeitig unterstützen, sind im Video on Demand Angebot zwar noch nicht optimal aufgestellt, allerdings wird sich dieser Zustand in naher Zukunft vermutlich ändern.

 

Wie haben sich die Tarifangebote verändert?

 

Die ersten Onlinevideotheken waren eindeutig darauf ausgerichtet, Stammkundschaft an Land zu ziehen. Nur so ist es erklärbar, dass in den Anfängen der Onlinevideotheken ausschließlich Flatrate Angebote zum definierten Festpreis den Tarifmarkt beherrschten. Allerdings war die Onlinevideothekenkundschaft nach und nach immer unzufriedener mit diesen Komplettpaketen, die preislich doch recht weit oben angesiedelt waren. Der Ruf nach sinnvollen Alternativen wurde lauter. In dieser Zeit hatten die Abos mit Nutzungsbegrenzung sowie die Spartenabonnements ihre Geburtsstunde, wenngleich sie um Einzelabrechnungen mit Portoberechnung ergänzt wurden. Einzig langfristige Verträge sowie Kautionstarife wurden gänzlich abgelehnt und sind heute aus den Tarifmodellen der Onlinevideotheken verschwunden. Und nachdem im Laufe der Zeit immer wieder verschiedene Abonnements und Flatrates besonders hoch frequentiert waren, so bevorzugt heute die breite Masse der Onlinevideothekenkundschaft solche Anbieter, die tariflich viele Interessen bedienen können.

 

Welche Entwicklungstendenzen sind bei Onlinevideotheken  zu beobachten?

 

Zukunftsängste müssen die Betreiber einer Onlinevideothek keine haben. Glaubt man der Meinung von Experten, so steht ihnen nämlich eine rosige Zukunft mit ansehnlichen Kundenzahlen ins Haus. Vorausgesetzt natürlich, die Anbieter gehen mit der Zeit. Dies bedeutet, dass sie sich an die stets verändernden Kundenwünsche und –bedürfnisse anpassen müssen und dabei natürlich auch den technischen Wandel nicht außer Acht lassen dürfen. Unter diesen Voraussetzungen kann sich eine Onlinevideothek lange am Markt halten.

 

Wird sich das technische Bild verändern?

 

Hinsichtlich der Abspielmedien hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Nachdem im Jahr 1995 die DVD zum ersten Mal preislich erschwinglich in den Regalen erschienen ist und auch die entsprechenden DVD Player für Otto-Normalverbraucher eine Option wurden, hatte die VHS Kassette ausgedient. Heute ist die DVD das am meisten nachgefragte Abspielmedium in Onlinevideotheken.

 

Lange, so sind sich die Experten einig, wird dies aber nicht mehr so bleiben. HD Qualität und 3D Format haben den Filmsektor erobert und sich in den Herzen vieler Onlinevideothekenkunden platziert. Wirklich ausreizbar sind solche hochtechnischen Qualitäten und Formate mit der DVD jedoch nicht. Die Blu-ray Disc muss her. Derzeit existiert diese noch parallel zur DVD und kann im Angebotsrepertoire der Onlinevideotheken bezüglich der Vielfalt noch nicht mithalten, allerdings glauben die Fachleute dieses Sektors, dass sich kontinuierlich mehr Kunden für HD Fernsehgeräte und folglich auch Blu-ray Player entscheiden, so dass ein Wandel des Angebotsverhältnisses von DVDs und Blu-ray Discs zu erwarten ist.

 

Konform dazu wird sich wohl auch die Vielfalt hinsichtlich Filmen in HD Qualität sowie in dreidimensionalem Erscheinungsbild zum Positiven verändern.

 

Warum wird Video on Demand immer beliebter?

 

Parallel zur postalischen Ausleihe in Onlinevideotheken hat sich in den letzten Jahren das Video on Demand entwickelt. Zwar sind inzwischen die ersten Kinderkrankheiten dieser neuartigen Form des Filmausleihens überwunden, aber dennoch ist VoD noch lange nicht für alle Onlinevideothekenkunden wirklich attraktiv und folglich keine Überlegung wert.

 

Auch in diesem Bereich ist eine drastische Veränderung zu erwarten. Zum Einen wird das Video on Demand Angebot, welches noch immer deutlich hinter dem DVD Repertoire zur postalischen Ausleihe zurück steht, vermutlich explosionsartig zunehmen. Ausschließlich auf VoD spezialisierte Onlinevideotheken wie Maxdome oder Videoload haben diesbezüglich bereits den Startschuss gesetzt.

 

Zum Anderen wird auch ein Wandel hinsichtlich des Abspielortes erwartet. Aktuell sind VoD Inhalte über den Computer beziehbar und können entsprechend nur an diesem angesehen werden. Einzige Lösung dieses Problems ist ein mit HDMI ausgestatteter Fernseher und örtliche Gegebenheiten, die einen PC-Anschluss an den Fernsehbildschirm ermöglichen.

 

Vereinzelte VoD Anbieter haben diesbezüglich bereits eine Problemlösung parat. Sie bringen spezielle Receiver auf den Markt, über die der Filminhalt direkt auf den Fernseher kommt. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung solcher Ideen wird vermutlich die Zukunft des Video on Demand sein, mit der dann auch vermehrt HD Qualitäten und 3D Inhalte abrufbar sind.

 

Wer sind die größten Onlinevideotheken in Deutschland?

 

Wer steckt hinter Maxdome?

 

Wer sich an einem großen Angebotsrepertoire einer Onlinevideothek bedienen möchte, der kommt nicht um einen Besuch bei Maxdome herum. Denn bereits auf der Startseite der Webpräsenz dieses Anbieters wird damit geworben, die größte Onlinevideothek Deutschlands zu sein. Und durchaus kann sich das Portfolio sehen lassen.

 

Hinter einer großen Onlinevideothek, die sich sogar im gesamten europäischen Raum etabliert hat, steht in der Regel ein großer Konzern des Medienbereichs. So auch bei Maxdome, wo das dahinter stehende Großunternehmen die ProSiebenSat.1 Media AG ist. 2006 ging das Unterhaltungsprojekt Maxdome an den Start.

 

Zuvor gab es jedoch bereits ein großes Gerangel um die Ausrichtung dieser Unterhaltungswebseite. In den ersten Überlegungen sollte Maxdome nämlich derart konzipiert werden, dass via Live-Streaming Fußballspiele übertragen werden. Aus verschiedenen Gründen kam es jedoch nicht dazu.

 

Dennoch ließ die ProSiebenSat. 1 Media AG nicht von ihrer Planung ab. Bis zur Inbetriebnahme von Maxdome war der Konzern nämlich überwiegend durch Werbeeinnahmen finanziert und wollte sich sozusagen ein zweites Standbein schaffen. Im Frühjahr 2006 war es dann so weit und Maxdome wurde auf der CeBIT der Öffentlichkeit präsentiert. Im August 2006 öffnete Maxdome dann tatsächlich seine Tore.

 

Wie sieht das Angebotsrepertoire von Maxdome aus?

 

Zur Zeit der Entstehung von Maxdome waren Onlinevideotheken keine Neuheit mehr. Inzwischen hatte sich das postalische Ausleihen von Filmen bereits etablieren können. Aber Maxdome wollte in ein ganz anderes Horn blasen. Video on Demand lautete das neuzeitliche Schlagwort, mit dem die ProSiebenSat. 1 Media AG ihre Kunden überzeugen wollte. Und der Erfolg gab den Unternehmensverantwortlichen Recht. Obwohl diese Unterhaltungsplattform mit ihren fünf Jahren vergleichsweise jung ist, darf sie sich heute mit gutem Gewissen die höchstfrequentierte Onlinevideothek im Bereich Video on Demand nennen.

 

Mit Sicherheit hat das ansehnliche Angebotsportfolio von Maxdome elementar zu diesem Erfolg beigetragen. Denn rund 35.000 Inhalte können über Maxdome abgerufen werden. Dabei ist auch die Interessensabdeckung breit gefächert und reicht von Filmklassikern über Blockbuster bis hin zu absoluten Spartenverfilmungen. Ob Show und Comedy, Kinderfilme oder Wissens- sowie Dokumentationsbeiträge, Maxdome lädt bereits auf seiner Startseite zur vielfältigen Nutzung ein. Hinzu kommen ein sehenswertes Spektrum aktueller sowie vergangener TV-Ausstrahlungen und natürlich die Erotikpräsentationen des Maxdome Nightclubs.

 

Welche Tarifangebote bietet Maxdome?

 

Auch hinsichtlich der Preise und Tarife kann Maxdome überzeugen und zwar nicht nur aus finanzieller Sicht, sondern abermals durch die Berücksichtigung vielfältiger Kundenwünsche. So beinhaltet das Konzept von Maxdome für die seltene Kundschaft die Einzelabrechnung von Streams beziehungsweise Downloads ohne jegliche Vertragsbindung. Wer sich hingegen als echter Onlinevideothekenfreak erweist, der kann bei Maxdome mit einer echten Flatrate ohne monatliche Anzahlbegrenzung Filme aus dem Vollen schöpfen. Etwas günstiger, dafür aber auch unter Einbüßung der Leihvielfalt erhält der Kunde Abonnements mit Nutzungsbegrenzung, in deren Rahmen er dem Vertrag entsprechend gegen die vereinbarte Gebühr pro Monat eine begrenzte Anzahl an Filmen aus einer stets aktualisierten Liste leihen kann.

 

LoveFilm – Amazon oder wer?

 

Wem die Onlinevideothek LoveFilm noch nicht bekannt ist und wer zum ersten Mal ihren Namen hört, dem drängt sich in der Regel sehr schnell ein recht einseitig spartenorientiertes Filmgenre auf. Aber damit erliegt man eindeutig einem Trugschluss. Denn mit dem Namen wollten die Betreiber von LoveFilm lediglich ihre Liebe zum Film zum Ausdruck bringen, die sich trotz so mancher Änderung innerhalb der Firmengeschichte offensichtlich gehalten hat.

 

Warum wurde aus Amazon und LoveFilm  ein Unternehmen?

 

LoveFilm und Amazon werden heute sozusagen in einem Atemzug genannt. Das war aber nicht immer so, denn beide Unternehmen haben sich getrennt voneinander entwickelt. Während Amazon sich im Laufe seiner Geschichte zum bekanntesten Onlineversandhaus im Bereich Bücher, Musik und Filme etablieren konnte, bewies sich parallel dazu LoveFilm seit seiner Geburtsstunde im Jahr 2003 als Onlinevideothek.

 

2005 erkannte man auch bei Amazon, dass sich mit dem Verleih von Filmen über das Internet ein neuer Kundenstamm erschließen lässt und wurde folglich auch in diesem Bereich aktiv. Zu dieser Zeit jedoch fernab von LoveFilm. Diese Onlinevideothek kam erst 2008 ins Spiel, nämlich als Amazon seine Onlinevideothekensparte an LoveFilm veräußerte. Nachdem diese Konstellation eine gewisse Zeit arbeitete, begann es wieder kräftig in der Gerüchteküche zu brodeln. Im Januar 2011 wurde es dann offiziell: Amazon wurde Mutterkonzern der Onlinevideothek LoveFilm.

 

Wie sieht es mit den Bewertungen für LoveFilm aus?

 

Zugegebenermaßen ist LoveFilm nicht die bekannteste und auch nicht die am höchsten frequentierte Onlinevideothek Deutschlands. Aber dennoch ist ein Besuch des Onlineauftritts für Filmfreunde immer seine Zeit wert. Denn LoveFilm kann in vielerlei Hinsicht überzeugen. Ungefähr 45.000 Inhalte, die auf der Webseite zum Verleih bereit gehalten werden, sprechen schließlich eine kundenfreundliche Sprache. Und die breite Interessensabdeckung tut dabei ihr Übriges. Ob nun aktuelle Filmhighlights, die neu auf DVD erschienen sind, oder aber absolute Filmklassiker im Sinne von Casablanca, bei LoveFilm werden diesbezüglich alle Wünsche erfüllt. Dokus, Ratgeber oder spezielle Kinderveröffentlichungen zollen in diesem Zusammenhang den nicht standardisierten Ansprüchen Tribut.

 

Nicht zuletzt zeigt die Technik der zur Verfügung stehenden Medien, dass man bei LoveFilm immer am Zahn der Zeit sein möchte. Dass die klassische VHS Kassette mittlerweile durch die DVD ersetzt wurde, ist natürlich auch an LoveFilm nicht vorüber gegangen. Diese hat nun aber innerhalb des Angebotsspektrums Gesellschaft durch die Blu-ray Disc bekommen, die entsprechend der aktuellsten technischen Anforderungen und Raffinessen das 3D Filmvergnügen auch über LoveFilm nach Hause bringt. Seit neuestem ist Video on Demand bei LoveFilm vertreten. Insgesamt wundert es somit nicht, dass LoveFilm sich bei seiner Kundschaft sehr beliebt gemacht hat und durchweg positive Rezensionen erhält.

 

Welche Tarifmodelle sind möglich?

 

Ein kleiner Wermutstropfen innerhalb des ansonsten so überzeugenden Auftritts von LoveFilm ist die Art und Weise, wie man zu seinem Film kommt. Denn Einzelmietungen sind innerhalb des Firmenkonzepts nichts vorgesehen. Stattdessen dominieren Aboverträge die Kundenkontakte. Dieser Knackpunkt wird allerdings durch sehr schnelle Lieferzeiten und unbegrenzte Ausleihfristen wett gemacht.

 

Videobuster – Onlinevideothek oder niedergelassene Filialen?

 

In der Regel haben Videothekenkunden folgende Wahl: Entweder sie entscheiden sich für eine niedergelassene Videothek in ihrer Nähe oder aber sie setzen auf postalische Ausleihe beziehungsweise Video on Demand der Onlinekonkurrenz. Im Zweifelsfall gehen sie schlichtweg eine doppelte Mitgliedschaft sowohl im Internet wie auch in einer Filiale ein. Mit Videobuster hat dieses Hin und Her ein Ende. Denn nachdem dieses Videothekenunternehmen bereits in niedergelassener Form erfolgreich war, ergänzte es sein Angebot um die Onlinevideothek, so dass die Kunden nun von beiden Vorteilen beim gleichen Anbieter profitieren können.

 

War Videobuster nicht eine der ersten Onlinevideotheken?

 

Die Geschichte der Onlinevideothek in Deutschland nahm ihre Anfänge bereits früher, nicht erst im Jahre 2002, als Videobuster im Internet aktiv wurde. Aber dennoch hat der Konzern eine gewisse Geschichte geschrieben.

 

Denn zu diesem Zeitpunkt waren Onlinevideotheken noch nicht so vielfältig wie der Sand am Meer. Erstzunehmende Konkurrenz gab es nur wenig und die niedergelassenen Videothekeninhaber waren sich damals noch sicher, dass die Onlinevideothek ihrem Angebot nicht den Rang ablaufen kann.

 

Bei Videobuster wurde allerdings bereits zukunftsvisionärer gedacht und somit entstand die Idee, warum man nicht einfach den Erfolg der Filialvideothek mit der modernen Internetentwicklung und der sich dadurch eröffnenden Zielgruppe vereinen sollte. Videobuster wurde aus diesem Gedanken heraus 2002 ins Leben gerufen und setzte den Startschuss für die heute gängige Wunschlistenausleihe.

 

Ist Videobuster noch heute konkurrenzfähig?

 

Bei einer Onlinevideothek, die aus einem niedergelassenen Videothekenimperium entwickelt wurde, vermutet man doch eine gewisse Traditionsverbundenheit und damit einhergehend auch eine gewisse Vernachlässigung der Onlinevideothekenvorteile sowie der neuesten Entwicklungen. Videobuster kann mit diesen Vorurteilen allerdings eindeutig aufräumen. Denn obwohl noch immer unter der Herrschaft der Video Buster Entertainment Group ein bundesweit flächendeckendes Netz an Videothekenfilialen betrieben wird, erfährt der Onlineauftritt innerhalb des Konzerns ausreichend Aufmerksamkeit, um sich gegenüber der inzwischen starken Konkurrenz behaupten zu können.

 

Verantwortlich dafür im positiven Sinne ist die Vielfältigkeit, die man sich bei Videobuster als Onlinevideothek auf die Fahne schreibt. Sagenhafte 60.000 Inhalte, die hier dargeboten werden, stehen sozusagen außer Konkurrenz. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Filme nicht nur über den Postweg nach Hause kommen können, sondern auch per Video on Demand, wahlweise via Streaming oder als Download. Damit scheint der Modernität und der Konkurrenzfähigkeit jedoch noch nicht Genüge getan zu sein. Ob DVD oder Blu-ray Disc, sogar 3D Animationen haben Einzug in die Auslage von Videobuster gehalten. Und nicht zuletzt wird mit dem Angebot von Computer- und Konsolenspielen auch der jungen Zielgruppe und ihrem Bedürfnis entsprochen.

 

Warum ist Verleihshop jedem ein Begriff?

 

Im Jahr 1999 läutete die Firma Jakobs GmbH ein neues Zeitalter des Filmverleihs ein. Das zur damaligen Zeit bereits 18 Jahre alte Familienunternehmen war 1999 bereits eine echte Institution des Filmsektors. Allerdings bis dato keineswegs online aktiv. Dies änderte sich dann jedoch schlagartig und zwar mit rent-a-dvd.de. Die erste Onlinevideothek Deutschlands war geboren, wenngleich natürlich in ihren Anfängen noch recht klein und unscheinbar. Bei der Jakobs GmbH wollte man ganz getreu den internationalen Vorbildern die Onlinevideothek im Bundesgebiet etablieren. So wurde nach und nach das Angebotsrepertoire erweitert. Auf die DVD folgte der Einzug von Spielen in die Auslage. Der Name rent-a-dvd.de war entsprechend nicht mehr aussagekräftig genug – aus dem kleinen Betrieb wurde die Onlinevideothek Verleihshop, die sich bis heute am Markt gehalten hat und nicht nur auf die längste Geschichte zurück blickt, sondern sich zu den größten Onlinevideotheken Deutschlands zählen darf.

 

Wie agiert Verleihshop?

 

Was braucht eine Onlinevideothek, um sich am Markt zu halten? Sie muss den Kunden preislich überzeugen, gleichzeitig ein breit gefächertes Angebot vorhalten und natürlich den Kundenwünschen in vielerlei Hinsicht entsprechen können.

 

So weit zur Kundenanforderung. Die Praxis bei Verleihshop sieht jedoch etwas anders aus, was dem Erfolg dieser Onlinevideothek allerdings keinen Abbruch tut. Offensichtlich schätzen viele Kunden doch die Erfahrung eines Traditionsunternehmens.

 

Mit einem Filmangebot von ungefähr 45.000 Inhalten bewegt sich Verleihshop in dieser Kategorie im Konkurrenzvergleich im guten Mittelfeld. Zwar gibt es noch einige wenige Anbieter, die ein größeres Angebotsrepertoire vorhalten, allerdings ist dies nicht die Regel. Womit Verleihshop bezüglich der Angebotsvielfalt allerdings absolut überzeugen kann, ist die breite Fächerung der Interessensabdeckung. Denn hier kommen nicht nur Filmfreunde auf ihre Kosten. Der Verleihshop scheint seinem Namen alle Ehre machen zu wollen und tritt entsprechend nicht nur als Onlinevideothek auf, sondern als Ansprechpartner für Ausleihwünsche verschiedenster Gestalt. Spiele und Computersoftware für derartig Interessierte, Hörbücher und Bücher für die Liebhaber angeregter Fantasie und ein überwältigendes Sortiment verschiedenster technischer Geräte, allen voran natürlich Spielkonsolen unterschiedlicher Hersteller und Serien, lassen das Herz der Leihfreunde höher schlagen.

 

Welche Tarifmodelle sind möglich?

 

Video on Demand als neuen Tätigkeitsbereich einer Onlinevideothek sucht man bei Verleihshop vergebens. Hier wandelt man in diesem Bereich bevorzugt auf den traditionellen Pfaden. Auch hinsichtlich der Tarife. Diese sind bei Verleihshop nämlich unvergleichbar simpel: Zu bezahlen ist, was ausgeliehen wurde. Dies bedeutet eine Absage an Mitgliedschaften und Aboverträge. Bei Verleihshop sucht der registrierte Kunde sich einen Film aus und zahlt für diesen die Ausleihgebühr zuzüglich der Portokosten. Eine Woche darf das geliehene Objekt nun beim Kunden verbleiben.

 

Wer steht hinter Videoload?

 

Nachdem das Telefonmonopol gefallen war, musste sich die Deutsche Telekom zwangsläufig andere Einnahmequellen suchen, um die Verluste durch den Telefonanbieterwechsel vieler Menschen aufzufangen. Im Zuge dieser Änderung innerhalb des Unternehmenskonzepts erblickten zahlreiche Telekomtöchter und –söhne das sprichwörtliche Licht der Welt. Eines davon ist Videoload, ein Video on Demand Portal unter der Herrschaft des Kommunikationsriesen.

 

Gibt es nur Video on Demand Angebote?

 

Die meisten Onlinevideotheken, die sich am Markt etablieren wollten und konnten, setzen in ihrem Unternehmenskonzept auf eine möglichst breit gefächerte Kundenansprache unter Berücksichtigung der vielfältigen Wünsche und Bedürfnisse. Dazu zählen vorrangig die Optionen der postalischen Ausleihe unter Ergänzung durch das Video on Demand, bei dem Filme direkt am Computer per Streaming oder Download angesehen werden können. Die Telekom als Mutterkonzern von Videoload möchte in diesem Sektor allerdings ausschließlich fortschrittlich auftreten und entsprechend wurde das Unternehmen aufgestellt. Postalische Ausleihe ist über diese Onlinevideothek nicht möglich. Einzig Video on Demand, per Stream oder Download, wird unterstützt und das Angebotsspektrum steht folglich nur in diesem Format zur Verfügung. Für Musikfreunde dürfte an der Stelle jedoch interessant sein, dass Videoload bezüglich Konzertmitschnitten vergleichsweise gut aufgestellt ist.

 

Welche Tarifmodelle bietet Videoload?

 

Was Videoload sozusagen dem Kunden bezüglich der Auswahlvielfalt, die mit 10.000 Inhalten, ausschließlich über Video on Demand beziehbar, recht eng gesteckt ist, verwehrt, machen die Konzernverantwortlichen glücklicherweise bei den Tarifmodellen wieder wett. Denn in diesem Bereich kann Videoload wirklich punkten.

 

Filme sind bereits ab 0,49 € erhältlich, was im Anbietervergleich außerordentlich günstig ist. Bei einer derartigen Einzelabrechnung muss der Kunde auch keinen langfristigen Vertrag eingehen. Gleichzeitig gibt es für die Vielnutzer von Videoload allerdings auch Flatrateangebote, wenngleich diese gewisse Abstriche beinhalten. Ein nutzungsbegrenztes Abonnement ermöglicht den monatlichen Abruf von bis zu 250 Filmen. Außerdem ist Videoload der einzige Anbieter, der spartenbezogene Abos vorhält. Sie werden als Selections bezeichnet und können im Bereich Doku, Movie, Kids oder TV bezogen werden. Einzig eine echte Flatrate mit unbegrenzter Nutzungsvielfalt zum fest definierten Preis muss der Kunde entbehren.

 

Dafür kann Videoload jedoch mit einem echten Schmankerl aufwarten: In der Regel können beim Video on Demand die „geliehenen“ Filme während einer Frist von 48 Stunden abgerufen und angesehen werden. Ein Brennen auf DVD ist nicht möglich. Wohl aber bei Videoload. Hier ist es ausdrücklich erlaubt, zum Kauf angebotene Inhalte auf DVD festzuhalten und am Fernseher anzuschauen. Dies ist eine echte und legale Alternative zum illegalen Download von Filmmaterial.

 

Was für Anbieter gibt es noch?

 

Mit Maxdome, LoveFilm, Videobuster, Verleihshop und Videoload sind bereits die fünf bekanntesten und größten Onlinevideotheken Deutschlands genannt. Allerdings ist die Realität so, dass quasi jährlich eine neue Onlinevideothek an den Start geht und sich insgesamt noch kein Anbieter tatsächlich als der Marktführer schlechthin durchsetzen konnte. Viel zu groß ist die Konkurrenz, die sich hinsichtlich ihres Angebotsportfolios, ihrer Tarife und ihrer Kundennähe zu übertreffen versucht. Aus diesem Grund kann es durchaus sinnvoll sein, sich nicht gleich von den fünf bekannten Namen leiten zu lassen, sondern auch mal einen Blick zu den anderen, vielleicht auch kleineren Anbietern zu riskieren.

 

Was bietet mir Filmtaxi?

 

Filmtaxi ist eine Onlinevideothek, die sich auf klassische Weise in diesem Geschäftsfeld bewegt. Dies bedeutet, dass die angebotenen Inhalte ausschließlich auf postalischem Weg zum Kunden gelangen und nicht über Video on Demand abrufbar sind. Dafür darf sich der Besucher der Webpräsenz jedoch über eine sehr übersichtliche Navigation freuen, die vielerlei grafischer Schnickschnacks entbehrt. Die Genreauswahl ist recht übersichtlich und begeistert die Liebhaber deutscher Produktionen mit einer eigens hierfür eingerichteten Rubrik. Vor allem bei der Sportkategorie dürfte so manches Männerherz höher schlagen.

 

Dies alles erhält man bei Filmtaxi wahlweise per Einzelabrechnung oder verpackt in einem Abonnement, bei dem es sich jedoch nicht um eine echte Flatrate handelt. Stattdessen sind die Pakete von Filmtaxi derart aufgestellt, dass man für Monatspreise zwischen 15,99 € und 39,99 € pro Monat sechs bis unglaubliche 24 Filme ausleihen kann. Das Porto für Hin- und Rückversand ist darin inbegriffen.

 

Gesondert berechnet wird dieses allerdings beim Einzelabruf, der ab einem Preis von 2,99 € beginnt. Dafür benötigt es jedoch keine vertragliche Mitgliedschaft

 

Wie gut ist die Vodafone Videothek über Mobilfunk?

 

Vodafone sitzt innerhalb der Mobilfunkanbieter fest im Sattel. Umso überraschender war es 2008, als der Konzern mit einer eigenen Onlinevideothek an den Start ging. Der Hintergrundgedanke war allerdings einleuchtend. Nachdem per Video on Demand für den klassischen Internetkunden die spontane Filmausleihe greifbar wurde, wollte Vodafone diese Möglichkeit auch dem Mobilfunknutzer eröffnen. An anfänglichen 2.000 Filmen durften sich fortan die Vodafone Kunden bedienen, natürlich kostenpflichtig.

 

Inzwischen ist das Angebotsrepertoire deutlich erweitert und mehr als 4.000 Inhalte stehen zur Verfügung. Auch die Zielgruppenausrichtung wurde angepasst und somit erfreut die Vodafone Videothek nicht nur die eigene Kundschaft, sondern auch externe Interessenten. Vor allem die Spartenabonnements der Vodafone Onlinevideothek haben sich zum echten Kundenmagnet entwickelt.

 

Welche Onlinevideothek ist die beste?

 

Innerhalb der Flut an Onlinevideotheken, die sich mittlerweile am Markt tummeln, gibt es erhebliche Differenzen hinsichtlich des Angebots, der Tarife sowie der gängigen Praxis. Aus diesem Grund ist ein detaillierter Onlinevideothekenvergleich angezeigt.

 

In der folgenden Tabelle wird deutlich, welches Angebotsrepertoire den Kunden bei den einzelnen Onlinevideotheken erwartet.

 

Maxdome Lovefilm Videobuster Verleihshop Videoload

Postalische

Ausleihe

Nein Ja Ja Ja Nein

Video on Demand

Download

Ja Nein Ja Nein Ja

Video on Demand

Streaming

Ja Ja Ja Nein Ja

Kauf mit

Rückgabeoption

Ja Ja Nein Ja Ja

Film-

angebot

35.000 45.000 60.000 45.000 10.000

Serien-

angebot

Ja Ja Ja Ja Ja

PC- und Konsolen-

Spiele

Nein Nein Ja Ja Nein
Bücher Nein Nein Nein Ja Nein
Hörbücher und Musik Musik Nein Nein

Hörbücher

Hörspiele

Musik

Technische

Ausrüstung

Nein Nein Nein Ja Nein

 

 

Wer bietet die günstigsten Tarife?

 

Bei den einzelnen Onlinevideotheken erwarten den Kunden teils erhebliche Tarif- sowie Preisunterschiede, wie im Folgenden deutlich wird.

 

Maxdome Lovefilm Videobuster Verleihshop Videoload

Einzel-

Abrechnung

0,99 – 4,99 € Nein

A la Carte:

1 DVD: 4,90 €

2 DVDs: 6,90 €

ab 1,99 € pro DVD zzgl. Porto

Höhere Preise für techn. Ausstattung

0,49 – 4,99 €/Film

Echte

Flatrates

14,99 € + 5,00 € für Blockbuster

gleichzeitig

1 Film: 11,99 €

2 Fi1me: 17,99 €

Gleichzeitig

1 Film: 2,90 €

4 Filme: 7,90 € zzgl. Porto

Nein Nein

Abo mit

Nutzungs-

Begrenzung

aus

200 Filmen: 4,99 €

200 Serien: 9,99 €

2 Filme: 4,99 €

3 Filme: 7,29 €

4 Filme: 9,99 €

4 Filme: 9,90 €

6 Filme: 13,90 €

8 Filme: 17,90 €

14 Filme: 29,90 €

Nein

250 Filme: 4,99 €

 

Sparten-

Abos

Nein Nein Nein Nein zwischen 4,99 und 9,99 €/Monat je nach Genre

Mitglieds-

Beiträge

Nein Nein Nein Nein Nein
Portokosten 2,56 € bei postalischer Aborechnung Nein Bei Flatrate 1,45 € pro Film 1,80 – 2,90 € Nein
Kaution Nein Nein Nein Nein Nein

Test-

Angebote

Gratisangebote verschiedener Sparten 14 oder 30 Tage gratis testen

30 Tage gratis oder

10 € Guthaben

oder

3 Monate zum Preis von 2

7 € Startguthaben

Gratisfilme

2 für 1 Angebote

 

Wer bietet günstige Services und schnelle Lieferzeiten?

 

Unbegrenzte Ausleihfristen bei LoveFilm und Kauffilme zum Brennen über Videoload: Die Praxis der Onlinevideotheken ist gänzlich auf den Kunden eingestellt. In der nachfolgenden Tabelle wird deutlich, welche Onlinevideothek in welchem Bereich am meisten überzeugt.

 

Maxdome Lovefilm Videobuster Verleihshop Videoload
Versanddauer Entfällt wegen VoD 2 Werktage Ein bis zwei Werktage Ein bis zwei Werktage Entfällt wegen VoD
Ausleihfristen

30 Tage Downloadfrist

48 Stunden Abspielfrist

keine 7 Werktage eine Woche

48 Stunden Abruffrist,

z. T. auf DVD brennbar

Wunschliste Keine Ja Ja Warenkorb Vormerkliste
Rückgabe Entfällt wegen VoD im vorfrankierten Umschlag im vorfrankierten Umschlag im Lieferumschlag mit beigefügtem Neuaufkleber Entfällt wegen VoD
Haftung Entfällt wegen Vod Verlustmeldung innerhalb von 7 Werktagen, ansonsten 25 € bzw. 35 € Verlustgebühr für DVD bzw. Blu-ray

10 Tage Verlustmeldefrist,

Ersatzpflicht bei schuldhaftem Verhalten

Verleihshop übernimmt die volle Haftung Entfällt wegen VoD

 

Gibt es auch internationale Onlinevideotheken?

 

In vielen Bereichen der technischen Entwicklung sind die USA absolute Vorreiter. So fand auch die Onlinevideothek in den Vereinigten Staaten ihren Anfang, blieb allerdings nicht lange ohne internationale Konkurrenz. Es dauerte nur ein knappes Jahr, ehe man in Deutschland nachzog und den heutigen Verleihshop gründete.

 

Insgesamt können sich die hiesigen Onlinevideotheken im internationalen Vergleich sehen lassen und für den Kunden aus Deutschland ist es vor allem wichtig zu wissen, dass inländische Onlinevideotheken bezüglich ihrer Modernität, ihres Angebotsrepertoires und ihrer Tarife durchaus gut aufgestellt sind.

 

Es bleibt allerdings ein Wermutstropfen. Filmklassiker und Blockbuster sind natürlich in allen Onlinevideotheken des Landes vertreten und sogar Sparteninteressen werden abgedeckt, was jedoch vernachlässigt wird, ist die Auswahl an internationalen Filmen. Damit sind selbstverständlich nicht die Hollywoodproduktionen gemeint, die in keiner deutschen Onlinevideothek fehlen dürfen und auch bei den als Bollywood bezeichneten Verfilmungen ist man meist auf dem neuesten Stand. Echte Auslandsproduktionen, mitunter auch in der Originalsprache, sucht man jedoch oftmals vergeblich.

 

An dieser Stelle treten international agierende Onlinevideotheken auf den Plan, die den ausländischen Filmspaß per postalischer Ausleihe oder Video on Demand auf den deutschen Bildschirm zaubern.

 

Wie wichtig ist Netflix?

 

Nach wie vor ist das Angebot an international tätigen Onlinevideotheken, bei denen man von Deutschland aus Kunde werden und somit in den Genuss ausländischer Filme kommen kann, recht spärlich. Umso erfreuter wurde im Juni 2011 die Nachricht aufgenommen, dass der US Onlinevideothekenriese Netflix seine Expansion plant.

 

In den Vereinigten Staaten hat sich Netflix bereits einen guten Namen gemacht und sich nach der Insolvenz des Konkurrenten Blockbuster zum Marktführer gemausert. Bislang ist die Mitgliedschaft jedoch auf die USA begrenzt. Nun möchte man die Welt erschließen, zuerst Lateinamerika. Dort werden in naher Zukunft die Netflix Video on Demand Inhalte dem Kunden in Englisch, Spanisch und Portugiesisch zur Verfügung stehen. Weitere 43 Länder will Netflix anschließend noch erobern, wozu aller Voraussicht nach auch Deutschland gehört. Wie umfassend das hiesige Angebot von Netflix sein wird und in welchen Sprachen man die Kunden beglücken möchte, ist derzeit noch reine Spekulation.

 

Was bietet TV5 Monde?

 

Eigentlich ist TV5 Monde ein bekannter französischer Fernsehsender. Seit einiger Zeit wird dieser Name jedoch auch in Verbindung mit den international agierenden Onlinevideotheken gebracht, denn in diese Richtung hat TV5 Monde sich weiter entwickelt. Herausgekommen ist eine Art Onlinevideothek, die per Video on Demand viele Länder der Welt mit französischsprachigen Filmen verwöhnt. In der Startphase war von einem Angebotsspektrum von 200 Inhalten die Rede, allerdings auch von einer Ausweitung auf bis zu 1.000 Filme. Derzeit werden diese mit französischem und englischem Untertitel angeboten, allerdings soll sich diesbezüglich in der nächsten Zeit einiges bewegen. Fakt ist in jedem Fall, dass die Freunde und Anhänger des französischsprachigen Films dank der neuen Sparte von TV5 Monde überall auf der Welt ihrer Leidenschaft frönen können. Video on Demand innerhalb der sendereigenen Onlinevideothek macht es möglich.