Fotoposter erstellen

So gelingt das Fotoposter

Das Lieblingsmotiv soll als Fotoposter für liebe Freunde erstellt werden? Man möchte das eigene Heim mit dem Fotoposter im XXL-Format verschönern? Nichts leichter als das. Wie aus dem Lieblingsmotiv ein ausdrucksstarkes Fotoposter entsteht, das sich sehen lassen kann, zeigen die folgenden Schritte.

Das richtige Motiv

Zunächst ist natürlich das richtige Motiv entscheidend. Dabei kann es sich um ein Foto handeln, aber auch nur um einen Foto-Ausschnitt. Hier sollte man sich ein paar Fragen stellen, darunter etwa:

  • Soll es ein Hauptmotiv geben?
  • Soll das Motiv als Fotomosaik gestaltet werden?
  • Soll ein Text/Überschrift in das Motiv integriert werden?

Hier lohnt es sich, ein paar Spielereien mit einer kostenfreien Bildbearbeitungssoftware durchzuführen. Schnell stellt sich dabei heraus, was man aus einem einfachen Motiv alles machen kann. Verschiedene Kontraste, Helligkeitsstufen, Effekte und Co. können getestet werden. Wichtig ist, dass die Änderungen unter neuem Namen, am besten in höchster Auflösung und Qualitätsstufe abgespeichert werden.

Das richtige Format

Im zweiten Schritt geht es darum, das richtige Format auszuwählen. Hierfür sind vor allem zwei Faktoren entscheidend: Das Motiv und die Größe des Raums, in dem das Fotoposter aufgehängt werden soll. Die meisten Anbieter bieten dabei folgende Formate in unterschiedlichen Abmessungen an:

  • Seitenverhältnis 2:1
  • Seitenverhältnis 3:2
  • Seitenverhältnis 4:3
  • Panorama- oder Querformat
  • Quadratisch
  • DIN-Formate
  • Bilderrahmenformate

Sehr kleine Fotomotive, die als XXL Poster in Übergröße gedruckt werden, sorgen oftmals für besonderes Aufsehen.

Die richtige Oberfläche

Entscheidend ist zudem die richtige Oberfläche. Hier sind matte und glänzende Varianten denkbar. Wer sich für die zweite Variante entscheidet, kann Farben und Farbkontraste stärker hervorheben. Bei der matten Oberfläche ergibt sich der Vorteil, dass diese gegen Verschmutzungen weniger empfindlich ist.

Rahmen oder kein Rahmen – das ist hier die Frage?

Im nächsten Schritt stellt sich die Frage, ob das Fotoposter gerahmt werden soll. Dies kann auch direkt von den Anbietern vorgenommen werden. In diesem Fall kann das Fotoposter besser vor äußeren Einflüssen geschützt werden, es wirkt hochwertiger. Allerdings ist der Rahmen auch immer mit Mehrkosten verbunden. Hier lohnt es sich, zu vergleichen, denn mitunter erhält man einen Rahmen im örtlichen Geschäft wesentlich günstiger.

Druckqualität hängt von Auflösung ab

Für die optimale Druckqualität ist die Auflösung entscheidend. Das heißt, dass die Auflösung umso größer sein muss, je größer das Fotoposter ausfallen soll. Die Punktdichte sollte dabei mindestens 300 dpi betragen. Die übrige Auflösung richtet sich nach der gewünschten Größe, wobei folgende Aufstellung einen ersten Überblick geben soll:

  • Druck in DIN A5: Auflösung = 2 Megapixel
  • Druck in DIN A4: Auflösung = 8,7 Megapixel
  • Druck in DIN A3: Auflösung = 17,4 Megapixel
  • Druck in DIN A2: Auflösung = 34,8 Megapixel
  • Druck in DIN A1: Auflösung = 69,6 Megapixel

Leinwanddruck: So geht’s

Nicht nur als Fotoposter können die eigenen Fotos zur Zierde für die Wohnung werden. Auch als Leinwanddruck ist diese Möglichkeit gegeben. Im Gegensatz zu Drucken auf Alu-Dibond oder Acrylglas macht die Leinwand sogar noch einiges mehr her. Denn schon seit langem malen große Künstler auf Leinwänden. Die besondere Struktur sorgt für den besonderen, oftmals nostalgisch anmutenden Reiz eines Leinwanddrucks. Fotoleinwände werden auf einem sehr dicken Material mit besonderen Eigenschaften und einer hohen Robustheit hergestellt. Dadurch weisen sie eine besonders lange Lebensdauer auf. Wie aber kann der Leinwanddruck zu einem wirklich guten Motiv werden?

<3>Formate und Rahmenstärke müssen gewählt werden

Zunächst einmal müssen die Formate und die Rahmenstärke für den Leinwanddruck gewählt werden. Die Leinwand wird dabei stets auf einen Holzrahmen gespannt, der extra für das gewählte Format zugeschnitten wurde. Die Rahmenstärke ist dabei bei den meisten Anbietern individuell auszuwählen.

Als Faustregel kann man sich hier merken: Je größer die Abmessungen der Leinwand, desto dicker und stabiler sollte der Rahmen gewählt werden. Das verhindert, dass sich die aufgezogene Leinwand später verzieht. Mögliche Ursachen dafür können unter anderem Feuchtigkeit, aber auch Temperaturschwankungen sein. In den meisten Fällen werden die Rahmen mit zwei und vier Zentimetern Stärke angeboten.

Bei den Formaten besteht ebenso die Qual der Wahl. Die meisten Anbieter stellen folgende Formate für die Fotoleinwand zur Verfügung:

  • Seitenverhältnis 2:3
  • Seitenverhältnis 3:4
  • Quadratisches Format
  • Panorama- bzw. Querformat
  • Klassische Formate von gängigen Bilderrahmen

Braucht der Leinwanddruck eine Umrandung?

Beim Leinwanddruck kann man sich zusätzlich entscheiden, ob die Ränder weiß oder rundum bedruckt sein sollen. Ebenfalls stehen spezielle Rahmen zur Verfügung, die auf Wunsch zugefügt werden können und auch bei den Aufhängesystemen besteht die Qual der Wahl.

Dadurch wird der Leinwanddruck zu einem echten Unikat, das auch als Geschenk optimal geeignet ist.

Die richtige Auflösung

Wie bei jedem Foto, das in größerem Format gedruckt werden soll, gilt auch für den Leinwanddruck, dass bestimmte Auflösungen eingehalten werden müssen. Ideal ist dabei eine Punktdichte von 300 dpi. Außerdem sollten folgende Megapixel-Auflösungen abhängig von den gewählten Druckgrößen erreicht werden:

  • Druck in DIN A5: Auflösung = 2 Megapixel
  • Druck in DIN A4: Auflösung = 8,7 Megapixel
  • Druck in DIN A3: Auflösung = 17,4 Megapixel
  • Druck in DIN A2: Auflösung = 34,8 Megapixel
  • Druck in DIN A1: Auflösung = 69,6 Megapixel

Fotos auf Alu-Dibond und Forex-Platten

Im Bereich Poster- und Leinwanddruck finden sich auch die Alu-Dibond und Forex-Platten wieder. Doch was genau ist darunter zu verstehen? Wo liegen die Besonderheiten?

Fotos auf Alu-Dibond

Die Alu-Dibond-Platten stellen Aluminiumplatten dar. Und werden Fotos darauf gedruckt, dann erhalten sie einen ganz besonderen Look. Fotomotive wirken auf den Aluminiumplatten besonders brillant, noch dazu ist diese Form des Fotodrucks äußerst stabil und langlebig.

Zwei Aluminiumplatten dienen dabei als Druckmaterial. Diese werden im Sandwichverfahren miteinander verbunden, wobei ein Kern aus Epoxidharz zum Einsatz kommt. Eine der Platten wird anschließend mit dem Foto bedruckt, die Rückseite dagegen dient zur Stabilisierung. Bei einigen Online Fotodiensten wird auch die Kombination aus Alu-Dibond-Platte und Acrylglas angeboten. Dabei wird die Aluminiumplatte noch mit dem Acrylglas abgedeckt, so dass die Robustheit der Fotos weiter ausgebaut werden kann. Zu beachten ist, dass Fotos auf Aluminiumplatten etwas matter wirken, die Farben erscheinen etwas kälter.

Fotos auf Forex-Platten

Ebenfalls besteht die Möglichkeit, Fotos auf so genannten Forex-Platten zu drucken. Dadurch erhalten die Motive einen modernen, aber dennoch edlen Look. Das Material Forex zeichnet sich durch sein geringes Gewicht und die Hochwertigkeit aus. Die Platten selbst weisen in der Regel eine Dicke von fünf Millimetern auf. Forex-Platten setzen sich dabei aus zwei dünnen Kunststoff-Platten und einer Schicht aus Hartschaum zusammen.

Wahlweise können diese in einem schlichten Weiß oder auch in einem kräftigen Schwarzton daher kommen. Einige Forex-Platten werden mit einem speziellen UV-Lack bedruckt, so dass sie sogar in den Außenbereichen angewendet werden können. Die Forex-Platten sind in allen gängigen Formaten und Größen erhältlich und werden in der Regel mit den passenden Aufhängesystemen ausgeliefert.

Fotos auf Acryl

Einfache Fotos entwickeln lassen, war gestern. Heute werden hochmoderne Varianten genutzt, um Fotos in bester Qualität, Farbbrillanz und Co. zu gestalten. Eine dieser Varianten ist es, Fotos auf Acrylglas zu drucken. Diese Druckform ist vor allem deshalb interessant, weil die Fotomotive eine

  • höhere Strahlkraft,
  • plastische Erscheinung,
  • höhere Farbbrillanz,
  • höhere Schärfe und eine
  • gewisse Tiefenwirkung

aufweisen können. Im Gegensatz zu klassischen Postern sind Fotos auf Acrylglas wesentlich stabiler und langlebiger. Werden die Fotos vom Acrylglas geschützt, so überstehen sie auch verschiedene Transportwege, Umzüge und Co., ohne dass Knicke an den Bildern auftreten. Das liegt an der Stärke des Acrylglases, welche bis zu vier Millimeter betragen kann. Gegenüber Umwelteinflüssen, wie der Sonneneinstrahlung, Ozon, UV-Strahlung und vielem mehr ist Acrylglas ebenso unempfindlich. So bleiben die Druckfarben lange Zeit in der ursprünglichen Natürlichkeit und Leuchtkraft bestehen

Auch Künstler nutzen das Acrylglas schon lange, um ihre Bilder darauf noch ansehnlicher zu machen. Unterscheiden muss man zwischen zwei Varianten:

  • Acrylglas-Druckverfahren: Fotodruck erfolgt auf Fotopapier und wird mittels Acrylglas abgedeckt.
  • Direkt-Druckverfahren: Fotodruck erfolgt direkt auf einer Acrylglasscheibe.

Letztere Variante bietet den Vorteil, dass zwischen Acrylglas und Foto keine Luftblasen entstehen können. Da diese aber ohnehin nur bei unsorgsamer Herstellung entstehen, kann dieser Vorteil getrost vernachlässigt werden. Doch worauf kommt es sonst noch bei Fotos auf Acrylglas an?

Die Bildqualität

Natürlich muss die Bildqualität stimmen und diese wird bei modernen, aber günstigen Digitalkameras bereits gewährt. Hochwertige Objektive, eine hohe Auflösung und zahlreiche technische Raffinessen, die genutzt werden können, sorgen für das optimale Foto als Grundlage.

Acrylglas: Hochwertig und pflegeleicht

Acrylglas hat noch weitere Vorteile. So verleiht es einem Foto eine höhere Wertigkeit, als beim einfachen Fotoposter. Die Oberfläche ist glatt, unempfindlich und leicht zu pflegen. Die Acryl-Platten, die fünf bis zehn Millimeter dick sein können, bieten einen optimalen Schutz vor Kratzern. Auch kann das Sonnenlicht die Farben nicht verblassen lassen.

Klebefolie in Kombination mit Acrylglas

Je nach Online Fotodienst kann genauso eine Versiegelung mit Acrylglas durchgesetzt werden. Dabei stehen verschiedene Dicken der Versiegelung zur Verfügung. Diese können zwischen drei und zehn Zentimeter betragen. Die Verbindung von Glasscheibe und Fotopapier kann wahlweise mit

  • doppelseitiger Klebefolie oder
  • einem puren Klebstofffilm erfolgen.

In letztem Fall darf jedoch kein Kunststoffkern enthalten sein. Das Foto wird meist mittels C-Print oder Tintenstrahldruck hergestellt. Der größte Vorteil beim Foto auf Acryl besteht darin, dass zwischen Bild und Acrylglas kein Luftspalt besteht. Dadurch gibt es zwei Materialübergänge weniger und diese könnten bei gebrochenem Licht Reflexionen hervorrufen.

Verschiedene Aufhängesysteme stehen zur Wahl

Bei Fotos auf Acryl stehen ebenso verschiedene Aufhängesystme zur Wahl. Das können beispielsweise U-Schienen sein, die zudem einen Schutz vor dem Durchbiegen der Bilder bieten. Die obere Schiene wird für die unsichtbare Aufhängung genutzt, die untere als Abstandshalter zur Wand.

Ebenfalls sind komplette Rahmen für Fotos auf Acryl denkbar. Hier sind die Ösen und Aufhänger in den Rahmen integriert oder werden lose mit geliefert.

Die richtige Auflösung

Auch bei Fotos auf Acryl gilt natürlich, dass die Auflösung entscheidend dafür ist, wie das fertige Produkt schließlich aussieht. Dabei gelten folgende Grundlagen:

  • Druck 90 x 60 cm: Auflösung = 8,6 Megapixel
  • Druck 120 x 180 cm: Auflösung = 15,4 Megapixel
  • Druck 180 x 120 cm: Auflösung = 31,7 Megapixel

Software für die Fotoleinwand

Auch das Foto als Leinwanddruck muss natürlich ein ansprechendes Motiv und eine möglichst hohe Auflösung aufweisen, damit es auf der Leinwand richtig zur Geltung kommt. Hierbei ist es wichtig, dass man die Bilder mit den richtigen Software-Tools verarbeitet.

Mit einer solchen Software kann das Foto noch einmal bearbeitet, verbessert und optimiert werden. Zahlreiche Bildbearbeitungsprogramme stehen derzeit auf dem Markt zur Verfügung. Diese eignen sich, je nach Software, sowohl für den Anfänger, der nur kleine Änderungen an den Fotos vornehmen will, wie auch für Fortgeschrittene, die aus ihren Bildern echte Kunstwerke machen wollen. Ursprungsdateien lassen sich so nach Belieben bearbeiten, was gerade beim Foto auf Leinwand von Bedeutung ist. Denn dieses wird nicht für wenige Cent, wie der einfache Fotoabzug zur Verfügung gestellt, sondern ist kostenintensiver, weshalb auch die Bilder die bestmögliche Qualität aufweisen sollten.

Welche Software eignet sich besonders gut?

Wer eine Software für die Bildbearbeitung sucht, der muss dafür nicht unbedingt tief in die Tasche greifen. Viele hochwertige Tools stehen auch komplett kostenfrei zur Verfügung. Je nach Betriebssystem, das verwendet wird, finden sich unterschiedliche Software-Tools, die im Web gratis herunter geladen werden können.

Software für Windows

Ohne Frage ist Windows das am weitesten verbreitete Betriebssystem auf deutschen Rechnern. Hierfür steht beispielsweise die Software „Gimp“ zur Verfügung. Sie bietet ähnliche Möglichkeiten, wie Photoshop von Adobe, das unter Profis einen sehr guten Namen hat. Zahlreiche Bearbeitungen am Bild sind somit möglich. Allerdings bietet das Programm auch einen Nachteil: Die Einarbeitung kann aufgrund der komplexen Strukturen einige Zeit in Anspruch nehmen und wer mit „Gimp“ sein Foto für die Leinwand aufwerten will, sollte beachten, dass er dafür einige Stunden Zeit einplanen muss. Dafür winken tolle Effekte und komplexe Ergebnisse.

Ebenfalls ist das Programm „Irfan View“ für die Bildbearbeitung mit Windows geeignet. Das gratis Programm bietet zahlreiche Bildbearbeitungsmöglichkeiten, so dass durchaus einfache bis hin zu mittleren Ansprüchen erfüllt werden können. Die Funktionen dieses Programms reichen in aller Regel aus, um Fotos für den Leinwanddruck zu optimieren. Da es nur wenig Platz auf der Festplatte in Anspruch nimmt und man sich schnell in die Handhabung einarbeiten kann, überzeugt „Irfan View“ auch Anfänger der Bildbearbeitung.

Software für den Mac

Ebenfalls gibt es eine große Auswahl an Software für den Mac. „iPhoto“ ist hierbei zu nennen. Das Programm ist direkt von Apple und wird von Haus aus in jeden Mac-Rechner integriert. Dadurch ist eine zusätzliche Installation nicht nötig und durch die optimale Verbindung mit den übrigen Funktionen des Betriebssystems läuft es reibungslos. „iPhoto“ zeichnet sich darüber hinaus durch eine besonders einfache Bedienung für den Nutzer aus.

Auch das Programm „Gimp“ kann mit dem Mac zusammen arbeiten. Allerdings ist es ratsam, zunächst die Tools auszuprobieren, die von Haus aus mit dem Betriebssystem daher kommen. Denn in vielen Fällen reichen diese Programme bereits aus.

Fazit zur Software

Teure Software ist demzufolge für die Bildbearbeitung nicht notwendig. Auch einfache Vorschauprogramme können einen ersten Eindruck vom Bild vermitteln und zeigen, ob dieses sich auf einer Fotoleinwand gut machen würde. Sehr einfache Bearbeitungen sind meist mit den mitgelieferten Programmen möglich, für komplexere Methoden stehen jedoch zahlreiche kostenfreie Tools zur Auswahl.

Fotoleinwand: Wichtige Hintergrundinfos

Auch in punkto Fotoleinwände sollte man ein wenig Hintergrundwissen mitbringen, um Fehlkäufe und Co. zu vermeiden. Dabei sind folgende grundlegende Dinge zu berücksichtigen:

1. Druckverfahren und Farben
2. Leinentücher
3. Keilrahmen

Das Druckverfahren und die Farben

Damit die Fotoleinwand ein möglichst optimales Ergebnis mit sich bringt, ist es wichtig, dass die verwendeten Drucker einen breiten Farbraum abdecken und die richtige Tinte verwenden. Spezielle Drucker, die eigens für das Bedrucken der Fotoleinwand entwickelt wurden, werden hierfür eingesetzt. Die Fotoleinwand an sich ist dabei kein neues Produkt, sondern gab es sie, wenn auch in wesentlich geringerer Qualität, bereits vor über 40 Jahren.

Verwendet werden sollten generell keine DYE-Tinten. Diese waren zwar in der Vergangenheit sehr beliebt, sind aber gegenüber UV-Licht und Feuchtigkeit nur wenig resistent. Außerdem basieren diese DYE-Tinten auf Wasser. Schon nach wenigen Monaten wird diese also verblassen – ein Ergebnis, das sich sicher niemand von seiner neuen Fotoleinwand erhofft.

Wesentlich besser ist die neue Pigmenttinte, die heute Standard ist. Je nach Verfahren kann diese eine Haltbarkeit über mehrere Jahrzehnte erreichen. Zusätzlich wird ein Schutzlack aufgetragen, nachdem die Leinwand bedruckt wurde. So steigt die Haltbarkeit des Motivs weiter an. Auch wird durch den speziellen Schutzlack die Oberfläche der Leinwand unempfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen, wie zum Beispiel Kratzern.

Wichtig ist zudem, dass die Pigmenttinte mehrere Farben abbilden kann. Moderne Spezialdrucker arbeiten mit bis zu zwölffarbigen Tinten, so dass nahezu der gesamte CMYK-Farbraum abgedeckt werden kann. Dieser stellt eine wichtige Grundlage für den Druck dar. Allerdings müssen auch die Pigmente möglichst klein ausfallen, um ein optimales Druckergebnis zu erzielen. Modernste Spezialdrucker drucken das Foto mit 3,5 Piktolitern auf die Leinwand. Das sind sehr kleine Pigmente, denn ein Piktoliter ist etwa ein Billionstel Liter.

Die Leinentücher

Für die Qualität des Drucks einer Fotoleinwand sind auch die verwendeten Leinentücher entscheidend. Hierbei sollte aber kein gewöhnliches Leinengewebe verwendet werden, sondern ist dieses mit einer speziellen Beschichtung versehen. Das Leinen kann dabei bis zu 500 g/m² wiegen.

Die Leinen werden dabei aus einem Gemisch hergestellt. In diesem sollten mindestens 50 Prozent Baumwolle enthalten sein. Leinen, die mit geringeren Baumwoll-Anteilen oder gar keinen daher kommen oder ein geringeres Gewicht aufweisen, gelten für eine Fotoleinwand als minderwertig.

Entscheiden müssen die Verbraucher darüber hinaus, ob sie eine glänzende, matte oder halbmatte Oberfläche wünschen. Diese drei Varianten stehen nämlich auch bei der Fotoleinwand zur Verfügung. Für digital geschossene Fotos haben sich matte Oberflächen mit sehr feinen Oberflächenstrukturen bestens bewährt.

Der Keilrahmen für die Fotoleinwand

Nicht zuletzt ist der Keilrahmen für die Qualität der Fotoleinwand entscheidend. Das Leinengewebe wird nach dem Druck auf diesen gezogen und mit ihm verbunden. Die Keilrahmen sind dabei in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Gängig sind Keilrahmen mit zwei Zentimetern Breite. Allerdings gilt als Faustregel, dass ein breiterer Keilrahmen genauso für mehr Eleganz des Bildes an sich steht. Grundlegend sollte bei der Wahl des Keilrahmens auf dessen ausreichende Stabilität gesetzt werden. Dies ist vor allem dann wichtig, sollte die Fotoleinwand im Außenbereich zum Einsatz kommen.

Größen und Formate für die Fotoleinwand

Auch die Fotoleinwand kann man natürlich in verschiedenen Größen und Formaten bestellen. Dabei können nicht nur die klassischen Formate, wie Hoch- und Querformat, genutzt werden, sondern genauso quadratische Fotoleinwände sind denkbar. Das Format selbst entscheidet allerdings nicht zwingend über den Preis, sondern vielmehr die konkreten Abmessungen der Fotoleinwand. Gerade bei großen Leinwänden kommt es dabei häufig zu enormen Preisunterschieden, so dass hier ein umfassender Vergleich zwingend anzuraten ist.

Die quadratische Fotoleinwand

Die quadratische Fotoleinwand ist natürlich ebenfalls in verschiedenen Abmessungen erhältlich. Es handelt sich dabei grundlegend um das 1:1 Format, so dass ein Quadrat mit vier gleich langen Seiten entsteht. Für Porträtaufnahmen oder Motive, die mittig im Bild zu sehen sind, ist das quadratische Format die ideale Lösung.

Bereits ab einer Größe von 20 x 20 cm ist die quadratische Fotoleinwand bei den meisten Online Fotodiensten erhältlich. Aber auch wesentlich größere Abmessungen, wie 40 x 40 cm oder 60 x 60 cm sind hier denkbar.

Für das quadratische Format der Fotoleinwand eignen sich alle Bilder, bei denen der Fokus auf den mittleren Bildbereich gelegt werden soll, weil hier das Hauptmotiv zu finden ist. Wichtig ist hierbei, dass zuvor eventuell weitere Bearbeitungen am Bild vorgenommen werden müssen, damit das Motiv auf der quadratischen Fotoleinwand korrekt dargestellt werden kann.

Fotoleinwand im Hochformat

Ebenfalls sehr beliebt ist die Fotoleinwand im Hochformat. Diese ist besonders gut für Motive, wie Gebäude, geeignet. Aber auch Fotos, die Motive mit nach oben verlaufenden Linien darstellen, können im Hochformat sehr gut dargestellt werden.

Fotoleinwand im Querformat

Die Fotoleinwand ist ebenso im Querformat erhältlich. Hier lassen sich gut Skylines großer Städte abbilden. Die Formate, die dabei zum Einsatz kommen, sind meist 4:3 oder 2:1. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass sehr große Abmessungen auch zu erhöhten Preisen führen. Zudem müssen die Bilder qualitativ von bester Qualität sein, also möglichst viele Bildpunkte enthalten.

Fotoleinwand im Panoramaformat

Nicht zuletzt gibt es die Fotoleinwand auch im Panoramaformat. Dieses stellt eine Sonderform des Querformats dar. Die Formate

2:1,
3:1 oder
4:1

können dabei gewählt werden. Meist wird das Panoramaformat für sehr große Motive verwendet, zum Beispiel für Landschaftsaufnahmen. Allerdings müssen diese dann genauso in höchster Auflösung mit der Kamera aufgenommen worden sein. Andernfalls kommt es zur verpixelten Darstellung auf der Fotoleinwand, die alles andere, als ein Augenschmaus ist. Panoramaformate können beachtliche Größen von teilweise bis zu 200 x 50 cm aufweisen. Sogar die Fotoleinwand im 16:9 Kinoformat ist bei einigen Anbietern denkbar.

Wie sollte man sich entscheiden?

Doch welches Format ist für die Fotoleinwand das wirklich beste? Eine pauschale Aussage dazu kann nicht getroffen werden. Einerseits ist das vom Fotomotiv abhängig, andererseits muss man die vorhandene Fläche für die Fotoleinwand berücksichtigen.

Pauschal kann man allerdings das Foto bei den Online Fotodiensten hochladen und es sich in verschiedenen Formaten anzeigen lassen: Meist ist eine Vorschau möglich und mit dieser kann man bereits am PC erkennen, auf welcher Fotoleinwand sich das eigene Motiv am besten machen würde. Der Bestellvorgang kann dabei immer wieder abgebrochen werden, so dass eine Änderung des einmal gewählten Formats jederzeit problemlos möglich ist.

Fotoleinwand: Darauf kommt es an

Damit die Fotoleinwand auch wirklich zum Hingucker wird, ist es von Bedeutung, dass Verbraucher ein paar grundlegende Tipps beherzigen. Dazu zählen unter anderem folgende:

  • 1. Bilddatei
  • 2. Keilrahmen
  • 3. Bildauflösung
  • 4. Motiv

Die Bilddatei

Die Bilddatei ist von entscheidender Bedeutung für das spätere Ergebnis der Fotoleinwand. In der Regel reicht eine JPEG-Datei, die mit einer Auflösung von 100 dpi daher kommt. Allerdings sollte man stets versuchen, die Bilddatei auf der höchsten Qualitätsstufe abzuspeichern. So wird die Datei zwar etwas größer, allerdings macht das dank moderner, schneller Internetverbindungen nicht viel aus. Der Upload nimmt somit nicht wesentlich mehr Zeit in Anspruch.

Ebenfalls kann eine TIF-Datei genutzt werden. Sie hat den Vorteil, dass in ihr mehr Informationen zum Bild gespeichert werden können. Allerdings ist die Bildqualität deshalb nicht zwingend besser. Denn diese wird vom CCD-Sensor der Kamera beeinflusst. Auf diesem Sensor sind Millionen Fotodioden angeordnet, die dafür verantwortlich zeichnen, den kompletten Lichteinfall aufzunehmen. Für die Qualität der Datei ist also nicht das Dateiformat, sondern der CCD-Sensor der Kamera verantwortlich.

Der Keilrahmen

Entscheidend für eine ansprechende Fotoleinwand ist ebenfalls der Keilrahmen. Dieser sollte möglichst breit gewählt werden. Obwohl das Standardmaß nur zwei Zentimeter breit ist, können sich Verbraucher auch für einen vier Zentimeter breiten Keilrahmen entscheiden. Damit wirkt die gesamte Fotoleinwand wertiger und edler. Auch wenn der vier Zentimeter breite Keilrahmen in der Anschaffung etwas teurer ist, wird man mit diesem eine bessere Wirkung auf lange Sicht erzielen.

Die Bildauflösung

Wichtig ist zudem die Bildauflösung. Moderne Digitalkameras arbeiten oft mit einer Auflösung von 16 Megapixeln. Zugegeben, so eine hohe Auflösung braucht es für den Druck auf der Fotoleinwand nicht. Mindestens vier Megapixel sollten es aber schon sein. Ausnahmen gelten für Panorama-Aufnahmen. Sie sollten mit möglichst hohen Megapixelzahlen geschossen werden, damit die Qualität im Druck auch erhalten bleibt. Wer wirklich hochwertige Bilder machen will, ist freilich mit einer Spiegelreflexkamera bestens beraten. Allerdings ist diese nicht zwingend erforderlich, wenn ein Foto auf Leinwand gedruckt werden soll.

Das Motiv

Nicht zuletzt kommt es auch auf das gewählte Motiv an. Dieses sollte sorgfältig ausgewählt werden, da die Fotoleinwand wesentlich preisintensiver ist, als ein einfacher Fotoabzug. Deshalb sollte man sich hier Zeit mit der Auswahl lassen, damit man diese später nicht bereut. Ein paar Fragen, die bei der Auswahl des geeigneten Motivs hilfreich sein können, sind beispielsweise:

  • Welchen Zweck soll die Leinwand erfüllen?
  • Wo soll die Fotoleinwand aufgehängt werden?
  • Wie ist es um die Lichtverhältnisse im geplanten Aufstellungsraum bestellt?
  • Soll die Fotoleinwand ein Geschenk sein?
  • Soll die Fotoleinwand eine bestimmte Stimmung ausdrücken und wenn ja, welche?

Doch nicht nur das Motiv alleine sollte beachtet werden. Aus dem einmal geschossenen Foto kann man zudem das Optimum herausholen, indem man es einer umfassenden Bildbearbeitung unterzieht. Auch Hobbyfotografen können sich dank moderner, intuitiv zu bedienender Bildbearbeitungsprogramme daran üben. Durch die einfache Rückgängig-Funktion lassen sich vorgenommene Änderungen jederzeit wieder zurück nehmen. Kontrast, Sättigung und Belichtung sollten hierbei auf jeden Fall geändert werden, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Auch weitere Anpassungen, wie die Konvertierung in Sepia-Töne oder Schwarz-Weiß-Töne, können sinnvoll sein.

Fotoleinwand: Darauf kommt es an

Damit die Fotoleinwand auch wirklich zum Hingucker wird, ist es von Bedeutung, dass Verbraucher ein paar grundlegende Tipps beherzigen. Dazu zählen unter anderem folgende:

  • 1. Bilddatei
  • 2. Keilrahmen
  • 3. Bildauflösung
  • 4. Motiv

Die Bilddatei

Die Bilddatei ist von entscheidender Bedeutung für das spätere Ergebnis der Fotoleinwand. In der Regel reicht eine JPEG-Datei, die mit einer Auflösung von 100 dpi daher kommt. Allerdings sollte man stets versuchen, die Bilddatei auf der höchsten Qualitätsstufe abzuspeichern. So wird die Datei zwar etwas größer, allerdings macht das dank moderner, schneller Internetverbindungen nicht viel aus. Der Upload nimmt somit nicht wesentlich mehr Zeit in Anspruch.

Ebenfalls kann eine TIF-Datei genutzt werden. Sie hat den Vorteil, dass in ihr mehr Informationen zum Bild gespeichert werden können. Allerdings ist die Bildqualität deshalb nicht zwingend besser. Denn diese wird vom CCD-Sensor der Kamera beeinflusst. Auf diesem Sensor sind Millionen Fotodioden angeordnet, die dafür verantwortlich zeichnen, den kompletten Lichteinfall aufzunehmen. Für die Qualität der Datei ist also nicht das Dateiformat, sondern der CCD-Sensor der Kamera verantwortlich.

Der Keilrahmen

Entscheidend für eine ansprechende Fotoleinwand ist ebenfalls der Keilrahmen. Dieser sollte möglichst breit gewählt werden. Obwohl das Standardmaß nur zwei Zentimeter breit ist, können sich Verbraucher auch für einen vier Zentimeter breiten Keilrahmen entscheiden. Damit wirkt die gesamte Fotoleinwand wertiger und edler. Auch wenn der vier Zentimeter breite Keilrahmen in der Anschaffung etwas teurer ist, wird man mit diesem eine bessere Wirkung auf lange Sicht erzielen.

Die Bildauflösung

Wichtig ist zudem die Bildauflösung. Moderne Digitalkameras arbeiten oft mit einer Auflösung von 16 Megapixeln. Zugegeben, so eine hohe Auflösung braucht es für den Druck auf der Fotoleinwand nicht. Mindestens vier Megapixel sollten es aber schon sein. Ausnahmen gelten für Panorama-Aufnahmen. Sie sollten mit möglichst hohen Megapixelzahlen geschossen werden, damit die Qualität im Druck auch erhalten bleibt. Wer wirklich hochwertige Bilder machen will, ist freilich mit einer Spiegelreflexkamera bestens beraten. Allerdings ist diese nicht zwingend erforderlich, wenn ein Foto auf Leinwand gedruckt werden soll.

Das Motiv

Nicht zuletzt kommt es auch auf das gewählte Motiv an. Dieses sollte sorgfältig ausgewählt werden, da die Fotoleinwand wesentlich preisintensiver ist, als ein einfacher Fotoabzug. Deshalb sollte man sich hier Zeit mit der Auswahl lassen, damit man diese später nicht bereut. Ein paar Fragen, die bei der Auswahl des geeigneten Motivs hilfreich sein können, sind beispielsweise:

  • Welchen Zweck soll die Leinwand erfüllen?
  • Wo soll die Fotoleinwand aufgehängt werden?
  • Wie ist es um die Lichtverhältnisse im geplanten Aufstellungsraum bestellt?
  • Soll die Fotoleinwand ein Geschenk sein?
  • Soll die Fotoleinwand eine bestimmte Stimmung ausdrücken und wenn ja, welche?

Doch nicht nur das Motiv alleine sollte beachtet werden. Aus dem einmal geschossenen Foto kann man zudem das Optimum herausholen, indem man es einer umfassenden Bildbearbeitung unterzieht. Auch Hobbyfotografen können sich dank moderner, intuitiv zu bedienender Bildbearbeitungsprogramme daran üben. Durch die einfache Rückgängig-Funktion lassen sich vorgenommene Änderungen jederzeit wieder zurück nehmen. Kontrast, Sättigung und Belichtung sollten hierbei auf jeden Fall geändert werden, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Auch weitere Anpassungen, wie die Konvertierung in Sepia-Töne oder Schwarz-Weiß-Töne, können sinnvoll sein.