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Telefonanbieter

Egal, ob Kabelanbieter, Telefonanbieter, Handytarife oder Online-Videothek. Quickster Deutschland bietet dir unabhänige Beratung und den direkten Vergleiche für eine schnelle und fundierte Entscheidung.

Menschliche Interaktion ist vor allem durch Kommunikation gekennzeichnet. Und diese hat viele Gesichter. Sie kann direkt oder indirekt stattfinden, vor allem jedoch verbal oder nonverbal. Dass dabei dem Wort eine besondere Bedeutung zukommt, weiß wohl jeder. Und spätestens, wenn man vergegenwärtigt, welche Entwicklung die verbale Kommunikation in den letzten Jahren zurückgelegt hat, wird man dies erkennen.

Die Wege der Kommunikation haben sich verändert. Waren es früher die von Angesicht zu Angesicht gesprochenen Worte sowie ausschweifende Briefkontakte, so baut die Kommunikation von heute auf solche Dinge wie Festnetz-, Mobilfunk- oder Internettelefonie und Begriffe wie Instant Messenger dominieren das Geschehen.

Aber wo eine solche Veränderung beobachtet werden kann, da muss es natürlich auch die entsprechende Hard- und Software geben, die genau dies ermöglicht. Und an dieser Stelle treten die Telefonanbieter auf den Plan, die wahrscheinlich selbst kaum die Entwicklung ihrer Wichtigkeit begreifen konnten. Sei es drum, heute scheint im kommunikativen Sektor nichts mehr ohne die Anbieter, die nicht umsonst als Telekommunikationsunternehmen bezeichnet werden, zu laufen.

Auswahlvielfalt wohin man blickt

In der Telekommunikation ist der Fall des Monopols noch nicht lange her. Telekom lautete der Name des Unternehmens, über welches viele Jahre jegliches telekommunikatives Geschehen abgewickelt werden musste. Und auch heute noch ist dieser Konzern dicke im Kommunikationsgeschäft. Allerdings keineswegs mehr konkurrenzlos. Denn wenn von Telefongesellschaften die Rede ist, so wird man mit einer Vielfalt konfrontiert, die man sich nur schwer vorstellen kann.

Dies beginnt bereits mit den vielen Anschlussarten, die heute den Telekommunikationskunden zur Verfügung stehen. Analog war gestern und sogar ISDN scheint schon lange nicht mehr der Weisheit letzter Schluss zu sein. VoIP, Voice over Internet Protocol, lautet der aktuellste Clou der Anbieter und bedeutet so viel wie Telefonieren über das Internet. In Konkurrenz dazu kann man inzwischen sogar über das Kabelfernsehnetz kommunizieren. All dies selbstverständlich ergänzt um die Erreichbarkeit rund um die Uhr an jedem Ort der Welt – via Mobilfunk modernster Technologie.

Und genau diese Auswahloption geht noch weiter, nämlich bezüglich der diversen Anbieter und ihrer Tarife. Da gibt es Unternehmen, die sich ausschließlich auf Festnetztelefonie, VoIP, Mobilfunk oder Kabeltelefon spezialisiert haben, aber eben auch solche, die gleich mehrere Angebote vereinen. Konform dazu muss man selbstverständlich auch die Tarifvielfalt nicht missen, die ebenfalls von Einzelangeboten bis hin zu Kombipaketen zur allumfassenden Kommunikationsversorgung reicht.

Vor diesen Hintergründen ist es absolut verständlich, dass Anbieter mit all dem, was sie präsentieren, aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken sind.

Festnetz

Nach wie vor ist bei der Telefonie das Festnetz die beliebteste Form des Telefonanschlusses. Allerdings wird es hier schwierig den Überblick zu behalten, denn auf dem Festnetzmarkt tummeln sich unzählige verschiedene Anbieter. Bekanntester Vertreter ist hier natürlich die Deutsche Telekom, die einst das Monopol auf dem Telefonie-Markt inne hatte. Seit einigen Jahren jedoch ist dieses gefallen und so findet man auch im Bereich Festnetz unzählige verschiedene Anbieter.

Die wichtigsten Anbieter für das Festnetz haben wir hier zusammengetragen und stellen sie kurz vor. Darunter sind natürlich große Namen, wie E-Plus, Vodafone, 1&1, der vielen vor allem aus dem Internetbereich bekannt ist, oder O2, um nur einige zu nennen. Viele Discount Anbieter, die eher aus dem Mobilfunkbereich bekannt sind, zählen ebenfalls zu den Festnetzanbietern, haben sie doch ihr Sortiment mittlerweile deutlich erweitert. Hier sind vor allem Namen, wie Congstar oder Base zu nennen. Mit der Kurzvorstellung der Anbieter und deren wichtigsten Tarife können sich interessierte Kunden einen schnellen Überblick über die einzelnen Angebote verschaffen.

Festnetzanbieter mit vielfältigen Angeboten

Auf der Suche nach dem richtigen Telefonanbieter gibt es viele Möglichkeiten. Die nach wie vor am weitesten verbreitete Variante ist die Entscheidung für einen der großen Festnetzanbieter. Denn hier erhalten Kunden alles aus einer Hand.

Telekom →
Vodafone →
O2 →
1&1 →
Congster →
Versatel →
Tele2 →
BASE →
E-Plus →
Telefonanschluss.mobi →

Festnetz, DSL, teilweise auch Mobilfunk bieten die Telekom, Vodafone, O2 und viele andere zu günstigen Preisen an. Bei der Auswahl kommt es aber nicht alleine auf den Preis an, sondern ebenso auf den Service, den die Festnetzanbieter für ihre Kunden bereit halten. Zudem sollten verschiedene Pakete zusammengestellt werden können, die sich auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen lassen.

Unterscheidung in Kundengruppen ist üblich

Üblich bei den Festnetzanbietern wie Congstar, Base, 1&1 und den vielen anderen ist es, eine Unterscheidung in Geschäfts- und Privatkunden vorzunehmen. Für jede dieser Zielgruppen gibt es gesonderte Tarife und Angebote. Diese werden zudem untergliedert in

  • Telefonanschluss,
  • DSL Anschluss,
  • Flatrates
und vieles mehr. Auch die begehrten Funkverbindungen werden zunehmend häufiger angeboten. Einige Sonderbestandteile der Tarife, so zum Beispiel Vergünstigungen bei den Verbindungen in bestimmte Handynetze oder HotSpot-Flats sind mitunter zu finden.

Hinweis: Auch Kabelanbieter können als Festnetz fungieren.

Telefonanbieter – eine Definition

Was sind eigentlich Telefonanbieter? Wer sich näher mit der Thematik beschäftigt, wird sich schnell in einem Dschungel aus den unterschiedlichsten Definitionen und Begriffserklärungen wiederfinden. Für die einen ist der Telefonanbieter derjenige, der Telefone herstellt oder vertreibt. Im eigentlichen Sinne werden jedoch die Betreiber der Telefonnetze, sowie die Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen als Telefonanbieter definiert.

Lange Zeit gab es in Deutschland eine Monopolstellung für den Telefonanbieter, einst war es die Deutsche Post, später die Deutsche Telekom. Obwohl letztere noch heute als Telefonanbieter agiert, hat sie doch erhebliche Konkurrenz bekommen, denn telefonieren kann man heute nicht mehr nur über die Leitungen der Telekom (www.telekom.de), sondern genauso über die Leitungen, die beispielsweise für das Kabelfernsehen gelegt wurden.

Was bieten Telefonanbieter?

Telefonanbieter bieten eine große Auswahl verschiedener Leistungen. Die Telefonie, als klassischer Sprachdienst, ist die erste und wichtigste Aufgabe von Telefonanbietern. Im Zuge des technischen Wandels jedoch, sind die Leistungen immer vielfältiger geworden. Die Möglichkeiten der Datenfernübertragung, des Anschlusses eines Faxgerätes, sowie die Verbindung mit dem Internet sind deshalb heute ebenfalls zu den wichtigen Kernaufgaben der Telefonanbieter zu zählen.

Konkurrenz bekommen die Telefonanbieter von Kabelnetzbetreibern, VoIP-Providern und Internet Service Providern, so dass eine klare Abgrenzung nicht mehr möglich ist. Bekannte Telefonanbieter in Deutschland sind dabei unter anderem:

  • Kabel Deutschland
  • Versatel
  • United Internet
  • 3U Telecom
  • E-Plus
  • Deutsche Telekom
  • Vodafone
  • HanseNet
  • Kabel BW oder
  • NetAachen
Diese Liste ließe sich natürlich ergänzen, zeigt aber, dass die einst so ernst genommene Spezialisierung auf reine Web-Dienste, reine Telefonie mittels Festnetzanschluss oder den ausschließlichen Mobilfunkbereich, heute kaum noch Bedeutung hat.

Statistiken rund ums Telefon

Wenn es um das Telefon geht, dann sind Statistiken natürlich nicht weit. Unzählige dieser Statistiken werden mittels Umfragen per Telefon, Fragebögen und Co. ermittelt. Doch was genau kommt dabei heraus? Einige der wichtigsten Statistiken rund ums Telefon haben wir an dieser Stelle zusammengestellt:

Statistiken zum Mobiltelefon

Wie viele Deutsche nutzen ein Mobiltelefon? Dieser Frage ging man im Mai 2011 nach und die Antworten sind deutlich: 88,90 Prozent der Befragten nutzen ein Mobiltelefon, nur 11,1 Prozent nutzten es nicht.

Auch die Anzahl der Mobilfunkanschlüsse in Deutschland wurde untersucht. Dabei wurde der Zeitraum von 1993 bis 2012 genauer betrachtet, wobei sich folgende Zahlen ergaben:

JahrZahl der Mobilfunkanschlüsse in Millionen
19920,95
19931,77
19942,48
19953,76
19965,55
19978,29
199813,91
199923,47
200048,25
200156,13
200259,13
200364,84
200471,32
200579,27
200685,65
200797,15
2008107,25
2009108,26
2010108,85
2011114,13
2012 (bis 3. Quartal)114,20
Es zeigt sich also ein kontinuierlicher Anstieg, der in den vergangenen 20 Jahren nicht ein einziges Mal unterbrochen wurde. Obwohl er sich seit 2009 verlangsamt, ist nicht davon auszugehen, dass es einen Einbruch bei den Mobilfunkanschlüssen in Deutschland geben wird. Interessant ist auch, wie viele Menschen verschiedener Altersklassen ein Mobiltelefon besitzen, wie folgende Abbildung über eine Statistik aus dem Jahr 2010 zeigt:

Erschreckend ist der große Anteil von Handy-Besitzern unter 10 Jahren. Eine weitere Statistik befasst sich mit der Frage, wie viele Handynutzer das Mobiltelefon für den Zugang zum Internet nutzen. Die Statistik wurde von 2008 bis 2012 erarbeitet und ergab folgende Zahlen:

JahrAnzahl der Nutzer, die das Handy für den Internetzugang nutzen in %
200813
200918
201017
201128
201250

Statistiken zum Festnetztelefon und Telefonanbietern

Auch rund um das Festnetz und die Telefonanbieter gibt es eine Reihe von Statistiken, die sich recht interessant lesen. Zum Beispiel ergeben sich folgende Mitarbeiterzahlen bei dem Branchenriesen Deutsche Telekom zwischen 2005 und 2011:

JahrAnzahl der Mitarbeiter weltweit
2005244.000
2006248.000
2007244.000
2008235.000
2009258.000
2010252.000
2011240.000
Eine weitere Statistik befasst sich damit, wie viele Festnetzanschlüsse zwischen 2003 und 2011 von der Deutschen Telekom betrieben wurden:

JahrZahl der Festnetzanschlüsse in Millionen
200337,50
200436,80
200535,20
200633,20
200731,10
200828,30
200926,20
201024,70
201123,40
Kontinuierlich verliert die Deutsche Telekom (www.telekom.de) also Kunden für den Festnetzanschluss. Trotzdem wurde zwischenzeitlich der Mitarbeiterstamm aufgestockt. Wie das wirtschaftlich sinnvoll sein kann, darf man sich da zu Recht fragen.

Anschlussarten Vergleich: Welcher Anschluss ist der richtige?

Wenn es um den Telefonanschluss geht, dann führen sprichwörtlich viele Wege nach Rom. Doch welcher Anschluss ist für den eigenen Bedarf am besten geeignet, wo liegen die Vor-, wo die Nachteile der einzelnen Anschlussarten? Folgende Vergleichstabelle soll Aufschluss darüber geben.

AnschlussartKostenLeistungenVoraussetzungenSonstiges
Analoger TelefonanschlussAb ca. 10 Euro / Monat
  • Nur eine Leitung
  • Rufnummernübermittlung
  • Anklopfen
  • Rückfragen, Halten, Makeln
  • Rückruf bei Besetzt
  • Anrufweiterschaltung
  • Rufnummernsperrung
  • Dreierkonferenz
  • Entgeltinformationen
  • Netzanrufbeantworter
  • TAE-Dose
  • TAE-Kabel (Telefonkabel)
  • Modular-Kabel (Western-Kabel)
  • Wird nur noch selten angeboten
  • Explizites Angebot nur von der Telekom
  • Einfachster und günstigster Telefonanschluss
  • Kein zeitgleiches Telefonieren und Surfen möglich, da nur eine Leitung vorhanden ist
ISDN AnschlussAb ca. 25 – 30 Euro / Monat
  • Mehrfachrufnummern
  • Rufnummernübermittlung
  • Rufnummernidentifikation
  • Anklopfen
  • Rückfragen, Halten, Makeln
  • Rückruf bei Besetzt
  • Dreierkonferenz
  • Anrufweiterschaltung
  • Rufnummernsperrung
  • Umstecken am Bus
  • TAE-Dose
  • TAE-F Stecker
  • NTBA
  • ISDN Endgeräte (nicht zwingend)
  • ISDN  Telefonanlage (nicht zwingend)
  • ISDN Karte um Telefonanlage über USB mit dem PC zu verbinden
  • Häufigste Variante für den Festnetzanschluss
  • Datenübertragung über mehrere Kanäle, dadurch Möglichkeit des zeitgleichen Surfens und Telefonierens
  • Bis zu zehn Rufnummern möglich
  • Verteilung der Rufnummern auf die Endgeräte nach individuellen Wünschen
  • Wandler / NTBA für den Anschluss analoger Endgeräte nötig
Voice over IP (VoIP)Teilweise kostenfrei, nur Gespräche werden gezahlt
  • Telefonie über das Breitbandkabel
  • Telefonie mittels VoIP Software vom PC aus
  • VoIP Telefone denkbar, dann sind
  • Halten, Makeln, Rückfragen
  • Verbinden
  • Anklopfen
  • Anrufweiterschaltung möglich
  • PC oder
  • Analoges Telefon oder
  • IP Telefon oder
  • WiFI Telefon
  • Beim PC wird eine Software benötigt (Skype, Express Talk…)
  • Breitbandanschluss
  • Account beim VoIP Anbieter
  • Beim analogen Telefon  und IP Telefon zusätzlich NAT-Router
  • WiFi Telefon: WLAN Router / Öffentlicher HotSpot
  • Telefonieren über das Internet
  • Übertragung von Daten-Paketen, die von zwischen digitaler und analoger Ausgabe gewandelt werden müssen
  • Gateways für Telefonate ins Festnetz nötig
  • Notrufnummern (noch) nicht anwählbar
  • Sonderrufnummern (noch) nicht anwählbar
  • Verbindungsabbrüche aufgrund instabiler Leitungen möglich
  • Bandbreite von DSL muss ausreichend hoch sein
MobilfunkJe nach Tarif, bei Prepaid keine Grundgebühr sonst ab 10 Euro / Monat
  • Mobile Telefonie
  • Mobile Datenübertragungen und Surfen im Web möglich
  • Versand von SMS / MMS
  • UMTS Nutzung
  • GSM Nutzung
  • LTE Nutzung
  • SIM-Karte nötig
  • Mobiltelefon nötig
  • Mittlerweile sehr gute Netzabdeckung
  • LTE steckt (noch) in den Kinderschuhen, wird aber stetig ausgebaut
  • Telefonie im Mobilfunk eher von untergeordneter Bedeutung
  • Mobiles Surfen, SMS und MMS sind vielfach wichtiger
KabelanschlussAb 9,90 € / Monat
  • Rufnummernübermittlung
  • Dreierkonferenz
  • Anklopfen
  • Rückfragen, Halten, Makeln
  • Zwei Leitungen, je nach Anbieter
  • Triple Play Angebote möglich
  • Rückkanalfähiges Kabelnetz (Ausbau in großen Teilen Deutschlands im Gange oder abgeschlossen)
  • Verfügbarkeit des gewünschten Anbieters am Wohnort (Prüfung über Internetseite)
  • Kabeldose / Multimediadose
  • Kabelmodem / Set-Top-Box
  • Ethernet-Netzwerkkarte
  • Analog Telefon Adapter, bei Anschluss analoger Telefone
  • Nur noch ein Anbieter für Fernsehen, Internet und Telefon
  • Komplettpakete oft günstiger, als Einzelbuchung
  • Internetanschluss mit hohen Geschwindigkeiten realisierbar
  • Kabeltelefonie ohne PC möglich
Wenn es um den Telefonanschluss geht, dann führen sprichwörtlich viele Wege nach Rom. Doch welcher Anschluss ist für den eigenen Bedarf am besten geeignet, wo liegen die Vor-, wo die Nachteile der einzelnen Anschlussarten? Folgende Vergleichstabelle soll Aufschluss darüber geben.

Telefonanbieter wechseln: Wichtige Wechseltipps

Die Entscheidung ist gefallen – ein neuer Telefonanbieter muss her. Die Preise sind zu hoch, der Service ist zu schlecht. Doch vor dem Wechsel sollten einige grundlegende Tipps beherzigt werden. Andernfalls kann es schnell zum bösen Erwachen kommen.

Den richtigen Anbieter finden

Zunächst muss der passende neue Anbieter gefunden werden. Dafür sollte man sich Zeit nehmen und sein eigenes Telefonierverhalten genauestens unter die Lupe nehmen. Ebenfalls sollten die eigenen Wünsche klar benannt werden. Um diese herauszufinden, helfen folgende Fragen:

  1. Will ich meine bisherige Telefonnummer behalten?
  2. Wie oft telefoniere ich ins Festnetz, ins Mobilfunknetz oder ins Ausland?
  3. Wie lange telefoniere ich im Schnitt?
Sind diese Fragen beantwortet, gilt es, die Tarife zu überprüfen. Längst nicht alle Anbieter sind am eigenen Wohnort auch verfügbar, wenngleich sich die Verfügbarkeit in den letzten Jahren deutlich verbessert hat. Wer häufig ins Festnetz telefoniert, sollte nur nach Tarifen mit einer Flatrate suchen. Optional zubuchbar sind auch Flatrates fürs Mobilfunknetz.

Danach geht es an den Kostenvergleich. Was für Gebühren fallen einmalig und dauerhaft an? Welche Laufzeiten sind zu berücksichtigen. Ein Tarifvergleich kann hier gute Hilfestellung bieten. Für die Rufnummernportierung fallen ebenfalls oftmals Kosten an. Diese sollten bei der gesamten Kalkulation mit berücksichtigt werden, ebenso wie die Grundgebühren und die einmaligen Anschlussgebühren.

Fristen prüfen

Zudem sollte überprüft werden, wie lange der bisherige Vertrag noch läuft und welche Kündigungsfristen einzuhalten sind. Hat sich die Vertragsdauer gerade wieder um ein weiteres Jahr verlängert? Dann sollte auf den Wechsel zum aktuellen Zeitpunkt verzichtet werden, da aus den Verträgen nur schwer rauszukommen ist.

Ist die Kündigung in naher Zukunft möglich, kann man weiter nach einem geeigneten Anbieter suchen. Ist dieser gefunden, sollte er alle Formalitäten rund um den Wechsel erledigen, dem alten Anbieter kündigen und den neuen Anschluss freischalten. Die Kündigungsbestätigung erhält jedoch der Kunde selbst. Auf diese sollte bestanden werden. Eine Eigenkündigung ist nicht empfehlenswert, da sie oft dazu führt, dass die gewünschte Rufnummernportierung nicht erfolgen kann. Auch kann es in diesen Fällen dazu kommen, dass man plötzlich ein paar Tage ganz ohne eigenen Telefonanschluss da steht.

Die Kündigung des alten Vertrages: Do it yourself ist nicht angezeigt

Wer sich dazu entschlossen hat, seinen Telefonanbieter zu wechseln, der will natürlich schnellstmöglich aus dem Vertrag heraus kommen. Aber hier ist Obacht geboten. Regulär sind Verträge mit dem Telefonanbieter auf mindestens zwei Jahre fest geschlossen. Ein Sonderkündigungsrecht besteht meist nur bei einem Umzug und auch dann nur, wenn der bisherige Telefonanbieter am neuen Wohnort keine Leitung zur Verfügung stellen kann. Das ist aber nur in den seltensten Fällen gegeben.

Kein Neuvertrag ohne Kündigung

Soll ein neuer Telefonanbieter genutzt werden, so ist der alte Vertrag zunächst zu überprüfen. Dafür sind folgende Fragen von Bedeutung, die man mit dem bisherigen Telefonanbieter klären sollte:

  • Wie lange läuft der reguläre Vertrag noch?
  • Welche Kündigungsfrist ist einzuhalten?
  • Welche Fristen gibt es für die Mitnahme der bisherigen Telefonnummer (Rufnummern-Portierung)?

Diese Fragen sollte man dem bisherigen Anbieter am besten schriftlich stellen und sich ebenfalls schriftlich beantworten lassen.

Neuen Anbieter beauftragen

Der neue Telefonanbieter kann dann beauftragt werden. Dabei sind ihm die Antworten auf obige Fragen mitzuteilen. Der neue Telefonanbieter sollte dann auch den alten Vertrag kündigen, andernfalls kann es zu tage-, ja sogar wochenlangen Ausfällen des Telefonanschlusses kommen, weil sich keiner der Telefonanbieter mehr für den Kunden verantwortlich fühlt. Anders, als etwa bei der Stromversorgung, gibt es beim Telefon keine Versorgungsgarantie.

Dennoch dürfen die Verbraucher sich nicht einfach zurücklehnen und abwarten. So mancher Kunde, der sich blind auf seinen neuen Telefonanbieter verlassen hat, wurde eines Besseren belehrt. Er musste auf einmal zwei Verträge gleichzeitig bedienen und statt der erhofften Einsparungen hat er dann doppelte Kosten gehabt. Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, sollte man beim neuen Anbieter regelmäßig nachfragen und auch darauf achten, ob man eine Kündigungsbestätigung vom alten Anbieter erhält.

Neuvertrag abschließen: Darauf ist zu achten

Beim Telefonanbieterwechsel geht es nicht nur darum, den bisherigen Vertrag zu kündigen, sondern muss auch ein Neuvertrag geschlossen werden. Viele Telefonanbieter versuchen, mit zeitlich befristeten Aktionen, die jede Menge Preisvorteile mit sich bringen, Kunden zu schnellen Entscheidungen zu bewegen. Verbraucher sollten sich darauf aber keinesfalls einlassen, denn solche voreiligen Entscheidungen rächen sich sehr oft.

Nachfragen, absichern, abschließen

Bevor der Neuvertrag abgeschlossen wird, sollte der bisherige Vertrag überprüft werden. Die meisten Verträge sind Laufzeitverträge und es besteht kaum eine realistische Chance, vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit heraus zu kommen. Wer voreilig einen weiteren Vertrag abschließt, riskiert demzufolge doppelte Kosten. Denn auch der neue Anbieter wird nicht gewillt sein, den Kunden aus dem Vertrag heraus zu lassen. Ausnahmen gelten bei Online-Verträgen oder telefonisch abgeschlossenen Verträgen, sowie den Haustürgeschäften. Hier besteht die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen vom Widerrufsrecht Gebrauch zu machen.

Deshalb ist zu prüfen, mit welcher Frist der alte Vertrag gekündigt werden kann und zu welchem Termin. Erst wenn man sich so abgesichert hat und damit klar ist, wann ein Wechsel überhaupt in Betracht kommt, sollte der neue Vertrag abgeschlossen werden.

Auf Wechselservice achten

Beim Abschluss des Neuvertrages muss überdies darauf geachtet werden, dass ein Wechselservice mit inbegriffen ist. Der neue Anbieter sollte sich also um die Kündigung des bisherigen Vertrages und alle Formalitäten für die Rufnummern-Portierung (falls gewünscht), kümmern. In der Regel bieten die Telefonanbieter diesen Service von sich aus an und das ist auch die bessere Variante. Andernfalls kann durch die eigene Kündigung nämlich genauso die Rufnummer weg sein.

Zusätzlich sollte der neue Anbieter schriftlich einen Anschalttermin benennen können. Ob dafür ein Techniker vor Ort erscheinen muss, sollte ebenfalls schriftlich mitgeteilt werden. Außerdem sollten dabei realistische Zeiten genannt werden, in denen der Techniker erscheint.

Echte Flatrates als Sparfaktor?

Wenn es um die Kosteneinsparung bei der Telefonie geht, stellt sich vielfach die Frage, was echte Flatrates dem Einzelnen bringen. Viele sehen darin die einzig wahre Möglichkeit, um die Telefonkosten zu senken. Schließlich kann man ununterbrochen telefonieren, ohne dass dafür Kosten anfallen.

Beispiele für echte Flatrates sind:

  • Flatrate ins gesamte deutsche Festnetz unabhängig vom Festnetzanbieter des Gesprächspartners,
  • Flatrate wie oben, zusätzlich Flatrate in alle deutschen Mobilfunknetze
  • Flatrate wie oben + Flatrate in alle deutschen Mobilfunknetze + Flatrate für SMS in alle Netze

Flatrate: Sparfaktor oder Kostentreiber?

Natürlich erlauben derartige Flatrates die volle Kostenkontrolle über den eigenen Anschluss, denn man weiß genau, dass die Telefonate keine Zusatzkosten verursachen. Je umfangreicher die Flatrates jedoch gewählt werden, desto höher fallen die dafür zu entrichtenden Preise aus. Wenn die Flatrate dann nicht vollständig genutzt wird, kann sie zu einem echten Kostentreiber werden.

Wer also ohnehin nur selten ins Mobilfunknetz telefoniert, sollte auch keine teure Flatrate dafür zubuchen. Denn das erhöht die Kosten deutlich, so dass man mit der Verbrauchsabrechnung günstiger weg kommt.

Echte Flatrates sind oft nur mit langen Vertragslaufzeiten, meist 24 Monate, zu erhalten. Sollten andere Anbieter in der Zwischenzeit günstigere Preise anbieten, so kann man von diesen nicht profitieren, einfach weil man aus dem eigenen Vertrag nicht heraus kommt.

Ein weiteres Problem: Viele Telefonate müssen mit Service-Hotlines geführt werden. Diese haben Sonderrufnummern und fallen unter keine der echten Flatrates. Hier fallen also in jedem Fall Zusatzkosten an, die die Gesamtkosten schnell nach oben treiben.

Flatrate nichts für Wenigtelefonierer

Während die Flatrate durchaus Sinn macht, wenn häufig und deutschlandweit telefoniert wird, macht sie wenig Sinn, wenn man nur selten telefoniert. Wer also das Telefon eher als Mittel ansieht, um im Notfall erreichbar zu sein oder Dritte erreichen zu können, der kann getrost auf eine Flatrate verzichten.

Günstige Basis-Anschlüsse ohne Flatrate gibt es schließlich teils schon ab 10 bis 15 Euro Monatspreis. Wenn dann nur sehr wenig telefoniert wird, ergeben sich Gesamtkosten, die noch unter der Flatrate liegen können.

Sie haben einen Kabelanschluss zur Verfügung?

Dann schauen Sie sich unter Kabelanbieter gerne noch das Tarifangebot hierfür an.

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