Triple Play für höchste Technologie

Triple Play, eigentlich ein Marketing-Begriff, der ursprünglich einer Sportart entnommen wurde, hat sich heute zum festen Wortschatz der Kabelnetzbetreiber etabliert. Gemeint ist damit im Grunde genommen nichts anderes, als die Bündelung verschiedener Leistungen über das moderne Kabelnetz. Beim Triple Play können Kunden von Kabelnetzbetreibern nicht nur das Kabelfernsehen nutzen, sondern auch Telefonie und Internetzugang werden angeboten. Dahinter steht ein hoher technischer Aufwand, der beim Ausbau der Netze betrieben wurde.

Technischer Hintergrund der Triple Play Angebote

Ursprünglich wurden die Netze für den Kabelfernsehempfang als reine Verteilnetze angelegt, die lediglich Radio- und Fernsehsignale an private Haushalte verteilen sollten. Eine Rückkanalfähigkeit war dabei noch nicht gegeben. Seit den 1990er Jahren besteht aber die Möglichkeit, die Kabelnetze auszubauen, wenngleich dies im großen Umfang erst in den vergangenen Jahren erfolgte.

Die Kabelnetze wurden so ausgebaut, dass sie zu bidirektionalen Netzen wurden und die Rückkanalfähigkeit gegeben ist. Dadurch können mit dem Kabelnetz auch Mehrwertdienste und interaktive Dienste angeboten werden. Die Verstärker, die in den Kästen am Straßenrand ausgetauscht werden mussten, können jetzt aber nicht nur die Rückkanalfähigkeit gewährleisten, sondern genauso einen höheren Frequenzbereich bis zu 862 Megahertz darstellen. Dadurch sind die Kapazitäten der Kabelnetze deutlich angestiegen.

Triple Play in der Praxis

Mit Triple Play können Kunden via Kabel nicht nur Fernseh- und Radioprogramme empfangen. Darüber hinaus können sie den Internetzugang mit einem speziellen Kabelmodem erhalten und auch die Telefonie ist in der Praxis möglich. Dabei kommen ebenfalls die Kabelmodems zum Einsatz, an die selbst analoge Telefone angeschlossen werden können. Es handelt sich allerdings nicht um ein echtes Telefonnetz, sondern um VoIP-Angebote. Diese Voice over IP Telefonie, auch bekannt als Internet Telefonie, ermöglicht es, in Echtzeit mit anderen Menschen zu telefonieren.

Die Praxis zeigt, dass alle großen Kabelnetzbetreiber mittlerweile Triple Play Angebote in ihr Programm mit aufgenommen haben. Allerdings wird auch immer häufiger Kritik laut. Zum Einen können mitunter bei anderen Anbietern sehr viel günstigere Telefonie-Preise erreicht werden. Zum Anderen befürchten Kritiker, dass bei der Triple Play Lösung, bei der Internetanschluss, Telefonie und Kabelfernsehen aus einer Hand kommen, die Gefahr eines Totalausfalls enorm ist. Demnach könnte ein Ausfall dazu führen, dass sämtliche Kommunikationswege gestört sind und nicht mehr zur Verfügung stehen.

Befürworter halten dagegen, dass der bürokratische Aufwand durch die Nutzung der Triple Play Angebote deutlich gesenkt wird. Schließlich bekommen Kunden in diesem Fall nur noch eine Rechnung und haben für alle kommunikativen Belange entsprechend nur noch einen Ansprechpartner.

Produktpakete zum günstigen Preis

Neben dem ganz einfachen Kabelanschluss bieten die meisten Kabelnetzbetreiber noch weitere Produktpakete. Unterscheiden muss man hierbei zwischen den reinen Kabelfernseh-Produktpaketen und den Triple Play Angeboten.

Reine Kabelfernsehpakete

Die reinen Kabelfernsehpakete und deren Kosten belaufen sich auf etwa 17 bis 20 Euro monatlich, wobei günstigere Preise durch Sondervereinbarungen mit großen Wohnungsgesellschaften keine Seltenheit darstellen.

Hinzu gebucht werden können einzelne Senderpakete, in denen Familiensender, Sport-Sender, Musik-Sender und Co. enthalten sind. Die Preise richten sich dabei nach dem Paket und dem Anbieter.

Internet- und Telefonpakete

Bei fast allen der großen Kabelnetzbetreiber gibt es überdies Produktpakete, die Internet und Telefon vereinen, beide Varianten können aber auch einzeln bestellt werden. Die Kosten dafür liegen je nach Anbieter zwischen fünf Euro für den einfachsten Internettarif bis hin zu 50 Euro für Internet- und Telefonflatrate-Tarife.

Unterschieden werden muss hier unter anderem, ob eine Flatrate für Internet und / oder Telefon gewünscht wird. Auch die Anzahl der Leitungen unterscheidet sich je nach Tarif und nicht zuletzt können die Kunden zwischen einer einzigen und mehreren Rufnummern wählen. Die Geschwindigkeit des Internets kann dabei ebenfalls frei gewählt werden, so dass diese den ganz persönlichen Bedürfnissen angepasst werden. Die übliche DSL-Geschwindigkeit von 6.000er DSL wird dabei im Kabelpaket deutlich günstiger, als über die vielen Telefongesellschaften angeboten.

Komplettpakete: Internet, Telefon, Kabelfernsehen

Zusätzlich bieten fast alle großen Anbieter die Komplettpakete an, bei denen Internet, Telefon und Kabelfernsehen über einen einzigen Anschluss laufen. Diese sind kostentechnisch auf den ersten Blick recht hoch angesiedelt, sie können bis zu 60 oder 70 Euro monatlich kosten. Dafür sind aber alle Leistungen enthalten, meist ist sogar noch ein Pay-TV-Angebot mit integriert.

Wichtig ist jedoch, nicht alleine die Preise zu berücksichtigen, die im Allgemeinen anfallen. Diese können durch gezielte Sondervereinbarungen zwischen Kabelnetzbetreiber und Wohnungsgesellschaften wieder deutlich gesenkt werden. Zusätzlich gibt es gerade für Neukunden oft attraktive Sonderangebote, bei denen vergünstigte Konditionen für die ersten drei, sechs oder zwölf Monate gelten. Jedoch bindet man sich auch im Bereich der Kabelnetzbetreiber in aller Regel für wenigstens zwei Jahre an den einmal gewählten Tarif. Aus diesem kann der Verbraucher nur herauskommen, wenn er umzieht und am neuen Wohnort kein Kabelanschluss des bisherigen Anbieters vorhanden ist.

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